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LIVE-TICKER - Krieg in der Ukraine: Ukraine setzt erneut russischen Öl

Krieg in der Ukraine: Ukraine setzt erneut russischen Öl-Exporthafen in Brand Die wichtigsten Neuigkeiten zum Ukraine-Krieg im Überblick. Sonntag, 29. 3. 09.48 Uhr: Ukraine setzt erneut russischen Öl-Exporthafen in Brand Die Ukraine hat mit bei ihren gezielten Angriffen auf die russische Ölindustrie erneut den wichtigen Exporthafen in Ust-Luga an der Ostsee in Brand gesetzt. Den Treffer und das Feuer bestĂ€tigte am Morgen der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, bei Telegram. EinsatzkrĂ€fte seien dabei, den Brand zu löschen. Insgesamt habe die russische Flugabwehr 31 Drohnen im Leningrader Gebiet abgeschossen, sagte er. Von Ust-Luga aus werden etwa auch FlĂŒssiggas (LNG), DĂŒngemittel und Kohle verschifft. Es ist nicht der erste Angriff auf den Hafen in dieser Woche, bei dem schon zuvor Öltanker, Depots und Verladestationen beschĂ€digt worden sein sollen. Anwohner der Region hatten Bilder in sozialen Netzwerken von den Rauchwolken am Himmel veröffentlicht und ĂŒber schlechte Luft und Brandgeruch geklagt. Die Ukraine griff das Gebiet die dritte Nacht in Folge an – als Teil ihres Abwehrkampfes gegen den russischen Angriffskrieg. Ziel Kiews ist es, Russland so die fĂŒr die RĂŒstungsindustrie wichtigen Einnahmen aus dem Export von Öl und anderen Rohstoffen zu nehmen. Samstag, 28. 3. 17.54 Uhr: Ukraine vereinbart Verteidigungskooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar Die Ukraine vereinbart eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. Dabei soll es insbesondere um den Austausch von Fachwissen zur Abwehr von Raketen und unbemannten Flugsystemen gehen. «Wir sprechen von einer 10-jĂ€hrigen Partnerschaft.», sagte Selenski gegenĂŒber Reportern wĂ€hrend einer Online-Pressekonferenz. Selenski war zuvor in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewesen und hatte sich mit PrĂ€sident Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan getroffen. 10.28 Uhr: Ukraine und Russland melden Opfer im Drohnenkrieg Zwei MĂ€nner sind in der sĂŒdukrainischen Stadt Kriwi Rih im Gebiet Dnipropetrowsk durch russische Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Das teilte die MilitĂ€rverwaltung mit. Zwei Personen seien verletzt worden. In einem Industriebetrieb habe es SchĂ€den und BrĂ€nde gegeben. Im Gebiet Poltawa in der Zentralukraine tötete laut Behörden eine russische Drohne eine Person. In Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach einem russischen Drohnenangriff einen Toten und elf Verletzte. «Der Feind hat erneut die zivile Infrastruktur der Stadt angegriffen», sagte Odessas MilitĂ€rverwaltungschef Serhii Lissak. In einem Stadtteil sei das Dach einer Geburtsklinik getroffen worden. «GlĂŒcklicherweise konnten sich das Personal und die Patientinnen rechtzeitig in einen Schutzraum begeben», sagte er. In einem mehrstöckigen Wohnhaus seien zudem zwei Stockwerke teils beschĂ€digt worden. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenski verurteilte die Angriffe. Allein Odessa sei mit mehr als 60 Drohnen attackiert worden. «Das hat keinerlei militĂ€rischen Sinn, es handelt sich um reinen Terror gegen das normale zivile Leben», teilte er bei Telegram mit und veröffentlichte Fotos von den SchĂ€den. «Jeder solcher Angriff beweist, dass Russland den Krieg nicht beenden will. Daher ist jede Lockerung des Drucks auf Russland gefĂ€hrlich», mahnte er. Auch in Russland gab es laut den Behörden erneut massive ukrainische Drohnenangriffe. Im Gebiet Jaroslawl sei ein Kind in einem Haus getötet worden, teilte Gouverneur Michail Jewrajew bei Telegram mit. Die Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht worden. Auch eine Frau im benachbarten Haus sei verletzt worden. Donnerstag, 26. 3. 17.21 Uhr: Kiew greift russische Ölraffinerien an Bei Angriffen auf die russische Ölindustrie an der Ostsee hat die Ukraine auch die grosse Raffinerie von Kirischi im Umland von St. Petersburg mit Kampfdrohnen attackiert. Gebietsgouverneur Alexander Drosdenko bestĂ€tigte auf Telegram, dass es SchĂ€den in einem Industriegebiet von Kirischi gebe. Über dem Gebiet seien 21 feindliche Flugobjekte ausgeschaltet worden. In TelegramkanĂ€len wurde unter Berufung auf Anwohner geschrieben, dass es BrĂ€nde in der Raffinerie gebe. In der Ukraine berichtete die 414. Drohnenbrigade von einem Dreifachschlag gegen die Ölbranche im Nordwesten Russlands. ZunĂ€chst seien am Montag Öltanks und Verladeanlagen im Hafen Primorsk am Finnischen Meerbusen in Brand geschossen worden. Am Mittwoch folgte eine Attacke auf den Hafen Ust-Luga, der fĂŒr den Export von Erdöl und FlĂŒssigerdgas (LNG) wichtig ist. Dritter Schritt sei die Attacke auf Kirischi, schrieb das MilitĂ€r auf X. Ziel sei, russische Ölausfuhren ĂŒber die Ostsee zu stoppen und damit den Kreml von einer wichtigen Geldquelle fĂŒr seinen Krieg gegen die Ukraine abzuschneiden. Nach den Angriffen waren jeweils BrĂ€nde und kilometerlange RauchsĂ€ulen zu beobachten. Gesicherte Angaben zu SchĂ€den an den Anlagen gibt es aber nicht. In Primorsk sei es nach drei Tagen gelungen, den Brand der Öltanks einzudĂ€mmen, teile Gouverneur Drosdenko am Donnerstag mit. Es bestehe keine Gefahr mehr, dass das Feuer sich ausbreite. Mehr dazu: 04.37 Uhr: Zwei Tote nach russischen Angriffen auf Charkiw Bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine sind laut örtlichen Behörden zwei Personen getötet worden. Eine Frau sei im Spital ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Mann starb laut den Angaben in seinem Auto durch eine russische Drohne. Auch in der Stadt Ismail im SĂŒdwesten der Ukraine gab es laut den Behörden russische Angriffe. Dabei seien der Hafen sowie die Energieinfrastruktur beschĂ€digt worden. Mittwoch, 25. 3. 22.34 Uhr: USA knĂŒpfen laut Selenski Sicherheitsgarantien an Abtretung des Donbass Die USA haben ihr Angebot von Sicherheitsgarantien fĂŒr ein Friedensabkommen in der Ukraine offenbar an die Bedingung geknĂŒpft, dass Kiew die gesamte östliche Region Donbass an Russland abtritt. Das sagt der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenski in einem Interview mit Reuters. Da sich die USA auf ihren eigenen Konflikt mit Iran konzentrieren, ĂŒbe PrĂ€sident Donald Trump Druck auf die Ukraine aus, um den Krieg schnell zu beenden, so Selenski. «Der Nahe Osten hat definitiv Einfluss auf PrĂ€sident Trump und, wie ich meine, auch auf seine nĂ€chsten Schritte. PrĂ€sident Trump entscheidet sich meiner Meinung nach leider immer noch fĂŒr eine Strategie, mehr Druck auf die ukrainische Seite auszuĂŒben», sagte er zu Reuters. 21.35 Uhr: Ukrainische Drohnen töten zwei Personen in Region Belgorod Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind in der russischen Grenzregion Belgorod zwei Personen ums Leben gekommen. Das teilte der Gouverneur der Region mit. Wie Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schrieb, hĂ€tten Drohnen einen 18-jĂ€hrigen Mann auf einem Motorrad in einem Dorf nahe der Grenze sowie eine Frau in ihrem Auto in der Stadt Graiworon getötet. Belgorod ist wĂ€hrend des vierjĂ€hrigen Krieges zwischen Kiew und Moskau ein hĂ€ufiges Ziel ukrainischer StreitkrĂ€fte. Bei einem ukrainischen Beschuss eines öffentlichen GebĂ€udes in der Stadt Belgorod kamen in der vergangenen Woche vier Personen ums Leben. 21.27 Uhr: Selenski setzt auf Waffenpartnerschaft mit Golfstaaten Die Ukraine verhandelt laut Angaben ihres PrĂ€sidenten Wolodimir Selenski mit den Staaten der Golfregion ĂŒber eine Waffenpartnerschaft. Diese hĂ€tten wegen des Iran-Kriegs grösstes Interesse an der ukrainischen Expertise bei der DrohnenbekĂ€mpfung, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. «Die Ukraine schlĂ€gt eine fĂŒr beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft vor: Wir können diejenigen stĂ€rken, die uns stĂ€rken können», sagte er. Als Gegenleistung sei Kiew an Flugabwehrwaffen und Geld fĂŒr den eigenen Abwehrkrieg gegen Russland interessiert, machte er deutlich. Iran hat die Angriffe Israels und der USA mit eigenen Attacken auch auf andere Staaten des Nahen Ostens beantwortet. Das neuerliche Angebot Selenskis an die Golfstaaten, bei der Drohnenabwehr zu helfen, hĂ€ngt laut seinen Angaben auch mit der Blockadehaltung Ungarns zusammen, das die Auszahlung eines EU-Milliardenkredits an die Ukraine verhindert. Daher mĂŒsse Kiew weitere Möglichkeiten zur eigenen StĂ€rkung suchen. «Der Nahe Osten und der Golf sind aus unserer Sicht eine richtige Perspektive und eine echte Chance, uns zu verstĂ€rken», sagte Selenski. 09.28 Uhr: Drohne aus Russland dringt in estnischen Luftraum ein Eine Drohne aus Russland ist in der Nacht in den estnischen Luftraum eingedrungen und hat ein Kraftwerk getroffen. Das hat der estnische Inlandsgeheimdienst dem öffentlichrechtlichen Sender ERR mitgeteilt. Es gibt keine Berichte ĂŒber Verletzte oder SchĂ€den am Kraftwerk. Getroffen wurde ein Schornstein des Kraftwerks Auvere im Kreis Ida-Virumaa. Laut derzeitigem Kenntnisstand sei die Drohne nicht auf Estland oder das Kraftwerk gerichtet gewesen, so die Generalstaatsanwaltschaft. Die Regierung hat wegen des Vorfalls eine Sondersitzung des Kabinetts einberufen. Zwei Drohnen drangen zudem in den lettischen Luftraum ein, teilen die lettischen Behörden mit. MilitĂ€r und EinsatzkrĂ€fte seien an den Absturzstellen vor Ort, um TrĂŒmmerteile einzusammeln und zu untersuchen. FĂŒr die Bevölkerung und die öffentliche Sicherheit bestehe keine Gefahr, heisst es in den Mitteilungen. Ob es sich um russische oder ukrainische Drohnen handle, sei noch unklar und werde ermittelt. Die VorfĂ€lle im Osten der beiden EU- und Nato-Mitgliedstaaten nahe der Grenze zu Russland wĂŒrden untersucht, teilten die Behörden in Tallinn und Riga mit. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind wiederholt Drohnen in den Luftraum der an Russland grenzenden baltischen Staaten eingedrungen. Drone entering Estonian airspace from Russia hits Auvere power station chimney#Estoniahttps://t.co/iiU238FEkJ — ERR News (@errnews) March 25, 2026 08.43 Uhr: BrĂ€nde in russischem Hafen nach Drohnenangriff Die ukrainischen StreitkrĂ€fte haben Russland in der Nacht mit grossen DrohnenschwĂ€rmen angegriffen und mehrere BrĂ€nde in dem Ostseehafen Ust-Luga ausgelöst. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet von 398 feindlichen Langstreckendrohnen ĂŒber vielen Teilen Russlands, die angeblich abgefangen worden seien. Laut Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war es der schwerste bislang verzeichnete Drohnenangriff aus der Ukraine. Er folgte auf einen Tag, an dem Russland neben Raketen auch eine Höchstzahl von fast 950 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet hatte. Durch zwei Angriffswellen am Dienstag gab es Tote, Verletzte und schwere SchĂ€den. In der westukrainischen Grossstadt Lwiw wurden historische GebĂ€ude in der Altstadt beschĂ€digt, die zum Weltkulturerbe zĂ€hlt. Russische Stellen bestĂ€tigten am Mittwoch BrĂ€nde in dem fĂŒr den Öl- und Gasexport wichtigen Hafen Ust-Luga. Er liegt am Finnischen Meerbusen, etwa hundert Kilometer von St. Petersburg entfernt. Verletzte habe es nicht gegeben. Dicker Rauch steigt ĂŒber Ust-Luga auf. Dienstag, 24. 3. 15.56 Uhr: Drohnenangriff auf westukrainische Stadt Lwiw – Verletzte Lwiw ist bei einem russischen Tagesangriff von einer Drohne getroffen worden. Nach Angaben lokaler Behörden wurde dabei ein Wohnhaus im historischen Stadtzentrum beschĂ€digt und in Brand gesetzt. Zwei Personen seien verletzt worden. Zudem sei nach ersten Erkenntnissen auch eine Unesco-WelterbestĂ€tte betroffen. EinsatzkrĂ€fte seien vor Ort, teilte BĂŒrgermeister Andri Sadowi mit. 13.33 Uhr: Mehrere Tote nach massiven russischen Angriffen Bei russischen Luftangriffen in der Ukraine sind laut Angaben von PrĂ€sident Wolodimir Selenski mindestens vier Personen getötet worden. Es gebe Dutzende Verletzte, unter ihnen auch Kinder. «Insgesamt waren es ĂŒber 390 Angriffsdrohnen und 34 Raketen verschiedener Typen – ballistische und Marschflugkörper – und Gleitbomben», teilte Selenski in den sozialen Netzwerken mit. Es seien SchĂ€den in elf Gebieten und zahlreiche Verletzte gemeldet worden. In Saporischja, Poltawa und Dnipro wurden laut den Behörden HochhĂ€user beschĂ€digt; es kam demnach zu BrĂ€nden. Im Gebiet Charkiw im Osten des Landes wurde ein 61 Jahre alter Passagier in einem Zug getötet, der von einer Drohne getroffen wurde. In Dnipro wurden in einem 14-stöckigen Hochhaus nach einem russischen Angriff mindestens zwölf Personen verletzt. Angesichts der hohen Zahlen an Drohnen- und RaketenschlĂ€gen betonte Selenski, «dass mehr Schutz vor russischen Angriffen erforderlich ist». Er mahnt immer wieder, auch angesichts der internationalen Aufmerksamkeit fĂŒr den Iran-Krieg, nicht nachzulassen bei der UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine und alle Vereinbarungen zur Flugabwehr umzusetzen. Dazu sei es wichtig, dass Europa die erforderliche Anzahl an Raketen fĂŒr die Flugabwehr produzieren könne. Recovery efforts are underway in our regions following last night’s massive Russian attack. In Zaporizhzhia and Poltava, ordinary apartment buildings were damaged, and fires broke out. Nearly 40 drones were launched against Shostka in the Sumy region. In Slatyne, in the Kharkiv
 pic.twitter.com/BMMZshMS67 — Volodymyr Zelenskyy / Đ’ĐŸĐ»ĐŸĐŽĐžĐŒĐžŃ€ Đ—Đ”Đ»Đ”ĐœŃŃŒĐșĐžĐč (@ZelenskyyUa) March 24, 2026 12.07 Uhr: Bundeswehr zieht Eurofighter aus Polen ab Die Luftwaffe hat den Einsatz mehrerer Kampfflugzeuge in Polen zum verstĂ€rkten Schutz der Nato-Ostflanke beendet. Die Mission der Eurofighter auf dem polnischen MilitĂ€rflugplatz in Malbork sei beendet, teilte das Oberkommando der polnischen StreitkrĂ€fte auf X mit. «Ihre Anwesenheit war eine Ă€usserst wichtige Geste der Zusammenarbeit im Rahmen der kollektiven Verteidigung», hiess es. Die Bundeswehr hatte im Dezember die Flugzeuge sowie eine Truppe von etwa 150 MĂ€nnern und Frauen geschickt, unter ihnen neben den Piloten auch Techniker, Logistiker, ObjektschĂŒtzer und FeldjĂ€ger. Die Stationierung war eine Reaktion auf Luftraumverletzungen durch russische Kampfjets im Ostsee-Raum sowie den Einflug von Kamikaze-Drohnen auf Nato-Gebiet. Der MilitĂ€rflughafen Malbork liegt rund 60 Kilometer sĂŒdöstlich von Danzig und 80 Kilometer von der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad entfernt. 11.50 Uhr: Litauen: AbgestĂŒrzte Drohne stammte aus Ukraine Bei einem im SĂŒdosten des baltischen EU- und Nato-Mitglieds Litauen abgestĂŒrzten Flugobjekt handelt es sich laut Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Die Regierungschefin Inga Ruginiene teilte mit, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. «Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte», sagte sie nach einer Sitzung des Rats fĂŒr nationale Sicherheit in Vilnius. Die Drohne war in der Nacht zum Montag im Bezirk Varena nahe der Grenze zu Weissrussland in den litauischen Luftraum eingedrungen und auf einem zugefrorenen See abgestĂŒrzt. Sie war weder von MilitĂ€rradargerĂ€ten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera, die der litauische Rundfunk veröffentlichte und die den Vorfall zeigen sollen, sind eine Explosion und brennende TrĂŒmmer zu sehen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Laut Angaben des Verteidigungsministers Robertas Kaunas gehörte die Drohne nach ersten Erkenntnissen zu einem Drohnenschwarm, der fĂŒr einen Angriff auf den Hafen von Primorsk im Nordwesten Russlands eingesetzt wurde. Höchstwahrscheinlich sei sie durch russische elektronische Abwehrmassnahmen fehlgeleitet worden. Die Drohne flog laut Kaunas tief, weshalb sie weder von weissrussischer noch von litauischer Seite gesichtet worden sei. Ruginiene und Kaunas betonten, Litauen habe zusĂ€tzliche RadargerĂ€te zur Erkennung tief fliegender Drohnen bestellt. 08.21 Uhr: Tote und Verletzte nach Explosion in Wohnhaus auf der Krim In der Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind in der Nacht bei einer schweren Explosion in einem Wohnhaus laut offiziellen Angaben zwei Personen getötet worden. «Weitere acht Personen wurden verletzt, die Ärzte leisten ihnen alle nötige Hilfe», schrieb Sewastopols Gouverneur Michail Raswosschajew bei Telegram. Die Ursache der Detonation werde noch untersucht. Die Wucht der Explosion hat laut Behördenangaben zu einem Teileinsturz des GebĂ€udes gefĂŒhrt. Auch ein Nachbarhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen und daher ebenfalls evakuiert. In der Nacht gab es ukrainische Drohnenangriffe auf die Krim. Auch in Sewastopol wurde Luftalarm ausgelöst. Es ist allerdings unklar, ob die Drohnen die Explosion ausgelöst haben. Sewastopol gilt als strategisch wichtiger Hafen mit einer Reihe von MilitĂ€robjekten. 07.24 Uhr: Drei Tote nach russischen Angriffen Russland hat in der Nacht auf Dienstag die Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Dabei seien mindestens drei Personen ums Leben gekommen, teilten ukrainische Behörden mit. Es brachen BrĂ€nde aus, und HĂ€user wurden beschĂ€digt. Der Angriff erfolgte, nachdem PrĂ€sident Wolodimir Selenski unter Berufung auf ukrainische Geheimdienstinformationen vor einem unmittelbar bevorstehenden massiven russischen Angriff auf das Land gewarnt hatte. In der Stadt Saporischja im SĂŒdosten der Ukraine wurde eine Person getötet, fĂŒnf weitere wurden verletzt. Laut dem Regionalgouverneur Iwan Fedorow seien mehrere GebĂ€ude beschĂ€digt worden. Auf Telegram veröffentlichte er Bilder, die Feuerwehrleute beim Löschen eines Brandes in einem Hochhaus und ein kleineres, von Flammen umhĂŒlltes GebĂ€ude zeigen. Weitere Opfer gab es in der Region Poltawa, wo zwei Personen ums Leben gekommen sind und elf verletzt wurden. Montag, 23. 3. 13.54 Uhr: Putin rĂ€umt Wirtschaftseinbruch zu Jahresbeginn ein Russlands Wirtschaft ist nach vier Jahren Krieg laut offiziellen Angaben ins Minus gerutscht. «Im Januar dieses Jahres ist Russlands Bruttoinlandprodukt 2,1 Prozent niedriger gewesen als vor einem Jahr», sagte PrĂ€sident Wladimir Putin bei einer Regierungssitzung. Gleichzeitig sei die Industrieproduktion um 0,8 Prozent zurĂŒckgegangen. Der Kremlchef erklĂ€rte den RĂŒckgang mit der grösseren Anzahl an Feiertagen in diesem Jahr gegenĂŒber 2025. Gleichzeitig forderte er von der Regierung entschiedene Massnahmen, um «auf den Pfad nachhaltigen Wachstums zurĂŒckzukehren». Den Sanktionen des Westens nach Russlands Invasion in der Ukraine im Februar 2022 widerstand die russische Ökonomie nach der Umstellung auf eine Kriegswirtschaft relativ gut – auch weil die Wachstumsraten des Bruttoinlandprodukts vom staatlich finanzierten RĂŒstungssektor angetrieben werden. Anzeichen einer Krise machten sich allerdings bereits seit vergangenem Jahr in zivilen Sektoren bemerkbar. 08.00 Uhr: Russischer Hafen an Finnlands Grenze brennt Der russische Hafen Primorsk nahe der Grenze zu Finnland ist bei Drohnenangriffen getroffen worden. Wie Alexander Drosdenko, der Gouverneur der Region Leningrad, auf Telegram mitteilte, ging ein beschĂ€digter Treibstofftank in Flammen auf. Die Feuerwehr arbeite daran, den Brand zu löschen, das Personal sei evakuiert worden. Laut Drosdenko hat die russische Flugabwehr mehr als fĂŒnfzig Drohnen ĂŒber der Region zerstört. Primorsk ist wichtig fĂŒr den Export von Rohöl und hochwertigem Diesel aus der Ural-Region. Laut Statistiken kann der Hafen tĂ€glich mehr als eine Million Barrel Rohöl exportieren. Sonntag, 22. 3. 19.23 Uhr: Russland verstĂ€rkt laut Selenski OffensivbemĂŒhungen trotz hohen Verlusten Russland hat seine OffensivbemĂŒhungen in der vergangenen Woche laut dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodimir Selenski verstĂ€rkt und dabei gĂŒnstigere Wetterbedingungen genutzt. Dies habe jedoch auch zu höheren Verlusten auf russischer Seite gefĂŒhrt. In der Region Donezk habe sich die Lage an den ukrainischen Stellungen in den vergangenen sieben Tagen nicht wesentlich verĂ€ndert, schrieb Selenski auf X. In der Region Charkiw sowie in Grenzgemeinden der Region Sumi beobachte Kiew russische Vorstossversuche von der Grenze aus; die daran beteiligten Einheiten wĂŒrden zerstört. A meeting with Commander-in-Chief Oleksandr Syrskyi and Chief of the General Staff Andrii Hnatov. This week, we have observed attempts by the Russians to intensify their offensive efforts, taking advantage of more favorable weather conditions. As a result, the only tangible
 pic.twitter.com/qpNVY6tcYP — Volodymyr Zelenskyy / Đ’ĐŸĐ»ĐŸĐŽĐžĐŒĐžŃ€ Đ—Đ”Đ»Đ”ĐœŃŃŒĐșĐžĐč (@ZelenskyyUa) March 22, 2026 Samstag, 21. 3. 11.07 Uhr: Kiew meldet schwere KĂ€mpfe im Donbass Die KĂ€mpfe an der Front im Osten der Ukraine haben sich laut Angaben des Kiewer Generalstabs in den vergangenen Tagen verstĂ€rkt. Dabei spricht das ukrainische MilitĂ€r von hohen russischen Verlusten. Im Bericht des Generalstabs fĂŒr Samstag heisst es, dass binnen 24 Stunden 1240 russische Soldaten verletzt oder tot ausgeschaltet worden seien. Es habe 161 einzelne Gefechte gegeben. Solche Statistiken sind nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfbar, die gemeldeten Zahlen lagen zuletzt aber deutlich höher als in den vergangenen Wochen. Demnach scheinen sich die russischen Angriffe seit Dienstag verstĂ€rkt zu haben, am Mittwoch war die Rede von 286 Gefechten und 1710 ausgeschalteten russischen Soldaten. Die Zahlen fĂŒr Donnerstag und Freitag lagen nur leicht niedriger. Schwerpunkt der KĂ€mpfe soll einmal mehr die Stadt Pokrowsk im Donbass sein, ohne dass fĂŒr die eine oder andere Seite GelĂ€ndegewinne bekanntwurden. Einige MilitĂ€rbeobachter folgern aus den Daten, dass die Ukraine eine erste FrĂŒhjahrsoffensive der Russen habe abwehren können. Das amerikanische Institut fĂŒr Kriegsstudien (ISW) schreibt vorsichtiger, dass die russische Armee mit verstĂ€rkten Angriffen vermutlich ihre FrĂŒhjahrs-/Sommeroffensive vorbereite. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau bleibt bei der Darstellung, dass seine Truppen an der mehr als 1000 Kilometer langen Front auf dem Vormarsch seien. Russische MilitĂ€rblogger gestehen aber Probleme an Frontabschnitten wie Kupjansk im Norden und Huljaipole im SĂŒden ein. 09.06 Uhr: Russland meldet grossen Drohnenangriff der Ukraine Das russische MilitĂ€r berichtet von einem grossen nĂ€chtlichen ukrainischen Drohnenangriff. 283 feindliche FluggerĂ€te seien abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Ein Schwerpunkt des Angriffs lag demnach im sĂŒdrussischen Gebiet Rostow. Dort wurden nach Mitteilung des Gouverneurs der Region etwa 90 ukrainische Drohnen ausgeschaltet. Solche Angaben sind nicht im Detail ĂŒberprĂŒfbar, sie vermitteln aber einen Eindruck vom Ausmass des Angriffs. Laut Berichten auf Telegram wurde eine Stickstofffabrik in der Stadt Togliatti an der Wolga getroffen. Auch Ölraffinerien im Wolgagebiet seien angegriffen worden. Offizielle Angaben gab es nur zu einem Treffer auf einen unbewohnten Hochhausneubau in der Stadt Ufa, die etwa 1600 Kilometer von ukrainischem Gebiet entfernt liegt. Die ukrainischen Drohnen störten auch den Flugverkehr an mehreren russischen FlughĂ€fen, darunter in Moskau. 08.54 Uhr: Stromausfall in der Nordukraine nach russischem Drohnenangriff Der grösste Teil der nordukrainischen Region Tschernihiw ist nach einem russischen Drohnenangriff ohne Strom, wie der Gouverneur der Region mitteilte. Er teilt mit, dass derzeit Reparaturarbeiten im Gange seien, um die SchĂ€den zu beheben. Die Regionalhauptstadt ist gar vollstĂ€ndig ohne Strom, wie die dortige Stadtverwaltung mitteilt. In der Stadt Saporischja im SĂŒden der Ukraine kamen laut Behördenangaben bei einem Treffer auf ein Wohnhaus ein Mann und eine Frau ums Leben, zwei Kinder wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe ortete nach eigenen Angaben 154 feindliche Drohnen, von denen 148 ausgeschaltet worden seien. Donnerstag, 19. 3. 19.50 Uhr: Ukrainische UnterhĂ€ndler reisen in die USA Ukrainische UnterhĂ€ndler reisen in die USA, um am Samstag GesprĂ€che zu fĂŒhren, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. Sie bezieht sich dabei auf die allabendliche Videoansprache des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodimir Selenski. «Es gab eine Pause in den GesprĂ€chen. Es ist an der Zeit, diese zu beenden. Und wir werden alles tun, damit die GesprĂ€che wirklich sinnvoll sind», sagte Selenski. Seine Mitarbeiter befĂ€nden sich bereits auf dem Weg in die USA. 15.48 Uhr: Orban blockiert Ukraine-Hilfe Ungarns Regierungschef Viktor Orban hĂ€lt an seinem Veto gegen die milliardenschweren Finanzhilfen fĂŒr die Ukraine fest. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (DPA). Laut dem Bericht sagte Orban, sein Land werde erst dann wieder ukrainische Projekte unterstĂŒtzen, wenn es wieder russische Öllieferungen ĂŒber die Druschba-Pipeline erhalte. Nach Orbans Darstellung gingen ungarische Unternehmen und Haushalte ohne russisches Öl bankrott. Wie die DPA weiter schreibt, haben verschiedene europĂ€ische Staats- und Regierungschefs Orbans Veto kritisiert. Sie hĂ€tten darauf verwiesen, dass den Ukraine-Hilfen in der Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro bereits im Dezember zugestimmt worden sei. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagte: «Das Prinzip der Arbeit in der EuropĂ€ischen Union ist das Prinzip der LoyalitĂ€t und der VerlĂ€sslichkeit.» Im Raum steht die Frage, ob Orbans Blockade innenpolitische GrĂŒnde hat: Am 12. April will er in Ungarn wiedergewĂ€hlt werden. 12.57 Uhr: Estland sieht seinen Luftraum durch Russland verletzt Estland hat erneut die Verletzung seines Luftraums durch Russland gemeldet. Ein Kampfjet des Typs Suchoi Su-30 sei am 18. MĂ€rz nahe der Ostseeinsel Vaindloo unerlaubt fĂŒr etwa eine Minute in den Luftraum eingedrungen, teilt die Armee in Tallinn mit. Wegen des Vorfalls bestellte das Aussenamt laut einer Mitteilung den GeschĂ€ftstrĂ€ger der russischen Botschaft ein und ĂŒberreichte eine Protestnote. Der Vorfall folgt auf eine Reihe von Luftraumverletzungen durch Russland im vergangenen Jahr, die fĂŒr Spannungen und Unruhe unter den Nato-VerbĂŒndeten in Europa gesorgt hatten. 11.20 Uhr: Merz fordert Orban zum Einlenken auf Zum Auftakt des EU-Gipfels hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den ungarischen MinisterprĂ€sidenten Viktor Orban erneut aufgefordert, seine Blockade der milliardenschweren Finanzhilfen fĂŒr die Ukraine aufzugeben. Er erinnerte in BrĂŒssel daran, dass beim Gipfel im Dezember eine einstimmige Entscheidung aller Mitgliedstaaten darĂŒber getroffen worden sei. «Das Prinzip der Arbeit in der EuropĂ€ischen Union ist das Prinzip der LoyalitĂ€t und der VerlĂ€sslichkeit. Und ich gehe davon aus, dass sich daran alle Mitgliedstaaten in der EuropĂ€ischen Union auch halten», sagte Merz. Orban hatte zuvor gesagt, sein Land werde die Ukraine-Hilfe erst wieder mittragen, wenn durch die Druschba-Pipeline wieder Öl nach Ungarn komme. Ohne das Öl wĂŒrden ungarische Haushalte und Unternehmen bankrottgehen. Im Konflikt um die unterbrochenen Öllieferungen ĂŒber die Druschba-Pipeline wirft Ungarn der Ukraine vor, eine Wiederaufnahme des Betriebs der Leitung zu verhindern. Diese fĂŒhrt von Russland ĂŒber Weissrussland und die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei. Die Ukraine weist die VorwĂŒrfe zurĂŒck und betont, die Pipeline sei wegen der Auswirkungen russischer Luftangriffe derzeit nicht nutzbar. FĂŒr notwendige Reparaturen veranschlagte sie am Dienstag noch etwa eineinhalb Monate Zeit. 10.00 Uhr: Russland und Moldau streiten ĂŒber Trinkwasserverschmutzung Die Regierung der Republik Moldau kĂ€mpft mit den Folgen einer ihrer Meinung nach von Russland verursachten Trinkwasserkatastrophe. «Seit Tagen sind viele Bewohner der Kreise Balti, Soroca, Singerei und Floresti ohne Wasser aus der öffentlichen Trinkwasserversorgung», sagte der Regierungschef Alexandru Munteanu laut der staatlichen Nachrichtenagentur Moldpress. Betroffen sind demnach Zehntausende Haushalte. Experten arbeiteten rund um die Uhr an der Wiederherstellung der Versorgung, sagte er. Hintergrund ist ein grosser Ölteppich auf dem Fluss Dnjestr, aus dem Moldau sein Trinkwasser gewinnt. Laut moldauischem Umweltministerium soll ein neuer Aktivkohlefilter an der Entnahmestation die WasserqualitĂ€t verbessern. Chisinau wirft Moskau vor, die aktuellen Probleme mit Angriffen auf ein Wasserkraftwerk in der Ukraine nahe der Grenze zu Moldau verursacht zu haben. «Russland trĂ€gt die volle Verantwortung», hatte Moldaus PrĂ€sidentin Maia Sandu bereits am Sonntag auf X geschrieben. Der russische Botschafter in der zwischen RumĂ€nien und der Ukraine gelegenen Republik wurde wegen des Vorfalls einbestellt. Moskau weist die Anschuldigungen als politisch motiviert zurĂŒck. Nach russischer Darstellung sind die Verunreinigungen bereits mehrere Tage vor dem Angriff aufgetreten. «Beweise fĂŒr eine Beteiligung unseres Landes an dem Umweltvorfall wurden nicht vorgelegt», heisst es in einer ErklĂ€rung des Pressedienstes der russischen Botschaft. 06.33 Uhr: Trilaterale GesprĂ€che zwischen USA, Russland und Ukraine wegen Iran ausgesetzt Die FriedensgesprĂ€che zwischen den USA, Russland und der Ukraine sind aufgrund des Iran-Krieges unterbrochen, berichtet die russische Zeitung «Iswestija» unter Berufung auf russische Beamte. Laut «Iswestija» bestĂ€tigt der Kreml die Unterbrechung und erklĂ€rt, der Iran-Krieg könne Kiew zu Kompromissen bewegen. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow sagt, der Sondergesandte des russischen PrĂ€sidenten, Kirill Dmitrijew, werde weiterhin an der Investitions- und Wirtschaftskooperation arbeiten, die trilateralen GesprĂ€che seien allerdings ausgesetzt. Mittwoch, 18. 3. 16.14 Uhr: Ukrainisches MilitĂ€r greift russischen Flugzeughersteller an Das ukrainische MilitĂ€r hat ein russisches Werk angegriffen, das MilitĂ€rtransport- und Frachtflugzeuge in der russischen Region Uljanowsk herstellt. Das teilte der ukrainische Generalstab mit. In einer ErklĂ€rung heisst es, der Angriff habe am Montag stattgefunden und sei gegen das Werk «Aviastar» gerichtet gewesen, das zur russischen United Aircraft Corporation gehört. Das Werk produziert MilitĂ€rtransportflugzeuge vom Typ Iljuschin-76MD-90A, Tankflugzeuge vom Typ Iljuschin-78M-90A und ĂŒbernimmt die Wartung von «Ruslan»-Frachtflugzeugen. Dienstag, 17. 3. 16.40 Uhr: Schoigu sieht ganz Russland in Reichweite ukrainischer Angriffe Russlands SekretĂ€r des Sicherheitsrats, Sergei Schoigu, hat ukrainische Angriffe im russischen Hinterland als wachsendes Problem bezeichnet. Die Weiterentwicklung von Drohnen und ihrer Einsatzweise fĂŒhre dazu, dass inzwischen keine Region Russlands mehr als sicher gelten könne. Selbst der Ural, lange ausser Reichweite, liege nun in der unmittelbaren Gefahrenzone. Laut Schoigus Angaben hat sich die Zahl ukrainischer Luftangriffe auf Infrastruktur in Russland 2025 fast vervierfacht. Zudem seien die registrierten TerroranschlĂ€ge im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen. 12.36 Uhr: Ukraine will die Druschba-Pipeline nun doch reparieren Nach einem GesprĂ€ch mit dem EU-RatsprĂ€sidenten AntĂłnio Costa will die Ukraine nun offenbar doch die beschĂ€digte Druschba-Pipeline reparieren und damit die Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei wiederherstellen. Das sagte Costa heute. In einem Schreiben an die EU teilte der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenski mit, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stĂŒnden kurz vor dem Abschluss. Die Pumpstation werde voraussichtlich in eineinhalb Monaten in Betrieb sein, «sofern es keine weiteren Angriffe Russlands gibt», heisst es darin. Ungarn hatte zuvor erklĂ€rt, es werde einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro fĂŒr die Ukraine sowie neue Sanktionen gegen Russland weiterhin blockieren, solange die Öllieferungen ĂŒber die Druschba-Pipeline unterbrochen blieben. Selenski bezeichnete das als «Erpressung». Die russischen Öllieferungen ĂŒber die Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei sind seit Ende Januar ausgesetzt. Kiew sagt, ein russischer Angriff habe die Anlagen der Druschba-Pipeline in der Westukraine beschĂ€digt. Die Slowakei und Ungarn machen derweil die Ukraine fĂŒr den anhaltenden Ausfall verantwortlich. 08.42 Uhr: Hafen und Energielagen in Odessa und Ismail beschĂ€digt Russische StreitkrĂ€fte haben Industrie-, Hafen- und Energieanlagen in der ukrainischen Region Odessa am Schwarzen Meer angegriffen und beschĂ€digt. In mehreren Ortschaften fiel daraufhin der Strom aus, teilten lokale Behörden mit. Wesentliche Infrastruktur sei auf Notstrom umgeschaltet worden. Der Regionalgouverneur Oleh Kiper erklĂ€rte auf Telegram, EinsatzkrĂ€fte hĂ€tten die BrĂ€nde rasch gelöscht. Verletzt worden sei niemand. Auch die Hafenstadt Ismail, der grösste ukrainische Donauhafen gegenĂŒber von Nato-Mitglied RumĂ€nien, geriet nach Angaben des BĂŒrgermeisters unter einen «massiven» russischen Drohnenangriff. Dabei beschĂ€digten die Angriffe sowohl Infrastruktureinrichtungen als auch WohngebĂ€ude, schrieb er auf sozialen Netzwerken. Das rumĂ€nische Verteidigungsministerium teilte mit, es suche nach DrohnentrĂŒmmern nahe dem Dorf Plauru auf der anderen Seite der Donau, die nach dem nĂ€chtlichen Angriff niedergegangen sein sollen. Mit Agenturmaterial.

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