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Iran-News heute: Iran-News heute: Iran konzentriert das Feuer auf den Süden Israels

live •Krieg im Nahen Osten Iran konzentriert das Feuer auf den Süden Israels Das iranische Regime intensiviert seine Angriffe, unter anderem mit Vergeltungsschlägen nahe einem israelischen Kernforschungszentrum. Unterdessen weist Saudi-Arabien iranische Diplomaten aus. Wichtige Updates Sortierung Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost - Die USA erlauben vorübergehende Lieferung und Verkauf von iranischem Öl. - Die Amerikaner entsenden mehr Kriegsschiffe und Tausende weitere Soldaten in den Nahen Osten. - Iran hat nach Angaben der BBC zwei ballistische Raketen auf den Militärstützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean abgefeuert. - Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, am Wochenende mit US-Präsident Donald Trump zu reden. - Die israelische Armee greift Ziele im Libanon und in Iran an. Iranische Staatsmedien sprechen von einer neuen Angriffswelle auf Israel. Mehrere Golfstaaten melden erneut Angriffe auf ihre Territorien. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+ - Drei Experten, drei große Fragen – so könnte es in Iran weitergehen - Krieg im Libanon: Blauhelme im Kreuzfeuer Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jakob Müller Nachrichtenressort Viele Verletzte nach Raketeneinschlag in südisraelischer Stadt Arad Ein iranischer Raketenangriff hat in der israelischen Wüstenstadt Arad schwere Zerstörungen angerichtet. Nach Angaben des staatlichen Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehr als 60 Menschen verletzt, als eine Rakete zwischen mehreren Gebäuden einschlug. Videoaufnahmen, die von dort stammen sollen, zeigten mehrere massiv beschädigte, mehrstöckige Wohnhäuser. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte infolge des Angriffs, er werde »die derzeit vor Ort im Einsatz befindlichen Rettungs- und Einsatzkräfte verstärken«. Zudem hat die israelische Luftwaffe eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, weshalb eine in Arad eingeschlagene ballistische Rakete nicht von der Flugabwehr abgefangen werden konnte. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte infolge des Angriffs, er werde »die derzeit vor Ort im Einsatz befindlichen Rettungs- und Einsatzkräfte verstärken«. Zudem hat die israelische Luftwaffe eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, weshalb eine in Arad eingeschlagene ballistische Rakete nicht von der Flugabwehr abgefangen werden konnte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Saudi-Arabien verweist iranische Diplomaten des Landes Der iranische Militärattaché und vier weitere Angehörige der Vertretung Teherans sollen innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen, teilt das saudische Außenministerium mit. In der Erklärung verwies der Golfstaat auf die anhaltenden iranischen Angriffe auf das Land. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen G7-Staaten fordern Ende iranischer Angriffe »Wir fordern die sofortige und bedingungslose Einstellung aller Angriffe des iranischen Regimes«: In einem gemeinsamen Statement verurteilen die Außenminister der G7-Staaten die Angriffe des Regimes in Teheran und bekunden »Unterstützung für unsere Partner in der Region angesichts der ungerechtfertigten Angriffe der Islamischen Republik Iran und ihrer Stellvertreter«. Man unterstütze das Recht der Länder, die Iran angreife, ihr Territorium zu verteidigen und ihre Bürger zu schützen. Zur G7-Gruppe führender Industriestaaten zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und die USA. Zur G7-Gruppe führender Industriestaaten zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und die USA. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leseempfehlung: Wie Satellitenbilder unseren Blick auf den Krieg verändern Fotos aus dem All enthüllen, was Regierungen verschweigen. Doch wer entscheidet, welche Bilder die Welt zu sehen bekommt – und welche nicht? Wie heikel die Frage ist, zeigen Beispiele, über die mein Kollege Christoph Seidler schreibt. Seinen Text lesen Sie hier. Satellitenaufnahme der Insel Charg. Foto: European Space Agency Handout / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen IAEA: Keine Hinweise auf Schäden am Kernforschungszentrum Negev Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) meldet, nach dem Angriff auf Dimona im Süden Israels seien keine ungewöhnlichen Strahlungswerte festgestellt worden. Es gebe keine Hinweise auf Schäden am Kernforschungszentrum Negev, das außerhalb der Stadt liegt, heißt es in dem X-Post. IAEA-Chef Rafael Grossi rief zu maximaler militärischer Zurückhaltung in der Nähe von Atomanlagen auf. Am Samstag Vormittag hatte Iran einen Angriff auf die iranische Atomanlage Natans gemeldet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Weitere Staaten wollen wie Deutschland einen »Beitrag« im Persischen Golf leisten 15 weitere Staaten haben sich einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, den Niederlanden und Japan angeschlossen. Sie verurteilen die »Angriffe Irans auf Handelsschiffe im Golf, zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die faktische Sperrung der Straße von Hormus«. Nun haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, Südkorea sowie weitere EU-Staaten die Stellungnahme in ihrem Namen veröffentlicht. Sie verurteilen die »Angriffe Irans auf Handelsschiffe im Golf, zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die faktische Sperrung der Straße von Hormus«. Nun haben auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien, Südkorea sowie weitere EU-Staaten die Stellungnahme in ihrem Namen veröffentlicht. Weiter heißt es darin: »Wir bekunden unsere Bereitschaft, einen Beitrag zu geeigneten Anstrengungen zu leisten, um eine sichere Passage der Meerenge zu gewährleisten.« Was das genau bedeutet, wird in der Erklärung nicht ausgeführt. Die Straße von Hormus auf einem undatierten Satellitenbild der Nasa. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen IDF: Iran hat Rakete mit Tausenden Kilometer Reichweite eingesetzt Die israelischen Armee schreibt in einem X-Post, das Regime in Teheran hätte erstmals eine Rakete mit bis zu 4000 Kilometer Reichweite eingesetzt. Ob sie sich damit auf den mutmaßlichen Raketenangriff auf die britische Militärbasis Diego Garcia im Indischen Ozean bezieht, ist unklar. Es ist jedoch ein weiterer Hinweis, dass es Iran gelungen sein könnte, den Radius des Raketenarsenals über die bisherigen 2000 Kilometer hinaus zu verdoppeln. Bestätigen sich die Berichte, sind Irans Raketen schlagkräftiger als bislang bekannt, schreibt mein Kollege Oliver Imhof. Auch Deutschland läge plötzlich in Reichweite. Es ist jedoch ein weiterer Hinweis, dass es Iran gelungen sein könnte, den Radius des Raketenarsenals über die bisherigen 2000 Kilometer hinaus zu verdoppeln. Bestätigen sich die Berichte, sind Irans Raketen schlagkräftiger als bislang bekannt, schreibt mein Kollege Oliver Imhof. Auch Deutschland läge plötzlich in Reichweite. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Liebe Leserinnen und Leser, vor drei Wochen hat der Irankrieg begonnen. Die USA und Israel setzen ihre Angriffe fort, das Regime in Teheran antwortet mit Attacken in der gesamten Region. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: Würde Irans Regime einem Waffenstillstand zustimmen? Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran dauert inzwischen drei Wochen und noch immer ist unklar, was genau US-Präsident Donald Trump will. Gerade noch hatte er angekündigt, weitere Truppen in den Nahen Osten zu verlegen, möglicherweise in Vorbereitung auf eine Bodenoffensive. Nun sagte er, er erwäge, den Einsatz »zurückzufahren«, das US-Militär habe sämtliche Ziele weitestgehend erreicht. US-Präsident Trump (r.) und Außenminister Marco Rubio. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire Selbst wenn sich die USA zurückziehen sollten, wäre nicht gewiss, dass die Kampfhandlungen damit sofort enden würden. Irans Regime ist militärisch geschwächt, könnte jedoch politisch gestärkt aus dem Krieg hervorgehen. Die Machthaber in Teheran könnten dann versucht sein, weiter Terror in der Region zu verbreiten, etwa durch vereinzelte Attacken gegen Schiffe in der Straße von Hormus, um die USA zu Zugeständnissen zu zwingen. Trump hatte mit dem Angriff die Gespräche seiner Regierung mit Vertretern Irans abrupt beendet. Er könnte sich schon bald in einer Situation wiederfinden, in der er mit einer radikalisierten, iranischen Führung erneut verhandeln muss. Trump hatte mit dem Angriff die Gespräche seiner Regierung mit Vertretern Irans abrupt beendet. Er könnte sich schon bald in einer Situation wiederfinden, in der er mit einer radikalisierten, iranischen Führung erneut verhandeln muss. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mit Material der Agenturen

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