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Krieg in der Ukraine: Kreml erklärt sich zu Gesprächen mit USA und Ukraine bereit

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Russland laut Kreml zu neuen Gesprächen mit USA und Ukraine bereit Putin spricht mit Witkoff über Ukraine-Krieg Berichte: Musk ordnete Drosselung von Starlink an Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland auf Witkoff reist offenbar am Mittwoch zu Gesprächen nach Russland Russland laut Kreml zu neuen Gesprächen mit USA und Ukraine bereit Russland ist nach Kreml-Angaben bereit zu einer Fortsetzung dreiseitiger Gespräche mit den USA und der Ukraine im November. Das habe Präsident Wladimir Putin dem US-Sondergesandten Steve Witkoff bei ihrem Treffen in St. Petersburg signalisiert, sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Das Thema betrifft den Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine“, wurde Uschakow zitiert. Als möglichen Termin nannte er die Zeit nach dem 10. November, ein möglicher Ort könne Abu Dhabi sein. In dem Dreierformat USA, Russland und Ukraine hatte es zuletzt im Februar in Genf Gespräche gegeben, davor zweimal in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Witkoff soll nach seinem Treffen mit Putin die ukrainische Seite und die Europäer über die Ergebnisse unterrichten. Russland wird auch weiterhin keine Zugeständnisse gegenüber der Ukraine machen, kommentiert SZ-Korrespondentin Silke Bigalke: „Das Thema betrifft den Aufbau eines Sicherheitssystems für Russland und die Ukraine“, wurde Uschakow zitiert. Als möglichen Termin nannte er die Zeit nach dem 10. November, ein möglicher Ort könne Abu Dhabi sein. In dem Dreierformat USA, Russland und Ukraine hatte es zuletzt im Februar in Genf Gespräche gegeben, davor zweimal in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Witkoff soll nach seinem Treffen mit Putin die ukrainische Seite und die Europäer über die Ergebnisse unterrichten. Russland wird auch weiterhin keine Zugeständnisse gegenüber der Ukraine machen, kommentiert SZ-Korrespondentin Silke Bigalke: Carim Soliman US-Sondergesandter Witkoff lobt Putin als Humanisten Während seines Besuchs in St. Petersburg nannte der US-Sondergesandte Steve Witkoff den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Humanisten. Putin, sagte Witkoff, spreche oft von US-Präsident Donald Trump als Humanist, umgekehrt sei es genauso. „Ich erkenne das an, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und ich danke Ihnen aufs Neue.“ Online kursiert ein Video, das die Szene zeigt. Witkoff war nach Russland gereist, um neue Vorschläge für eine Beilegung des Krieges gegen die Ukraine zu unterbreiten. Am Dienstag hatte er in Oslo Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij sowie Vertretern aus Nordeuropa, der EU und der Nato gesprochen. Die diplomatischen Reisen folgen auf eine abrupte Kursänderung der USA in der Beziehung zu Russland. US-Präsident Trump hatte Anfang Oktober ein Dieselabkommen mit Moskau verkündet und anschließend erst kürzlich beschlossene Sanktionen gegen Russland per Dekret wieder außer Kraft gesetzt. Gleichzeitig verschärfte Trump den Ton gegenüber der Ukraine. Er forderte einen neuen ukrainischen Präsidenten, Amtsinhaber Wolodimir Selenskij habe mehrmals die Möglichkeit gehabt, den Krieg zu beenden, sich aber dagegen entschieden. Die diplomatischen Reisen folgen auf eine abrupte Kursänderung der USA in der Beziehung zu Russland. US-Präsident Trump hatte Anfang Oktober ein Dieselabkommen mit Moskau verkündet und anschließend erst kürzlich beschlossene Sanktionen gegen Russland per Dekret wieder außer Kraft gesetzt. Gleichzeitig verschärfte Trump den Ton gegenüber der Ukraine. Er forderte einen neuen ukrainischen Präsidenten, Amtsinhaber Wolodimir Selenskij habe mehrmals die Möglichkeit gehabt, den Krieg zu beenden, sich aber dagegen entschieden. Anne Eberhard Putin spricht mit Witkoff über Ukraine-Krieg Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gedrängt. Bei einem Treffen im Konstantinpalast in St. Petersburg legte Witkoff am Mittwoch neue Vorschläge für eine Beilegung des Konflikts vor. Als Geste des guten Willens ließ Russland zu Beginn der Gespräche den inhaftierten US-Bürger Stephen Hubbard frei. Es war die neunte persönliche Begegnung zwischen Witkoff und Putin. "Ich hoffe, dass wir uns heute konstruktiv über eine mögliche Wiederaufnahme dreiseitiger Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA austauschen können", sagte Witkoff zu Putin. "Selbst wenn wir heute keine Einigung erzielen: Wenn wir darüber beraten und ausloten, wie der nächste Schritt aussehen könnte, wäre das wichtig. Die Welt wartet darauf." Witkoff kündigte zudem an, dass sich Trumps Schwiegersohn Jared Kushner im weiteren Verlauf telefonisch zuschalten werde. An der Unterredung nahm auch Putins Sonderbeauftragter für Investitionen, Kirill Dmitrijew, teil. Beide Seiten betonten das Potenzial für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit nach Kriegsende. Putin bot den USA Unterstützung im Umgang mit Iran an. Russland unterhalte jahrzehntelange Beziehungen zu Teheran und könne diese nutzen, um den US-Sorgen über das iranische Atomprogramm zu begegnen. Zudem schlug der russische Präsident vor, große Mengen Düngemittel an die USA zu liefern, um die dortigen Landwirte zu unterstützen. Einem Medienbericht zufolge schickt Russland nach einer Vereinbarung mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag den ersten Tanker mit 40 000 Tonnen Diesel in die USA. Putin regte darüber hinaus ein Treffen mit Trump im kommenden Monat in China an. Der Kreml hatte ein Dreiertreffen unter Einbindung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping ins Spiel gebracht. Witkoff war am Mittwochmorgen aus Oslo angereist, wo er am Dienstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij sowie Vertretern aus Nordeuropa, der EU und der Nato Gespräche geführt hatte. "Ich hoffe, dass wir uns heute konstruktiv über eine mögliche Wiederaufnahme dreiseitiger Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA austauschen können", sagte Witkoff zu Putin. "Selbst wenn wir heute keine Einigung erzielen: Wenn wir darüber beraten und ausloten, wie der nächste Schritt aussehen könnte, wäre das wichtig. Die Welt wartet darauf." Witkoff kündigte zudem an, dass sich Trumps Schwiegersohn Jared Kushner im weiteren Verlauf telefonisch zuschalten werde. An der Unterredung nahm auch Putins Sonderbeauftragter für Investitionen, Kirill Dmitrijew, teil. Beide Seiten betonten das Potenzial für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit nach Kriegsende. Putin bot den USA Unterstützung im Umgang mit Iran an. Russland unterhalte jahrzehntelange Beziehungen zu Teheran und könne diese nutzen, um den US-Sorgen über das iranische Atomprogramm zu begegnen. Zudem schlug der russische Präsident vor, große Mengen Düngemittel an die USA zu liefern, um die dortigen Landwirte zu unterstützen. Einem Medienbericht zufolge schickt Russland nach einer Vereinbarung mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag den ersten Tanker mit 40 000 Tonnen Diesel in die USA. Putin regte darüber hinaus ein Treffen mit Trump im kommenden Monat in China an. Der Kreml hatte ein Dreiertreffen unter Einbindung des chinesischen Präsidenten Xi Jinping ins Spiel gebracht. Witkoff war am Mittwochmorgen aus Oslo angereist, wo er am Dienstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij sowie Vertretern aus Nordeuropa, der EU und der Nato Gespräche geführt hatte. Drohnenabwehr: Nato stärkt Präsenz im Schwarzen Meer Die Nato verstärkt angesichts der Intensivierung russischer Angriffe auf ukrainische Exportrouten ihre militärische Präsenz in der Schwarzmeer-Region. Es gehe darum, dass Bündnisstaaten zusätzliche Seefernaufklärungsflugzeuge, Radarsysteme, Drohnen und Spezialteams zur Untersuchung von Sprengstoffen zur Verfügung stellten, sagte Martin L. O'Donnell, Sprecher des militärischen Hauptquartiers in Mons. Zudem würde auch zusätzliches Geheimdienstpersonal mobilisiert. Entscheidend sei, das Lagebild in der Region durch den verstärkten Einsatz von Sensoren und einen intensiveren Datenaustausch zu verbessern, erklärte O'Donnell. Ein Aufklärungsflugzeug der US-Navy vom Typ Poseidon nahm Medienberichten zufolge in Sofia seine Mission vor der bulgarischen Schwarzmeerküste auf. Bulgariens Regierung hatte die EU und die Nato nach den Vorfällen der vergangenen Woche um Unterstützung gebeten. Zuletzt hatten sich im Schwarzen Meer Drohnenangriffe auf Handelsschiffe gehäuft. Betroffen waren unter anderem Transporte vor der Küste der Nato-Staaten Bulgarien und Rumänien. Entscheidend sei, das Lagebild in der Region durch den verstärkten Einsatz von Sensoren und einen intensiveren Datenaustausch zu verbessern, erklärte O'Donnell. Ein Aufklärungsflugzeug der US-Navy vom Typ Poseidon nahm Medienberichten zufolge in Sofia seine Mission vor der bulgarischen Schwarzmeerküste auf. Bulgariens Regierung hatte die EU und die Nato nach den Vorfällen der vergangenen Woche um Unterstützung gebeten. Zuletzt hatten sich im Schwarzen Meer Drohnenangriffe auf Handelsschiffe gehäuft. Betroffen waren unter anderem Transporte vor der Küste der Nato-Staaten Bulgarien und Rumänien. Gerettete Seemänner erreichen den bulgarischen Hafen Warna, nachdem ihr Schiff von Drohnen angegriffen wurde. Getty Images In der vergangenen Woche wurde rund 33 Kilometer östlich des bulgarischen Küstenortes Bjala das ukrainische Schiff Chelsea 3 von drei Drohnen getroffen. Bei dem zweiten Vorfall, rund 31 Kilometer vor dem Ort Krapez nahe der rumänischen Grenze, wurde ein weiteres Schiff getroffen und versenkt. Davor war unter anderem nahe dem rumänischen Schwarzmeer-Ort Sfantu Gheorghe ein mit Getreide beladenes türkisches Handelsschiff untergegangen. Zwei Seeleute kamen dabei ums Leben. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij wurde der Frachter von russischen Drohnen getroffen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte wegen der Situation zuletzt vor einer neuen globalen Ernährungskrise gewarnt. Kallas sagte, die Ukraine sei einer der wichtigsten Agrar-Exporteure der Welt und Russlands Handeln mache es weltweit schwieriger, die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. Sechs Angriffe mutmaßlich russischer Drohnen innerhalb von zehn Tagen markierten eine gefährliche und inakzeptable Eskalation. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte wegen der Situation zuletzt vor einer neuen globalen Ernährungskrise gewarnt. Kallas sagte, die Ukraine sei einer der wichtigsten Agrar-Exporteure der Welt und Russlands Handeln mache es weltweit schwieriger, die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. Sechs Angriffe mutmaßlich russischer Drohnen innerhalb von zehn Tagen markierten eine gefährliche und inakzeptable Eskalation. Russland lässt seit 2024 inhaftierten US-Bürger Stephen Hubbard frei In St. Petersburg haben die Gespräche von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Zum Auftakt gab Putin die Freilassung eines US-Amerikaners bekannt, der 2024 in Russland zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gegen russische Truppen gekämpft haben soll. Stephen Hubbard sei bereits auf dem Flughafen Pulkowo in St. Petersburg, sagte der Kremlchef der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Witkoff dankte Putin für die Freilassung. Er wird nach den Unterredungen mit dem russischen Präsidenten ebenfalls von Pulkowo aus abreisen. Putin selbst dankte US-Präsident Donald Trump erneut, dass er sich um eine Beendigung des Ukraine-Krieges bemühe. Dazu sollte ihn Witkoff über seine Ukraine-Gespräche am Vortag in Oslo informieren, wie der Kremlchef im Konstantinpalast sagte. Witkoff dankte Putin für die Freilassung. Er wird nach den Unterredungen mit dem russischen Präsidenten ebenfalls von Pulkowo aus abreisen. Putin selbst dankte US-Präsident Donald Trump erneut, dass er sich um eine Beendigung des Ukraine-Krieges bemühe. Dazu sollte ihn Witkoff über seine Ukraine-Gespräche am Vortag in Oslo informieren, wie der Kremlchef im Konstantinpalast sagte. Stephen Hubbard 2024 vor einem Moskauer Gericht. AFP Barbara Klimke Berichte: Musk ordnete Drosselung von Starlink an Der Gründer der US-Weltraumfirma Space-X, Elon Musk, soll Medienberichten zufolge hinter der Drosselung des Satelliteninternets Starlink für die Ukraine stehen. Das berichten das Wall Street Journal und der Sender CBS News unter Berufung auf angeblich mit der Sache vertraute Personen. Das Weiße Haus und Musk hatten Vorwürfe einer gezielten Funktionseinschränkung zurückgewiesen. Musk habe im Vorfeld der Entscheidung mehrere Gespräche mit Regierungsvertretern geführt, berichtete CBS News. Er wollte demnach Klarheit darüber gewinnen, wo Präsident Donald Trump in dieser Angelegenheit steht. Laut Wall Street Journal telefonierten Musk und Trump dann nach der Drosselung auch direkt miteinander. Der Satellitendienst Starlink gehört zur Firma Space-X, deren Besitzer Musk ist. US-Außenminister Marco Rubio hat dagegen erklärt, dass Entscheidungen über den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink beim Betreiber Space-X und dessen Chef Elon Musk liegen. Die US-Regierung habe darauf keinen Einfluss, sagte Rubio am Mittwoch auf einer Indienreise. US-Außenminister Marco Rubio hat dagegen erklärt, dass Entscheidungen über den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink beim Betreiber Space-X und dessen Chef Elon Musk liegen. Die US-Regierung habe darauf keinen Einfluss, sagte Rubio am Mittwoch auf einer Indienreise. Seit rund einer Woche wird aus der Ukraine über Probleme beim Einsatz des Satelliteninternets von Starlink berichtet. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde – teils auch weniger schnell – bewegten. Präsident Wolodimir Selenskij beklagte, dadurch würden ukrainische Drohnen sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen auf mittlere Distanzen behindert. Anne Eberhard Während US-Vermittlungen: Russland greift mehrere ukrainische Städte an Mitten in der Pendeldiplomatie von US-Vermittler Steve Witkoff hat Russland erneut Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei einem Drohnenangriff in der Nähe von Charkiw kamen in der Nacht zwei Menschen ums Leben, wie Regionalgouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram mitteilt. In der Hauptstadt Kiew habe ein russischer Luftangriff ein Wohnhochhaus und Teile der Verkehrsinfrastruktur getroffen, erklärt Bürgermeister Vitali Klitschko. Bei einem weiteren Angriff auf eine Universität in Krementschuk in der Region Poltawa wurden nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen verletzt. Laut russischen Angaben setzt auch die Ukraine ihre Angriffe fort. Ein 19-Jähriger sei bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der westrussischen Region Brjansk getötet worden, teilt Regionalgouverneur Jegor Kowaltschuk auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zwei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. US-Präsident Trump wendet sich zunehmend von der Ukraine ab - der Zeitpunkt ist kein Zufall, schreibt Peter Burghardt: Laut russischen Angaben setzt auch die Ukraine ihre Angriffe fort. Ein 19-Jähriger sei bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der westrussischen Region Brjansk getötet worden, teilt Regionalgouverneur Jegor Kowaltschuk auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zwei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. US-Präsident Trump wendet sich zunehmend von der Ukraine ab - der Zeitpunkt ist kein Zufall, schreibt Peter Burghardt: Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland auf US-Präsident Donald Trump fordert die Ukraine auf, einem Abkommen zur Beilegung des Krieges mit Russland zuzustimmen. „Die Ukraine muss diesen Krieg beenden wollen“, sagt Trump vor Journalisten im Oval Office. Russland sei im Vorteil, da das Land wie „eine große Maschine“ unaufhaltsam vorrücke und bereits „ein sehr großes Stück Land“ eingenommen habe, erklärt Trump weiter. Witkoff reist offenbar am Mittwoch zu Gesprächen nach Russland Der US-Gesandte Steve Witkoff wird am Mittwoch nach St. Petersburg reisen, um dort mit der russischen Führung zusammenzukommen. Dies teilte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Dienstag mit. Støre äußerte sich nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, Witkoff und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb – ein Treffen, das vor dem Hintergrund wochenlanger, zunehmender Spannungen zwischen Kiew und der US-Regierung stattfand. Støre machte keine Angaben dazu, mit wem Witkoff in Russland zusammentreffen wird. „Steve reist morgen nach Russland – mal sehen, was Putin dazu zu sagen hat“, sagte Selenskij auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vor Journalisten. Über das Gespräch mit dem Sondergesandten äußerten sich Norwegen und Finnland positiv. Stubb erklärt, auf inhaltlicher und technischer Ebene seien in der vergangenen Woche hinter den Kulissen große Fortschritte erzielt worden. Man habe einige Ansätze für eine Friedenslösung gefunden, die nun in St. Petersburg weiterverfolgt werden sollen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet die Reisepläne ebenfalls unter Berufung auf einen Insider. Støre bezeichnet die Gespräche in Oslo als gut und konstruktiv. Wie Selenskij versucht, die die festgefahrenen Beziehungen mit den USA neu zu beleben, beschreibt SZ-Korrespondent Florian Hassel: Über das Gespräch mit dem Sondergesandten äußerten sich Norwegen und Finnland positiv. Stubb erklärt, auf inhaltlicher und technischer Ebene seien in der vergangenen Woche hinter den Kulissen große Fortschritte erzielt worden. Man habe einige Ansätze für eine Friedenslösung gefunden, die nun in St. Petersburg weiterverfolgt werden sollen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet die Reisepläne ebenfalls unter Berufung auf einen Insider. Støre bezeichnet die Gespräche in Oslo als gut und konstruktiv. Wie Selenskij versucht, die die festgefahrenen Beziehungen mit den USA neu zu beleben, beschreibt SZ-Korrespondent Florian Hassel: Luhansk: Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen gemeldet Bei ukrainischen Angriffen in der von Russland kontrollierten Region Luhansk im Osten des Landes wurden nach russischen Angaben zwei Menschen getötet. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur mit. Die Angriffe haben sich in den vergangenen 24 Stunden ereignet. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben nicht unabhängig überprüfen. Marc Hoch Selenskij und Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Norwegen Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij und der US-Sondergesandte Steve Witkoff treffen heute zu Gesprächen in Oslo ein. An den Gesprächen, in denen es um die verschlechterten Beziehungen der beiden Länder gehen soll, nimmt auch der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, virtuell teil. Das teilte die norwegische Regierung mit. Kushner und Witkoff sind die Unterhändler von Trump, die ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine erreichen sollen. Ihr letztes Treffen fand im September statt: die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff (links) mit Wolodimir Selenskij. In Oslo ist Kushner virtuell zugeschaltet. Valentyn Ogirenko/Reuters „Präsident Selenskij hat Norwegen und Finnland gebeten, ein Treffen im Rahmen der laufenden diplomatischen Bemühungen zu einem für die Ukraine kritischen Zeitpunkt zu organisieren“, erklärte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre. Ziel sei es, den Prozess in konstruktivere Bahnen zu lenken. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Washington und Kiew statt. Die Ukraine wirft der US-Regierung vor, eine Drosselung des militärischen Satellitensystems Starshield des Unternehmens SpaceX angeordnet zu haben. An dem Treffen in Oslo nimmt auch der finnische Präsident Alexander Stubb teil. Es solle über den „illegalen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die allgemeine Sicherheitslage in Europa“ gesprochen werden, erklärte Stubb. Für den späteren Dienstagnachmittag ist eine gemeinsame Pressekonferenz von Selenskij, Stubb und Norwegens Ministerpräsidenten Støre geplant. Anne Eberhard US-Außenminister: „Keine gezielte politische Vorgabe, der Ukraine zu schaden“ US-Außenminister Marco Rubio schließt Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine nicht aus. Es könne sein, dass eine im Rahmen des sogenannten Purl-Programms für die Ukraine erworbene Charge Raketen bisher nicht geliefert worden sei, sagt Rubio zum Auftakt einer Indien-Reise vor Journalisten. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade zurück. „Das Wichtigste ist, dass es keine gezielte politische Vorgabe gab, der Ukraine zu schaden“, betont der Außenminister. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hatte laut dem Nachrichtenportal Axios beklagt, dass Washington Waffenlieferungen zurückhalte. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade zurück. „Das Wichtigste ist, dass es keine gezielte politische Vorgabe gab, der Ukraine zu schaden“, betont der Außenminister. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hatte laut dem Nachrichtenportal Axios beklagt, dass Washington Waffenlieferungen zurückhalte. Carim Soliman Tote nach russischem Beschuss von Kramatorsk Bei einem russischen Angriff in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens drei Zivilisten getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei der Attacke verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk in den sozialen Netzwerken mit. Drei Mehrfamilienhäuser wurden den Angaben zufolge durch Beschuss beschädigt. Zum eingesetzten Waffentyp werde noch ermittelt. Die Industriestadt Kramatorsk ist rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Sie zählt zu einem Gürtel gut befestigter Städte, mit denen die Ukraine den letzten noch unbesetzten Teil des Gebiets Donezk verteidigt. Zum eingesetzten Waffentyp werde noch ermittelt. Die Industriestadt Kramatorsk ist rund 15 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Sie zählt zu einem Gürtel gut befestigter Städte, mit denen die Ukraine den letzten noch unbesetzten Teil des Gebiets Donezk verteidigt. Marc Hoch Drei Tote bei russischem Luftangriff in Region Kiew Bei einem russischen Luftangriff in der Region um Kiew sind laut ukrainischen Angaben in der Nacht mindestens drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Die Leichen wurden gefunden, als Rettungskräfte den Brand in einer Produktions- und Lagerhalle im Kreis Obuchiw südlich der ukrainischen Hauptstadt löschten. Das teilte der Militärgouverneur des Kiewer Gebiets, Tymur Tkatschenko, auf Telegram mit. Sechs Menschen seien verletzt worden. Drohnentreffer wurden auch aus den Gebieten Charkiw, Sumy, Odessa, Dnipro bis nach Chmelnyzkyj, Ternopil und Lwiw weit im Westen der Ukraine gemeldet. Bei ukrainischen Gegenangriffen gab es einen Brand an einer Industrieanlage in Mitschurinsk im Gebiet Tambow, wie Gouverneur Jewgeni Perwuschow mitteilte. Nach inoffiziellen Berichten wurde in dem Ort 300 Kilometer südöstlich von Moskau die Pumpstation einer Treibstoffpipeline getroffen. Carim Soliman Trump offen für Dreiertreffen mit Putin und Xi US-Präsident Trump hat seine Bereitschaft erklärt, an einem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in China teilzunehmen. Allerdings wolle er weniger über ein Ende des Krieges gegen die Ukraine sprechen als über nukleare Abrüstung. Russland sei in Bezug auf die Ukraine jüngst „in Ordnung“ gewesen, sagte Trump Reportern gegenüber am Montag. Nach einem entsprechenden Bericht des Wall Street Journal hatte Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass der Kreml das Dreiertreffen in China erörtert habe. Putin habe ein solches Treffen am Rande des Apec-Gipfels im kommenden Monat vorgeschlagen, um über ein Ende des Ukraine-Konflikts zu beraten. „Da alle drei Staatschefs voraussichtlich an dem Gipfel in China teilnehmen werden, wurde das Thema eines solchen hypothetischen Treffens tatsächlich angesprochen“, sagte Peskow. Es seien jedoch von keiner Seite konkrete Vorschläge oder Vereinbarungen diskutiert oder vorgelegt worden – weder im Hinblick auf das Treffen selbst noch auf eine mögliche Tagesordnung oder dessen Inhalte. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kritisierte die Idee eines solchen Gipfels scharf. Ein Dreiertreffen zwischen den Staatschefs der Ukraine, der USA und Russlands könnte dazu beitragen, den Krieg schneller zu beenden, schrieb er auf der Plattform X. „Ein Gipfel im Format Russland-China-USA würde genau das Gegenteil bewirken: Es würde Putin ermutigen, diesen Krieg fortzusetzen.“ Nach einem entsprechenden Bericht des Wall Street Journal hatte Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass der Kreml das Dreiertreffen in China erörtert habe. Putin habe ein solches Treffen am Rande des Apec-Gipfels im kommenden Monat vorgeschlagen, um über ein Ende des Ukraine-Konflikts zu beraten. „Da alle drei Staatschefs voraussichtlich an dem Gipfel in China teilnehmen werden, wurde das Thema eines solchen hypothetischen Treffens tatsächlich angesprochen“, sagte Peskow. Es seien jedoch von keiner Seite konkrete Vorschläge oder Vereinbarungen diskutiert oder vorgelegt worden – weder im Hinblick auf das Treffen selbst noch auf eine mögliche Tagesordnung oder dessen Inhalte. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kritisierte die Idee eines solchen Gipfels scharf. Ein Dreiertreffen zwischen den Staatschefs der Ukraine, der USA und Russlands könnte dazu beitragen, den Krieg schneller zu beenden, schrieb er auf der Plattform X. „Ein Gipfel im Format Russland-China-USA würde genau das Gegenteil bewirken: Es würde Putin ermutigen, diesen Krieg fortzusetzen.“

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