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Krieg in der Ukraine: US-Senatoren verlangen Klarheit über Starlink

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Russland: Beraten nach Diesel-Deal über weitere Projekte mit den USA US-Senatoren verlangen Klarheit über Starlink-Drosselung Drohnen treffen zwei Tanker vor rumänischer Küste – Seeleute vermisst Insider: Starshield-Satellitendienst in Ukraine funktioniert wieder Ukraine: Raketen treffen mehrere russische Kampfjets am Boden US-Senatoren verlangen Klarheit über Starlink-Drosselung Die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten Satelliteninternets in der Ukraine sorgt im US-Senat für parteiübergreifende Kritik. Neun Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses, darunter vier Republikaner, fordern in einem Brief an den Generalinspekteur des Pentagons eine Untersuchung des Vorfalls, wie der Senatsausschuss mitteilte. Es müsse untersucht werden, ob US-Beamte der Unterbrechung von Starshield, der militärischen Funktion von Starlink, zugestimmt hätten oder vorab darüber informiert gewesen seien. Eine Störung des Systems beeinträchtige die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine. Ein besonderes Augenmerk legten die Senatoren auf Auswirkungen auf eigene Staatsbürger: Beeinträchtigungen des Systems gefährdeten Diplomaten, Militärangehörige und Sicherheitspersonal. Die neun Senatorinnen und Senatoren dringen in dem Brief auf eine Prüfung, ob US-Personal während russischer Angriffe Schutzräume erreichen konnte. „Die Regierung der Vereinigten Staaten hat die grundlegende Pflicht, amerikanisches Personal im Ausland zu schützen“, heißt es in dem Schreiben an Generalinspekteur Platte Moring. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte der Starlink-Betreiber Space-X in der Nacht zum Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals eingeführt, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Weitreichende ukrainische Drohnen, die zum Teil mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde fliegen, waren damit bei Überschreitungen der Geschwindigkeitsbegrenzung im Blindflug unterwegs. Sie konnten nicht mehr aus der Ferne gesteuert werden. Die Stimmung zwischen Donald Trump und Wolodimir Selenskij hat sich zuletzt dramatisch verschlechtert. Der US-Präsident hatte sogar die Ablösung seines ukrainischen Kollegen gefordert und behauptet, Selenskij sperre sich gegen ein Friedensabkommen und sei durch die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien für die hohen Dieselpreise verantwortlich. Die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen aus New Hampshire, die zu den Unterzeichnern des Schreibens gehört, sagte dem britischen Sender BBC, Trump nutze die Ukraine als „Sündenbock“ für die hohen Energiepreise. Dabei seien diese ein Ergebnis des Iran-Krieges. In weniger als drei Wochen stehen am 3. November die wichtigen Zwischenwahlen in den USA an. Ein besonderes Augenmerk legten die Senatoren auf Auswirkungen auf eigene Staatsbürger: Beeinträchtigungen des Systems gefährdeten Diplomaten, Militärangehörige und Sicherheitspersonal. Die neun Senatorinnen und Senatoren dringen in dem Brief auf eine Prüfung, ob US-Personal während russischer Angriffe Schutzräume erreichen konnte. „Die Regierung der Vereinigten Staaten hat die grundlegende Pflicht, amerikanisches Personal im Ausland zu schützen“, heißt es in dem Schreiben an Generalinspekteur Platte Moring. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte der Starlink-Betreiber Space-X in der Nacht zum Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals eingeführt, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Weitreichende ukrainische Drohnen, die zum Teil mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde fliegen, waren damit bei Überschreitungen der Geschwindigkeitsbegrenzung im Blindflug unterwegs. Sie konnten nicht mehr aus der Ferne gesteuert werden. Die Stimmung zwischen Donald Trump und Wolodimir Selenskij hat sich zuletzt dramatisch verschlechtert. Der US-Präsident hatte sogar die Ablösung seines ukrainischen Kollegen gefordert und behauptet, Selenskij sperre sich gegen ein Friedensabkommen und sei durch die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien für die hohen Dieselpreise verantwortlich. Die demokratische Senatorin Jeanne Shaheen aus New Hampshire, die zu den Unterzeichnern des Schreibens gehört, sagte dem britischen Sender BBC, Trump nutze die Ukraine als „Sündenbock“ für die hohen Energiepreise. Dabei seien diese ein Ergebnis des Iran-Krieges. In weniger als drei Wochen stehen am 3. November die wichtigen Zwischenwahlen in den USA an. Trump: War nicht für Starlink-Drosselung verantwortlich US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine verantwortlich gewesen. „Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan“, sagte er vor Reportern in Washington. Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern Space-X, der Starlink betreibt, gehört. „Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt“, hatte dieser auf X gepostet. Dabei ging es explizit um Starshield, der militärischen Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war. Der britische Telegraph berichtet derweil, Musk habe Trump die Drosselung empfohlen. Trump zeigte sich unwissend und bestritt, dass das Satelliteninternet überhaupt verlangsamt worden sei. „Soweit ich weiß, ich habe es erst heute Morgen in den Nachrichten und aus den Medien erfahren, haben wir es nicht verlangsamt.“ Trump gab sich zuversichtlich, dass das Internet „wahrscheinlich funktioniere“. Ukrainischen Angaben zufolge war in der Nacht zu Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals etabliert worden, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Dies soll zum Scheitern von ukrainischen Drohneneinsätzen bei eigenen Angriffen wie bei der Abwehr russischen Drohnen geführt haben. Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern Space-X, der Starlink betreibt, gehört. „Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt“, hatte dieser auf X gepostet. Dabei ging es explizit um Starshield, der militärischen Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war. Der britische Telegraph berichtet derweil, Musk habe Trump die Drosselung empfohlen. Trump zeigte sich unwissend und bestritt, dass das Satelliteninternet überhaupt verlangsamt worden sei. „Soweit ich weiß, ich habe es erst heute Morgen in den Nachrichten und aus den Medien erfahren, haben wir es nicht verlangsamt.“ Trump gab sich zuversichtlich, dass das Internet „wahrscheinlich funktioniere“. Ukrainischen Angaben zufolge war in der Nacht zu Mittwoch ohne Vorwarnung ein Tempolimit für Starlink-Terminals etabliert worden, das etwas mehr als einen Tag bestand. Demnach verloren Flugobjekte ihre Verbindung, wenn sie sich schneller als 160 Kilometer pro Stunde bewegten. Dies soll zum Scheitern von ukrainischen Drohneneinsätzen bei eigenen Angriffen wie bei der Abwehr russischen Drohnen geführt haben. Carim Soliman Putin sagt Papst Kooperation bei Hilfe für umkämpfte Stadt in Ukraine zu Papst Leo hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Telefonat um Hilfe für die notleidende Bevölkerung der umkämpften Stadt Oleschky in der Südukraine gebeten. Putin habe zugesagt, bei der Lieferung von Hilfsgütern in die von Russland kontrollierte Stadt zu kooperieren, teilte der Kreml am Freitag mit. Einer vom Papst erbetenen Waffenruhe, um eine Lieferung von Hilfsgütern und Lebensmitteln zu ermöglichen, stimmte der Kreml seiner Mitteilung zufolge jedoch nicht zu. Der Vatikan hatte zuvor erklärt, der Papst habe seine "tiefe Besorgnis" über die humanitäre Lage in der von Russland besetzten Stadt zum Ausdruck gebracht. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, die Versorgung der Stadt zu blockieren, die die ukrainischen Streitkräfte zurückerobern wollen. In Oleschky in der ukrainischen Region Cherson lebten vor dem Krieg etwa 24.000 Menschen. Nach Angaben der Vereinten Nationen halten sich dort noch rund 1700 Einwohner auf, darunter 47 Kinder. Der 71-jährige Papst erholt sich derzeit in einem Krankenhaus in Rom von einer Lungenkrebs-Operation. Putin habe ihm eine rasche und vollständige Genesung gewünscht, hieß es aus dem Kreml. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, die Versorgung der Stadt zu blockieren, die die ukrainischen Streitkräfte zurückerobern wollen. In Oleschky in der ukrainischen Region Cherson lebten vor dem Krieg etwa 24.000 Menschen. Nach Angaben der Vereinten Nationen halten sich dort noch rund 1700 Einwohner auf, darunter 47 Kinder. Der 71-jährige Papst erholt sich derzeit in einem Krankenhaus in Rom von einer Lungenkrebs-Operation. Putin habe ihm eine rasche und vollständige Genesung gewünscht, hieß es aus dem Kreml. Carim Soliman Merz widerspricht Trump: Angriffe auf russische Energieanlagen gerechtfertigt Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij weitere Hilfe zugesagt und ihn gegen US-Vorwürfe in Schutz genommen. „Es ist aus meiner Sicht richtig, nachvollziehbar und verständlich, wenn auch die Ukraine ihrerseits Ziele in Russland angreift, die die Kriegsführung der russischen Regierung und der russischen Armee beeinträchtigen“, sagte Kanzler Friedrich Merz zum Abschluss des EU-Gipfels. „Das betrifft sowohl die Kommunikation als auch die Energieversorgung.“ Auch Selenskij nahm an dem Gipfel teil. US-Präsident Donald Trump hat einen Diesel-Deal mit Russland geschlossen und die Ukraine ausdrücklich zum Stopp weiterer Angriffe auf russische Energieanlagen aufgefordert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Merz verwiesen darauf, dass ein von Trump verkündeter angeblicher Energie-Waffenstillstand gar nicht existiere, weil Russland ununterbrochen und gezielt Energieanlagen in der Ukraine angreife. Auf dem zweiten EU-Gipfeltag sprachen die 27 EU-Regierungen auch über die finanziellen Bedürfnisse der Ukraine. Selenskij bezifferte diese auf 70 Milliarden Euro im kommenden Jahr, die die Europäer beisteuern sollten. Aus den Reihen der EU-27 kam einerseits die Zusicherung, dass man die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland weiter unterstützen werde. Andererseits gibt es aber Zweifel an den ukrainischen Zahlen. Auch Selenskij nahm an dem Gipfel teil. US-Präsident Donald Trump hat einen Diesel-Deal mit Russland geschlossen und die Ukraine ausdrücklich zum Stopp weiterer Angriffe auf russische Energieanlagen aufgefordert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Merz verwiesen darauf, dass ein von Trump verkündeter angeblicher Energie-Waffenstillstand gar nicht existiere, weil Russland ununterbrochen und gezielt Energieanlagen in der Ukraine angreife. Auf dem zweiten EU-Gipfeltag sprachen die 27 EU-Regierungen auch über die finanziellen Bedürfnisse der Ukraine. Selenskij bezifferte diese auf 70 Milliarden Euro im kommenden Jahr, die die Europäer beisteuern sollten. Aus den Reihen der EU-27 kam einerseits die Zusicherung, dass man die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland weiter unterstützen werde. Andererseits gibt es aber Zweifel an den ukrainischen Zahlen. Carim Soliman Russland: Beraten nach Diesel-Deal über weitere Projekte mit den USA Nach dem kürzlich abgeschlossenen Diesel-Abkommen berät Russland nach eigenen Angaben mit den USA über weitere gemeinsame Projekte. Trotz der US-Sanktionen prüften beide Seiten weitere Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, erklärte der russische Investitionsbeauftragte Kirill Dmitrijew auf einer Energiekonferenz in Moskau. Unter anderem würden gemeinsame Projekte im Bereich russischer und US-Rechenzentren erörtert. Dabei gehe es auch um den Einsatz „kleiner Kernkraftwerke“, um den steigenden Strombedarf dieser Anlagen zu decken. Weitere Details nannte Dmitrijew nicht. Er gilt als Schlüsselfigur bei den Gesprächen zwischen Russland und den USA über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Die USA hatten in der Vergangenheit solche Vereinbarungen an ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg gekoppelt. Dmitrijew äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass sich dies nun ändere. „Das Eis beginnt zu brechen“, sagte er. Trump hatte vor rund einer Woche ein Abkommen mit Russland verkündet, das Diesel-Lieferungen in die USA und auf den Weltmarkt vorsieht. Hintergrund ist, dass Trump und seine Republikaner wegen der stark gestiegenen Spritpreise im Zuge des von den USA begonnenen Iran-Kriegs vor den US-Kongresswahlen Anfang November unter Druck geraten sind. Die USA hatten in der Vergangenheit solche Vereinbarungen an ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg gekoppelt. Dmitrijew äußerte sich jedoch zuversichtlich, dass sich dies nun ändere. „Das Eis beginnt zu brechen“, sagte er. Trump hatte vor rund einer Woche ein Abkommen mit Russland verkündet, das Diesel-Lieferungen in die USA und auf den Weltmarkt vorsieht. Hintergrund ist, dass Trump und seine Republikaner wegen der stark gestiegenen Spritpreise im Zuge des von den USA begonnenen Iran-Kriegs vor den US-Kongresswahlen Anfang November unter Druck geraten sind. Carim Soliman Selenskij weist Trump-Vorwürfe wegen Angriffen auf Russland zurück Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. Er habe der US-Regierung nach der Forderung eines Stopps der Angriffe gesagt, dass Washington sein Land dann aber mit Luftabwehrraketen ausstatten solle, sagte Selenskij am Freitag in Brüssel auf dem EU-Gipfel. Nur mit den Abwehrraketen könne man fortgesetzte russische Angriffe auf eigene Energieanlagen abwehren. Dies sei nicht geschehen, fügte Selenskij hinzu. Die Ukraine hatte nach wenigen Tagen wieder Ölanlagen in Russland attackiert, weil Russland nicht aufhörte, Energieeinrichtungen in der Ukraine zu bombardieren. Auf die Frage, was er zu der Trump-Aussage sage, dass dieser leichter mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als mit ihm reden könne, wich Selenskij aus. Er habe mehrere Treffen mit Trump gehabt „und immer Themen gefunden, über die man diskutieren und entscheiden“ könne. Aber er stehe allein für die ukrainischen Interessen, betonte Selenskij. „Wir werden angegriffen, wir werden besetzt, unsere Menschen werden umgebracht“, sagte der Präsident. Auf die Frage, ob er von Trump vor den US-Midterm-Wahlen zum Sündenbock für den vom US-Präsidenten begonnenen Krieg gegen Iran und die hohen Spritpreise gemacht werden solle, lächelte Selenskij nur. „Das ist meine Antwort.“ Selenskij hatte zuvor an den Beratungen der 27 EU-Staats- und Regierungschefs teilgenommen und davon gesprochen, wie groß die Hilfe der EU für sein Land sei. Auf die Frage, was er zu der Trump-Aussage sage, dass dieser leichter mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als mit ihm reden könne, wich Selenskij aus. Er habe mehrere Treffen mit Trump gehabt „und immer Themen gefunden, über die man diskutieren und entscheiden“ könne. Aber er stehe allein für die ukrainischen Interessen, betonte Selenskij. „Wir werden angegriffen, wir werden besetzt, unsere Menschen werden umgebracht“, sagte der Präsident. Auf die Frage, ob er von Trump vor den US-Midterm-Wahlen zum Sündenbock für den vom US-Präsidenten begonnenen Krieg gegen Iran und die hohen Spritpreise gemacht werden solle, lächelte Selenskij nur. „Das ist meine Antwort.“ Selenskij hatte zuvor an den Beratungen der 27 EU-Staats- und Regierungschefs teilgenommen und davon gesprochen, wie groß die Hilfe der EU für sein Land sei. Ukraine meldet Tote und Verletzte in Charkiw Bei russischen Drohnenangriffen sind nach Angaben aus der Ukraine in der Stadt Charkiw mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann habe reanimiert werden können, teilte der Gouverneur des Gebiets auf Telegram mit. Sein Zustand sei kritisch. Insgesamt gebe es 14 Verletzte. Moskau attackierte demnach mehrere Stadtteile. Ukraine: Hunderttausende Menschen nach Angriffen ohne Strom Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mehrere Menschen verletzt worden. Zudem fiel im Westen des Landes für Hunderttausende Menschen der Strom aus. In der an Polen grenzenden Region Wolyn seien 370 000 Menschen ohne Stromversorgung, teilte der zuständige Gouverneur auf Telegram mit. Ein Unternehmen mit ausländischen Investitionen sei getroffen und zwei Menschen seien verletzt worden. Polen ließ während der russischen Angriffe Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu schützen. Es sei jedoch keine Verletzung des Luftraums registriert worden, teilten die Streitkräfte des EU- und Nato-Landes auf X mit. In Kiew kam es während der russischen Angriffe zu Notabschaltungen, wie der private Energieversorger DTEK auf X mitteilte. In Uman in der Zentralukraine wurden der Polizei zufolge fünf Personen verletzt, als Drohnen in ein Wohnhaus einschlugen. Polen ließ während der russischen Angriffe Kampfjets aufsteigen, um seinen Luftraum zu schützen. Es sei jedoch keine Verletzung des Luftraums registriert worden, teilten die Streitkräfte des EU- und Nato-Landes auf X mit. In Kiew kam es während der russischen Angriffe zu Notabschaltungen, wie der private Energieversorger DTEK auf X mitteilte. In Uman in der Zentralukraine wurden der Polizei zufolge fünf Personen verletzt, als Drohnen in ein Wohnhaus einschlugen. Drohnen treffen zwei Tanker vor rumänischer Küste – Seeleute vermisst Bei einem Drohnenangriff vor der rumänischen Schwarzmeerküste sind zwei Chemikalientanker in Brand geraten. Sieben Seeleute werden vermisst, wie die rumänischen Behörden am Donnerstag mitteilten. Einem Nato-Militärvertreter zufolge stammten die Drohnen aus Russland. Der rumänische Präsident Nicușor Dan bestätigte die Drohnenangriffe, vermied es jedoch, Russland direkt als Verantwortlichen zu benennen. Die beiden Schiffe ankerten nahe der Mündung des Sulina-Kanals, einer für die Ukraine wichtigen Exportroute über die Donau. Eines der Schiffe befand sich in rumänischen Hoheitsgewässern, das andere knapp außerhalb. In den vergangenen zehn Tagen wurden mindestens fünf weitere Frachtschiffe nahe der Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien getroffen. Nach Angaben örtlicher Behörden gelten mindestens 23 Seeleute als vermisst oder tot. "Die Lage im Schwarzen Meer ist ernst", sagte Präsident Dan. Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte nach einem Treffen mit Dan und dem bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew, das Bündnis werde seine Abschreckungs- und Verteidigungsposition bei Bedarf anpassen. Wegen der wiederholten russischen Angriffe auf die ukrainischen Schwarzmeerhäfen ist Kiew zunehmend auf die Donauhäfen und Schifffahrtsrouten nahe der Küsten Rumäniens und Bulgariens angewiesen. Die zunehmenden Angriffe auf Handelsschiffe schüren Sorgen über die Getreideexporte aus der Region. Die rumänische Außenministerin Oana Țoiu bezeichnete das Schwarze Meer kürzlich als "das derzeit tödlichste Meer, was die Zahl der Opfer unter Seeleuten in den letzten Monaten angeht". Dem bulgarischen Ministerpräsidenten Radew zufolge wollen die EU-Staats- und Regierungschefs über ein mögliches Moratorium für Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer beraten. In den vergangenen zehn Tagen wurden mindestens fünf weitere Frachtschiffe nahe der Küsten der Nato-Mitglieder Rumänien und Bulgarien getroffen. Nach Angaben örtlicher Behörden gelten mindestens 23 Seeleute als vermisst oder tot. "Die Lage im Schwarzen Meer ist ernst", sagte Präsident Dan. Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte nach einem Treffen mit Dan und dem bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew, das Bündnis werde seine Abschreckungs- und Verteidigungsposition bei Bedarf anpassen. Wegen der wiederholten russischen Angriffe auf die ukrainischen Schwarzmeerhäfen ist Kiew zunehmend auf die Donauhäfen und Schifffahrtsrouten nahe der Küsten Rumäniens und Bulgariens angewiesen. Die zunehmenden Angriffe auf Handelsschiffe schüren Sorgen über die Getreideexporte aus der Region. Die rumänische Außenministerin Oana Țoiu bezeichnete das Schwarze Meer kürzlich als "das derzeit tödlichste Meer, was die Zahl der Opfer unter Seeleuten in den letzten Monaten angeht". Dem bulgarischen Ministerpräsidenten Radew zufolge wollen die EU-Staats- und Regierungschefs über ein mögliches Moratorium für Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer beraten. Barbara Klimke Ukrainische Drohne treffen Industrieanlagen bei Rostow Ukrainische Drohnen haben nach Angaben des Gouverneurs der südrussischen Region Rostow, Juri Sljussar, dortige Industrie- und Lageranlagen getroffen und einen Brand ausgelöst. Bei dem Angriff sei ein Mann verletzt worden, schreibt Sljussar im Onlinedienst Telegram. Wadephul: Bundesregierung steht hinter Selenskij Die Bundesregierung steht nach Worten von Außenminister Johann Wadephul trotz der Kritik aus Washington weiterhin hinter dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij. Demokratischen Wahlen seien im Kriegszustand schlicht nicht möglich. „Es muss natürlich irgendwann wieder einen demokratischen Prozess in der Ukraine geben, aber das kann jetzt in dieser Kriegssituation nicht der Fall sein“, sagt Wadephul in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Zugleich betont der Minister: „Die Bundesregierung steht jedenfalls vollständig hinter dem Präsidenten, hinter der Regierung. Und es wird einen Zeitpunkt geben, wo es wieder Wahlen gibt, aber jetzt ist nicht der Zeitpunkt, über sowas zu diskutieren.“ Selenskij hatte in den vergangenen Tagen mehrfach den Diesel-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin kritisiert, woraufhin der US-Präsident den Rücktritt von Selenskij gefordert hatte. Auch US-Tech-Milliardär Elon Musk übte Kritik an Selenskij. In einem Post auf seiner Plattform X schrieb er, für Selenskij sei es nun an der Zeit abzutreten. Selenskij hatte in den vergangenen Tagen mehrfach den Diesel-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin kritisiert, woraufhin der US-Präsident den Rücktritt von Selenskij gefordert hatte. Auch US-Tech-Milliardär Elon Musk übte Kritik an Selenskij. In einem Post auf seiner Plattform X schrieb er, für Selenskij sei es nun an der Zeit abzutreten. Insider: Starshield-Satellitendienst in Ukraine funktioniert wieder Der für das ukrainische Militär wichtige Satelliten-Internetdienst Starshield funktioniert bei Bewegung wieder uneingeschränkt, wie aus Kreisen des ukrainischen Verteidigungsministeriums verlautet. Am Mittwoch ist die Verbindung bei Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde gedrosselt worden, was Drohneneinsätze an der Front behindert. Das Ministerium bemüht sich den Angaben zufolge weiter um Aufklärung über die Gründe für die Störung. Ukraine: Raketen treffen mehrere russische Kampfjets am Boden Die Ukraine will sechs russische Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-34M auf einem Flugplatz in Westrussland beschädigt haben. Dabei seien Neptun-Marschflugkörper eingesetzt worden, teilte die ukrainische Marine in den sozialen Netzwerken mit. Attackiert wurde demnach der mehr als 340 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernte Militärflugplatz Borissoglebsk im russischen Gebiet Woronesch. In der Nacht kursierten in sozialen Netzwerken nicht überprüfbare Fotos von Bränden, die den Angriff belegen sollen. Russische Militärblogger bestätigten den Angriff samt Schäden. Die russische Luftwaffe setzt Su-34-Jagdbomber für den Abwurf von Gleitbomben ein. Die mit Flügelkonstruktionen versehenen Bomben werden von den Kampfbombern aus großer Höhe und Dutzende Kilometer entfernt von der gegnerischen Flugabwehr auf Ziele abgeworfen. Nach ukrainischen Angaben setzt Russland durchschnittlich täglich 200 Gleitbomben gegen Ziele in der Ukraine ein. Ein Verlust von gleich sechs Kampfflugzeugen würde die russische Luftwaffe erheblich schwächen. Die russische Luftwaffe setzt Su-34-Jagdbomber für den Abwurf von Gleitbomben ein. Die mit Flügelkonstruktionen versehenen Bomben werden von den Kampfbombern aus großer Höhe und Dutzende Kilometer entfernt von der gegnerischen Flugabwehr auf Ziele abgeworfen. Nach ukrainischen Angaben setzt Russland durchschnittlich täglich 200 Gleitbomben gegen Ziele in der Ukraine ein. Ein Verlust von gleich sechs Kampfflugzeugen würde die russische Luftwaffe erheblich schwächen. Selenskij kündigt Angriffe auf Russlands Ölraffinerien an Der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenskij hat nach einem Bericht der Financial Times trotz der Kritik von US-Präsident Donald Trump neue Angriffe auf russische Ölraffinerien angekündigt. Die Zurückhaltung sei vorbei, sagte Selenskij im Interview der Financial Times. Demnach äußerte Selenskij auch seine Verärgerung über den „gefährlichen“ Mangel an US-Geheimdienstdaten und die parallele Drosselung des Satelliteninternetdienstes Starlink, während Russland seine Angriffe auf die Ukraine intensiviere. „Wir werden einen Ausweg finden“, sagte Selenskij, ohne Details zu nennen. Auch andere westliche Geheimdienste liefern Kiew Daten. Russland hatte bereits am Mittwoch neue ukrainische Angriffe auf Ölverarbeitungsanlagen in den Gebieten Rjasan und Saratow gemeldet. Das Gebiet Rjasan meldete heute eine weitere Drohnenattacke. Dabei sei auf dem Gelände einer Raffinerie ein Brand ausgebrochen. Russland hatte bereits am Mittwoch neue ukrainische Angriffe auf Ölverarbeitungsanlagen in den Gebieten Rjasan und Saratow gemeldet. Das Gebiet Rjasan meldete heute eine weitere Drohnenattacke. Dabei sei auf dem Gelände einer Raffinerie ein Brand ausgebrochen. Barbara Klimke Großbritannien zahlt 20 Millionen Euro für Tschernobyl-Reparatur Die britische Regierung stellt 17 Millionen Pfund, umgerechnet 20 Millionen Euro, für Reparaturen am Atomkraftwerk Tschernobyl in der Nordukraine bereit. Das Geld sei für wichtige Reparaturen an der Schutzhülle und dem Belüftungssystem bestimmt, teilte die Regierung in London mit. Ein russischer Drohnenangriff hatte im vergangenen Jahr den Schutzmantel des Kraftwerks beschädigt. Dort hatte sich 1986 der weltweit schwerste Atomunfall ereignet. Der britische Schatzkanzler John Healey betonte, das Bekenntnis der Regierung zu den Menschen in der Ukraine sei „unverrückbar“. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij traf sich am Mittwoch mit Premierminister Andy Burnham in London zu bilateralen Gesprächen. Der britische Schatzkanzler John Healey betonte, das Bekenntnis der Regierung zu den Menschen in der Ukraine sei „unverrückbar“. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij traf sich am Mittwoch mit Premierminister Andy Burnham in London zu bilateralen Gesprächen. Der britische Premierminister Andy Burnham (re.) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in der Downing Street. Foto: Pool/Getty Images Healey fordert außerdem seine Amtskollegen beim Treffen des Internationalen Währungsfonds in Bangkok auf, Sanktionen gegen Russlands Schifffahrt zu verschärfen: Sie sollten „bei harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland Kurs halten“, sagte er, „insbesondere bei einem strengeren Verbot von Schifffahrtsdiensten, die Putins sanktionsbrechender Schattenflotte den Betrieb ermöglichen“. Ein US-Regierungsvertreter hatte hingehen erklärt, die Regierung von Präsident Donald Trump erwäge eine Lockerung von Strafmaßnahmen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte, die Öl und Ölprodukte unter anderem aus Russland, Iran und Venezuela transportiert haben, um die Frachtkosten zu senken. Ein US-Regierungsvertreter hatte hingehen erklärt, die Regierung von Präsident Donald Trump erwäge eine Lockerung von Strafmaßnahmen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte, die Öl und Ölprodukte unter anderem aus Russland, Iran und Venezuela transportiert haben, um die Frachtkosten zu senken.

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