Irankrieg: Der Iran bestreitet Gespräche mit den USA
- Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
- Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
- Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
- Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
- Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Alena Kammer
Iranische Regierung bestreitet Gespräche mit den USA
Das iranische Außenministerium hat bestritten, in den vergangenen Tagen Gespräche mit den USA geführt zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor verbreitet, beide Seiten hätten "wichtige Übereinstimmungen“ erzielt. Zuvor hatten bereits dem Regime in Teheran nahestehende Nachrichtenagenturen berichtet, es habe weder direkte noch indirekte Verhandlungen mit der Regierung in Washington gegeben.
Auch der Sprecher des iranischen Parlaments sagte, es habe keine Gespräche mit den USA gegeben. Er bezeichnete entsprechende Berichte als "Fake News“, die dazu genutzt würden, die Öl- und Finanzmärkte zu beeinflussen.
Auch der Sprecher des iranischen Parlaments sagte, es habe keine Gespräche mit den USA gegeben. Er bezeichnete entsprechende Berichte als "Fake News“, die dazu genutzt würden, die Öl- und Finanzmärkte zu beeinflussen.
Yannick von Eisenhart Rothe
Starmer will Großbritannien auf längeren Irankrieg vorbereiten
Premierminister Keir Starmer zufolge muss Großbritannien für den Fall planen, dass der Irankrieg noch längere Zeit andauert. Der gesamte Fokus müsse auf einer schnellen Deeskalation liegen, man werde sich aber auf einen längeren Krieg vorbereiten, sagte Starmer. Heute trifft er sich zu einer Krisensitzung mit seinen Ministern. Bezüglich der Energieversorgung habe er "keine nennenswerten Bedenken", sagte Starmer.
Sarah Kohler
Kallas begrüßt Trumps Ankündigung zu Energieinfrastruktur
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Donald Trumps Ankündigung begrüßt, zunächst keine Energieinfrastruktur im Iran angreifen zu wollen. Kallas sagte bei einem Treffen mit dem nigerianischen Außenminister Yusuf Maitama Tuggar in Abuja, Angriffe auf die Infrastruktur würden Chaos in der Region verursachen und den Krieg noch weiter eskalieren. Zuvor hatte Trump mitgeteilt, er habe angeordnet, alle Militärschläge gegen iranische Kraftwerke um fünf Tage zu verschieben.
Yannick von Eisenhart Rothe
Trump stellt "Deal" mit Iran in Aussicht
US-Präsident Donald Trump hat seine Behauptung bekräftigt, dass es vielversprechende Gespräche zwischen dem Iran und den USA gebe. Die Unterredungen hätten am Sonntag stattgefunden und würden diesen Montag fortgesetzt, sagte Trump vor Journalisten. Bei einem produktiven Verlauf werde es sehr bald einen "Deal" geben. Man sei sich in 15 Punkten einig. Sollte ein Abkommen erreicht werden, würden die USA das angereicherte Uran aus dem iranischen Atomprogramm sicherstellen.
Trumps Nahost-Gesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner seien an den Gesprächen beteiligt, die mit einem "respektierten" Vertreter des Iran geführt worden seien, sagte Trump. Wer dieser Vertreter ist, sagte er nicht. Mit dem neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei habe man aber nicht gesprochen.
Der Iran dementierte, dass es Gespräche mit den USA gegeben habe. "Die Äußerungen des US-Präsidenten sind Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu senken und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen", hieß es in der staatlichen Zeitung Iran unter Berufung auf das iranische Außenministerium.
Trumps Nahost-Gesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner seien an den Gesprächen beteiligt, die mit einem "respektierten" Vertreter des Iran geführt worden seien, sagte Trump. Wer dieser Vertreter ist, sagte er nicht. Mit dem neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei habe man aber nicht gesprochen.
Der Iran dementierte, dass es Gespräche mit den USA gegeben habe. "Die Äußerungen des US-Präsidenten sind Teil der Bemühungen, die Energiepreise zu senken und Zeit für die Umsetzung seiner militärischen Pläne zu gewinnen", hieß es in der staatlichen Zeitung Iran unter Berufung auf das iranische Außenministerium.
Sarah Kohler
Merz äußerte Trump gegenüber Bedenken gegen Angriffe auf Kraftwerke
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat nach eigenen Angaben US-Präsident Donald Trump vor Angriffen auf iranische Kraftwerke gewarnt. Er habe am Sonntag mit Trump telefoniert und ihm seine "Bedenken im Hinblick auf die angekündigten Angriffe auf die Kraftwerke im Iran vorgetragen", sagte er. Er sei dankbar, dass Trump diesen Plan noch einmal um fünf Tage verschoben und die Möglichkeit für unmittelbare und direkte diplomatische Kontakte mit der iranischen Führung eröffnet habe.
Er habe Trump angeboten, dass Deutschland dabei "in jeder Hinsicht" behilflich sein wolle, weil man über gute Kontakte in der gesamten Region verfüge, sagte Merz weiter. Ziel sei es, alles zu tun, "um so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand in der Region zu kommen".
Er habe Trump angeboten, dass Deutschland dabei "in jeder Hinsicht" behilflich sein wolle, weil man über gute Kontakte in der gesamten Region verfüge, sagte Merz weiter. Ziel sei es, alles zu tun, "um so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand in der Region zu kommen".
Sophia Reddig
Es wird eng
"Trump Always Chickens Out" (TACO), heißt es in Wirtschaftskreisen, wenn Trump wieder einmal einen Kurswechsel in seiner Zollpolitik ankündigt. Auch bei anderen politischen Entscheidungen ist der US-Präsident nicht gerade für seine Beständigkeit bekannt.
Im Irankrieg kündigt er ein Ultimatum an, nur um es direkt wieder zu relativieren. Durch die steigenden Energie- und Benzinpreise wächst der Druck. Warum der Krieg für Trump zur politischen Falle wird und sein "Ausweg" wie ein Plan ohne Plan wirkt, hat Rieke Havertz analysiert.
Den ganzen Text lesen Sie hier:
Im Irankrieg kündigt er ein Ultimatum an, nur um es direkt wieder zu relativieren. Durch die steigenden Energie- und Benzinpreise wächst der Druck. Warum der Krieg für Trump zur politischen Falle wird und sein "Ausweg" wie ein Plan ohne Plan wirkt, hat Rieke Havertz analysiert.
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Sophia Reddig
Griechenland will Kraftstoffe und Düngemittel subventionieren
Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat ein Subventionspaket in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro für Kraftstoffe und Düngemittel angekündigt. Angesichts der "internationalen wirtschaftlichen Instabilität" würden in den Monaten April und Mai Subventionen für Kfz-Kraftstoffe, für die Schifffahrt und Düngemittel eingeführt. Das gab Mitsotakis in einer Fernsehansprache bekannt.
Griechenland werde eine "digitale Tankkarte" einsetzen, die an Tankstellen, im Nahverkehr oder in Taxis genutzt werden könne. Die Unterstützung belaufe sich damit auf schätzungsweise 36 Cent pro Liter Benzin, fuhr Mitsotakis fort. Um die Landwirte angesichts "brutaler" Preisanstiege für Düngemittel zu entlasten, werde Athen ihre Düngerrechnungen in Höhe von bis zu 15 Prozent subventionieren, sagte Mitsotakis.
Griechenland werde eine "digitale Tankkarte" einsetzen, die an Tankstellen, im Nahverkehr oder in Taxis genutzt werden könne. Die Unterstützung belaufe sich damit auf schätzungsweise 36 Cent pro Liter Benzin, fuhr Mitsotakis fort. Um die Landwirte angesichts "brutaler" Preisanstiege für Düngemittel zu entlasten, werde Athen ihre Düngerrechnungen in Höhe von bis zu 15 Prozent subventionieren, sagte Mitsotakis.
Weitere Maßnahmen beziehen sich auf den in Griechenland wichtigen Passagiertransport per Schiff sowie auf Auto-Diesel: "Unser Ziel ist es, den Preis der Fährentickets ungefähr auf demselben Niveau wie im vergangenen Jahr zu halten", führte der Ministerpräsident aus. Diesel soll demnach zudem "im Distributionsnetz in Höhe von 16 Cent pro Liter" gestützt werden.
Sophia Reddig
Oman will sich für Sicherung der Straße von Hormus einsetzen
Der Oman will sich nach eigenen Angaben dafür einsetzen, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus gesichert wird. Außenminister Badr al-Bussaidi ging in seinem Beitrag auf der Plattform X jedoch nicht näher darauf ein, was diese Bemühungen genau umfassen sollten.
Er schrieb jedoch, dass der Iran nicht für den Krieg verantwortlich gemacht werden dürfe. "Wie auch immer man zum Iran stehen mag, dieser Krieg geht nicht auf sein Konto. Er verursacht bereits weitreichende wirtschaftliche Probleme." Der Oman vermittelt seit Langem in Konflikten in der Region.
Alena Kammer
Iran dementiert Verhandlungen mit den USA
Der Iran hat Berichte über angebliche Gespräche mit den USA zurückgewiesen. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu US-Präsident Donald Trump, auch nicht über Vermittler, hieß es in Berichten der iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionswächtern nahestehen.
Trump hatte zuvor gesagt, er wolle für fünf Tage auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen verzichten. Gleichzeitig sprach er von "produktiven Gesprächen“ über ein Ende der gegenseitigen Angriffe. Ursprünglich hatte er dem Iran ein Ultimatum gestellt: Sollte die wichtige Schifffahrtsroute Straße von Hormus nicht geöffnet werden, drohten Angriffe auf iranische Kraftwerke.
Iranische Medien stellen die Lage jedoch anders dar. Laut Fars soll Trump seine Drohungen abgeschwächt haben, nachdem der Iran mit Gegenangriffen auf Energieanlagen in der Region gedroht habe. Die Agentur Tasnim berichtet zudem, der US-Präsident habe auch wegen des Drucks der Finanzmärkte nachgegeben.
Trump hatte zuvor gesagt, er wolle für fünf Tage auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen verzichten. Gleichzeitig sprach er von "produktiven Gesprächen“ über ein Ende der gegenseitigen Angriffe. Ursprünglich hatte er dem Iran ein Ultimatum gestellt: Sollte die wichtige Schifffahrtsroute Straße von Hormus nicht geöffnet werden, drohten Angriffe auf iranische Kraftwerke.
Iranische Medien stellen die Lage jedoch anders dar. Laut Fars soll Trump seine Drohungen abgeschwächt haben, nachdem der Iran mit Gegenangriffen auf Energieanlagen in der Region gedroht habe. Die Agentur Tasnim berichtet zudem, der US-Präsident habe auch wegen des Drucks der Finanzmärkte nachgegeben.
Yannick von Eisenhart Rothe
USA setzen Angriffe auf Energieanlagen aus
Die USA und der Iran haben in den vergangenen zwei Tagen "sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten" geführt. Das schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform.
Aufgrund des Tenors der Gespräche habe er das Verteidigungsministerium angewiesen, Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur fünf Tage lang auszusetzen, vorbehaltlich des "Erfolgs" der laufenden Treffen und Diskussionen, schrieb Trump weiter.
Aufgrund des Tenors der Gespräche habe er das Verteidigungsministerium angewiesen, Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur fünf Tage lang auszusetzen, vorbehaltlich des "Erfolgs" der laufenden Treffen und Diskussionen, schrieb Trump weiter.
Johanna Sethe
Israel zerstört Brücke im Südlibanon
Die israelische Armee hat bei einem Luftangriff laut einem Medienbericht eine Brücke über den Litani im Südlibanon zerstört. Wie die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete, wurde damit eine wichtige Verbindung zwischen der Stadt Nabatije und dem weiter südlich gelegenen al-Hudschair-Tal unterbrochen.
Am Sonntag hatte Israel bereits die Kasmijeh-Brücke nahe der Hafenstadt Tyros im Südlibanon angegriffen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun bezeichnete Israels neue Angriffe auf Brücken in der Region als "Vorspiel zu einer Bodeninvasion".
Am Sonntag hatte Israel bereits die Kasmijeh-Brücke nahe der Hafenstadt Tyros im Südlibanon angegriffen. Der libanesische Präsident Joseph Aoun bezeichnete Israels neue Angriffe auf Brücken in der Region als "Vorspiel zu einer Bodeninvasion".
Krater auf der Kasmiyeh-Brücke im Libanon nach einem israelischen Luftangriff. Kawnat Haju/AFP/Getty Images
Alara Yilmaz
Iran droht mit Schließung und Verminung des Golfs
Der Iran will im Falle von US-Angriffen auf seine Südküste die Seewege im Persischen Golf durch das Auslegen von Seeminen unterbrechen. "Jeder Versuch, die Küsten oder Inseln des Iran anzugreifen, wird dazu führen, dass alle Zugangswege im Golf mit verschiedenen Arten von Seeminen ausgelegt werden“, teilte der Verteidigungsrat iranischen Staatsmedien zufolge mit.
Hintergrund ist ein Bericht des US-Portal Axios, wonach die USA die Besetzung der iranischen Insel Kharg erwägen. Die Insel ist der wichtigsten Ölexportknotenpunkt des Landes. Ziel ist es demnach, Druck auf das iranische Regime auszuüben und die Straße von Hormus wieder für den gesamten Schiffsverkehr zu öffnen.
Hintergrund ist ein Bericht des US-Portal Axios, wonach die USA die Besetzung der iranischen Insel Kharg erwägen. Die Insel ist der wichtigsten Ölexportknotenpunkt des Landes. Ziel ist es demnach, Druck auf das iranische Regime auszuüben und die Straße von Hormus wieder für den gesamten Schiffsverkehr zu öffnen.
Ein Schiff der Marine der Vereinigten Arabischen Emirate patrouilliert neben Frachtschiffen und Öltankern in der Straße von Hormus. Altaf Qadri/AP/dpa
Alara Yilmaz
Ölpreise steigen nach Trump-Ultimatum
Die Ölpreise sind nach dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Straße von Hormus weiter gestiegen. Rohöl der Sorte Brent mit Lieferung im Mai wurde am Morgen bei 113,45 US-Dollar gehandelt – das war etwa ein Prozent mehr als noch am Freitag.
Trump hatte mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden vollständig öffnen. Seit Beginn des Irankriegs hat sich Rohöl aus der Nordsee um etwa 57 Prozent verteuert.
Trump hatte mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden vollständig öffnen. Seit Beginn des Irankriegs hat sich Rohöl aus der Nordsee um etwa 57 Prozent verteuert.
Johanna Sethe
Iran veröffentlicht Liste mit möglichen Angriffszielen auf Kraftwerke
Infolge der Drohung, israelische und US-Stützpunkte versorgende Kraftwerke anzugreifen, haben staatliche Medien im Iran nun eine Liste mit potenziellen Angriffszielen veröffentlicht. Auf der Liste, die unter anderem von der staatlichen Nachrichtenagentur Fars veröffentlicht wurde, stand auch das Atomkraftwerk Baraka in den Vereinigen Arabischen Emiraten nahe der Grenze zu Saudi-Arabien.
Angriffe auf Kraftwerke können die Strom- und Wasserversorgung in den arabischen Golfstaaten stören. In den Wüstenländern sind die Kraftwerke mit Entsalzungsanlagen gekoppelt, die für die Trinkwasserversorgung unerlässlich sind.
Angriffe auf Kraftwerke können die Strom- und Wasserversorgung in den arabischen Golfstaaten stören. In den Wüstenländern sind die Kraftwerke mit Entsalzungsanlagen gekoppelt, die für die Trinkwasserversorgung unerlässlich sind.
Alara Yilmaz
Miliz will Angriffspause auf US-Botschaft in Bagdad verlängern
Die proiranische Miliz Kataeb Hisbollah im Irak hat ihre fünftägige Pause von Angriffen auf die US-Botschaft in Bagdad verlängert. Die Frist werde "um weitere fünf Tage verlängert", teilte die paramilitärische Miliz mit. Sie kündigte an, "auf jede Verletzung durch den Feind angemessen" zu reagieren.
Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.
Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.
Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.
Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.
Die US-Botschaft in Bagdads sogenannter „Grüner Zone“. Ahmad Al-Rubaye/AFP/Getty Images
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