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Krieg in Iran: Pistorius: Bereit zur Absicherung einer Waffenruhe

Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Iraks arabische Nachbarstaaten fordern Stopp von Angriffen Iranisches Militär droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab Wadephul appelliert an Teheran: Auf Verhandlungen mit USA eingehen Iran dementiert Verhandlungen mit USA Thailändischer Öltanker fährt durch Straße von Hormus Pistorius: bereit zur Absicherung einer Waffenruhe Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg in Aussicht gestellt. "Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar", warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra. Nötig sei eine diplomatische Lösung "so schnell wie möglich", sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an Iran, aber auch die USA. "Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen", sagte Pistorius. Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. "Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern", sagte Pistorius. Und: "Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern." Nötig sei eine diplomatische Lösung "so schnell wie möglich", sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an Iran, aber auch die USA. "Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen", sagte Pistorius. Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. "Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern", sagte Pistorius. Und: "Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern." Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile abgefallen. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt. Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. „Produktive Gespräche“ und neue Drohungen aus den USA Die US-Regierung hat Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben. „Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident (Donald) Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor“, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin „produktive“ Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle in Iran losbrechen zu lassen. Offiziell dementiert die politische und militärische Führung der Islamischen Republik weiter jegliche Art von Verhandlungen mit den USA. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen im Nachbarland Pakistan, das neben Ägypten und der Türkei als Vermittler auftritt, stehen die USA und Iran aber hinsichtlich eines möglichen Kriegsendes in Kontakt. Ägypten bestätigte am Mittwoch zudem, dass ein Entwurf der USA für einen Plan zur Beendigung des Krieges der iranischen Seite übermittelt worden sei. Das Weiße Haus hielt sich zu Einzelheiten des Plans bedeckt. Regierungssprecherin Leavitt sagte, sie habe Berichte über einen 15-Punkte-Plan gesehen, fügte aber hinzu: „Das Weiße Haus hat diesen vollständigen Plan nie bestätigt.“ Manche der berichteten Aspekte stimmten jedoch, räumte sie ein. Bislang hat kein führender iranischer Politiker den US‑Vorschlag öffentlich zurückgewiesen. Offiziell dementiert die politische und militärische Führung der Islamischen Republik weiter jegliche Art von Verhandlungen mit den USA. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen im Nachbarland Pakistan, das neben Ägypten und der Türkei als Vermittler auftritt, stehen die USA und Iran aber hinsichtlich eines möglichen Kriegsendes in Kontakt. Ägypten bestätigte am Mittwoch zudem, dass ein Entwurf der USA für einen Plan zur Beendigung des Krieges der iranischen Seite übermittelt worden sei. Das Weiße Haus hielt sich zu Einzelheiten des Plans bedeckt. Regierungssprecherin Leavitt sagte, sie habe Berichte über einen 15-Punkte-Plan gesehen, fügte aber hinzu: „Das Weiße Haus hat diesen vollständigen Plan nie bestätigt.“ Manche der berichteten Aspekte stimmten jedoch, räumte sie ein. Bislang hat kein führender iranischer Politiker den US‑Vorschlag öffentlich zurückgewiesen. Iraks arabische Nachbarstaaten fordern Stopp von Angriffen Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar und Jordanien fordern den Irak auf, umgehend Maßnahmen gegen Angriffe von seinem Staatsgebiet auf Nachbarländer zu ergreifen. Der Aufruf diene dem Erhalt der "brüderlichen Beziehungen" und solle eine weitere Eskalation vermeiden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der sechs arabischen Staaten. Seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran bekennen sich vom Iran unterstützte irakische Milizen zu Angriffen auf mehrere US-Stützpunkte in der Region. Israels fordert von UN: Hisbollah zu Terrororganisation erklären Israels Außenminister Gideon Saar hat in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gefordert, die Angriffe der Hisbollah gegen sein Land zu verurteilen und die proiranische Miliz als Terrororganisation einzustufen. Seit dem 2. März habe die Hisbollah mehr als 3 500 Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, schrieb Saar auf der Plattform X. Die Hisbollah-Angriffe richteten sich gegen dieselben Einwohner, die die Regierung nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 aus Nord-Israel in Sicherheit gebracht habe, so Saar. Bereits damals hatte die Hisbollah Gemeinden und zivile Einrichtungen beschossen. Der UN-Sicherheitsrat solle von der libanesischen Regierung die Entwaffnung der Hisbollah und anderer bewaffneter Gruppen verlangen, schrieb Saar weiter. Außerdem solle er die Rolle Irans als Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Region thematisieren. In Libanon wurden bisher nach Angaben der Katastrophenschutzeinheit der Regierung 3 646 israelische Angriffe gemeldet. Mehr als 1 000 Menschen wurden nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation im Land bereits getötet. Der UN-Sicherheitsrat solle von der libanesischen Regierung die Entwaffnung der Hisbollah und anderer bewaffneter Gruppen verlangen, schrieb Saar weiter. Außerdem solle er die Rolle Irans als Bedrohung für Frieden und Sicherheit in der Region thematisieren. In Libanon wurden bisher nach Angaben der Katastrophenschutzeinheit der Regierung 3 646 israelische Angriffe gemeldet. Mehr als 1 000 Menschen wurden nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation im Land bereits getötet. Iranisches Militär droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz in Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen. Wadephul appelliert an Teheran: Auf Verhandlungen mit USA eingehen Außenminister Johann Wadephul hat Teheran aufgefordert, sich auf Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs einzulassen. Es sei begrüßenswert, dass US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum gegenüber der iranischen Führung zunächst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. „Irans Regime ist gut beraten, jetzt darauf einzugehen.“ „Wenn es also ein Fenster für Diplomatie gibt, sollten wir Gesprächen unbedingt eine Chance geben.“Außenminister Wadephul Deutschland stehe bereit, einen Beitrag zu leisten, so der Außenminister. Wie genau dieser aussehen könnte, sagte der Minister nicht. Bei einer Krisenreise in die Golf-Region hatte er kürzlich Vermittlungshilfe angeboten. „Ich möchte das aber auf das Engste abstimmen mit unseren amerikanischen Partnern“, sagte er nun. Dazu habe er sich vor einem G7-Außenminister-Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio verabredet. Das zweitägige Meeting in Frankreich beginnt am Donnerstag, Rubio wird am Freitag erwartet. Zudem stehe er in ständigem Kontakt mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar, sagte Wadephul. Der Runde der wirtschaftsstarken Demokratien gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien an. Frankreich hat in diesem Jahr den Vorsitz. Irans Militärführung hatte Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Kriegs indes zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. Dazu habe er sich vor einem G7-Außenminister-Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio verabredet. Das zweitägige Meeting in Frankreich beginnt am Donnerstag, Rubio wird am Freitag erwartet. Zudem stehe er in ständigem Kontakt mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar, sagte Wadephul. Der Runde der wirtschaftsstarken Demokratien gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien an. Frankreich hat in diesem Jahr den Vorsitz. Irans Militärführung hatte Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Kriegs indes zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. Wadephul: Kein Kommentar zu Steinmeier-Äußerung zu Iran Außenminister Johann Wadephul will sich zur Bewertung des Iran-Kriegs als völkerrechtswidrig durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht äußern. „Es ist gute Tradition in Deutschland, dass wir Äußerungen anderer Verfassungsorgane nicht kommentieren“, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. Dabei bleibe es insbesondere angesichts dessen, dass es ihm persönlich sehr wichtig gewesen sei, Steinmeier als Ex-Außenminister zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts einzuladen. Steinmeier hatte den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg bei seinem Auftritt im deutschen Außenministerium am Dienstag als politisch verhängnisvollen Fehler bezeichnet und als „nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig“ eingestuft. Nach seiner Darstellung trägt die Begründung eines angeblich unmittelbar bevorstehenden Angriffs auf die USA nicht. Wadephul sagte nun, die US-Regierung habe angekündigt, dass deren rechtlicher Berater demnächst eine umfassende Stellungnahme abgeben werde. „Diese warten wir ab und werten sie aus und werden dann dazu Stellung nehmen“, sagte der Minister. Steinmeier hatte den von Israel und den USA begonnenen Iran-Krieg bei seinem Auftritt im deutschen Außenministerium am Dienstag als politisch verhängnisvollen Fehler bezeichnet und als „nach meinem Dafürhalten völkerrechtswidrig“ eingestuft. Nach seiner Darstellung trägt die Begründung eines angeblich unmittelbar bevorstehenden Angriffs auf die USA nicht. Wadephul sagte nun, die US-Regierung habe angekündigt, dass deren rechtlicher Berater demnächst eine umfassende Stellungnahme abgeben werde. „Diese warten wir ab und werten sie aus und werden dann dazu Stellung nehmen“, sagte der Minister. Amelie Schmidt Iranische Raketenteile in Libanon abgestürzt In Libanon sind nach Militärangaben Teile einer iranischen Rakete abgestürzt. Die libanesische Armee teilte mit, dass das eigentliche Ziel außerhalb des libanesischen Territoriums gelegen haben müsse. Die Rakete sei in großer Höhe explodiert. Als mögliche Ursachen würden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag. Unter Bewohnern der Umgegend war Panik ausgebrochen, als nach dem Absturz der Raketenteile Explosionen nahe der US-Botschaft unweit der Hauptstadt Beirut zu hören waren. Bei der Küstenstadt Dschunie schlugen Trümmer ein. Es gab die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Iran äußerte sich bisher nicht. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag. Unter Bewohnern der Umgegend war Panik ausgebrochen, als nach dem Absturz der Raketenteile Explosionen nahe der US-Botschaft unweit der Hauptstadt Beirut zu hören waren. Bei der Küstenstadt Dschunie schlugen Trümmer ein. Es gab die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Iran äußerte sich bisher nicht. Türkei vermittelt laut Regierungspartei im Iran-Krieg Im Ringen um eine Lösung im Iran-Krieg spielt die Türkei nach Angaben der Regierungspartei eine Vermittlerrolle. Man stehe seit Längerem in Kontakt mit Iran und den USA und übermittle Botschaften zwischen beiden Parteien, sagte Harun Armagan, stellvertretender Vorsitzender für Außenbeziehungen der regierenden AK-Partei in der Türkei der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei, Spannungen abzubauen und einen Boden für Gespräche zu bereiten. Noch sei man aber nicht so weit, dass man einen Ort für ein solches Treffen festlegen könne. Auch Pakistan vermittelt örtlichen Sicherheitskreisen zufolge zwischen den Kriegsparteien. Das Außenministerium in Ankara wollte zunächst nicht kommentieren. Irans Militärführung hatte zuvor Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen. Medienberichten zufolge hat die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Dieser verlangt der Führung in Teheran demnach große Zugeständnisse ab. Irans Militärführung hatte zuvor Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen. Medienberichten zufolge hat die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Dieser verlangt der Führung in Teheran demnach große Zugeständnisse ab. Soldaten sterben bei Luftangriff in Irak Sieben irakische Soldaten sind bei einem Luftangriff in der westlichen Provinz Anbar nach Angaben des Verteidigungsministeriums getötet worden. 13 weitere Personen seien verletzt worden. Der Angriff habe einer Stellung der schiitischen Volksmobilmachungskräfte (PMF) gegolten, einer Dachorganisation von Milizen, die von Iran unterstützt werden. Getroffen wurde dem Ministerium zufolge eine in der Nähe gelegene Militärklinik und eine technische Einheit. Rettungskräfte seien dabei, nach möglichen weiteren Opfern zu suchen. Die Regierung in Bagdad sprach von einem „Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstößt und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt“. Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, „mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren“, teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit. Das Außenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine „scharf formulierte Protestnote“ zu übergeben. Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA oder Israel äußerten sich nicht dazu. Die Regierung in Bagdad sprach von einem „Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstößt und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt“. Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, „mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren“, teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit. Das Außenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine „scharf formulierte Protestnote“ zu übergeben. Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA oder Israel äußerten sich nicht dazu. Nach dem Luftangriff in der Provinz Anbar tragen Angehörige den Sarg eines getöteten Soldaten aus dem Krankenhaus in Ramadi. Osama Al-Dulaimi/Reuters Israel meldet neuen Raketenbeschuss aus Iran Iran hat am Vormittag israelischen Angaben zufolge erneut Raketen auf das Land gefeuert. Israel meldete mehrere Einschläge im Land. Bislang gebe es keine Berichte über Opfer, teilten die Polizei sowie der Rettungsdienst Magen David Adom mit. In mehreren Landesteilen gab es Raketenalarm, in der Küstenmetropole Tel Aviv heulten am Vormittag zweimal hintereinander die Warnsirenen. Iran bestätigte die Raketenwelle laut staatlichem Rundfunk. Israels Armee teilte am Morgen mit, die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen in Irans Hauptstadt Teheran zwei Produktionsstätten für Marschflugkörper angegriffen. Sie sprach von einem „weiteren Schritt zur Schwächung der militärischen Produktionsinfrastruktur“ der iranischen Führung. Medienberichten zufolge liegt der Fokus der israelischen Angriffe derzeit auf der iranischen Rüstungsindustrie. Israels Armee teilte am Morgen mit, die israelische Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen in Irans Hauptstadt Teheran zwei Produktionsstätten für Marschflugkörper angegriffen. Sie sprach von einem „weiteren Schritt zur Schwächung der militärischen Produktionsinfrastruktur“ der iranischen Führung. Medienberichten zufolge liegt der Fokus der israelischen Angriffe derzeit auf der iranischen Rüstungsindustrie. Eine iranische Rakete ist über dem israelischen Himmel nahe Hebron zu sehen. . Mussa Qawasma/REUTERS Iran dementiert Verhandlungen mit USA Irans Militärführung hat Berichte zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. „Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt“, sagte Ebrahim Solfaghari, der Sprecher des zentralen Hauptquartiers. „Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt.“Irans Militärsprecher Ebrahim Solfaghari US-Investitionen und die Energiepreise aus der Zeit vor dem Krieg würden nicht zurückkehren, solange die Regierung in Washington nicht akzeptiere, dass die regionale Stabilität von den iranischen Streitkräften garantiert werde. Auch Irans Botschafter in Pakistan widersprach Berichten über Verhandlungen zwischen Iran und den USA. Trump hatte am Dienstag erklärt, Iran wolle ein Abkommen schließen. Iran hat frühere Aussagen in dieser Form allerdings dementiert. Einem Insider zufolge hat die US-Regierung einen 15-Punkte-Plan entworfen und an Teheran übermittelt. Das Wall Street Journal berichtete über eine Antwort der iranischen Revolutionsgarden auf den US-Vorstoß, die zahlreiche Forderungen umfassen soll, denen Washington kaum nachkommen dürfte - darunter etwa die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf sowie ein neues System, das es Iran erlauben würde, von Schiffen für die Fahrt durch die Straße von Hormus eine Mautgebühr zu kassieren. Trump hatte am Dienstag erklärt, Iran wolle ein Abkommen schließen. Iran hat frühere Aussagen in dieser Form allerdings dementiert. Einem Insider zufolge hat die US-Regierung einen 15-Punkte-Plan entworfen und an Teheran übermittelt. Das Wall Street Journal berichtete über eine Antwort der iranischen Revolutionsgarden auf den US-Vorstoß, die zahlreiche Forderungen umfassen soll, denen Washington kaum nachkommen dürfte - darunter etwa die Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf sowie ein neues System, das es Iran erlauben würde, von Schiffen für die Fahrt durch die Straße von Hormus eine Mautgebühr zu kassieren. Iran warnt USA vor Invasion Iran hat die USA vor einem möglichen Einsatz von Bodentruppen gewarnt. „Wir beobachten alle Bewegungen der USA in der Region genau, insbesondere Truppenverlegungen“, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Stellt unsere Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, nicht auf die Probe“, fügte der frühere General hinzu.

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