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Krieg in Iran: Iran droht mit Angriffen auf israelische und US

Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. FĂŒr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Bericht: Pentagon bereitet mehrere Wochen langen Bodeneinsatz in Iran vor Islamabad: Iran lĂ€sst 20 pakistanische Schiffe durch Straße von Hormus Israel: Irans Waffenproduktion wird „in wenigen Tagen“ zerstört sein Erster Raketenbeschuss aus Jemen seit Beginn des Kriegs Merz wirft Trump „massive Eskalation“ im Iran-Krieg vor Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-Unis Iran droht mit Angriffen gegen israelische und US-amerikanische Hochschuleinrichtungen als Vergeltung fĂŒr mutmaßliche Attacken gegen zwei iranische UniversitĂ€ten. Wenn die US-Regierung wolle, dass ihre UniversitĂ€ten in der Region von Vergeltungsmaßnahmen verschont bleiben, mĂŒsse sie bis Montag 12 Uhr mittags Teheraner Zeit die Bombardierung von UniversitĂ€ten verurteilen, zitierte die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Fars auf der Plattform X eine ErklĂ€rung der iranischen Elitestreitmacht. Man rate allen Mitarbeitern, Professoren und Studenten amerikanischer UniversitĂ€ten in der Region sowie den Anwohnern der umliegenden Gebiete, sich einen Kilometer von den CampusgelĂ€nden fernzuhalten, zitierte Fars aus der ErklĂ€rung der Revolutionsgarde weiter. Nach iranischen Angaben waren zuvor die Technische UniversitĂ€t Isfahan und die UniversitĂ€t fĂŒr Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe geworden. Israelische und amerikanische UniversitĂ€ten in der Region wĂŒrden Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen, zitierte Fars die Revolutionsgarden. Das wahre Ziel der amerikanisch-israelischen Aggression gegen Iran sei es, „die wissenschaftlichen Grundlagen und das kulturelle Erbe unseres Landes zu zerstören, indem sie systematisch UniversitĂ€ten, Forschungszentren, historische DenkmĂ€ler und prominente Wissenschaftler ins Visier nimmt“, schrieb der Sprecher von Irans Außenministerium, Esmaeil Baghaei, auf X. Man rate allen Mitarbeitern, Professoren und Studenten amerikanischer UniversitĂ€ten in der Region sowie den Anwohnern der umliegenden Gebiete, sich einen Kilometer von den CampusgelĂ€nden fernzuhalten, zitierte Fars aus der ErklĂ€rung der Revolutionsgarde weiter. Nach iranischen Angaben waren zuvor die Technische UniversitĂ€t Isfahan und die UniversitĂ€t fĂŒr Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe geworden. Israelische und amerikanische UniversitĂ€ten in der Region wĂŒrden Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen, zitierte Fars die Revolutionsgarden. Das wahre Ziel der amerikanisch-israelischen Aggression gegen Iran sei es, „die wissenschaftlichen Grundlagen und das kulturelle Erbe unseres Landes zu zerstören, indem sie systematisch UniversitĂ€ten, Forschungszentren, historische DenkmĂ€ler und prominente Wissenschaftler ins Visier nimmt“, schrieb der Sprecher von Irans Außenministerium, Esmaeil Baghaei, auf X. Bericht: Pentagon bereitet mehrere Wochen langen Bodeneinsatz in Iran vor Das Pentagon bereitet sich auf eine mehrere Wochen andauernde Bodenoperation in Iran vor. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf Insider aus Regierungskreisen. Sollte PrĂ€sident Trump die PlĂ€ne genehmigen, könnten demnach Spezialeinheiten und regulĂ€re Infanterietruppen Razzien auf iranischem Boden beginnen – darunter möglicherweise die Besetzung von Charg Island, ĂŒber das rund 90 Prozent des iranischen Ölexports abgewickelt werden. Eine endgĂŒltige Entscheidung hat Trump demnach bislang nicht getroffen. Laut dem Bericht wĂŒrden die BodeneinsĂ€tze weniger den Umfang einer vollstĂ€ndigen Invasion haben, als vielmehr aus Angriffen bestehen, die von einer Mischung aus Spezialeinheiten und konventionellen Infanterietruppen ausgefĂŒhrt wĂŒrden, so die Beamten. Das Wall Street Journal und Axios hatten zuletzt berichtet, dass möglicherweise 10 000 weitere Soldaten in die Region beordert werden sollen. Die Regierung bestĂ€tigte dies zunĂ€chst nicht. Die PlĂ€ne stehen im Widerspruch zu öffentlichen Aussagen fĂŒhrender US-Politiker. Außenminister Marco Rubio versicherte noch am Freitag in Paris, die USA könnten ihre Kriegsziele „ohne Bodentruppen" erreichen. Trump selbst erklĂ€rte am 20. MĂ€rz, er schicke „keine Truppen" in die Region. Auch innerhalb der Republikanischen Partei regt sich Widerstand. Mehrere Kongressabgeordnete, darunter die Republikanerin Nancy Mace, lehnen einen Bodeneinsatz in Iran ab. Laut dem Bericht wĂŒrden die BodeneinsĂ€tze weniger den Umfang einer vollstĂ€ndigen Invasion haben, als vielmehr aus Angriffen bestehen, die von einer Mischung aus Spezialeinheiten und konventionellen Infanterietruppen ausgefĂŒhrt wĂŒrden, so die Beamten. Das Wall Street Journal und Axios hatten zuletzt berichtet, dass möglicherweise 10 000 weitere Soldaten in die Region beordert werden sollen. Die Regierung bestĂ€tigte dies zunĂ€chst nicht. Die PlĂ€ne stehen im Widerspruch zu öffentlichen Aussagen fĂŒhrender US-Politiker. Außenminister Marco Rubio versicherte noch am Freitag in Paris, die USA könnten ihre Kriegsziele „ohne Bodentruppen" erreichen. Trump selbst erklĂ€rte am 20. MĂ€rz, er schicke „keine Truppen" in die Region. Auch innerhalb der Republikanischen Partei regt sich Widerstand. Mehrere Kongressabgeordnete, darunter die Republikanerin Nancy Mace, lehnen einen Bodeneinsatz in Iran ab. Angriff auf Residenz von Kurden-PrĂ€sident im Nordirak In der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks ist die Residenz des PrĂ€sidenten, Nechirvan Barsani, angegriffen worden. Barsani sagte dem kurdischen Medienportal Rudaw, der Angriff auf seine Residenz in der Stadt Duhok am Samstag stelle „eine gefĂ€hrliche Eskalation fĂŒr den gesamten Irak“ dar. Zur selben Zeit wurden in der Region Kurdistan laut Rudaw mehr als ein halbes Dutzend Drohnenangriffe registriert. Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion fĂŒr sich reklamiert. Die USA machten „Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak“ dafĂŒr verantwortlich. Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, sagte, die „verabscheuungswĂŒrdigen TerroranschlĂ€ge“ seien von den „Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak“ verĂŒbt worden. „Diese Handlungen von Iran und seiner Stellvertreter stellen einen direkten Angriff auf die SouverĂ€nitĂ€t, StabilitĂ€t und Einheit des Irak dar.“ Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron verurteilte das Geschehen ebenfalls. Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion fĂŒr sich reklamiert. Die USA machten „Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak“ dafĂŒr verantwortlich. Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, sagte, die „verabscheuungswĂŒrdigen TerroranschlĂ€ge“ seien von den „Stellvertretern der iranischen Terror-Milizen im Irak“ verĂŒbt worden. „Diese Handlungen von Iran und seiner Stellvertreter stellen einen direkten Angriff auf die SouverĂ€nitĂ€t, StabilitĂ€t und Einheit des Irak dar.“ Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron verurteilte das Geschehen ebenfalls. Bombenanschlag auf Bank in America in Paris Nahostkonflikt zugeordnet Französische Antiterrorermittler sehen einen Zusammenhang zwischen dem vereitelten Bombenanschlag auf die Pariser Zentrale der Bank of America und dem Nahostkonflikt. Innenminister Laurent Nunez erklĂ€rte am Samstag, der Anschlag fĂŒge sich in ein Muster Ă€hnlicher VorfĂ€lle in Europa ein: In den Niederlanden wurde eine jĂŒdische Schule in Amsterdam gesprengt, in Rotterdam ein Sprengsatz an einer Synagoge gezĂŒndet, in Norwegen wurden drei BrĂŒder und ihre Mutter nach einer Explosion vor der US-Botschaft in Oslo festgenommen. In allen FĂ€llen seien MinderjĂ€hrige oder junge MĂ€nner als bezahlte TĂ€ter eingesetzt worden. „Es gibt eindeutig eine konzertierte Aktion", sagte Nunez. In Paris hatten Polizisten in den frĂŒhen Morgenstunden des Samstags zwei VerdĂ€chtige beobachtet, die einen selbst gebauten Sprengsatz vor der Bank in der Rue de la BoĂ©tie im achten Arrondissement platzierten – einer wollte ihn zĂŒnden, der andere filmte. Einer der VerdĂ€chtigen wurde festgenommen; er soll laut der Zeitung Le Parisien ĂŒber Snapchat angeworben und fĂŒr die Tat mit 600 Euro bezahlt worden sein. Der zweite VerdĂ€chtige ist noch flĂŒchtig. Frankreich hat seit Beginn des Nahostkonflikts die Sicherheitsmaßnahmen rund um jĂŒdische Einrichtungen und US-amerikanische Institutionen verstĂ€rkt. Huthi-Miliz greift Israel zum zweiten Mal in Folge an Die proiranische Huthi-Miliz in Jemen hat am Samstagabend erneut Israel angegriffen. Eine Drohne sei ĂŒber der sĂŒdisraelischen Stadt Eilat, ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die Times of Israel unter Berufung auf das MilitĂ€r. Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Luftabwehr unschĂ€dlich gemacht worden. Die Huthi-Miliz bestĂ€tigte in einer ErklĂ€rung den Angriff vom Abend. Ihre zweite MilitĂ€roperation des Tages habe aus „einer Salve von Marschflugkörpern und Drohnen“ bestanden und sich gegen eine Reihe von strategischen und militĂ€rischen Zielen im SĂŒden Israels gerichtet, teilte ihr Kommando in Sanaa mit. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile Jemens und ist eng mit dem Regime in Teheran verbĂŒndet, von dem sie betrĂ€chtliche militĂ€rische UnterstĂŒtzung erhĂ€lt. WĂ€hrend des Gaza-Kriegs hatte sie Israel regelmĂ€ĂŸig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich sĂŒdlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert. Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Luftabwehr unschĂ€dlich gemacht worden. Die Huthi-Miliz bestĂ€tigte in einer ErklĂ€rung den Angriff vom Abend. Ihre zweite MilitĂ€roperation des Tages habe aus „einer Salve von Marschflugkörpern und Drohnen“ bestanden und sich gegen eine Reihe von strategischen und militĂ€rischen Zielen im SĂŒden Israels gerichtet, teilte ihr Kommando in Sanaa mit. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile Jemens und ist eng mit dem Regime in Teheran verbĂŒndet, von dem sie betrĂ€chtliche militĂ€rische UnterstĂŒtzung erhĂ€lt. WĂ€hrend des Gaza-Kriegs hatte sie Israel regelmĂ€ĂŸig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich sĂŒdlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert. Islamabad: Iran lĂ€sst 20 pakistanische Schiffe durch Straße von Hormus Iran lockert nach pakistanischen Angaben fĂŒr bestimmte Schiffe seine Blockade der fĂŒr die Energieversorgung wichtigen Straße von Hormus. „Die iranische Regierung hat zugestimmt, 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gestatten“, teilte Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Nach seinen Worten werden tĂ€glich zwei dieser Schiffe die Meerenge passieren. Dar sprach von einem bedeutenden Schritt in Richtung Frieden. Der Schritt wird von Beobachtern als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen von Vermittlungen zur Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten gesehen. Teheran hatte nach US-Regierungsangaben vom Donnerstag zuvor schon zehn Öltankern die Durchfahrt erlaubt, darunter waren Schiffe unter pakistanischer Flagge. „Dialog, Diplomatie und solche vertrauensbildenden Maßnahmen sind der einzige Weg nach vorn“, hob Minister Dar hervor. Dar hatte mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert und die Notwendigkeit einer Deeskalation betont, wie das pakistanische Außenministerium mitteilte. An diesem Sonntag sollen sich die Außenminister der TĂŒrkei, Ägyptens und Saudi-Arabiens mit Dar in Islamabad treffen, um ĂŒber die Situation in der Region zu sprechen. Islamabad hatte diese Woche erklĂ€rt, Nachrichten zwischen den USA und Iran weitergeleitet zu haben. Der Schritt wird von Beobachtern als vertrauensbildende Maßnahme im Rahmen von Vermittlungen zur Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten gesehen. Teheran hatte nach US-Regierungsangaben vom Donnerstag zuvor schon zehn Öltankern die Durchfahrt erlaubt, darunter waren Schiffe unter pakistanischer Flagge. „Dialog, Diplomatie und solche vertrauensbildenden Maßnahmen sind der einzige Weg nach vorn“, hob Minister Dar hervor. Dar hatte mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert und die Notwendigkeit einer Deeskalation betont, wie das pakistanische Außenministerium mitteilte. An diesem Sonntag sollen sich die Außenminister der TĂŒrkei, Ägyptens und Saudi-Arabiens mit Dar in Islamabad treffen, um ĂŒber die Situation in der Region zu sprechen. Islamabad hatte diese Woche erklĂ€rt, Nachrichten zwischen den USA und Iran weitergeleitet zu haben. Israel: Irans Waffenproduktion wird „in wenigen Tagen“ zerstört sein Das israelische MilitĂ€r will die iranische Waffenproduktion nach Darstellung eines Sprechers „in wenigen Tagen“ weitgehend zerstört haben. Die StreitkrĂ€fte wĂŒrden in diesem Zeitraum „die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) MilitĂ€rindustrie abschließen“, sagte Armeesprecher Effie Defrin vor Journalisten. „Das bedeutet, dass wir den Großteil der militĂ€rischen ProduktionskapazitĂ€ten zerstören haben werden“, fĂŒgte er hinzu. „Das Regime wird lange Zeit brauchen, um sie wieder herzustellen.“ Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen MilitĂ€rindustrie. Der Times of Israel zufolge geht das israelische MilitĂ€r davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der SchlĂŒsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben. Ob die Aussage des israelischen MilitĂ€rsprechers tatsĂ€chlich zutrifft, kann derzeit nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒft werden. Erfolgsprognosen wie diese dienen in Kriegen oft auch dazu, die Moral im Land zu stĂ€rken. Die israelische Luftwaffe fliegt seit Beginn des Iran-Kriegs vor vier Wochen intensive Angriffe gegen Ziele der iranischen MilitĂ€rindustrie. Der Times of Israel zufolge geht das israelische MilitĂ€r davon aus, schon bis jetzt an die 90 Prozent der SchlĂŒsselanlagen der iranischen Waffenindustrie angegriffen zu haben. Ob die Aussage des israelischen MilitĂ€rsprechers tatsĂ€chlich zutrifft, kann derzeit nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒft werden. Erfolgsprognosen wie diese dienen in Kriegen oft auch dazu, die Moral im Land zu stĂ€rken. Mehrere iranische Angriffe auf Golfstaaten Nach Attacken aus Iran haben erneut mehrere Golfstaaten SchĂ€den gemeldet. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschĂ€digt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht nĂ€her genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber. Aus Katar hieß es, das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte Kuwait von Angriffen berichtet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom frĂŒhen Samstagabend wurden in den 24 Stunden zuvor insgesamt 15 feindliche Drohnen registriert. Einige der Angriffe hĂ€tten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche SchĂ€den am Radarsystem verursacht. Aus Katar hieß es, das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle anfliegenden Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte Kuwait von Angriffen berichtet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom frĂŒhen Samstagabend wurden in den 24 Stunden zuvor insgesamt 15 feindliche Drohnen registriert. Einige der Angriffe hĂ€tten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche SchĂ€den am Radarsystem verursacht. Israel: Weitere Angriffswelle auf Ziele in Teheran Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der iranischen FĂŒhrung in der Hauptstadt Teheran angegriffen. Eine weitere Angriffswelle sei abgeschlossen worden, teilte das MilitĂ€r mit. Dabei seien Entwicklungs- und ProduktionsstĂ€tten fĂŒr verschiedene Waffensysteme und Luftabwehrsysteme getroffen worden. Unter den Zielen war dem israelischen MilitĂ€r zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem fĂŒr die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zustĂ€ndig. In Israel wurde ĂŒber neue Raketenangriffe aus Iran berichtet, in mehreren Gegenden im SĂŒden des Landes gab es am Nachmittag Raketenalarm. Iranische Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Bislang ist nicht klar, ob es Verletzte oder SchĂ€den gab. Unter den Zielen war dem israelischen MilitĂ€r zufolge auch das Hauptquartier der iranischen Organisation der Marineindustrien. Die Institution ist unter anderem fĂŒr die Entwicklung und Konstruktion von Kriegsschiffen und U-Booten zustĂ€ndig. In Israel wurde ĂŒber neue Raketenangriffe aus Iran berichtet, in mehreren Gegenden im SĂŒden des Landes gab es am Nachmittag Raketenalarm. Iranische Geschosse schlugen Medienberichten zufolge im Gebiet der Rot-Meer-Hafenstadt Eilat ein. Bislang ist nicht klar, ob es Verletzte oder SchĂ€den gab. Irans PrĂ€sident droht Nachbarstaaten Irans PrĂ€sident Massud Peseschkian hat mit harten VergeltungsschlĂ€gen gegen NachbarlĂ€nder gedroht. In einer „Botschaft an die LĂ€nder der Region“ schrieb Peseschkian auf X: „Wenn ihr Entwicklung und Sicherheit wollt, lasst nicht zu, dass unsere Feinde den Krieg von eurem Boden aus fĂŒhren.“ Zuvor hatten israelische und US-LuftstreitkrĂ€fte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der RĂŒstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar greift Irans Armee immer wieder Ziele in arabischen NachbarlĂ€ndern an. Die FĂŒhrung in Teheran begrĂŒndet dies unter anderem mit der dortigen Stationierung von US-Truppen. Zuvor hatten israelische und US-LuftstreitkrĂ€fte laut iranischen Angaben ihre Angriffe auf Stahlwerke sowie Anlagen der RĂŒstungs- und Energieinfrastruktur in mehreren iranischen Provinzen ausgeweitet. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar greift Irans Armee immer wieder Ziele in arabischen NachbarlĂ€ndern an. Die FĂŒhrung in Teheran begrĂŒndet dies unter anderem mit der dortigen Stationierung von US-Truppen. Israel und Hisbollah beschießen sich weiter gegenseitig Das israelische MilitĂ€r und die proiranische Hisbollah in Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. Israels Armee gab an, Infrastrukturen der Miliz in Libanon anzugreifen. Bei einem Angriff in der Hauptstadt Beirut seien zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder getötet worden. Im SĂŒden des Landes verĂŒbte das MilitĂ€r nach eigenen Aussagen Dutzende Angriffe, auch mit UnterstĂŒtzung der israelischen Bodentruppen, die sich auf libanesischem Boden befinden. Dabei sollen unter anderem Waffenlager getroffen worden sein. Bei den Gefechten in SĂŒdlibanon seien zwei Soldaten schwer verletzt worden, teilte die Armee mit. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete in der Nacht und am Morgen zahlreiche israelische Angriffe, vor allem im SĂŒden des Landes. Israelische Kampfjets hĂ€tten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala bei Nabatija getroffen. Dabei seien fĂŒnf SanitĂ€ter getötet worden. Die Risala-SanitĂ€ter stehen der Amal-Bewegung nahe, die ein wichtiger VerbĂŒndeter der Hisbollah ist. Bei einem weiteren Angriff im SĂŒden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier weitere Menschen getötet. Es soll sich dabei um syrische Arbeiter gehandelt haben. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe fĂŒr sich. Es seien mehrere Raketensalven in Richtung Israel und auch auf israelische Stellungen in Libanon abgefeuert worden, hieß es. Berichte ĂŒber Verletzte gab es bisher nicht. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete in der Nacht und am Morgen zahlreiche israelische Angriffe, vor allem im SĂŒden des Landes. Israelische Kampfjets hĂ€tten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala bei Nabatija getroffen. Dabei seien fĂŒnf SanitĂ€ter getötet worden. Die Risala-SanitĂ€ter stehen der Amal-Bewegung nahe, die ein wichtiger VerbĂŒndeter der Hisbollah ist. Bei einem weiteren Angriff im SĂŒden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier weitere Menschen getötet. Es soll sich dabei um syrische Arbeiter gehandelt haben. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe fĂŒr sich. Es seien mehrere Raketensalven in Richtung Israel und auch auf israelische Stellungen in Libanon abgefeuert worden, hieß es. Berichte ĂŒber Verletzte gab es bisher nicht. Erster Raketenbeschuss aus Jemen seit Beginn des Kriegs Zum ersten Mal seit Beginn des Kriegs vor einem Monat ist aus Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Die Flugabwehr sei im Einsatz, teilte die israelische Armee am frĂŒhen Morgen auf Telegram mit. Die Rakete wurde Medienberichten zufolge erfolgreich abgefangen, Verletzte oder SchĂ€den habe es nicht gegeben. In Jemen operiert die von Iran unterstĂŒtzte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte die „volle und unerschĂŒtterliche SolidaritĂ€t“ mit Teheran angekĂŒndigt. Am Morgen bestĂ€tigte die Miliz, der Raketenangriff sei eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur in Iran, in Libanon, im Irak und in den palĂ€stinensischen Gebieten. Die Angriffe wĂŒrden fortgesetzt, bis die „Aggression“ an allen Fronten beendet sei. Die Huthi-Miliz hatte bereits in der Vergangenheit im Roten Meer und dem sich sĂŒdlich anschließenden Golf von Aden immer wieder Handelsschiffe attackiert. Das Rote Meer und der Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (ĂŒber den Suezkanal) und dem Indischen Ozean (ĂŒber die Meerenge Bab al-Mandab). In Jemen operiert die von Iran unterstĂŒtzte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte die „volle und unerschĂŒtterliche SolidaritĂ€t“ mit Teheran angekĂŒndigt. Am Morgen bestĂ€tigte die Miliz, der Raketenangriff sei eine Reaktion auf die fortgesetzte Zerstörung von Infrastruktur in Iran, in Libanon, im Irak und in den palĂ€stinensischen Gebieten. Die Angriffe wĂŒrden fortgesetzt, bis die „Aggression“ an allen Fronten beendet sei. Die Huthi-Miliz hatte bereits in der Vergangenheit im Roten Meer und dem sich sĂŒdlich anschließenden Golf von Aden immer wieder Handelsschiffe attackiert. Das Rote Meer und der Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer (ĂŒber den Suezkanal) und dem Indischen Ozean (ĂŒber die Meerenge Bab al-Mandab). Merz wirft Trump „massive Eskalation“ im Iran-Krieg vor Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-PrĂ€sident Donald Trump persönlich scharf fĂŒr sein Agieren im Iran-Krieg attackiert. „Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang“, sagte Merz auf dem „F.A.Z.-Kongress 2026“. „Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur fĂŒr die Betroffenen, sondern fĂŒr uns alle.“ Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der FĂŒhrung in Iran erreicht werden kann. „Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?“, fragte er. „Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen.“ Er sei nicht ĂŒberzeugt davon, dass das, was die USA und Israel im Iran-Krieg machten, zum Erfolg fĂŒhren kann. Zuvor hatte US-PrĂ€sident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geĂ€ußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg.“ Das sagte der Republikaner am Donnerstag wĂ€hrend einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu („the head of Germany“). Der Satz stammt ursprĂŒnglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz schilderte auch, was er Trump in einem Telefonat am Sonntag zu dessen Kritik an ausbleibender Hilfe der VerbĂŒndeten gesagt habe: „Ich habe ihm gesagt, wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher, upfront (im Voraus), und nicht ĂŒber die Zeitungen hinterher. Das ist ein Umgang, den wir einfach nicht akzeptieren können. Das werden wir auch nicht zulassen.“ Nach EinschĂ€tzung des Kanzlers hat Trump akzeptiert, dass die Nato-VerbĂŒndeten sich nicht an den Kampfhandlungen beteiligen. Merz sagte, der US-PrĂ€sident habe ihm zwei oder drei Mal in dem halbstĂŒndigen GesprĂ€ch gesagt: „I don’t need Nato.“ (Ich brauche die Nato nicht.) Merz meinte: „Also ich glaube, er hat das verstanden. Dies ist kein Krieg der Nato.“ FĂŒr die Zeit nach Ende des Krieges habe er Trump aber Hilfe bei der militĂ€rischen Absicherung der Straße von Hormus zugesagt. Merz sagte auch, dass er sich konkret einen Einsatz der Bundeswehr zur MinenrĂ€umung vorstellen könne. Merz bezweifelte auch, dass ein Sturz der FĂŒhrung in Iran erreicht werden kann. „Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?“, fragte er. „Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen.“ Er sei nicht ĂŒberzeugt davon, dass das, was die USA und Israel im Iran-Krieg machten, zum Erfolg fĂŒhren kann. Zuvor hatte US-PrĂ€sident Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geĂ€ußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg.“ Das sagte der Republikaner am Donnerstag wĂ€hrend einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu („the head of Germany“). Der Satz stammt ursprĂŒnglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz schilderte auch, was er Trump in einem Telefonat am Sonntag zu dessen Kritik an ausbleibender Hilfe der VerbĂŒndeten gesagt habe: „Ich habe ihm gesagt, wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher, upfront (im Voraus), und nicht ĂŒber die Zeitungen hinterher. Das ist ein Umgang, den wir einfach nicht akzeptieren können. Das werden wir auch nicht zulassen.“ Nach EinschĂ€tzung des Kanzlers hat Trump akzeptiert, dass die Nato-VerbĂŒndeten sich nicht an den Kampfhandlungen beteiligen. Merz sagte, der US-PrĂ€sident habe ihm zwei oder drei Mal in dem halbstĂŒndigen GesprĂ€ch gesagt: „I don’t need Nato.“ (Ich brauche die Nato nicht.) Merz meinte: „Also ich glaube, er hat das verstanden. Dies ist kein Krieg der Nato.“ FĂŒr die Zeit nach Ende des Krieges habe er Trump aber Hilfe bei der militĂ€rischen Absicherung der Straße von Hormus zugesagt. Merz sagte auch, dass er sich konkret einen Einsatz der Bundeswehr zur MinenrĂ€umung vorstellen könne. Toter bei iranischem Raketenangriff auf Israel Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel ist nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte, erlag ein Mann in Zentralisrael seinen Verletzungen, nachdem SanitĂ€ter ihn an einem Einschlagsort behandelt hatten. Laut Medienberichten wurden mehrere weitere Personen verletzt. Die israelische Armee und Polizei untersuchen zudem mehrere Berichte ĂŒber SplittereinschlĂ€ge im SĂŒden und in der Mitte des Landes. In den frĂŒhen Morgenstunden des Samstags fing Israel nach Armeeangaben eine dritte Angriffswelle ĂŒber SĂŒdisrael ab – dabei gab es keine weiteren Opfer oder EinschlĂ€ge. Die israelische Armee und Polizei untersuchen zudem mehrere Berichte ĂŒber SplittereinschlĂ€ge im SĂŒden und in der Mitte des Landes. In den frĂŒhen Morgenstunden des Samstags fing Israel nach Armeeangaben eine dritte Angriffswelle ĂŒber SĂŒdisrael ab – dabei gab es keine weiteren Opfer oder EinschlĂ€ge. Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet. Es seien laut iranischen Angaben weder SchĂ€den am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am spĂ€ten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster ZurĂŒckhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden. Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschoss-EinschlĂ€ge auf dem GelĂ€nde des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. SchĂ€den an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer sĂŒdlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. DarĂŒber hinaus wurde am Freitag nach IAEA-Angaben der Schwerwasser-Forschungsreaktor Chondab (frĂŒher Arak) getroffen. Es bestehe kein Strahlungsrisiko, da die Anlage kein deklariertes Kernmaterial enthalte, hieß es. Zudem sei eine Stahlproduktionsfabrik in der Provinz Chuzestan angegriffen worden, die versiegelte radioaktive Quellen zur Messung verwende. Es sei jedoch auch hier zu keiner Freisetzung von Strahlung außerhalb des GelĂ€ndes gekommen. Die USA und Israel nennen als ein Kriegsziel, zu verhindern, dass Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran bestreitet, Atomwaffen zu entwickeln. Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschoss-EinschlĂ€ge auf dem GelĂ€nde des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. SchĂ€den an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer sĂŒdlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. DarĂŒber hinaus wurde am Freitag nach IAEA-Angaben der Schwerwasser-Forschungsreaktor Chondab (frĂŒher Arak) getroffen. Es bestehe kein Strahlungsrisiko, da die Anlage kein deklariertes Kernmaterial enthalte, hieß es. Zudem sei eine Stahlproduktionsfabrik in der Provinz Chuzestan angegriffen worden, die versiegelte radioaktive Quellen zur Messung verwende. Es sei jedoch auch hier zu keiner Freisetzung von Strahlung außerhalb des GelĂ€ndes gekommen. Die USA und Israel nennen als ein Kriegsziel, zu verhindern, dass Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran bestreitet, Atomwaffen zu entwickeln.

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