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Trump: Haben der Ukraine viel gegeben

Trump: Haben der Ukraine viel gegeben - und sie uns nichts Russland hat in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf Kiew intensiviert. Aktuell sterben mehr ukrainische Zivilisten denn je bei russischen Angriffen. Die USA versagen der Ukraine immer mehr die UnterstĂŒtzung. PrĂ€sident Selenskij warf SpaceX vor, den Zugang zu seinem militĂ€rischen Starlink-Dienst eingeschrĂ€nkt zu haben – mit fatalen Folgen fĂŒr die Ukraine. Selenskij beklagt weiters, dass sein Land vor den jĂŒngsten russischen Angriffen erneut keine Vorwarnung von seinen VerbĂŒndeten erhalten habe. Die Ukraine konzentriert sich bei ihren Angriffen auf Russland nach wie vor auf russische Raffinerien. Zuletzt verstĂ€rkte die Ukraine auch Angriffe auf die russischen GroßstĂ€dte Moskau und St. Petersburg. Putin hat ein Gipfeltreffen mit Trump und Xi vorgeschlagen, um ein Ende des Krieges auszuhandeln. Trump wĂŒrde am Treffen teilnehmen. US-PrĂ€sident Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen fĂŒr die UnterstĂŒtzung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben - sie hat uns nichts gegeben.“ Selenskij zufolge genehmigte US-Verteidigungsminister Hegseth die Lieferung von Patriot- und weiterer Luftabwehr-Raketen nicht, obwohl Nato-Staaten diese bereits bezahlt hĂ€tten - Russischer Angriffskrieg: Am 24. Februar 2022 ĂŒberquerten regulĂ€re russische Truppen die Grenzen der Ukraine. Ein Blitzangriff auf Kiew scheiterte, seitdem hat sich die Front im Osten der Ukraine weitestgehend stabilisiert. - Die Wurzeln des Konflikts liegen deutlich weiter zurĂŒck. Es geht um russisches Großmachtstreben, kulturelle Konflikte - und nicht zuletzt geht es auch BodenschĂ€tze. - Zwei grĂ¶ĂŸere Friedensinitiativen blieben ohne Ergebnis. Nach dem Massaker in Butscha im FrĂŒhling 2022 wurden Verhandlungen in Istanbul beendet. Bilaterale Verhandlungen auf Bestreben Donald Trumps scheiterten im Februar 2025. - Russische und ukrainische Angaben zu Todeszahlen lassen sich nicht unabhĂ€ngig prĂŒfen. Nach einer SchĂ€tzung des US-Forschungsinstituts CSIS wurden seit Beginn der russischen Invasion bis Juni 2026 insgesamt 400.000 russische und 150.000 ukrainische Soldaten getötet. Ukraine-Krieg: Alle aktuellen Entwicklungen - Trump wĂŒrde zum Dreier-Gipfel kommen US-PrĂ€sident Trump hat sich offen fĂŒr einen Dreiergipfel zur Ukraine mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich wĂŒrde das tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Laut Wall Street Journal hat Putin das Treffen vorgeschlagen, das am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (APEC) in China im November stattfinden soll. Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik, da PrĂ€sident Selenskij nicht eingeladen ist. Trump bekrĂ€ftigte zugleich seine Forderung nach einer Ablösung Selenskijs. Es sei "an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandelt", sagte der US-PrĂ€sident. - Vitali Klitschko: Wir werden nie kapitulieren Kiews BĂŒrgermeister Vitali Klitschko appellierte mit eindringlichen Worten an die SolidaritĂ€t in Europa. "Wir wollen nie wieder Krieg in Europa. Frieden braucht unsere gemeinsame Verantwortung. Freiheit braucht Menschen, die fĂŒreinander einstehen", sagte Klitschko (55) in einer Videobotschaft bei einer Preisverleihung in der deutschen Hauptstadt Berlin. UrsprĂŒnglich hatte er vor, seine Auszeichnung, den European Future Award, in Berlin persönlich entgegenzunehmen, wie er weiter sagte. Doch die Situation in Kiew habe sich dramatisch zugespitzt, sodass er vor Ort bleiben mĂŒsse. - Selenskij: US-Entscheidungen im Krieg "schwer zu erklĂ€ren" Der ukrainische PrĂ€sident Selenskij kritisiert Entscheidungen der USA im Krieg gegen Russland. Verzögerungen bei Waffenlieferungen und EinschrĂ€nkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien "unter Freunden schwer zu erklĂ€ren", sagte er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation. In einem Video auf Telegram beklagte er außerdem fehlende ErklĂ€rungen fĂŒr die eingeschrĂ€nkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield. DarĂŒber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. "All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die UnterstĂŒtzung fĂŒr uns zu drosseln", sagte Selenskij. - Selenskij: USA liefern Raketen nicht Dem ukrainischen PrĂ€sidenten Selenskij zufolge genehmige US-Verteidigungsminister Pete Hegseth die Lieferung von Patriot- und weiterer Luftabwehr-Raketen nicht, obwohl Nato-Staaten diese bereits bezahlt hĂ€tten, berichtete Axios unter Verweis auf ein Transkript der Besprechung. „All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die UnterstĂŒtzung fĂŒr uns zurĂŒckzufahren“, sagte Selenskij demnach. - Trump: Haben der Ukraine viel gegeben - und sie uns nichts US-PrĂ€sident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen fĂŒr die UnterstĂŒtzung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben - sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht“, sagte er in Washington. - Drei Tote bei russischem Luftangriff in Region Kiew Bei einem russischen Luftangriff in der Region um Kiew sind in der Nacht auf Dienstag nach örtlichen Angaben drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Die russischen StreitkrĂ€fte haben ein Produktions- und LagergebĂ€ude im Umland der ukrainischen Hauptstadt getroffen, woraufhin ein Brand ausgebrochen ist, wie der örtliche Rettungsdienst auf Telegram mitteilte. Das Feuer sei inzwischen gelöscht, hieß es. - Insider: Trump-Gesandte reisen zu Ukraine-GesprĂ€chen nach Norwegen Der Schwiegersohn von US-PrĂ€sident Donald Trump, Jared Kushner, und der Nahost-Gesandte Steve Witkoff reisen Insidern zufolge in dieser Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde ĂŒber ein Ende des Krieges in der Ukraine nach Norwegen. Zwei der drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagten, sie erwarteten auch die Teilnahme des Selenskijs. Der Zeitplan sei jedoch vorlĂ€ufig und könne sich noch Ă€ndern. Das Weiße Haus reagierte zunĂ€chst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Trump warf Selenskij vor, FriedensgesprĂ€che mit Russland zu verweigern. Der ukrainische Staatschef solle vielleicht "jemand anderen verhandeln lassen", erklĂ€rte der US-PrĂ€sident. - US-Entscheidungen fĂŒr Selenskij "schwer zu erklĂ€ren" Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij kritisiert Entscheidungen der USA im Krieg gegen Russland. Verzögerungen bei Waffenlieferungen und EinschrĂ€nkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien "unter Freunden schwer zu erklĂ€ren", sagte er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation. In einem Video auf Telegram beklagte er außerdem fehlende ErklĂ€rungen fĂŒr die eingeschrĂ€nkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield. DarĂŒber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. "All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die UnterstĂŒtzung fĂŒr uns zu drosseln", sagte Selenskij. - Trump offen fĂŒr Dreiergipfel mit Putin und Xi US-PrĂ€sident Donald Trump hat sich offen fĂŒr einen Dreiergipfel zur Ukraine mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gezeigt. "Ich wĂŒrde das tun", sagte Trump am Montag vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht. Laut "Wall Street Journal" hat Putin das Treffen vorgeschlagen, das am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (APEC) in China im November stattfinden soll. Aus der Ukraine kommt scharfe Kritik, da PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj nicht eingeladen ist. Trump bekrĂ€ftigte zugleich seine Forderung nach einer Ablösung Selenskyjs. Es sei "an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine verhandelt", sagte der US-PrĂ€sident. - Verletzten Soldaten erstmals mit Drohne geborgen Die Ukraine hat nach Armeeangaben erstmals einen verwundeten Soldaten von der Front mit einer Drohne geborgen. Die 92. Sturmbrigade veröffentlichte am Montag ein Video, in dem sich das unbemannte FluggerĂ€t zu einem am Boden liegenden Mann in KampfausrĂŒstung absenkt, der sich dann an einer Winde festschnallt, bevor er hochgezogen wird. Wo die Bergung stattgefunden haben soll, wurde nicht mitgeteilt. Laut der Armee war es der weltweit erste Einsatz dieser Art im Kampfgebiet. "Der Einsatz war erfolgreich, die verwundete Person wurde gerettet! Er wird jetzt behandelt und sein Leben ist nicht lĂ€nger in Gefahr", erklĂ€rte die Drohneneinheit der Brigade auf der Plattform Facebook. Nach Angaben des Drohnenherstellers Gurzuf Defence konnte der Mann auf herkömmlichen Wege nicht gerettet werden. "Alle Versuche, ihn zu erreichen, hĂ€tten ein tödliches Risiko fĂŒr das Bergungsteam bedeutet." Den Angaben zufolge brachte das große kreisförmige FluggerĂ€t mit mehreren Rotoren den Mann zunĂ€chst an einen sichereren Ort, "wo er auf seine Kameraden traf, die dafĂŒr sorgten, dass er ins Krankenhaus gebracht wurde". Der Einsatz habe eine Stunde und 14 Minuten gedauert, die Drohne legte demnach mit dem Mann dabei eine Entfernung von 62 Kilometern zurĂŒck. - Papst telefoniert mit Selenskyj und urgiert humanitĂ€re Hilfe Nach einem Telefonat mit Russlands PrĂ€sidenten Wladimir Putin am vergangenen Freitag hat Papst Leo XIV. am Montag mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. WĂ€hrend des Telefonats habe der Papst auf die dramatische Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson hingewiesen, teilte das Presseamt des Heiligen Stuhls mit. Dabei habe er an seine bereits an Putin gerichtete Bitte um eine humanitĂ€re Waffenruhe erinnert. Leo XIV. hoffe, dass die Zusammenarbeit beider Seiten die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischen HilfsgĂŒtern sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung ermöglichen werde, hieß es in der Mitteilung. Abschließend bekrĂ€ftigte der Papst das Engagement des Heiligen Stuhls fĂŒr Dialog und Frieden. - Litauen will Infrastruktur stĂ€rker schĂŒtzen Litauen verstĂ€rkt nach Angaben seines MinisterprĂ€sidenten die Sicherheitsvorkehrungen an kritischer Infrastruktur. Auslöser ist ein versuchter Brandanschlag auf eine Starlink-Basisstation am Rande der Hauptstadt Vilnius. Die Behörden werten den Vorfall als Sabotageakt, der mit Russland in Verbindung steht. - Selenskij: Keine Warnung vor Angriffen erhalten Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij beklagt, dass sein Land vor den jĂŒngsten russischen Angriffen auf den Energiesektor erneut keine Vorwarnung von seinen VerbĂŒndeten erhalten habe. In der Nacht habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 200 Drohnen verschiedener Typen, darunter strahlgetriebene Schahed-Drohnen, abgefeuert, teilt Selenskij auf Telegram mit. Bei den Angriffen seien mehr als zehn Energieanlagen beschĂ€digt worden. Mindestens 550.000 Haushalte seien ohne Strom, fĂŒgt er hinzu. Die Ukraine ist bei der Abwehr oder zumindest der Vorbereitung auf Angriffe mit schnellen ballistischen Raketen aus Russland auf Informationen eines hochmodernen US-FrĂŒhwarnsystems angewiesen. - Rubio mit Appell an Ukraine und Russland US-Außenminister Marco Rubio hat die Ukraine und Russland dazu aufgerufen, sich auf ein Ende ihres Krieges zu konzentrieren. Auf die Frage nach einer möglichen Begegnung zwischen US-PrĂ€sident Donald Trump, Russlands Staatschef Wladimir Putin und dem chinesischen PrĂ€sidenten Xi Jinping erklĂ€rt Rubio: „Es ist ĂŒber ein Treffen geredet worden.“ Er wisse nicht, ob dies bereits endgĂŒltig vereinbart worden sei. Trump habe sich jedoch klar ausgedrĂŒckt. „Er möchte, dass der Krieg in der Ukraine und Russland endet“, betont Rubio vor Journalisten bei einem Besuch in Usbekistan. - Frau bei Angriff auf Kiewer U-Bahn-Station getötet Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben von BĂŒrgermeister Witali Klitschko eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer beschĂ€digt worden. Eine 21-jĂ€hrige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Außerdem seien bei dem Angriff eine medizinische Einrichtung und ein NichtwohngebĂ€ude beschĂ€digt worden. - Putin schlĂ€gt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor Wladimir Putin hat offenbar ein Gipfeltreffen mit Donald Trump und Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des vierjĂ€hrigen Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus auszuhandeln. Dies berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Der Kreml habe vorgeschlagen, den Dialog am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (APEC) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen abzuhalten. US-Außenminister Marco Rubio rief die Ukraine und Russland dazu auf, sich auf ein Ende ihres Krieges zu konzentrieren. Auf die Frage nach einer möglichen Begegnung zwischen Trump, Putin und Xi erklĂ€rte Rubio: "Es ist ĂŒber ein Treffen geredet worden." Er wisse nicht, ob dies bereits endgĂŒltig vereinbart worden sei. Trump habe sich jedoch klar ausgedrĂŒckt. "Er möchte, dass der Krieg in der Ukraine und Russland endet", betonte Rubio vor Journalisten bei einem Besuch in Usbekistan. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestĂ€tigte der Zeitung, dass ĂŒber eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. "Es gibt noch keine klaren Vorstellungen ĂŒber das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet", sagte er dem Blatt. Einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge hat Trump einem solchen Gipfel noch nicht zugestimmt, könnte der Idee gegenĂŒber jedoch aufgeschlossen sein. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen mit dem Vorgang vertrauten ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter weiter berichtete, geht Putins Vorschlag auf ein Telefonat mit Trump vom 9. Oktober zurĂŒck. - BrĂ€nde in russischem Ölterminal und Lagerhallen Nach Angaben des Gouverneurs von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, sind an einem Ölterminal der Stadt, einem Öldepot und in Industriehallen BrĂ€nde ausgebrochen. Der russische Online-HĂ€ndler Ozon teilte mit, dass sein Logistikzentrum in der Stadt brenne. Das Internetunternehmen VK erklĂ€rte, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei von Drohnen angegriffen worden, der Betrieb laufe jedoch normal weiter. VK betreibt ein in Russland beliebtes soziales Netzwerk. Der ukrainische Drohnenhersteller Fire Point erklĂ€rte seinerseits, das ukrainische MilitĂ€r habe ein VK-Rechenzentrum in der NĂ€he von Sankt Petersburg getroffen. - Russland greift Energiesektor an Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij warf Russland massive Angriffe auf den Energiesektor seines Landes vor, obwohl US-PrĂ€sident Donald Trump eine entsprechende Waffenruhe verkĂŒndet hatte. "Seit der AnkĂŒndigung des amerikanischen PrĂ€sidenten vor einer Woche hat Russland den Energie-, Öl- und Gassektor der Ukraine 76-mal gezielt angegriffen", schrieb Selenskij auf der Plattform X. Die jĂŒngsten Angriffe hĂ€tten Umspannwerke in den Regionen Winnyzja, Schytomyr, Chmelnyzkyj und Odessa getroffen. Die von Trump verkĂŒndete Vereinbarung ĂŒber eine Feuerpause fĂŒr die Energie-Infrastruktur war zuvor weder von der Regierung in Kiew noch von der in Moskau bestĂ€tigt worden. Trump hatte die Einigung vor einer Woche bekanntgegeben. - Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurĂŒck Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des fĂŒr militĂ€rische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurĂŒckgewiesen. "Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan. Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ er offen. "Es ist einfach so passiert", fĂŒhrte er aus. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt. Rubio bestĂ€tigte, dass Kiew das Satelliteninternet fĂŒr DrohnenflĂŒge verwendet.Der US-Chefdiplomat verneinte dabei, dass die Ukraine Zugriff auf das militĂ€rische Internetsystem Starshield habe. Bei Starlink handle es sich um ein kommerzielles, bei Starshield um ein militĂ€risches Produkt, sagte Rubio. "Starshield ist ein Vertrag mit dem US-MilitĂ€r. Das hat nichts mit der Ukraine zu tun", sagte Rubio. Kiew habe keinen Zugriff. "Sie (die Ukrainer) haben um Zugang dazu gebeten, um Angriffe tief im russischen Staatsgebiet durchfĂŒhren zu können", erklĂ€rte er. Starlink und Starshield seien verschiedene Systeme. - Angriffe auf Moskau und St. Petersburg Die Ukraine hat nach russischen Angaben Moskau und St. Petersburg angegriffen. Die russische Luftabwehr habe 195 ukrainische Drohnen auf dem Weg in die Hauptstadt zerstört, teilte der Moskauer BĂŒrgermeister Sergej Sobjanin auf Telegram mit. Außerdem habe die Ukraine mit Dutzenden Drohnen Ziele in St. Petersburg angegriffen, darunter ein Ölterminal und ein Rechenzentrum, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko. Das MilitĂ€r habe in der Region um St. Petersburg 126 ukrainische Drohnen abgewehrt. Es gebe keine Opfer. In der Anlage des Ölterminals im Hafen sei ein Feuer ausgebrochen, sagte demnach der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow. Das genaue Ausmaß der SchĂ€den blieb zunĂ€chst unklar. Im Internet kursierten nicht unabhĂ€ngig bestĂ€tigte Videos, die dort einen großen Brand zeigen sollen. - Selenskij bittet, Trump macht Druck – die EU kramt in leeren Taschen „Seltsam!“. So beschrieb Wolodimir Selenskij vor der versammelten europĂ€ischen Presse das Verhalten von Donald Trump. GrĂŒnde dafĂŒr hat ihm der US-PrĂ€sident in den vergangenen Tagen mehr als genug geliefert. Lesen Sie hier den gesamten Bericht von unserem BrĂŒssel-Korrespondenten Konrad Kramar. - Millionen könnten im Winter erneut vertrieben werden Mehrere Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer, die nach ihrer Flucht vor dem Krieg in ihre Heimat zurĂŒckgekehrt sind, könnten nach Angaben der Internationalen Organisation fĂŒr Migration (IOM) in diesem Winter erneut vertrieben werden. FĂŒr Millionen Menschen stelle sich "nicht mehr nur die Frage, ob sie nach Hause zurĂŒckkehren können, sondern ob sie dort sicher bleiben können", erklĂ€rte am Freitag der Regionaldirektor der IOM fĂŒr Europa und Zentralasien, Arthur Erken. BeschĂ€digte Wohnungen, wiederholte Angriffe auf Energieinfrastruktur und unerschwingliche Heizkosten veranlassen laut IOM viele Familien in der Ukraine, eine erneute Flucht aus ihrem Zuhause in ErwĂ€gung zu ziehen. "Die Absicht, erneut aufzubrechen, ist bei den in den vergangenen drei Monaten ZurĂŒckgekehrten am höchsten", erklĂ€rte die UN-Organisation. - Von der Leyen und Costa versichern Selenskij weitere Hilfe EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und EU-RatsprĂ€sident Antonio Costa haben der Ukraine weitere europĂ€ische Hilfe und die Perspektive auf eine EU-Mitgliedschaft versichert. "Russland versucht alles, um die Energie- und Wasserinfrastruktur zu zerstören, aber wir stehen an Ihrer Seite", sagte von der Leyen am Freitag bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskij in BrĂŒssel. Die Ukraine hat beklagt, dass ihr im Budget 30 Milliarden Euro und bei MilitĂ€rausgaben 45 Milliarden Euro fehlen wĂŒrden. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will den zusĂ€tzlichen Finanzbedarf der Ukraine zuerst einordnen. "Es schwirren so viele Zahlen herum, dass man die jetzt einmal einordnen muss und auch transparent machen muss, woher kommt diese LĂŒcke. Ich bin auch ĂŒberrascht", so Stocker. Der EU-Gipfel hatte der Ukraine vor einem Jahr ein Darlehen ĂŒber 90 Milliarden Euro zugesagt, das aber offenbar fĂŒr ihre finanziellen und militĂ€rischen BedĂŒrfnisse nicht reicht. - Russland greift Stromnetz an: Hunderttausende Ukrainer ohne Strom Nach einem russischen Angriff sind Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ihrem Umland ohne Strom. Zudem fiel im Westen des Landes fĂŒr Hunderttausende der Strom aus. Moskau habe ein Objekt der kritischen Energieinfrastruktur attackiert, teilte das ukrainische Energieministerium mit. Teile der Stadt und der Region Kiew seien in der Folge ohne Stromversorgung. Mit der Wiederherstellung werde begonnen, wenn die Sicherheitslage es zulasse. - FĂŒnf ukrainische Soldaten in Wohnhaus erschossen FĂŒnf ukrainische Soldaten sind nach Behördenangaben hinter der Front bei Charkiw erschossen worden. Als mutmaßlicher TĂ€ter wurde ein russischer Soldat festgenommen, wie der ukrainische Innenminister Iwan Wyhiwskyj in Kiew mitteilte. Die Staatsanwaltschaft von Charkiw ging dem Verdacht nach, dass der Mann zu einem AufklĂ€rungs- und Sabotagetrupp der russischen Armee gehört habe. Zur Tarnung habe er Zivilkleidung angelegt. Die Tat ereignete sich demnach am Dienstag in einem Wohnhaus des frontnahen Ortes Momotowe im Landkreis Charkiw. Der TĂ€ter habe das Feuer auf die Soldaten der 72. Brigade eröffnet; sie seien ihren Verletzungen erlegen. Der Mann werde auch verdĂ€chtigt, vorher bei dem Ort Zyrkuny einen Angler getötet zu haben. Er habe befĂŒrchtet, enttarnt zu werden. - Zahlreiche Tote bei russischem Angriff auf Bus in Ostukraine Bei einem russischen Angriff auf einen Bus in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind am Donnerstag nach Behördenangaben 30 Menschen getötet worden. MilitĂ€rgouverneur Wadym Filaschkin veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal Fotos von dem ausgebrannten Bus. „Das sind Menschen, die von der russischen Armee getötet wurden“, sagte er. „DafĂŒr gibt es keine Rechtfertigung und kann es auch keine geben.“ - SĂŒdkorea zieht Botschafter aus Kiew ab Wegen eines diplomatischen Streits mit der Ukraine zieht SĂŒdkorea seinen Botschafter aus Kiew ab. Die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts liefen aber weiter, betonte das sĂŒdkoreanische Außenministerium. Die Regierung in Seoul wirft der Ukraine den Bruch einer Geheimhaltungsvereinbarung vor, nachdem der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij die Übergabe zweier gefangener nordkoreanischer Soldaten an SĂŒdkorea bekannt gegeben hatte. Die Soldaten hatten auf russischer Seite gegen die Ukraine gekĂ€mpft. - Ukraine griff Moskau mit 650 Drohnen an Die Ukraine hat die Region der russischen Hauptstadt Moskau nach Behördenangaben in der Nacht auf Dienstag mit rund 650 Drohnen angegriffen. Die meisten seien von der Luftabwehr aus großer Entfernung unschĂ€dlich gemacht worden, schrieb der Moskauer BĂŒrgermeister Sergej Sobjanin auf Telegram. 105 Drohnen seien bei ihrem Anflug zerstört worden. Über SchĂ€den oder Verletzte gab es zunĂ€chst keine Informationen. Sollten die russischen Angaben zur Zahl der abgeschossenen Drohnen zutreffen, wĂŒrden sie auf einen großen Angriff der Ukraine hindeuten. Das Portal "Kyjiv Independent" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, bei dem Angriff sei eine Ölförderanlage rund 40 Kilometer entfernt von Moskau ins Visier genommen worden. Die Ukraine zielt auf Anlagen der russischen Ölindustrie, um so auch den fĂŒr Moskaus Kriegskasse wichtigen Energieexport zu treffen. - Russland und Ukraine setzten gegenseitige Angriffe fort Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Angriffe auch in der Nacht auf Freitag fortgesetzt. Bei schweren ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden Behördenangaben zufolge mindestens zwei Menschen getötet und weitere verletzt. In Belgorod starb bei den Angriffen ein Zivilist, ein weiterer wurde verletzt, wie die dortige Einsatzzentrale mitteilte. In der Region Uljanowsk wurden laut örtlichen Angaben acht Menschen verletzt, darunter ein Kind. In der Region Rostow beschĂ€digte ein ukrainischer Angriff die Ölraffinerie Nowoschachtinsk, wie der örtliche Gouverneur mitteilte. Dort habe die Luftabwehr in der Nacht etwa 50 Drohnen abgefangen. Zudem zerstörte die russische Luftabwehr ĂŒber der Region Woronesch 88 Drohnen, vier Menschen wurden verletzt. Dies gab der Gouverneur Alexander Gussew bekannt. Außerdem meldete der Gouverneur der Region Perm einen Angriff auf einen Industriebetrieb. - Neue russische Mobilmachung aus Sicht Macrons "glaubwĂŒrdig" Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron hĂ€lt eine neue russische Mobilmachung fĂŒr den Krieg in der Ukraine fĂŒr "glaubwĂŒrdig". "Das heute glaubwĂŒrdige Szenario, das hĂ€ufig geteilt wird, ist eines mit rund 300.000 Mann", sagte Macron am Donnerstagabend den französischen Sendern TF1 und France 2. Moskau sende ein Signal: "Wir sind bereit, noch grĂ¶ĂŸere Opfer zu bringen, um den gesamten Donbass einzunehmen", fĂŒgte der französische Staatschef hinzu. Russland hatte zuletzt 2022 eine "Teilmobilmachung" von Reservisten angeordnet, nachdem die russische Armee in der Ukraine militĂ€rische RĂŒckschlĂ€ge erlitten hatte. Die damalige Anordnung bezog sich laut Kreml auf rund 300.000 von insgesamt rund 140 Millionen Russen. Sie fĂŒhrte dazu, dass zahlreiche MĂ€nner im wehrpflichtigen Alter Russland verließen. - Russland griff ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer an Russische StreitkrĂ€fte haben ein ukrainisches Frachtschiff und einen Tanker im Schwarzen Meer sowie in einem ukrainischen Hafen angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax am Samstag unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Polen leitete unterdessen angesichts der russischen Angriffe auf die Ukraine prĂ€ventive militĂ€rische Luftoperationen zum Schutz seines Luftraums ein. Das teilte die polnische Armee in einem Beitrag auf X mit. Das MilitĂ€r habe zudem fĂŒr bodengestĂŒtzte Luftabwehrsysteme und RadaraufklĂ€rungssysteme Bereitschaft angeordnet. - Trump unterzeichnete Paket mit Sanktionen gegen Russland US-PrĂ€sident Donald Trump hat das vom Parlament verabschiedete Gesetz mit neuen weitreichenden Sanktionen gegen Russland unterzeichnet. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Das Sanktionspaket hatte zuvor eine parteiĂŒbergreifende Mehrheit im Kongress bekommen und soll den Kreml im Ukraine-Krieg stĂ€rker unter Druck setzen. Neben direkten Strafmaßnahmen gegen russische Politiker und Firmen sieht das Paket Sanktionen gegen russische Öl- und Gas-Exporte vor, mit denen Moskau seinen Angriffskrieg finanziert. Es berechtigt Trump unter anderem dazu, die fĂŒnf grĂ¶ĂŸten KĂ€ufer russischer EnergietrĂ€ger mit Sanktionen zu belegen - sowie jene fĂŒnf LĂ€nder, die Russland am meisten dabei helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die große Mengen russischen Erdöls beziehen. Das Sanktionsgesetz trĂ€gt den Namen des im Juli gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham, der es maßgeblich vorangetrieben hatte. Neben den Russland-Sanktionen setzt es auch den Rahmen fĂŒr eine VerlĂ€ngerung der Strafmaßnahmen gegen den Iran bis zum Jahr 2031. - Protest gegen Drohnen: Russland bestellt Londoner Diplomatin ein Aus VerĂ€rgerung ĂŒber die Waffenlieferungen Großbritanniens an die Ukraine hat das russische Außenministerium in Moskau die Vertreterin des Londoner Botschafters einbestellt. Ihr sei ein "entschiedener Protest" wegen verstĂ€rkter britischer Lieferungen von Drohnen und anderen Waffensystemen an die Ukraine ausgesprochen worden, teilte das Ministerium in Moskau mit. London sei darauf hingewiesen worden, dass die "stark konfrontative Linie" auf eine VerlĂ€ngerung und Eskalation des Konfliktes abziele. Die Aussicht auf eine politische Lösung rĂŒcke so in weite Ferne. Durch die "massiven Lieferungen weitreichender Angriffswaffen" werde London zu einem Beteiligten an den Kriegshandlungen. Russland behalte sich das Recht auf Reaktionen im Rahmen des "Rechts auf Selbstverteidigung" vor. "Alle britischen MilitĂ€ranlagen in der Ukraine, die fĂŒr Angriffe auf das russische Territorium genutzt werden, sind ein rechtmĂ€ĂŸiges Ziel", hieß es in der Mitteilung. Die Verantwortung fĂŒr eine weitere Verschlechterung der Situation liege bei London. - Ukraine erhĂ€lt 3,3 Milliarden Euro an EU-Mitteln fĂŒr RĂŒstung Die Ukraine erhĂ€lt eine Tranche ĂŒber 3,3 Milliarden Euro aus dem UnterstĂŒtzungskredit der EuropĂ€ischen Union. Die Mittel werden fĂŒr vorrangige VerteidigungsbedĂŒrfnisse verwendet, insbesondere fĂŒr den Kauf von Raketen und Drohnen, teilte MinisterprĂ€sident Serhij Korezkyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. - FĂŒnf Verletzte bei russischem Drohnenangriff nahe Kiew Ein russischer Drohnenangriff hat am Freitagmorgen in der Region rund um die ukrainische Hauptstadt Kiew fĂŒnf Menschen verletzt. Darunter seien drei Kinder, teilt der Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Unterdessen fing die russische Armee nach Behördenangaben zahlreiche auf Moskau zusteuernde Drohnen ab. Mehr als 350 unbemannte FluggerĂ€te hĂ€tten sich seit Donnerstagabend auf das Gebiet der russischen Hauptstadt zubewegt. "Die meisten" seien Berichten zufolge "am Ă€ußeren Verteidigungskreis" zerstört worden, wie der BĂŒrgermeister Sergej Sobjanin im Onlinedienst Telegram bekannt gab. 64 davon seien abgefangen worden, wĂ€hrend sie sich Moskau nĂ€herten. Inmitten gegenseitiger Angriffe begann im fernen Osten Russlands am Freitagmorgen (08.00 Ortszeit, Donnerstagabend 22.00 Uhr MESZ) die Parlamentswahl. Putin hatte die BĂŒrger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, um der russischen Armee zu zeigen, dass "hinter unseren KĂ€mpfern Millionen von Menschen stehen" und eine "gemeinsame Antwort an diejenigen zu geben, die Russland schwĂ€chen wollen". Die Abstimmung ĂŒber die 450 Sitze in der Staatsduma wird bis Sonntag in elf Zeitzonen abgehalten. Der Kreml sieht das Ergebnis als Stimmungsbarometer, denn der Ukraine-Konflikt hat zunehmend Auswirkungen auf die russische Zivilbevölkerung. Ein Sieg der Partei Geeintes Russland von PrĂ€sident Wladimir Putin gilt als sicher. Russland fĂŒhrt seit Februar 2022 eine großangelegte Offensive in der Ukraine. Die ukrainische Armee reagiert mit Angriffen auf Ziele in Russland. - Personenzug Kiew-Mykolajiw getroffen Im Gebiet Mykolajiw berichtete die ukrainische Eisenbahngesellschaft vom Einschlag einer Drohne in den Personenzug Nr. 122 auf der Strecke Kiew-Mykolajiw. Die Insassen konnten sich demnach alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Niemand sei verletzt worden, hieß es. Der Zug geriet demnach in Brand. Auch in Kowel im Nordwesten der Ukraine im Gebiet Wolyn sei eine Lokomotive getroffen worden. Russland hatte seine Angriffe auf ZĂŒge und Eisenbahnanlagen zuletzt intensiviert. Die Ukraine beklagt, dass Hunderte Lokomotiven beschĂ€digt oder zerstört worden seien und ersetzt werden mĂŒssen. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sprach bei Telegram von einem "Akt der Barbarei". Russland mĂŒsse mit hĂ€rteren Sanktionen seitens der USA und der EU gezwungen werden, den sinnlosen Krieg zu beenden. Es dĂŒrfe keinerlei ZugestĂ€ndnisse an den Aggressor in Form gelockerter Sanktionen geben, warnte er. "Angesichts der tĂ€glichen brutalen Morde durch Russland ist es wichtig, dass die Sanktionen als Reaktion auf den Krieg streng bleiben", sagte er. Es sei nicht der richtige Zeitpunkt, den Druck zu verringern. Die ukrainische Flugabwehr bestĂ€tigte in der FrĂŒh den Einschlag mehrerer Drohnen. Insgesamt habe Russland mit 80 Flugobjekten angegriffen. Davon seien mehr als 60 unschĂ€dlich gemacht worden. - FĂŒnf Tote bei russischem Drohnenangriff auf Bus Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Linienbus in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind laut örtlichen Behörden am Mittwoch fĂŒnf Menschen getötet worden. Mindestens sieben weitere Personen seien verletzt worden, teilte Gouverneur Olexander Hanscha mit. Zudem attackierte Russland in der Nacht die Energieinfrastruktur in der zentralukrainischen Region Poltawa, erklĂ€rte der dortige Gouverneur auf dem Kurznachrichtendienst Telegram, ohne Einzelheiten zu nennen. Eine russische Drohne habe auch eine Industrieanlage getroffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklĂ€rte, das russische MilitĂ€r habe ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen. In Polen wurde der Betrieb auf den FlughĂ€fen in Lublin und Rzeszow im Osten des Landes kurzzeitig eingestellt, weil die Luftwaffe wegen russischer Raketenangriffe auf die angrenzende Ukraine zum Schutz des nationalen Luftraums vorsorglich im Einsatz gewesen sei, wie Flugsicherung und Armee erklĂ€rten. Hanscha warf Russland Terror vor und veröffentlichte auf Telegram auch ein Foto von dem getroffenen Bus, an dem Blutspuren zu sehen sind. "Die sieben Verletzten befinden sich derzeit in Ă€rztlicher Obhut. Sie erhalten alle notwendige Hilfe", erklĂ€rte er. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew meldete erneut russische Angriffe. Es stĂŒnden Lagerhallen in Flammen und es gebe einen Verletzten, teilten die Behörden mit. - Aus der Ostsee gefischte Drohne trug Sprengsatz Eine russische Drohne, die die polnische Armee unweit der OstseekĂŒste geborgen hat, war mit Sprengstoff bestĂŒckt. "Sie enthielt einen Splittersprengkopf samt ZĂŒnder", sagte ein Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Poznan am Mittwoch der Nachrichtenagentur PAP. SpezialkrĂ€ften der Armee sei es gelungen, den Sprengkopf von dem FluggerĂ€t zu trennen und noch am Strand zu entschĂ€rfen. Die Drohne soll nun auf einem MilitĂ€rgelĂ€nde weiter untersucht werden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um ein unbemanntes FluggerĂ€t des in Russland produzierten Typs Gerbera-2. Die Kampfdrohne war am Montag in der NĂ€he des Badeortes Rusinowo in Westpommern gefunden worden. Polen prĂŒft jetzt auch einen Zusammenhang mit einem Drohnenvorfall im benachbarten Litauen. In der Nacht auf Dienstag war eine russische Kampfdrohne in den litauischen Luftraum eingedrungen und abgeschossen worden. Auch diese Drohne war nach Angaben des litauischen Verteidigungsministeriums mit einer Sprengladung ausgestattet. Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz sagte, möglicherweise sei die vor der polnischen OstseekĂŒste gefundene Drohne ebenfalls ĂŒber Litauen geflogen. Nach Versuchen, sie unschĂ€dlich zu machen, habe die Drohne die litauische Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad passiert und danach höchstwahrscheinlich ĂŒber der Ostsee operiert. Beide LĂ€nder seien dabei, die VorfĂ€lle gemeinsam aufzuklĂ€ren. Das EU- und Nato-Land Polen ist ein wichtiger politischer und militĂ€rischer VerbĂŒndeter der von Russland angegriffenen Ukraine. Zugleich sieht es sich selbst von Moskau bedroht. Erst am Sonntag hatte ein russischer Drohnenangriff auf einen Zug von Kiew nach Warschau kurz vor der Grenze zu Polen die polnische Regierung alarmiert - Ukraine braucht Hunderte neue Lokomotiven Seit Kriegsbeginn wurden 500 Loks beschĂ€digt oder zerstört. "Mehr als die HĂ€lfte davon in diesem Jahr", schrieb Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X. Der Diplomat betonte dabei die Bedeutung der Eisenbahn fĂŒr die ökonomische und soziale StabilitĂ€t der Ukraine. "Die Eisenbahn der Ukraine hĂ€lt das Land in Bewegung", schrieb er. Dabei gehe es um die rasche Evakuierung von Zivilisten aus den Frontgebieten, den Transport von Getreide und anderen lebenswichtigen GĂŒtern. Gleichzeitig appellierte er an die UnterstĂŒtzerstaaten, Ersatz fĂŒr die außer Betrieb gesetzten Lokomotiven in der in den Staaten der Ex-Sowjetunion ĂŒblichen Spurweite von 1.520 Millimetern zu finden. DafĂŒr sei auch eine Finanzierung notwendig. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine hatte die ukrainische Eisenbahn 2021 etwas mehr als 1.500 Lokomotiven im aktiven Einsatz und verfĂŒgte ĂŒber eine Reserve von ĂŒber 220 Loks. Damit wĂ€re fast ein Drittel der vor dem Krieg verfĂŒgbaren Triebfahrzeuge entweder beschĂ€digt oder zerstört. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen die russische Invasion. - Ukraine meldet erfolgreichen Test neuer Drohnenabwehr-Waffe Die Ukraine hat nach Angaben von PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet. Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ "Shahed" zerstört worden, sagte Selenskyj am Dienstag in seiner abendlichen Videoansprache. "Einige technische Details mĂŒssen jedoch noch verfeinert werden", erklĂ€rte er weiter. Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt. Selenskyj zufolge wurden in der Nacht 93 Prozent aller russischen Drohnen abgefangen. "Das ist beachtlich. Aber natĂŒrlich wird mehr gebraucht", sagte er. Die Ukraine entwickelt seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 verstĂ€rkt eigene Technologien zur Drohnenabwehr und konzentriert sich dabei auf Abfangraketen als effizientes und gĂŒnstigeres Mittel. GrĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten haben die ukrainischen StreitkrĂ€fte jedoch bei der Abwehr russischer ballistischer Raketen. - Drohne ĂŒber Litauen und Leuchtkugeln ĂŒber DĂ€nemark Kampfflugzeuge der NATO haben ĂŒber Litauen nach Regierungsangaben eine Drohne abgeschossen. Das unbemannte Flugobjekt sei am Dienstag kurz nach Mitternacht von italienischen Eurofightern vom Himmel geholt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius mit. Eine russische Fregatte hat unterdessen in internationalen GewĂ€ssern vor der dĂ€nischen KĂŒste nach Angaben aus Kopenhagen zwei Leuchtkugeln auf einen dĂ€nischen MilitĂ€rhubschrauber abgefeuert. Die Geschosse hĂ€tten den Helikopter am Montag knapp verfehlt, teilte das MilitĂ€r des NATO-Landes mit. Der Hubschrauber sei auf einem Routineeinsatz gewesen, um die russische Fregatte zu fotografieren. Bei der Leuchtmunition handle es sich um Pyrotechnik, die auf See ĂŒblicherweise als Warnsignal genutzt werde, hieß es in der Mitteilung weiter. Wegen des Vorfalls will DĂ€nemark den russischen Botschafter einbestellen. Dies kĂŒndigte Verteidigungsminister Jeppe Bruus im dĂ€nischen Sender TV2 an. Eine russische Stellungnahme zunĂ€chst nicht vor. "Ich danke den EinsatzkrĂ€ften der Allianz fĂŒr ihre schnelle Reaktion", schrieb PrĂ€sident Gitanas Nauseda auf der Plattform X. "Angesichts der zunehmenden Aggression Russlands gegen die Ukraine ist diese Bereitschaft fĂŒr unsere Region von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam mit unseren NATO-VerbĂŒndeten wird Litauen seinen Luftraum verteidigen." Es war Berichten zufolge das erste Mal, dass eine Drohne ĂŒber Litauen abgeschossen wurde. Die Behörden hatte die Bevölkerung mehrerer Regionen des baltischen Landes zuvor ĂŒber eine mögliche Bedrohung aus der Luft alarmiert. Genauere Angaben zur Herkunft und Typ der abgeschossenen Drohne gab es zunĂ€chst nicht. Nach Angaben des Leiters des nationalen Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, wurde die Drohne ĂŒber einem lĂ€ndlichen Gebiet nahe dem Dorf Pratkunai abgeschossen, das rund 50 Kilometer sĂŒdöstlich der zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Kaunas liegt. Nach ersten Erkenntnissen flog die Drohne wahrscheinlich von Belarus nach Litauen ein, wie er im litauischen Rundfunk sagte. Informationen ĂŒber Opfer oder SchĂ€den gebe es bisher nicht. Im Abschussgebiet seien TrĂŒmmerteile einer Drohne gefunden worden, die nun untersucht werden. - Ukraine greift russische Anlage rotz Trump-Ansage an Die Ukraine hat in der Nacht auf Dienstag mit Drohnen eine Industrieanlage in Russland angegriffen. Dabei seien die Anlage sowie mehrere WohngebĂ€ude in der Region Samara im SĂŒdosten des Landes beschĂ€digt worden, berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew. Am Montag hatte US-PrĂ€sident Donald Trump angekĂŒndigt, Russland und die Ukraine wollten auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten. - EU verschiebt Frist fĂŒr VerlĂ€ngerung von Russland-Sanktionen Die EU-LĂ€nder haben eine Frist fĂŒr die VerlĂ€ngerung der bestehenden Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs verschoben. Die Botschafter der 27 EU-Mitgliedstaaten vereinbarten am Montag, die eigentlich am Mittwoch fĂ€llige VerlĂ€ngerung der Strafmaßnahmen um eine Woche zu verschieben. Frankreich hatte nach Angaben aus Diplomatenkreisen zuvor gefordert, den MilliardĂ€r Alischer Usmanow von der Sanktionsliste zu streichen. Die nach der russischen Vollinvasion in der Ukraine verhĂ€ngten Sanktionen mĂŒssen alle sechs Monate einstimmig von den EU-LĂ€ndern verlĂ€ngert werden. Die Sanktionsliste umfasst inzwischen rund 3.000 russische Einzelpersonen und Organisationen. Der russisch-usbekische Oligarch Usmanow, dem gute Beziehungen zum Kreml nachgesagt werden, steht schon seit 2022 auf der Liste. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen schloss Frankreich sich nun ĂŒberraschend der Forderung der Slowakei an, den 73-jĂ€hrigen ehemaligen Anteilseigner des Fußballvereins FC Arsenal von der Liste zu streichen. Frankreich nannte demnach keinen genauen Grund und verwies lediglich auf die "nationale Sicherheit". Die Financial Times berichtete, Hintergrund sei ein mögliches Abkommen ĂŒber die Freilassung von Gefangenen, das mehrere in Aserbaidschan festgehaltene französische StaatsbĂŒrger betreffe. Der französische Außenminister Jean-NoĂ«l Barrot sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag lediglich, in BrĂŒssel wĂŒrden derzeit "GesprĂ€che auf technischer Ebene" gefĂŒhrt. Diplomaten aus mehreren EU-LĂ€ndern warnten davor, den Eindruck einer Lockerung der Russland-Sanktionen zu erwecken. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sagte: "Es ist definitiv nicht die Zeit, Sanktionen aufzuheben" oder "russische Oligarchen vor den Sanktionen zu retten". - Selenskyj: Zu Energie-Waffenruhe unter Bedingungen bereit Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat sich unter Bedingungen zu einer von den USA vorgeschlagenen Waffenruhe bei Angriffen auf Energieanlagen bereit erklĂ€rt. Kiew werde einen solchen Schritt aber nur unterstĂŒtzen, wenn die US-Regierung garantiere, dass Moskau den Krieg tatsĂ€chlich beenden wolle, sagte Selenskyj am Montag in seiner abendlichen Videobotschaft. Zuvor hatte US-PrĂ€sident Donald Trump auf Social Media erklĂ€rt, Russland und die Ukraine hĂ€tten sich darauf geeinigt, keine Energieziele des jeweils anderen mehr anzugreifen. Russland Ă€ußerte sich zunĂ€chst nicht zu Trumps Angaben. - Kampfflugzeuge schießen Drohne ĂŒber Litauen ab Kampfflugzeuge der NATO haben ĂŒber Litauen nach Regierungsangaben eine Drohne abgeschossen. "Ich danke den EinsatzkrĂ€ften der Allianz fĂŒr ihre schnelle Reaktion", schrieb PrĂ€sident Gitanas Nauseda auf der Plattform X. "Angesichts der zunehmenden Aggression Russlands gegen die Ukraine ist diese Bereitschaft fĂŒr unsere Region von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam mit unseren NATO-VerbĂŒndeten wird Litauen seinen Luftraum verteidigen." Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie an Russlands VerbĂŒndeten Belarus. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fĂŒhlt sich das Land in besonderem Maße bedroht. Litauens MilitĂ€rgeheimdienst liegen nach Regierungsangaben Informationen vor, wonach Russland Angriffe auf kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten erwĂ€gen könnte. Die deutsche Bundeswehr baut derzeit eine deutsche Panzerbrigade in Litauen auf. Der gefechtsbereite und eigenstĂ€ndig handlungsfĂ€hige Kampfverband mit 4.800 Soldaten soll bis 2027 einsatzfĂ€hig sein. - Landesweiter Raketenalarm: Drei Menschen getötet In fast der gesamten Ukraine gilt nach Angaben von ukrainischen Behörden wegen russischer Angriffe Raketenalarm. In allen Regionen außer Odessa wurde der Luftalarm ausgelöst, wie die ukrainischen Behörden DienstagfrĂŒh mitteilten. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij hatte Montagabend in seiner tĂ€glichen Fernsehansprache vor einem möglichen "massiven Schlag" der russischen StreitkrĂ€fte gewarnt. Die Behörden meldeten mittlerweile insgesamt drei Tote. Zwei Menschen wurden bei einem russischen Angriff in der ostukrainischen Region Poltawa getötet, wie der Leiter der ukrainischen Armeeverwaltung, Witali Djakiwnitsch, im Onlinedienst Telegram erklĂ€rte. Elf weitere Menschen seien außerdem verletzt worden. Bei dem Angriff seien WohngebĂ€ude und ein Hotel beschĂ€digt worden. Zudem seien Feuer ausgebrochen. In der sĂŒdukrainischen Region Saporischschja wurden bei einem "massiven kombinierten Raketen- und Drohnenangriff" ein Mensch getötet und drei weitere verletzt, wie der Regionalgouverneur Iwan Fedorow im Onlinedienst Telegram erklĂ€rte. Sechs WohngebĂ€ude, zwei WohnhĂ€user, ein Einkaufsladen, eine industrielle Infrastruktureinrichtung sowie weitere GebĂ€ude seien bei dem Angriff beschĂ€digt worden. Neben eigenen Recherchen verwenden wir fĂŒr diesen Ticker ĂŒberwiegend internationales Agenturmaterial. Unsere Hauptquellen sind APA (Austria Presse Agentur), Reuters und die DPA. Kommentare

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