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US-Armee greift erneut Iran an

Konflikt im Nahen Osten US-Armee greift erneut Iran an – Emirate melden Attacken auf Öltanker Die vereinbarte Waffenruhe wurde auch in der Nacht zum Dienstag gebrochen. Um 16.45 US-Ostküstenzeit (22.45 UHR MESZ) hätten die Streitkräfte eine neue Angriffswelle gestartet, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Diese Angriffe würden die Fähigkeit Irans weiter einschränken, unschuldige Zivilisten und die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus zu attackieren, hieß es. At 4:45 p.m. ET today, U.S. Central Command began launching the third consecutive night of strikes against Iran, at the Commander in Chief's direction. These strikes will continue imposing a heavy cost on Iranian forces and degrade their ability to attack innocent civilians and… — U.S. Central Command (@CENTCOM) July 13, 2026 Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Die Angriffswelle dauerte laut Centcom fünf Stunden. US-Streitkräfte hätten »erfolgreich« militärische Ziele im gesamten Land angegriffen, darunter in Buschehr, Chah Bahar, Dschask, Konarak, Abu Musa und Bandar-e Abbas. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag weitere Angriffe auf Iran angekündigt. Das US-Militär werde hart zuschlagen, sagte er am Montagnachmittag (Ortszeit) in einem Radiointerview. Iran könne nichts dagegen tun. Trump suggerierte in dem Interview auch, dass die USA eine tief unter der Erde gelegene Einrichtung angreifen könnten, die auch als »Pickaxe Mountain« bekannt ist. Über ihren Zweck wird auch wegen der Nähe zur Atomanlage Natans schon länger spekuliert. Eine These lautet, dass Iran dort eine geheime Anlage zur Anreicherung von Uran errichten wolle, das für den Bau von Atomwaffen verwendet werden könnte. Pickaxe sei »ein mögliches Ziel« für einen »großen, fetten« Angriff sagte Trump. Wahrscheinlich werde es »relativ bald« passieren. Neue Attacken auf Frachtschiffe Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Tanker der Emirate in der Straße von Hormus angegriffen. Wie das Verteidigungsministerium des US-Verbündeten auf X bekannt gab, wurden die Schiffe bei der Durchquerung auf der südlichen Schifffahrtsroute innerhalb der omanischen Hoheitsgewässer von zwei Marschflugkörpern getroffen. Dabei sei ein indisches Besatzungsmitglied getötet worden, zudem seien acht verletzt worden, vier davon schwer. The Ministry of Defence announces that the national tankers Mombasa and Al Bahiyah were targeted by two Iranian cruise missiles while transiting the southern shipping lane of the Strait of Hormuz, within Omani territorial waters. — وزارة الدفاع |MOD UAE (@modgovae) July 13, 2026 The attack resulted in the death of one Indian… pic.twitter.com/i1HrXY0fKP Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Bei den Verletzten handele es sich um sechs indische und zwei ukrainische Staatsangehörige, hieß es weiter. Zudem seien Brände auf beiden Tankern ausgebrochen, schließlich aber unter Kontrolle gebracht worden. Der Angriff stelle einen »schwerwiegenden Verstoß und klaren Bruch des Völkerrechts« dar, erklärte das Verteidigungsministerium. Die Emirate behielten sich vor, auf diese Eskalation zu reagieren. Der Golfstaat war bereits zuvor wiederholt unter Beschuss geraten. Nach Beginn der erneuten US-Angriffe auf Ziele in Iran haben örtliche Medien Explosionen an der Südküste des Landes gemeldet. Laut der den iranischen Revolutionswächtern nahestehenden Nachrichtenagentur Fars sowie dem regierungstreuen Sender Press TV gab es in der Nacht mehrere Detonationen auf der Insel Kisch am Persischen Golf. Auch aus dem Bereich der Hafenstadt Buschehr, der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie der Großstadt Bandar-e Abbas wurden Explosionen gemeldet. Trump informiert Kongress über neue Kampfhandlungen US-Präsident Trump hat dem Kongress offiziell mitgeteilt, dass die Kampfhandlungen gegen Iran am 7. Juli wieder aufgenommen wurden. Seine Regierung sieht in diesem Schreiben die Eröffnung eines neuen 60-tägigen Zeitfensters für einen Militäreinsatz in der Region ohne Zustimmung des Kongresses. »Ich habe diese Militäraktion im Einklang mit meiner Verantwortung für den Schutz der Amerikaner und der nationalen Sicherheits- und außenpolitischen Interessen der Vereinigten Staaten angeordnet«, erklärte Trump in dem Schreiben vom 10. Juli, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Laut US-Verfassung hat allein der Kongress, nicht der Präsident, das Recht, einen Krieg zu erklären. US-Präsidenten beanspruchten jedoch seit Langem das Recht, kürzere Militäreinsätze ohne Zustimmung des Kongresses anzuordnen, um die Sicherheit der USA zu gewährleisten. Der War Powers Act verpflichtet den Präsidenten, den Kongress innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Kampfhandlungen zu informieren. Militäraktionen, die ohne Zustimmung des Kongresses begonnen wurden, müssen innerhalb von 60 Tagen beendet werden. Im Fall des Irankriegs endete die erste 60-Tage-Frist am 1. Mai. Der republikanische Präsident erklärte jedoch, diese Frist gelte nun nicht mehr, da er die Kampfhandlungen zuvor durch einen Waffenstillstand für beendet erklärt habe.

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