USA: Journalisten nach Berichten ĂŒber Trumps Flugzeug vorgeladen
FĂŒr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Flughafen in Palm Beach heiĂt jetzt PrĂ€sident Donald J. Trump
Trump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhÀngig
Sohn des von ICE Getöteten: Vater war kein Krimineller
Sicherheitsbedenken bei neuer "Air Force One"? Trump nimmt Àlteres Flugzeug
Trump sieht auf einmal Liebe â und lobt Stimmung beim Nato-Gipfel
Journalisten nach Berichten zu PrÀsidentenflugzeug vorgeladen
Nach ihrer Berichterstattung ĂŒber mögliche Sicherheitsbedenken bei der neuen PrĂ€sidentenmaschine von Donald Trump haben offenbar mehrere Journalisten der New York Times Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten. Die Reporter sollen nach Angaben der Zeitung kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. In den Vorladungen werde als BegrĂŒndung lediglich ein nicht nĂ€her ausgefĂŒhrter mutmaĂlicher VerstoĂ gegen Bundesstrafrecht genannt. Teilweise hĂ€tten Bundesbeamte die Vorladungen persönlich an den Wohnsitzen zugestellt.
Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als EinschĂŒchterungsversuch gegen unabhĂ€ngige Medien. âDas Erscheinen von Bundesbeamten vor der HaustĂŒr von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschĂŒttern, der an die Verfassung und die von ihr geschĂŒtzte Pressefreiheit glaubtâ, erklĂ€rte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht.
Die vier Journalisten hatten in dieser Woche unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service aus SicherheitsgrĂŒnden den Flug vom Nato-Gipfel in der TĂŒrkei zum britischen LuftwaffenstĂŒtzpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. In GroĂbritannien stieg er in die neue Maschine um. Zuvor hatte der PrĂ€sident in Ankara selbst Spekulationen ĂŒber die Sicherheit des neuen Jumbojets angeheizt. Auf die Frage, warum er nicht mit der neuen Maschine abreise, hatte er geantwortet, er sei die âNummer 1 auf der Todesliste Iransâ.
In einem weiteren Bericht schrieb die Zeitung, die neue Maschine verfĂŒge bislang nicht ĂŒber sĂ€mtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen PrĂ€sidentenflugzeugs. Die Regierung und Trump selbst bestritten aber, dass Sicherheitsbedenken der Grund fĂŒr den Flugzeugwechsel gewesen seien. Trump erklĂ€rte mehrfach, der Zwischenstopp habe dazu gedient, MilitĂ€rangehörigen die neue Maschine zu zeigen.
Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als EinschĂŒchterungsversuch gegen unabhĂ€ngige Medien. âDas Erscheinen von Bundesbeamten vor der HaustĂŒr von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschĂŒttern, der an die Verfassung und die von ihr geschĂŒtzte Pressefreiheit glaubtâ, erklĂ€rte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht.
Die vier Journalisten hatten in dieser Woche unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Trump habe auf Anraten des Secret Service aus SicherheitsgrĂŒnden den Flug vom Nato-Gipfel in der TĂŒrkei zum britischen LuftwaffenstĂŒtzpunkt Mildenhall mit der alten Air Force One absolviert. In GroĂbritannien stieg er in die neue Maschine um. Zuvor hatte der PrĂ€sident in Ankara selbst Spekulationen ĂŒber die Sicherheit des neuen Jumbojets angeheizt. Auf die Frage, warum er nicht mit der neuen Maschine abreise, hatte er geantwortet, er sei die âNummer 1 auf der Todesliste Iransâ.
In einem weiteren Bericht schrieb die Zeitung, die neue Maschine verfĂŒge bislang nicht ĂŒber sĂ€mtliche Sicherheits- und Abwehrsysteme des bisherigen PrĂ€sidentenflugzeugs. Die Regierung und Trump selbst bestritten aber, dass Sicherheitsbedenken der Grund fĂŒr den Flugzeugwechsel gewesen seien. Trump erklĂ€rte mehrfach, der Zwischenstopp habe dazu gedient, MilitĂ€rangehörigen die neue Maschine zu zeigen.
BrĂŒcke zwischen USA und Kanada kann nach Einigung eröffnet werden
Die USA und Kanada haben sich im Streit um eine 4,7 Milliarden Dollar teure GrenzbrĂŒcke geeinigt. Die nach einem bekannten Eishockeyspieler benannte Gordie-Howe-International-BrĂŒcke zwischen Detroit und Windsor in Ontario solle am 27. Juli eröffnet werden, nachdem die Staaten eine Einigung ĂŒber die Mauteinnahmen erzielt hĂ€tten, teilte die kanadische Regierung mit. US-PrĂ€sident Donald Trump, der mit einer Blockade des Projekts gedroht hatte, sagte am Samstag, er habe ein "deutlich besseres Abkommen" fĂŒr die Vereinigten Staaten erzielt, wodurch die Ăffnung der BrĂŒcke ermöglicht werde. "Das ursprĂŒngliche Abkommen war fĂŒr mich inakzeptabel", erklĂ€rte Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Das neue Abkommen ist groĂartig und fair."
Ein Insider sagte, die USA wĂŒrden nun 50 Prozent der Mauteinnahmen und ein Vetorecht gegen Mauterhöhungen um zehn Prozent oder mehr bekommen. Der Bau der BrĂŒcke begann 2018 und wurde von Kanada allein finanziert. Die Kosten sollten ĂŒber 30 Jahre durch MautgebĂŒhren gedeckt werden.
Im Februar hatte Trump Kanadas Weigerung, bestimmte alkoholische GetrĂ€nke aus den USA in kanadischen GeschĂ€ften anzubieten, Kanadas Zölle auf Milchprodukte und seine HandelsgesprĂ€che mit China als GrĂŒnde dafĂŒr genannt, warum er die Ăffnung der BrĂŒcke möglicherweise nicht zulassen werde.
Ein Insider sagte, die USA wĂŒrden nun 50 Prozent der Mauteinnahmen und ein Vetorecht gegen Mauterhöhungen um zehn Prozent oder mehr bekommen. Der Bau der BrĂŒcke begann 2018 und wurde von Kanada allein finanziert. Die Kosten sollten ĂŒber 30 Jahre durch MautgebĂŒhren gedeckt werden.
Im Februar hatte Trump Kanadas Weigerung, bestimmte alkoholische GetrĂ€nke aus den USA in kanadischen GeschĂ€ften anzubieten, Kanadas Zölle auf Milchprodukte und seine HandelsgesprĂ€che mit China als GrĂŒnde dafĂŒr genannt, warum er die Ăffnung der BrĂŒcke möglicherweise nicht zulassen werde.
Die Gordie-Howe-BrĂŒcke verbindet die US-GroĂstadt Detroit mit dem kanadischen Windsor. Paul Sancya/AP Photo
Abgeordnete: Getöteter Mann gar nicht Ziel des ICE-Einsatzes
Der in Houston von einem ICE-Beamten getötete Mexikaner war nach Angaben der Kongressabgeordneten Sylvia Garcia gar nicht Ziel des Einsatzes. Das habe ihr der amtierende Direktor der Migrationsbehörde ICE, David Venturella, in einem GesprĂ€ch gesagt, teilte Garcia auf der Plattform X mit. Dennoch sei er von Beamten ohne Uniform getötet worden, ohne Aufnahmen von Körperkameras und âohne Antworten fĂŒr seine Familie.â
Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Lorenzo Salgado Araujo den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich folglich um Notwehr.
UnabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen lassen sich die Angaben nicht. In Ă€hnlichen FĂ€llen hatten zuvor Videoaufnahmen der EinsĂ€tze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen.
Wie das Ministerium zuvor mitteilte, waren die Beamten auf dem Weg zu einem VerdÀchtigen, als sie Salgado Araujo anhielten, weil er dem eigentlichen Ziel des Einsatzes geÀhnelt habe. Ob es sich tatsÀchlich um eine Verwechslung handelte, ging aus den Angaben des Ministeriums allerdings nicht zweifelsfrei hervor.
Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Lorenzo Salgado Araujo den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Nach Angaben des Ministeriums handelte es sich folglich um Notwehr.
UnabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen lassen sich die Angaben nicht. In Ă€hnlichen FĂ€llen hatten zuvor Videoaufnahmen der EinsĂ€tze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen.
Wie das Ministerium zuvor mitteilte, waren die Beamten auf dem Weg zu einem VerdÀchtigen, als sie Salgado Araujo anhielten, weil er dem eigentlichen Ziel des Einsatzes geÀhnelt habe. Ob es sich tatsÀchlich um eine Verwechslung handelte, ging aus den Angaben des Ministeriums allerdings nicht zweifelsfrei hervor.
Trump drÀngt Mitglieder aus unabhÀngiger Wahlkommission
Vier Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat PrĂ€sident Donald Trump eine unabhĂ€ngige Wahlkommission demontiert. Die verbliebenen drei Mitglieder der Kommission fĂŒr WahlunterstĂŒtzung seien von Trump aus dem Amt gedrĂ€ngt worden, berichteten US-Medien ĂŒbereinstimmend. Die Behörde war 2002 vom Kongress ins Leben gerufen worden und soll die Bundesstaaten unter anderem mit Bundesmitteln bei der Organisation von Wahlen unterstĂŒtzen. Wahlen sind in den USA im Wesentlichen Sache der Bundesstaaten, nicht der Zentralregierung.
Die vier Kommissare sollen im Normalfall zu gleichen Teilen von Republikanern und Demokraten gestellt werden. Zuletzt saĂen allerdings nur noch drei Mitglieder in dem Gremium, ein Posten war vakant.
Trump sei offenbar entschlossen, bei den Wahlen Chaos zu verursachen, kritisierte Adrian Fontes, ein Demokrat, der als Secretary of State auch erster Stellvertreter des Gouverneurs von Arizona ist. âDieser Schritt untergrĂ€bt die IntegritĂ€t der ĂŒberparteilichen Wahlverwaltungâ, sagte Fontes, der in seiner Rolle fĂŒr die Wahlen in dem Bundesstaat verantwortlich ist. Auch andere Kritiker reagierten bestĂŒrzt auf die Entscheidung und sprachen von einem besorgniserregenden Versuch der Wahlbeeinflussung.
Die vier Kommissare sollen im Normalfall zu gleichen Teilen von Republikanern und Demokraten gestellt werden. Zuletzt saĂen allerdings nur noch drei Mitglieder in dem Gremium, ein Posten war vakant.
Trump sei offenbar entschlossen, bei den Wahlen Chaos zu verursachen, kritisierte Adrian Fontes, ein Demokrat, der als Secretary of State auch erster Stellvertreter des Gouverneurs von Arizona ist. âDieser Schritt untergrĂ€bt die IntegritĂ€t der ĂŒberparteilichen Wahlverwaltungâ, sagte Fontes, der in seiner Rolle fĂŒr die Wahlen in dem Bundesstaat verantwortlich ist. Auch andere Kritiker reagierten bestĂŒrzt auf die Entscheidung und sprachen von einem besorgniserregenden Versuch der Wahlbeeinflussung.
Luzia Geier
Berichte: Israel warnte Trump vor iranischem Mordkomplott
Israel hat die US-Regierung Berichten zufolge vor iranischen PlĂ€nen zur Ermordung von PrĂ€sident Donald Trump gewarnt. Demnach habe die FĂŒhrung in Teheran den Plan erst kĂŒrzlich ausgearbeitet, berichteten der Sender CNN und das Wall Street Journal unter Berufung auf ungenannte Quellen.
Die US-Regierung habe derlei Warnungen zuletzt hÀufig erhalten, wie CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete. Die Warnung aus Israel sei aber neu und habe auch einen konkreten Anschlagsplan beinhaltet. Details zu dem Plan waren zunÀchst nicht bekannt.
Ein anderer US-Beamter sagte CNN zufolge, die Warnung könne auch ein Versuch sein, Einfluss auf Trumps Entscheidungen im Iran-Krieg zu nehmen. Israels MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu hatte zuletzt fĂŒr einen deutlich hĂ€rteren Kurs gegenĂŒber Teheran plĂ€diert und war darĂŒber mit Trump aneinandergeraten.
Der US-PrĂ€sident hatte auf dem RĂŒckflug vom Nato-Gipfel in Ankara nicht wie erwartet die neue Air Force One benutzt und damit Spekulationen ĂŒber Sicherheitsrisiken angeheizt. âIch bin die Nummer eins auf der Todesliste des Iransâ, sagte er spĂ€ter.
Luzia Geier
AnschlagsplÀne zu Trumps Geburtstag: Acht MÀnner angeklagt
Wegen eines mutmaĂlich geplanten Anschlags auf ein Kampfsport-Event am Geburtstag von US-PrĂ€sident Donald Trump sind acht MĂ€nner angeklagt worden. Eine Grand Jury in Columbus legt ihnen Verschwörung zur UnterstĂŒtzung von Terroristen, zum Mord auf dem Hoheitsgebiet der Regierung sowie zum Mord an einem Regierungsmitglied zur Last, wie das Justizministerium mitteilte. Damit droht den MĂ€nnern eine lebenslange GefĂ€ngnisstrafe.
An Trumps 80. Geburtstag, dem 14. Juni, hatten in einer eigens vor dem WeiĂen Haus errichteten Arena KĂ€figkĂ€mpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) stattgefunden. Trump gilt als Fan von Mixed Martial Arts â einem oft blutigen Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu vereint. Neben dem PrĂ€sidenten und seiner Familie zĂ€hlten auch mehrere Kabinettsmitglieder zu den GĂ€sten.
An Trumps 80. Geburtstag, dem 14. Juni, hatten in einer eigens vor dem WeiĂen Haus errichteten Arena KĂ€figkĂ€mpfe der Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) stattgefunden. Trump gilt als Fan von Mixed Martial Arts â einem oft blutigen Kampfsport, der Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu vereint. Neben dem PrĂ€sidenten und seiner Familie zĂ€hlten auch mehrere Kabinettsmitglieder zu den GĂ€sten.
Die VerdĂ€chtigen wollten nach Angaben des Justizministeriums mit Sprengstoff bestĂŒckte Drohnen rund um das Event einsetzen, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen. Im Anschluss sollten ScharfschĂŒtzen demnach âhochrangige Zieleâ in der flĂŒchtenden Menschenmenge ins Visier nehmen.
US-PrĂ€sident Donald Trump betritt die Arena fĂŒr âUFC Freedom 250â auf dem South Lawn des WeiĂen Hauses in Washington. Mark Schiefelbein/AP Photo
Nach Tod von Migranten in USA: Mexiko kĂŒndigt Klagen an
Nach dem Tod mehrerer Mexikaner bei EinsĂ€tzen der US-Migrationsbehörde ICE will Mexiko rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen in den USA einleiten. Wie AuĂenminister Roberto Velasco mitteilte, sind bisher drei mexikanische Migranten bei Abschieberazzien und 14 weitere in Migrations-Haftzentren ums Leben gekommen.
Velasco sprach von einer âschmerzhaften Tragödieâ, auf die man auf Anweisung der PrĂ€sidentin Claudia Sheinbaum nicht mehr nur diplomatisch, sondern auch juristisch vor den Staatsanwaltschaften der betroffenen Bundesstaaten sowie gegenĂŒber dem US-Justizministerium reagieren werde. Neben der Erstattung von strafrechtlichen Anzeigen plant Mexiko die privaten Unternehmen zivilrechtlich zu verklagen, die die Haftzentren von ICE betreiben.
Zuletzt war der Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo am 7. Juli bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde in Houston erschossen worden. âDieser Vorfall muss mit Ă€uĂerster Ernsthaftigkeit untersucht werdenâ, forderte Velasco. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Familie, BĂŒrgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker verlangen eine unabhĂ€ngige Untersuchung des Einsatzes.
Velasco sprach von einer âschmerzhaften Tragödieâ, auf die man auf Anweisung der PrĂ€sidentin Claudia Sheinbaum nicht mehr nur diplomatisch, sondern auch juristisch vor den Staatsanwaltschaften der betroffenen Bundesstaaten sowie gegenĂŒber dem US-Justizministerium reagieren werde. Neben der Erstattung von strafrechtlichen Anzeigen plant Mexiko die privaten Unternehmen zivilrechtlich zu verklagen, die die Haftzentren von ICE betreiben.
Zuletzt war der Mexikaner Lorenzo Salgado Araujo am 7. Juli bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde in Houston erschossen worden. âDieser Vorfall muss mit Ă€uĂerster Ernsthaftigkeit untersucht werdenâ, forderte Velasco. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Familie, BĂŒrgerrechtsorganisationen und demokratische Politiker verlangen eine unabhĂ€ngige Untersuchung des Einsatzes.
Flughafen in Palm Beach heiĂt jetzt PrĂ€sident Donald J. Trump
Noch ein GebĂ€ude, das seinen Namen trĂ€gt: Der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Bundesstaat Florida ist offiziell in âPresident Donald J. Trump International Airportâ umbenannt worden. Das Airport-KĂŒrzel solle entsprechend von PBI (Palm Beach International Airport) in DJT â die Initialen des PrĂ€sidenten â geĂ€ndert werden.
BeeintrĂ€chtigungen der operativen AblĂ€ufe solle es wĂ€hrend einer Ăbergangszeit nicht geben. âFlugbetrieb, Strecken, FlugplĂ€ne und Kundenservice sind nicht betroffenâ, hieĂ es auf der Webseite des Flughafens.
Die NamensĂ€nderung des Flughafens nördlich von Miami sei âgesetzlich vorgeschriebenâ worden, teilte der Airport weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende MĂ€rz ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach.
In den USA ist es ĂŒblich, dass FlughĂ€fen und andere Orte nach ehemaligen PrĂ€sidenten benannt werden können. UnĂŒblich ist hingegen, dass GebĂ€ude bereits umbenannt werden, wĂ€hrend der PrĂ€sident noch lebt. Experten sehen im Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten.
BeeintrĂ€chtigungen der operativen AblĂ€ufe solle es wĂ€hrend einer Ăbergangszeit nicht geben. âFlugbetrieb, Strecken, FlugplĂ€ne und Kundenservice sind nicht betroffenâ, hieĂ es auf der Webseite des Flughafens.
Die NamensĂ€nderung des Flughafens nördlich von Miami sei âgesetzlich vorgeschriebenâ worden, teilte der Airport weiter mit. Der Trump nahestehende Gouverneur Ron DeSantis hatte Ende MĂ€rz ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Trumps Privatanwesen Mar-a-Lago befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt vom Flughafen in Palm Beach.
In den USA ist es ĂŒblich, dass FlughĂ€fen und andere Orte nach ehemaligen PrĂ€sidenten benannt werden können. UnĂŒblich ist hingegen, dass GebĂ€ude bereits umbenannt werden, wĂ€hrend der PrĂ€sident noch lebt. Experten sehen im Vorgehen Trumps Parallelen zum Verhalten von Autokraten.
Nach Krach in Ankara: Trump mit warmen Worten fĂŒr Spanien
US-PrĂ€sident Donald Trump hat nach dem Krach beim Nato-Gipfel in Ankara lobende Worte fĂŒr Spaniens Regierung gefunden. Es gebe nach wie vor Probleme mit LĂ€ndern wie Spanien, sagte Trump auf dem RĂŒckflug nach Washington. âAber Spanien hat heute ein beeindruckendes Comeback hingelegt." Nach der BegrĂŒndung gefragt, sagte Trump, die Regierung sei der Bitte einer gröĂeren Zahlung nachgekommen. âUnd hĂ€tten sie das nicht getan, wĂŒrden wir nicht einmal mehr mit ihnen sprechen.â
Trump hatte die Regierung um MinisterprĂ€sident Pedro SĂĄnchez beim Nato-Gipfel in Ankara hart attackiert und einen Abbruch der Handelsbeziehungen angekĂŒndigt. Er begrĂŒndete das damit, dass Spanien das Nato-Ziel von fĂŒnf Prozent des Bruttoinlandsprodukts fĂŒr Verteidigungsausgaben ablehne und den USA StĂŒtzpunkte im Iran-Krieg verweigert habe.
Trump hatte die Regierung um MinisterprĂ€sident Pedro SĂĄnchez beim Nato-Gipfel in Ankara hart attackiert und einen Abbruch der Handelsbeziehungen angekĂŒndigt. Er begrĂŒndete das damit, dass Spanien das Nato-Ziel von fĂŒnf Prozent des Bruttoinlandsprodukts fĂŒr Verteidigungsausgaben ablehne und den USA StĂŒtzpunkte im Iran-Krieg verweigert habe.
Trump: Truppenabzug aus Europa von Grönland-Deal abhÀngig
US-PrĂ€sident Donald Trump hat einen noch gröĂeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhĂ€ngig gemacht. âIch habe noch keine endgĂŒltige Entscheidung getroffen. Vieles wird von Grönland abhĂ€ngen", entgegnete er in der PrĂ€sidentenmaschine Air Force One auf die Frage, ob er weitere Truppen abziehen werde. âVielleicht werde ich es tun."
Bereits kurz nach seiner Ankunft beim Nato-Gipfel in Ankara hatte Trump erklĂ€rt, dass die zum Königreich DĂ€nemark gehörende Insel kĂŒnftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Ăbernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. DĂ€nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurĂŒck.
Trump hat schon mehrmals offen mit einer Ăbernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht â und damit nicht nur den Nato-Partner DĂ€nemark brĂŒskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der MilitĂ€rallianz geweckt. Seine BegrĂŒndung: Das zu DĂ€nemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher â und damit auch nicht die USA.
Bereits kurz nach seiner Ankunft beim Nato-Gipfel in Ankara hatte Trump erklĂ€rt, dass die zum Königreich DĂ€nemark gehörende Insel kĂŒnftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Ăbernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. DĂ€nemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurĂŒck.
Trump hat schon mehrmals offen mit einer Ăbernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht â und damit nicht nur den Nato-Partner DĂ€nemark brĂŒskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der MilitĂ€rallianz geweckt. Seine BegrĂŒndung: Das zu DĂ€nemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher â und damit auch nicht die USA.
US-Senatskandidat Platner gibt nach Skandalen auf
Der demokratische Senatskandidat Graham Platner hat am Mittwoch nach einer Reihe von Skandalen seine Kampagne im US-Bundesstaat Maine ausgesetzt. Der RĂŒckzug des ehemaligen Marineinfanteristen dĂŒrfte die BemĂŒhungen der Demokraten erschweren, bei den Wahlen im November die Kontrolle ĂŒber den Senat zu erlangen. Die Republikaner halten dort derzeit eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Das Rennen in Maine galt als eine der besten Chancen fĂŒr die Demokraten, einen Sitz zu gewinnen.
Zuletzt hatten Medien ĂŒber schwere VorwĂŒrfe gegen Platner berichtet. Das Magazin Politico und der Sender CNN meldeten, eine Frau werfe ihm vor, sie vor fast fĂŒnf Jahren vergewaltigt zu haben. Die Washington Post berichtete zudem, eine frĂŒhere Freundin habe ausgesagt, Platner habe beim Sex wiederholt ohne ihre Zustimmung Kondome entfernt. Platner wies die VorwĂŒrfe entschieden zurĂŒck. FĂŒhrende Demokraten hatten ihn jedoch zum RĂŒckzug aufgefordert und mit dem Entzug von Wahlkampfgeldern gedroht.
Platner war bereits zuvor wegen anstöĂiger Internet-BeitrĂ€ge und einer TĂ€towierung, die einem Nazi-Symbol Ă€hnelte, in die Kritik geraten. Er hatte in der Vergangenheit Fehlverhalten eingerĂ€umt und um Vergebung gebeten. Dies begrĂŒndete er mit Alkoholmissbrauch und psychischen Problemen nach seinen MilitĂ€reinsĂ€tzen in Irak und Afghanistan.
Zuletzt hatten Medien ĂŒber schwere VorwĂŒrfe gegen Platner berichtet. Das Magazin Politico und der Sender CNN meldeten, eine Frau werfe ihm vor, sie vor fast fĂŒnf Jahren vergewaltigt zu haben. Die Washington Post berichtete zudem, eine frĂŒhere Freundin habe ausgesagt, Platner habe beim Sex wiederholt ohne ihre Zustimmung Kondome entfernt. Platner wies die VorwĂŒrfe entschieden zurĂŒck. FĂŒhrende Demokraten hatten ihn jedoch zum RĂŒckzug aufgefordert und mit dem Entzug von Wahlkampfgeldern gedroht.
Platner war bereits zuvor wegen anstöĂiger Internet-BeitrĂ€ge und einer TĂ€towierung, die einem Nazi-Symbol Ă€hnelte, in die Kritik geraten. Er hatte in der Vergangenheit Fehlverhalten eingerĂ€umt und um Vergebung gebeten. Dies begrĂŒndete er mit Alkoholmissbrauch und psychischen Problemen nach seinen MilitĂ€reinsĂ€tzen in Irak und Afghanistan.
Sohn des von ICE Getöteten: Vater war kein Krimineller
Der von einem Beamten der US-Migrationsbehörde ICE getötete Mexikaner stand nach den Worten seines Sohnes kurz vor dem Erhalt einer Arbeitserlaubnis. Sein Vater sei ein Familienmensch gewesen, der seit 35 Jahren HĂ€user in der Region gebaut habe, um seinen drei Söhnen ein Studium sowie seinen Arbeitern âden amerikanischen Traum zu ermöglichen", sagte Ronaldo Salgado auf einer Pressekonferenz. Eine kriminelle Vorgeschichte habe sein Vater nicht gehabt.
Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem Einsatz der umstrittenen ICE-Beamten in Houston ums Leben gekommen. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Die Angaben der Behörden lassen sich bislang nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.
Lorenzo Salgado Araujo war am Vortag bei einem Einsatz der umstrittenen ICE-Beamten in Houston ums Leben gekommen. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums hatte sich Salgado den Anweisungen der Beamten widersetzt, mit seinem Auto ein Einsatzfahrzeug gerammt und anschlieĂend versucht, einen Beamten mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Daraufhin habe ein ICE-Beamter geschossen. Die Angaben der Behörden lassen sich bislang nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.
Sicherheitsbedenken bei neuer "Air Force One"? Trump nimmt Àlteres Flugzeug
US-PrĂ€sident Donald Trump reiste nach dem Nato-Gipfel in der TĂŒrkei nicht in seiner neuen, von Katar geschenkten Air Force One weiter â und hat damit Spekulationen ĂŒber die Sicherheit der Maschine angeheizt.
Der Republikaner hatte zunĂ€chst auf seiner Plattform Truth Social angekĂŒndigt, von der TĂŒrkei aus âder alten Zeiten wegenâ mit einer Ă€lteren Maschine zu seiner nĂ€chsten Station, dem US-LuftwaffenstĂŒtzpunkt Mildenhall in GroĂbritannien, zu reisen. Die neue PrĂ€sidentenmaschine solle aber trotzdem dorthin fliegen - Angehörige der Luftwaffe sollten das Flugzeug besichtigen können. âEin kurzer Flug, der sich absolut lohnt, damit unsere groĂartigen MilitĂ€rhelden unseren schönen Neuzugang in der Luftwaffenflotte bewundern können.â
Auf einer Pressekonferenz in Ankara wurde Trump vor seiner Abreise gefragt, warum er nicht mit der neuen Air Force One fliegen werde. Der Journalist verwies dabei auf Spekulationen ĂŒber Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Zudem habe der PrĂ€sident selbst mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Trump antwortete auf die Frage: âIch bin die Nummer 1 auf der Todesliste Irans.â
Der Sender CNN zitierte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, nach der Fragen ĂŒber die âFĂ€higkeitenâ des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen waren. Gemeint dĂŒrften dabei vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs sein. Die Maschine vom Typ Boeing 747 soll Berichten zufolge einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar haben. Trump hatte sie im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen. Demokraten sprachen von âblanker Korruptionâ. Trump verteidigte den Schritt als kostengĂŒnstige Lösung fĂŒr die Modernisierung der in die Jahre gekommenen PrĂ€sidentenflotte und schwĂ€rmte mehrfach von dem Jumbojet.
Der Republikaner hatte zunĂ€chst auf seiner Plattform Truth Social angekĂŒndigt, von der TĂŒrkei aus âder alten Zeiten wegenâ mit einer Ă€lteren Maschine zu seiner nĂ€chsten Station, dem US-LuftwaffenstĂŒtzpunkt Mildenhall in GroĂbritannien, zu reisen. Die neue PrĂ€sidentenmaschine solle aber trotzdem dorthin fliegen - Angehörige der Luftwaffe sollten das Flugzeug besichtigen können. âEin kurzer Flug, der sich absolut lohnt, damit unsere groĂartigen MilitĂ€rhelden unseren schönen Neuzugang in der Luftwaffenflotte bewundern können.â
Auf einer Pressekonferenz in Ankara wurde Trump vor seiner Abreise gefragt, warum er nicht mit der neuen Air Force One fliegen werde. Der Journalist verwies dabei auf Spekulationen ĂŒber Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Zudem habe der PrĂ€sident selbst mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Trump antwortete auf die Frage: âIch bin die Nummer 1 auf der Todesliste Irans.â
Der Sender CNN zitierte eine mit der Angelegenheit vertraute Person, nach der Fragen ĂŒber die âFĂ€higkeitenâ des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen waren. Gemeint dĂŒrften dabei vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs sein. Die Maschine vom Typ Boeing 747 soll Berichten zufolge einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar haben. Trump hatte sie im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen. Demokraten sprachen von âblanker Korruptionâ. Trump verteidigte den Schritt als kostengĂŒnstige Lösung fĂŒr die Modernisierung der in die Jahre gekommenen PrĂ€sidentenflotte und schwĂ€rmte mehrfach von dem Jumbojet.
Das markante Hellblau ist verschwunden: Die neue "Air Force One" kommt auch im neuen Look daher. AFP
Trump sieht auf einmal Liebe â und lobt Stimmung beim Nato-Gipfel
US-PrĂ€sident Donald Trump zieht zum Abschluss des Nato-Gipfels in der TĂŒrkei eine positive Bilanz. âWir hatten eine groĂartige Zeitâ, sagte er auf einer Pressekonferenz in Ankara. âWir haben gerade hier in der TĂŒrkei einen sehr erfolgreichen Nato-Gipfel abgeschlossen.â Trump bedankte sich dabei explizit beim Gastgeber, dem tĂŒrkischen PrĂ€sidenten Recep Tayyip ErdoÄan, sowie bei Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte.
âIch möchte nur sagen, dass in diesem Raum eine unglaubliche Liebe herrschte.âUS-PrĂ€sident Donald Trump ĂŒber die Stimmung beim Nato-Gipfel
Auch fĂŒr die AtmosphĂ€re bei der Besprechung der Staats- und Regierungschefs der Nato hatte der US-PrĂ€sident nur lobende Worte. âIch möchte nur sagen, dass in diesem Raum eine unglaubliche Liebe herrschteâ, so Trump mit Blick auf das Treffen der VerbĂŒndeten. Er bedauere, dass die Presse nicht sehen konnte, was in dem Raum vor sich ging, denn dort hĂ€tten sich sehr kluge Menschen versammelt. Die Einigkeit im Raum sei unglaublich gewesen.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz Ă€uĂerte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Nato-Gipfels. âWir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen auf dem Weg in die neue Natoâ, sagte er und fĂŒgte hinzu: âWir machen die Nato stĂ€rker, wir machen sie aber auch in der Lastenverteilung fairer.â Damit spielt Merz auf die Bereitschaft der EuropĂ€er im BĂŒndnis und Kanadas an, mehr Lasten zu ĂŒbernehmen.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz Ă€uĂerte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Nato-Gipfels. âWir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen auf dem Weg in die neue Natoâ, sagte er und fĂŒgte hinzu: âWir machen die Nato stĂ€rker, wir machen sie aber auch in der Lastenverteilung fairer.â Damit spielt Merz auf die Bereitschaft der EuropĂ€er im BĂŒndnis und Kanadas an, mehr Lasten zu ĂŒbernehmen.
Der Kanzler Ă€uĂerte sich ausgesprochen positiv ĂŒber den Auftritt Trumps in den Beratungen. Der US-PrĂ€sident sei die ganze Zeit im Sitzungssaal geblieben, sagte Merz. Und er habe auch den Vertretern kleinerer Mitgliedsstaaten aufmerksam zugehört und deren ĂuĂerungen âmit einer groĂen Sympathie begleitetâ. Der US-PrĂ€sident spreche nach wie vor kritische Punkte an, habe aber mehrfach anerkannt und mit groĂer Zustimmung begleitet, dass die EuropĂ€er gröĂere Anstrengungen zur Verteidigung unternĂ€hmen.
Ăber Trumps Schlussstatement (âLiebe in der Luft") sagte Merz, dies habe ihn persönlich etwas ĂŒberrascht, aber auch sehr gefreut. Er fĂŒgte hinzu: âDas ist ein Schlusssatz, mit dem man, glaube ich, einen solchen Nato-Gipfel, der unter so medial auch schwierigen Vorzeichen stand, gut abschlieĂen kann.â
Trump legt bei Grönland nach
Schon gleich nach seiner Ankunft in Ankara hatte der US-PrĂ€sident Donald Trump Grönland erneut zum Thema gemacht. Die USA argumentieren, dass eine Ăbernahme der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. âEs hilft DĂ€nemark nicht, aber es hilft uns und es ist sehr wichtig fĂŒr unsâ, sagt Trump bei einer Pressekonferenz.
Trump blickte auf den Zweiten Weltkrieg zurĂŒck: âAls DĂ€nemark von den Nazis in weniger als einem Tag ĂŒberrannt worden war, hat Hitler sie besiegt.â DĂ€nemark habe dann die USA gebeten, sich um Grönland zu kĂŒmmern. âDas haben wir getan. Und dann haben wir es dummerweise zurĂŒckgegeben.â Das hĂ€tten die USA nicht tun sollen.
Nazi-Deutschland hatte DĂ€nemark am 9. April 1940 ĂŒberfallen. WĂ€hrend der folgenden Besatzung wirkten die USA bis Kriegsende als Schutzmacht Grönlands. 1945 ĂŒbernahm DĂ€nemark wieder die Kontrolle. Grönland gehört zwar zum Königreich DĂ€nemark, genieĂt aber weitgehende Autonomie und Selbstverwaltung. Daran erinnerte die dĂ€nische MinisterprĂ€sidentin Trump und forderte ihn auf, die Selbstbestimmung Grönlands zu respektieren, âGrönland steht natĂŒrlich nicht zum Verkaufâ, machte sie grundsĂ€tzlich klar. âNatĂŒrlich werden wir das Königreich DĂ€nemark verteidigen.â
Trump blickte auf den Zweiten Weltkrieg zurĂŒck: âAls DĂ€nemark von den Nazis in weniger als einem Tag ĂŒberrannt worden war, hat Hitler sie besiegt.â DĂ€nemark habe dann die USA gebeten, sich um Grönland zu kĂŒmmern. âDas haben wir getan. Und dann haben wir es dummerweise zurĂŒckgegeben.â Das hĂ€tten die USA nicht tun sollen.
Nazi-Deutschland hatte DĂ€nemark am 9. April 1940 ĂŒberfallen. WĂ€hrend der folgenden Besatzung wirkten die USA bis Kriegsende als Schutzmacht Grönlands. 1945 ĂŒbernahm DĂ€nemark wieder die Kontrolle. Grönland gehört zwar zum Königreich DĂ€nemark, genieĂt aber weitgehende Autonomie und Selbstverwaltung. Daran erinnerte die dĂ€nische MinisterprĂ€sidentin Trump und forderte ihn auf, die Selbstbestimmung Grönlands zu respektieren, âGrönland steht natĂŒrlich nicht zum Verkaufâ, machte sie grundsĂ€tzlich klar. âNatĂŒrlich werden wir das Königreich DĂ€nemark verteidigen.â
How it works
Once you click Generate, Ollama reads this article and crafts 5 comprehension questions. Your answers are graded against the article content â general knowledge won't be enough. Score 70+ to count toward your certificate.
Questions are cached â you'll always get the same 5 for this article.