USA: Gericht weist Klage der Trump
FĂŒr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Nach Klagen ĂŒber MissstĂ€nde: US-FlugzeugtrĂ€ger wird abgelöst
Weniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharf
Klage gegen Trump wegen Premium-Zugang zu Truth-Social-Posts
Medien: USA zweifelten an iranischer Bedrohung fĂŒr Trump
Hegseth: Kolumbien stimmt gemeinsamen MilitÀreinsÀtzen zu
Gericht weist Antisemitismus-Klage der Trump-Regierung gegen Harvard ab
Richter Richard G. Stearns vom US-Bezirksgericht in Massachusetts hat eine Klage wegen Antisemitismus gegen die Harvard-UniversitĂ€t abgewiesen und damit den BemĂŒhungen der Trump-Regierung, die UniversitĂ€t zu einem Vergleich zu zwingen, einen RĂŒckschlag versetzt. Das berichtet die New York Times.
Der Richter gab dem Antrag von Harvard auf Abweisung der Klage statt und erklĂ€rte, die in der Klage der Regierung angefĂŒhrten antisemitischen VorfĂ€lle seien âzu vereinzelt und episodischâ, um einen VerstoĂ Harvards gegen das Gesetz nachzuweisen.
Der Konflikt ist Teil einer gröĂeren Auseinandersetzung zwischen der Trump-Regierung und mehreren SpitzenuniversitĂ€ten. Das WeiĂe Haus wirft Teilen der Hochschullandschaft eine linksliberale Ausrichtung sowie unzureichende MaĂnahmen gegen Antisemitismus vor. Harvard war dabei besonders unter Druck geraten. Der UniversitĂ€t waren zeitweise staatliche Forschungsgelder entzogen worden.
Der Richter gab dem Antrag von Harvard auf Abweisung der Klage statt und erklĂ€rte, die in der Klage der Regierung angefĂŒhrten antisemitischen VorfĂ€lle seien âzu vereinzelt und episodischâ, um einen VerstoĂ Harvards gegen das Gesetz nachzuweisen.
Der Konflikt ist Teil einer gröĂeren Auseinandersetzung zwischen der Trump-Regierung und mehreren SpitzenuniversitĂ€ten. Das WeiĂe Haus wirft Teilen der Hochschullandschaft eine linksliberale Ausrichtung sowie unzureichende MaĂnahmen gegen Antisemitismus vor. Harvard war dabei besonders unter Druck geraten. Der UniversitĂ€t waren zeitweise staatliche Forschungsgelder entzogen worden.
Ein Blick auf den Campus der Harvard-UniversitÀt in Cambridge, Massachusetts, USA. Reuters
US-Verteidigungsministerium ĂŒberprĂŒft Nuklearstrategie
Die Vereinigten Staaten ĂŒberprĂŒfen derzeit ihre Nuklearstrategie. Es handele sich um eine ârelativ eng gefasste ĂberprĂŒfungâ, sagte Elbridge Colby, UnterstaatssekretĂ€r im Pentagon, bei einem Briefing von Journalistinnen und Journalisten. Die ĂberprĂŒfung beziehe sich eher auf einen gewissen, möglichen Einsatz von Atomwaffen. âIch betone, dass das Ziel hier natĂŒrlich darin besteht, Abschreckung und StabilitĂ€t aufrechtzuerhalten."
Colby betonte dabei auch, dass das US-MilitĂ€r frĂŒher so aufgestellt worden sei, dass es âRegime-Change-EinsĂ€tzeâ ausfĂŒhren konnte. Nun richte man es dagegen auf eine âdefensive Funktion der Verhinderungâ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen IntegritĂ€t der VerbĂŒndeten.
Der Sender NBC News hatte vergangene Woche berichtet, Colby arbeite aktuell an einer neuen Nuklearstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen mit kĂŒrzerer Reichweite im Fall eines regionalen Kriegs mit China oder Russland beinhalte. Das US-Medium stĂŒtzte sich dafĂŒr auf fĂŒnf mit den PlĂ€nen vertraute Personen. Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen VerbĂŒndete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten.
âWir sind der Ansicht, dass wir glaubwĂŒrdige nukleare Optionen benötigenâ, zitierte NBC News einen hochrangigen Pentagonbeamten. Wenn man eine glaubwĂŒrdige erweiterte Abschreckung wolle, mĂŒsse man der politischen FĂŒhrung des Landes nukleare FĂ€higkeiten zur VerfĂŒgung stellen, âvon denen der gesunde Menschenverstand sagt, dass man sie tatsĂ€chlich einsetzen könnteâ, sagte der Beamte demnach weiter. Angesprochen auf die Berichterstattung betonte Colby, dass die USA keinen verstĂ€rkten Fokus auf solche Atomwaffen mit kĂŒrzerer Reichweite anstrebten.
Taktische Atomwaffen sind fĂŒr einen begrenzten Einsatz gegen Gegner in einem laufenden Gefecht bestimmt. Sie können eine geringere Sprengkraft haben als strategische Atomwaffen und sind in der Regel zum Einsatz auf Kurz- und Mittelstreckensystemen vorgesehen.
Colby betonte dabei auch, dass das US-MilitĂ€r frĂŒher so aufgestellt worden sei, dass es âRegime-Change-EinsĂ€tzeâ ausfĂŒhren konnte. Nun richte man es dagegen auf eine âdefensive Funktion der Verhinderungâ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen IntegritĂ€t der VerbĂŒndeten.
Der Sender NBC News hatte vergangene Woche berichtet, Colby arbeite aktuell an einer neuen Nuklearstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen mit kĂŒrzerer Reichweite im Fall eines regionalen Kriegs mit China oder Russland beinhalte. Das US-Medium stĂŒtzte sich dafĂŒr auf fĂŒnf mit den PlĂ€nen vertraute Personen. Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen VerbĂŒndete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten.
âWir sind der Ansicht, dass wir glaubwĂŒrdige nukleare Optionen benötigenâ, zitierte NBC News einen hochrangigen Pentagonbeamten. Wenn man eine glaubwĂŒrdige erweiterte Abschreckung wolle, mĂŒsse man der politischen FĂŒhrung des Landes nukleare FĂ€higkeiten zur VerfĂŒgung stellen, âvon denen der gesunde Menschenverstand sagt, dass man sie tatsĂ€chlich einsetzen könnteâ, sagte der Beamte demnach weiter. Angesprochen auf die Berichterstattung betonte Colby, dass die USA keinen verstĂ€rkten Fokus auf solche Atomwaffen mit kĂŒrzerer Reichweite anstrebten.
Taktische Atomwaffen sind fĂŒr einen begrenzten Einsatz gegen Gegner in einem laufenden Gefecht bestimmt. Sie können eine geringere Sprengkraft haben als strategische Atomwaffen und sind in der Regel zum Einsatz auf Kurz- und Mittelstreckensystemen vorgesehen.
Nach Klagen ĂŒber MissstĂ€nde: US-FlugzeugtrĂ€ger wird abgelöst
Nach Beschwerden ĂŒber MissstĂ€nde auf der âUSS Abraham Lincolnâ soll der in Nahost eingesetzte FlugzeugtrĂ€ger laut Medienberichten abgelöst werden. Ersetzt werde er durch die âUSS George Washingtonâ, wie das Wall Street Journal sowie die US-Sender CNN und NBC News unter Berufung auf Insider melden. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits zuvor geplant. Unklar war beiden Sendern zufolge hingegen, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge benötige ein solcher Wechsel fĂŒr gewöhnlich mehrere Wochen Zeit. Das Pentagon und das US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) lehnten einen Kommentar auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Verweis auf den Schutz der operativen Sicherheit ab.
Zuvor hatten Mitglieder des US-Senats AufklĂ€rung ĂŒber die ZustĂ€nde auf dem Schiff gefordert. Die Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump solle erlĂ€utern, was sie tue, um die StreitkrĂ€fte auf dem schwimmenden LuftwaffenstĂŒtzpunkt zu unterstĂŒtzen, schrieb der Senator aus dem Bundesstaat Connecticut, Richard Blumenthal, auf X. âWeitverbreitete Berichte ĂŒber VersorgungsengpĂ€sse, Probleme bei den SanitĂ€ranlagen, eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit und mehr erfordern sofortiges Handeln.â
Der Demokrat hat eine offizielle Anfrage als Mitglied des Senatskomitees fĂŒr die US-StreitkrĂ€fte an Verteidigungsminister Pete Hegseth und Marine-StaatssekretĂ€r Hung Cao gerichtet. Darin heiĂt es, die "Abraham Lincoln" habe seit nunmehr fast sieben Monaten am StĂŒck keinen Hafen mehr angelaufen â eine Rekorddauer, die fĂŒr die Besatzung offenbar spĂŒrbar zur Belastung wird.
Auf Blumenthals Fragen, etwa wie die Regierung mit der wachsenden ErmĂŒdung und Belastung der Truppe auf der "Abraham Lincoln" umgehen werde, sollen die adressierten Ressorts bis zum 27. August antworten.
Zuvor hatten Mitglieder des US-Senats AufklĂ€rung ĂŒber die ZustĂ€nde auf dem Schiff gefordert. Die Regierung von US-PrĂ€sident Donald Trump solle erlĂ€utern, was sie tue, um die StreitkrĂ€fte auf dem schwimmenden LuftwaffenstĂŒtzpunkt zu unterstĂŒtzen, schrieb der Senator aus dem Bundesstaat Connecticut, Richard Blumenthal, auf X. âWeitverbreitete Berichte ĂŒber VersorgungsengpĂ€sse, Probleme bei den SanitĂ€ranlagen, eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit und mehr erfordern sofortiges Handeln.â
Der Demokrat hat eine offizielle Anfrage als Mitglied des Senatskomitees fĂŒr die US-StreitkrĂ€fte an Verteidigungsminister Pete Hegseth und Marine-StaatssekretĂ€r Hung Cao gerichtet. Darin heiĂt es, die "Abraham Lincoln" habe seit nunmehr fast sieben Monaten am StĂŒck keinen Hafen mehr angelaufen â eine Rekorddauer, die fĂŒr die Besatzung offenbar spĂŒrbar zur Belastung wird.
Auf Blumenthals Fragen, etwa wie die Regierung mit der wachsenden ErmĂŒdung und Belastung der Truppe auf der "Abraham Lincoln" umgehen werde, sollen die adressierten Ressorts bis zum 27. August antworten.
Sein demokratischer Senatskollege aus Arizona, Ruben Gallego, kĂŒndigte an, den FlugzeugtrĂ€ger mit einer parteiĂŒbergreifenden Delegation besuchen zu wollen, um die Lage in Augenschein zu nehmen. âDie Geschichten von Besatzungsmitgliedern, die damit drohen, vom Schiff zu springen, sind ein erschreckendes AlarmlĂ€uten dafĂŒr, wie schlimm die Situation geworden istâ, schrieb er auf X. Trumps Umgang mit seinen Marinetruppen sei ânicht nur abstoĂend, sondern auch gefĂ€hrlichâ, kritisierte Gallego. âDiese Seeleute haben ein Anrecht darauf zu wissen, wann sie nach Hause zurĂŒckkehren werden.â
Auf diesem von der US-Marine zur VerfĂŒgung gestellten Foto durchquert der US-FlugzeugtrĂ€ger "USS Abraham Lincoln" die internationale Meerenge StraĂe von Hormus. Zachary Pearson/U.S. Navy via AP
Lorenz Zeck
Kennedy Center möchte Trumps Namen an Fassade anbringen
Der Vorstand des John F. Kennedy Centers hat laut einem Bericht der New York Times beschlossen, den Namen von PrĂ€sident Trump unterhalb des Hauptschilds am GebĂ€ude anzubringen. Erst im Juni wurden die GroĂbuchstaben âDonald J. Trump andâ ĂŒber der Zeile âJohn F. Kennedy Center for the Performing Arts" an der Fassade auf richterliche Anordnung hin abgebaut. Nun soll der Schriftzug âRestored and Renovated by President Donald J. Trump.â unter dem Namen des Centers stehen. Laut der New York Times fordert der trumpfreundliche Vorstand mit dem Vorgehen die Anordnung eines Bundesrichters offen heraus.
Das John F. Kennedy Center in Washington bevor der Trump-Schriftzug entfernt wurde. . AP Photo/Julia Demaree Nikhinson
Weniger Impfempfehlungen: WHO kritisiert USA scharf
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert mit Sorge und scharfer Kritik auf die Kinderimpf-Politik der US-Regierung. US-PrĂ€sident Donald Trump verfĂŒgte zuletzt in einem Dekret, die Zahl der empfohlenen Impfungen zu reduzieren. AuĂerdem fordert er die Aufteilung von Kombi-Impfungen auf mehrere Arztbesuche. Dies stehe ânicht im Einklang mit dem Stand der Wissenschaftâ, konterte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.
âImpfpolitik sollte sich an einer fundierten, unabhĂ€ngigen und transparenten Bewertung des besten verfĂŒgbaren Kenntnisstandes orientieren und nicht an politischer Einflussnahmeâ, forderte Tedros in einer Pressekonferenz. Die aktuelle Beweislage sei eindeutig: Impfstoffe - einschlieĂlich des MMR-Impfstoffs gegen Masern, Mumps und Röteln - seien sicher, so Tedros. Die PrĂ€parate wĂŒrden keinen Autismus verursachen, betonte er. Trump hatte seinen neuen Kurs erneut in einen Zusammenhang mit der stark gestiegenen Zahl von Autismus-Diagnosen gestellt.
âImpfpolitik sollte sich an einer fundierten, unabhĂ€ngigen und transparenten Bewertung des besten verfĂŒgbaren Kenntnisstandes orientieren und nicht an politischer Einflussnahmeâ, forderte Tedros in einer Pressekonferenz. Die aktuelle Beweislage sei eindeutig: Impfstoffe - einschlieĂlich des MMR-Impfstoffs gegen Masern, Mumps und Röteln - seien sicher, so Tedros. Die PrĂ€parate wĂŒrden keinen Autismus verursachen, betonte er. Trump hatte seinen neuen Kurs erneut in einen Zusammenhang mit der stark gestiegenen Zahl von Autismus-Diagnosen gestellt.
WHO-Fachleute wiesen darauf hin, dass mit der MMR-Kombinationsimpfung auf einfache Weise viele Kinder geschĂŒtzt wĂŒrden. Die Aufteilung auf mehrere Stiche und Termine wĂŒrde hingegen den Aufwand fĂŒr Eltern erhöhen. Dies könne dazu fĂŒhren, dass Kinder nicht alle Teilimpfungen erhielten und steigere das Krankheits- und Sterberisiko, warnten sie. âDas geht genau in die falsche Richtungâ, sagte WHO-Chefwissenschaftlerin Kate O'Brien ĂŒber die US-Politik.
Klage gegen Trump wegen Premium-Zugang zu Truth-Social-Posts
US-PrĂ€sident Donald Trump ist wegen des kostenpflichtigen Schnellzugangs zu seinen BeitrĂ€gen auf der Plattform Truth Social verklagt worden. Zwei Medienorganisationen werfen Trump vor, zahlenden Kunden bevorzugten Zugang zu offiziellen Regierungsinformationen zu verschaffen und damit gegen die US-Verfassung zu verstoĂen, wie aus der Klageschrift hervorgeht.
Die Truth-Social-Mutter TMTG bewarb das Produkt als B2B-Datenfeed, der Truth-Social-BeitrĂ€ge innerhalb von âMillisekunden an unsere Kundenâ ĂŒbermittelt. KĂŒrzlich erst hatte der amtierende Chef der TMTG, Kevin McGurn, erklĂ€rt, Truth Social habe bereits mehr als zehn Kunden fĂŒr den umstrittenen Schnellzugang gewonnen. Dabei soll es sich gröĂtenteils um Firmen handeln, die auf superschnellen Handel an Börsen und FinanzmĂ€rkten spezialisiert sind. Sie zahlen dafĂŒr meist zwischen 60 000 und 100 000 US-Dollar pro Monat (etwa 52 000 bis 86 600 Euro). Man sei in GesprĂ€chen mit weiteren potenziellen Kunden etwa aus dem KI-Bereich.
Trump nutzt Truth Social routinemĂ€Ăig fĂŒr wichtige AnkĂŒndigungen - etwa zu Zöllen oder militĂ€rischen Konflikten. Ein frĂŒherer Zugang zu solchen BeitrĂ€gen bei dem Online-Netzwerk kann fĂŒr Investoren ein Marktvorteil sein. Der Plan, den Schnellzugang zu Posts von Trump und anderen wichtigen Nutzern unter dem Namen Truth API zu vermarkten, löste deswegen zum Teil heftige Kritik in den USA aus. Auch der bereits in Medienberichten genannte Preis von bis zu 100 000 Dollar monatlich trug dazu bei.
Das Modell sei zutiefst korrupt, verfassungswidrig und schade den KlĂ€gern etwa durch verzögerten Zugang, hieĂ es in dem Gerichtsdokument, das im Namen von âThe Intercept Mediaâ und âFreedom of the Press Foundationâ eingereicht wurde.
Medien: USA zweifelten an iranischer Bedrohung fĂŒr Trump
Die USA haben Medienberichten zufolge Zweifel an einer iranischen Bedrohung fĂŒr US-PrĂ€sident Donald Trump gehabt, sich aber dennoch fĂŒr das TĂ€uschungsmanöver auf seinem Heimweg vom Nato-Gipfel in der TĂŒrkei entschieden. Die Washington Post und das Wall Street Journal berichteten, Israel habe den USA Geheimdienstinformationen ĂŒbermittelt, nach denen Iran Trumps Leben bedrohe.
Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hĂ€tten diese als nicht ĂŒberzeugend einstuft, berichtet die Washington Post unter Berufung auf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind. Laut Wall Street Journal hatte Israel Informationen dazu gesammelt, dass iranische Stellvertreter darĂŒber sprachen, Trump wĂ€hrend seines Aufenthalts in der TĂŒrkei zu töten. Die Informationen seien vage gewesen und von vielen Mitarbeitern Trumps nicht als vollstĂ€ndig glaubwĂŒrdig eingestuft worden, zitiert die Zeitung Regierungsbeamte.
Einige vermuteten demnach, dass Israel versucht habe, Trump dazu zu bewegen, den Iran-Krieg zu eskalieren. Auch die Washington Post zitiert einen aktuellen und einen ehemaligen US-Beamten mit der Aussage, manche US-Geheimdienstmitarbeiter hĂ€tten in der Warnung vor Bedrohungen fĂŒr Trump weniger eine Informationsweitergabe Israels als vielmehr den Versuch gesehen, Einfluss auf die US-Politik in der Region zu nehmen.
Nach Informationen des Wall Street Journal sammelten die USA kurz darauf ihre eigenen Geheimdienstinformationen ĂŒber die mögliche Bedrohung. Konkret ging es dabei demnach um das Szenario, dass iranische Vertreter bei Trumps Abflug aus Ankara eine schultergestĂŒtzte Rakete auf sein Flugzeug hĂ€tten abfeuern können. US-Beamte hĂ€tten jedoch Zweifel an der angeblichen Verschwörung gehegt. Letztlich habe der Secret Service aber kein Risiko eingehen wollen und sich daher fĂŒr das TĂ€uschungsmanöver entschieden, berichten beide US-Medien ĂŒbereinstimmend.
Mehr ĂŒber das TĂ€uschungsmanöver lesen Sie hier:
Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hĂ€tten diese als nicht ĂŒberzeugend einstuft, berichtet die Washington Post unter Berufung auf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind. Laut Wall Street Journal hatte Israel Informationen dazu gesammelt, dass iranische Stellvertreter darĂŒber sprachen, Trump wĂ€hrend seines Aufenthalts in der TĂŒrkei zu töten. Die Informationen seien vage gewesen und von vielen Mitarbeitern Trumps nicht als vollstĂ€ndig glaubwĂŒrdig eingestuft worden, zitiert die Zeitung Regierungsbeamte.
Einige vermuteten demnach, dass Israel versucht habe, Trump dazu zu bewegen, den Iran-Krieg zu eskalieren. Auch die Washington Post zitiert einen aktuellen und einen ehemaligen US-Beamten mit der Aussage, manche US-Geheimdienstmitarbeiter hĂ€tten in der Warnung vor Bedrohungen fĂŒr Trump weniger eine Informationsweitergabe Israels als vielmehr den Versuch gesehen, Einfluss auf die US-Politik in der Region zu nehmen.
Nach Informationen des Wall Street Journal sammelten die USA kurz darauf ihre eigenen Geheimdienstinformationen ĂŒber die mögliche Bedrohung. Konkret ging es dabei demnach um das Szenario, dass iranische Vertreter bei Trumps Abflug aus Ankara eine schultergestĂŒtzte Rakete auf sein Flugzeug hĂ€tten abfeuern können. US-Beamte hĂ€tten jedoch Zweifel an der angeblichen Verschwörung gehegt. Letztlich habe der Secret Service aber kein Risiko eingehen wollen und sich daher fĂŒr das TĂ€uschungsmanöver entschieden, berichten beide US-Medien ĂŒbereinstimmend.
Mehr ĂŒber das TĂ€uschungsmanöver lesen Sie hier:
Hegseth: Kolumbien stimmt gemeinsamen MilitÀreinsÀtzen zu
Kolumbien hat nach US-Angaben gemeinsamen MilitĂ€reinsĂ€tzen der beiden Staaten zur BekĂ€mpfung des Drogenhandels zugestimmt. Das sĂŒdamerikanische Land habe die USA gebeten, sich dem âKampf gegen den Drogenterrorismus anzuschlieĂen und gemeinsame MilitĂ€reinsĂ€tze zur Zerschlagung terroristischer Netzwerke genehmigtâ, erklĂ€rte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth.
Kolumbien sei als 19. Land einem US-gefĂŒhrten BĂŒndnis fĂŒr den Kampf gegen die Drogenkartelle (A3C) beigetreten, sagte Hegseth bei einem Treffen der Partnerstaaten in Panama-Stadt. Hegseth brĂŒstete sich mit dem geplanten militĂ€rischen Vorgehen gegen Drogenkartelle: âWir tun schlechten Menschen Schlechtes an.â Vor Soldaten sprechend, fĂŒgte er hinzu, man werde âsehr fĂ€hig sein, gegen Drogenkartelle und als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuĂŒben».
Kolumbien wird seit wenigen Tagen vom rechten Staatschef Abelardo de la Espriella regiert, den US-PrĂ€sident Donald Trump im Wahlkampf unterstĂŒtzt hatte. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora bestĂ€tigte auf der Plattform X die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit den USA. Dieses solle dazu beitragen, âdie operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigernâ. Mora wĂŒrdigte zudem âdie positive Reaktion der USA auf die Einladung von PrĂ€sident de la Espriella, die Planung, Koordinierung und AusfĂŒhrung von EinsĂ€tzen gegen gemeinsame Bedrohungen zu vertiefenâ.
Kolumbien sei als 19. Land einem US-gefĂŒhrten BĂŒndnis fĂŒr den Kampf gegen die Drogenkartelle (A3C) beigetreten, sagte Hegseth bei einem Treffen der Partnerstaaten in Panama-Stadt. Hegseth brĂŒstete sich mit dem geplanten militĂ€rischen Vorgehen gegen Drogenkartelle: âWir tun schlechten Menschen Schlechtes an.â Vor Soldaten sprechend, fĂŒgte er hinzu, man werde âsehr fĂ€hig sein, gegen Drogenkartelle und als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuĂŒben».
Kolumbien wird seit wenigen Tagen vom rechten Staatschef Abelardo de la Espriella regiert, den US-PrĂ€sident Donald Trump im Wahlkampf unterstĂŒtzt hatte. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora bestĂ€tigte auf der Plattform X die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit den USA. Dieses solle dazu beitragen, âdie operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigernâ. Mora wĂŒrdigte zudem âdie positive Reaktion der USA auf die Einladung von PrĂ€sident de la Espriella, die Planung, Koordinierung und AusfĂŒhrung von EinsĂ€tzen gegen gemeinsame Bedrohungen zu vertiefenâ.
US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen
Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE plant die Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen. Diese sollten als âDeeskalationsgerĂ€teâ eingesetzt werden, hieĂ es in einer entsprechenden Bekanntmachung des Heimatschutzministeriums. FĂŒr den Kauf seien zehn bis 20 Millionen US-Dollar (etwa 8,7 bis 17,3 Mio. Euro) eingeplant, bis Ende MĂ€rz 2027 solle die Anschaffung abgeschlossen sein.
Mit der Neuanschaffung solle sichergestellt werden, dass die EinsatzkrĂ€fte âĂŒber die notwendigen Mittel und AusrĂŒstungen verfĂŒgen, um kriminelle, illegal eingereiste AuslĂ€nder sicher festzunehmen und aus unserem Land abzuschiebenâ, zitierten Medien einen Sprecher des Heimatschutzministeriums. Die Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hat in der Vergangenheit immer wieder fĂŒr Kritik gesorgt.
Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. (âGenerated Low Output Voltage Emitterâ) werden nach Herstellerangaben ĂŒber einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab. Die Bekanntmachung lieĂ offen, unter welchen konkreten Bedingungen sie eingesetzt werden sollen.
Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul und die GeneralstaatsanwĂ€ltin des Bundesstaates, Letitia James, beide Demokratinnen, kritisierten die PlĂ€ne. James sagte: âWir prĂŒfen die Ausschreibung noch, aber sie scheint willkĂŒrlich â und sachlich nicht gerechtfertigt zu sein. Sie scheint gegen eine Reihe von Gesetzen zu verstoĂen, und auch gegen unsere Verfassung.â Hochul gab zu bedenken: âAuf den ersten Blick erscheint es als Verletzung der BĂŒrgerrechte, einer Person einen derartigen körperlichen Schaden zuzufĂŒgen â unabhĂ€ngig davon, worin das Vergehen bestehen mag.â
Bereits Mitte Juli hatte ICE fĂŒr Aufsehen gesorgt, als ein Plan zur Anschaffung von Bodycams bekanntgegeben wurde. Auch hierfĂŒr wurde ein Budget von zehn bis 20 Millionen US-Dollar eingeplant. Zwar sollen die Kameras, die am Körper der EinsatzkrĂ€fte befestigt werden, ihre Vorgehensweisen bei EinsĂ€tzen dokumentieren. Kritiker stellten allerdings infrage, ob das Heimatschutzministerium in fĂŒr Agenten brisanten FĂ€llen tatsĂ€chlich das Videomaterial veröffentlichen wĂŒrde.
Mit der Neuanschaffung solle sichergestellt werden, dass die EinsatzkrĂ€fte âĂŒber die notwendigen Mittel und AusrĂŒstungen verfĂŒgen, um kriminelle, illegal eingereiste AuslĂ€nder sicher festzunehmen und aus unserem Land abzuschiebenâ, zitierten Medien einen Sprecher des Heimatschutzministeriums. Die Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hat in der Vergangenheit immer wieder fĂŒr Kritik gesorgt.
Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. (âGenerated Low Output Voltage Emitterâ) werden nach Herstellerangaben ĂŒber einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab. Die Bekanntmachung lieĂ offen, unter welchen konkreten Bedingungen sie eingesetzt werden sollen.
Die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul und die GeneralstaatsanwĂ€ltin des Bundesstaates, Letitia James, beide Demokratinnen, kritisierten die PlĂ€ne. James sagte: âWir prĂŒfen die Ausschreibung noch, aber sie scheint willkĂŒrlich â und sachlich nicht gerechtfertigt zu sein. Sie scheint gegen eine Reihe von Gesetzen zu verstoĂen, und auch gegen unsere Verfassung.â Hochul gab zu bedenken: âAuf den ersten Blick erscheint es als Verletzung der BĂŒrgerrechte, einer Person einen derartigen körperlichen Schaden zuzufĂŒgen â unabhĂ€ngig davon, worin das Vergehen bestehen mag.â
Bereits Mitte Juli hatte ICE fĂŒr Aufsehen gesorgt, als ein Plan zur Anschaffung von Bodycams bekanntgegeben wurde. Auch hierfĂŒr wurde ein Budget von zehn bis 20 Millionen US-Dollar eingeplant. Zwar sollen die Kameras, die am Körper der EinsatzkrĂ€fte befestigt werden, ihre Vorgehensweisen bei EinsĂ€tzen dokumentieren. Kritiker stellten allerdings infrage, ob das Heimatschutzministerium in fĂŒr Agenten brisanten FĂ€llen tatsĂ€chlich das Videomaterial veröffentlichen wĂŒrde.
US-MilitĂ€rhubschrauber stĂŒrzt in Texas ab â zwei Tote
Ein Hubschrauber des US-MilitĂ€rs ist in Texas abgestĂŒrzt. Die zwei Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, wie der US-Sender CNN und lokale Nachrichtensender ĂŒbereinstimmend unter Berufung auf die zustĂ€ndige Polizeibehörde berichteten. Der Absturz des Apache-Hubschraubers ereignete sich demnach in der NĂ€he des MilitĂ€rstĂŒtzpunkts Fort Hood der US-LandstreitkrĂ€fte auf einem Feld nahe der Ortschaft Salado, wo der Crash einen FlĂ€chenbrand auslöste.
Warum der Hubschrauber verunglĂŒckte, ist noch unklar. Der MilitĂ€rstĂŒtzpunkt Fort Hood bestĂ€tigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. "Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, wĂ€hrend wir auf weitere Informationen warten", sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon Ă€uĂerte sich nicht zu dem Absturz.
Warum der Hubschrauber verunglĂŒckte, ist noch unklar. Der MilitĂ€rstĂŒtzpunkt Fort Hood bestĂ€tigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. "Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, wĂ€hrend wir auf weitere Informationen warten", sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon Ă€uĂerte sich nicht zu dem Absturz.
Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf
US-PrĂ€sident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkĂŒndet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kĂŒmmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur BegrĂŒndung.
Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt fĂŒr diesen Schritt entschieden, den er âvoll und ganzâ verstehe und respektiere, hieĂ es weiter. Wer auf sie folgt, ist bisher nicht bekannt. Leavitt werde nun zu einer seiner âwichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimmeâ innerhalb der republikanischen Partei, schrieb Trump weiter. Die 28-JĂ€hrige war die bisher jĂŒngste PrĂ€sidenten-Sprecherin in der US-Geschichte.
Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunĂ€chst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurĂŒck. Die glĂ€ubige Christin ist fĂŒr ihre ScharfzĂŒngigkeit in Pressekonferenzen im WeiĂen Haus bekannt. Medien rĂŒgte und attackierte sie regelmĂ€Ăig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten zu verbreiten. Die Politik des US-PrĂ€sidenten verteidigte sie eisern.
Nach Darstellung Trumps habe sich Leavitt fĂŒr diesen Schritt entschieden, den er âvoll und ganzâ verstehe und respektiere, hieĂ es weiter. Wer auf sie folgt, ist bisher nicht bekannt. Leavitt werde nun zu einer seiner âwichtigsten externen Beraterinnen und eine einflussreiche Stimmeâ innerhalb der republikanischen Partei, schrieb Trump weiter. Die 28-JĂ€hrige war die bisher jĂŒngste PrĂ€sidenten-Sprecherin in der US-Geschichte.
Leavitt brachte Anfang Mai ihr zweites Kind zur Welt. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunĂ€chst wieder zu ihrer Arbeit als Trump-Sprecherin zurĂŒck. Die glĂ€ubige Christin ist fĂŒr ihre ScharfzĂŒngigkeit in Pressekonferenzen im WeiĂen Haus bekannt. Medien rĂŒgte und attackierte sie regelmĂ€Ăig und beschuldigte Redaktionen, Falschnachrichten zu verbreiten. Die Politik des US-PrĂ€sidenten verteidigte sie eisern.
(Text: Januar 2026)
US-Medien: Konkrete Bedrohung durch Rakete Grund fĂŒr Trumps TĂ€uschungsmanöver
Die Bedrohung durch eine Rakete soll laut US-Medien der Grund fĂŒr das TĂ€uschungsmanöver auf dem RĂŒckflug von US-PrĂ€sident Donald Trump vom Nato-Gipfel in der TĂŒrkei gewesen sein. Der Fernsehsender CNN berichtete unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestĂŒtzte Rakete, die New York Times berichtete unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die PrĂ€sidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der NĂ€he des Nato-Gipfels eine Person mit einer schultergestĂŒtzten Rakete gesichtet worden.
Laut CNN befĂŒrchteten die Beamten, dass der US-PrĂ€sident in höchster Gefahr sei. So habe Iran âoffenbar detaillierte Informationen ĂŒber Trumps Aufenthalt in der TĂŒrkeiâ gehabt. Den Informationen der New York Times zufolge wusste Teheran zudem âgenau, wo sich Trump in Ankara aufhielt, einschlieĂlich des Stockwerks.â
Die Washington Post hatte am Montag (Ortszeit) enthĂŒllt, dass das WeiĂe Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetĂ€uscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-JĂ€hrige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-MilitĂ€rflugzeug, mit dem er nach GroĂbritannien flog.
Laut CNN befĂŒrchteten die Beamten, dass der US-PrĂ€sident in höchster Gefahr sei. So habe Iran âoffenbar detaillierte Informationen ĂŒber Trumps Aufenthalt in der TĂŒrkeiâ gehabt. Den Informationen der New York Times zufolge wusste Teheran zudem âgenau, wo sich Trump in Ankara aufhielt, einschlieĂlich des Stockwerks.â
Die Washington Post hatte am Montag (Ortszeit) enthĂŒllt, dass das WeiĂe Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetĂ€uscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-JĂ€hrige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann unbemerkt in einen seitlich an dem Flugzeug platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-MilitĂ€rflugzeug, mit dem er nach GroĂbritannien flog.
Schwester von verstorbenen Senator Lindsey Graham liegt bei republikanischer Vorwahl vorn
Bei innerparteilichen Vorwahlen im US-Bundesstaat South Caroline ist die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham in die Stichwahl eingezogen. Darline Graham erreichte mit etwa 33 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis aller Kandidaten. Keiner der zehn Kandidaten bekam die nötige absolute Mehrheit von 50 Prozent.
Die 62-jĂ€hrige Graham, die bis zum vergangenen Monat nie fĂŒr ein Wahlamt kandidiert oder ein solches bekleidet hatte, war in den Senat berufen worden, nachdem ihr Bruder, der langjĂ€hrige Senator Lindsey Graham, im letzten Monat verstorben war. Graham war von PrĂ€sident Trump unterstĂŒtzt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer âKrönungâ allein aufgrund des bekannten Namens.
Als politische Quereinsteigerin versuchte Darline Graham rasch, sich den republikanischen WĂ€hlern sowohl als VerbĂŒndete Trumps als auch als AuĂenseiterin zu prĂ€sentieren, die mit den Sorgen der WĂ€hler in South Carolina vertraut ist. âIch bin keine Politikerin. Ich bin keine MillionĂ€rin. Ich verstehe die alltĂ€glichen Nöte amerikanischer Familienâ, sagte sie. Sie sprach sich fĂŒr konservative Positionen in den Bereichen Einwanderung, Gender-Fragen, Iran-Konflikt und Waffenrechte aus.
Die Siegerin oder der Sieger der Stichwahl wird bei der Kongresswahl am 3. November gegen die demokratische Kandidatin Annie Andrews um einen der Senatorensitze fĂŒr den Bundesstaat konkurrieren. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test fĂŒr den Einfluss von PrĂ€sident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen GrĂ€ben innerhalb der Demokraten.
Die 62-jĂ€hrige Graham, die bis zum vergangenen Monat nie fĂŒr ein Wahlamt kandidiert oder ein solches bekleidet hatte, war in den Senat berufen worden, nachdem ihr Bruder, der langjĂ€hrige Senator Lindsey Graham, im letzten Monat verstorben war. Graham war von PrĂ€sident Trump unterstĂŒtzt worden. Kritiker sprachen von dem Versuch einer âKrönungâ allein aufgrund des bekannten Namens.
Als politische Quereinsteigerin versuchte Darline Graham rasch, sich den republikanischen WĂ€hlern sowohl als VerbĂŒndete Trumps als auch als AuĂenseiterin zu prĂ€sentieren, die mit den Sorgen der WĂ€hler in South Carolina vertraut ist. âIch bin keine Politikerin. Ich bin keine MillionĂ€rin. Ich verstehe die alltĂ€glichen Nöte amerikanischer Familienâ, sagte sie. Sie sprach sich fĂŒr konservative Positionen in den Bereichen Einwanderung, Gender-Fragen, Iran-Konflikt und Waffenrechte aus.
Die Siegerin oder der Sieger der Stichwahl wird bei der Kongresswahl am 3. November gegen die demokratische Kandidatin Annie Andrews um einen der Senatorensitze fĂŒr den Bundesstaat konkurrieren. Die Ergebnisse in South Carolina, Minnesota, Wisconsin und Alabama gelten als wichtiger Test fĂŒr den Einfluss von PrĂ€sident Donald Trump auf die Republikanische Partei und zeigen zugleich die tiefen GrĂ€ben innerhalb der Demokraten.
Darline Graham, Schwester des kĂŒrzlich verstorbenen Senators Lindsey Graham, bekam am Dienstag bei innerparteilichen Vorwahlen im US-Bundesstaat South Carolina die meisten Stimmen. AP Photo/Meg Kinnard
Trump zu TÀuschungsmanöver: Habe auf Secret Service gehört
Das TĂ€uschungsmanöver auf dem RĂŒckflug von US-PrĂ€sident Donald Trump aus der TĂŒrkei ist seinen Angaben zufolge auf Weisung seiner PersonenschĂŒtzer erfolgt. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner auf Nachfragen von Reportern. âDas liegt allein beim Secret Service.â Das gelte auch fĂŒr das MilitĂ€r. âIch tue, was sie sagen.â Der Secret Service ist unter anderem fĂŒr die Sicherheit des PrĂ€sidenten zustĂ€ndig.
Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: âIch nehme an, dass es eine Bedrohung gab.â Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der PrĂ€sident bemĂŒht, dem Fall keine groĂe Bedeutung beizumessen: âIch bekomme viele Drohungen.â Er ergĂ€nzte: âJeder PrĂ€sident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. PrĂ€sidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen.â Der Grund fĂŒr das ungewöhnliche TĂ€uschungsmanöver soll eine konkrete, von Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein.
Mehr zu Trumps Flucht im Catering-Container lesen Sie hier:
Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: âIch nehme an, dass es eine Bedrohung gab.â Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der PrĂ€sident bemĂŒht, dem Fall keine groĂe Bedeutung beizumessen: âIch bekomme viele Drohungen.â Er ergĂ€nzte: âJeder PrĂ€sident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. PrĂ€sidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen.â Der Grund fĂŒr das ungewöhnliche TĂ€uschungsmanöver soll eine konkrete, von Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein.
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US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab
Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-PrÀsident Donald Trump in eine temporÀre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hÀtten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zustÀndige MilitÀrkommando (Norad) mit. Dabei seien auch Leuchtraketen eingesetzt worden, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump hatte am Dienstagabend in Ohio im Ort Geneva ein Sportevent besucht.
Zum Schutz des US-PrĂ€sidenten werden an seinen Aufenthaltsorten hĂ€ufig zeitlich befristete Sperrzonen fĂŒr den Flugverkehr verhĂ€ngt. Dabei gibt es gelegentlich auch ZwischenfĂ€lle, meist eher mit kleineren Flugzeugen.
Zum Schutz des US-PrĂ€sidenten werden an seinen Aufenthaltsorten hĂ€ufig zeitlich befristete Sperrzonen fĂŒr den Flugverkehr verhĂ€ngt. Dabei gibt es gelegentlich auch ZwischenfĂ€lle, meist eher mit kleineren Flugzeugen.
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