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Iran-News heute: Trump kritisiert Merz für Haltung im Irankrieg, Rubio glaubt, der Krieg sei in wenigen Wochen vorbei

live •Krieg in Nahost Trump kritisiert Merz für Haltung im Irankrieg Donald Trump attackiert erneut die Nato-Verbündeten und zeigt sich verwundert über das Verhalten des deutschen Bundeskanzlers. Außenminister Rubio sieht ein Kriegsende in wenigen Wochen kommen. Und: Israel bestätigt Angriffe auf Atomanlagen. Die Liveanalyse. Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige Updates Sortierung Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost - Die Außenminister der G7-Staaten haben mit ihrem US-Kollegen Marco Rubio um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Irankriegs gerungen. Johann Wadephul (CDU) hat angekündigt, dass Deutschland nach Ende der Kämpfe helfen könnte, die Straße von Hormus zu sichern. - Der deutsche Außenminister sagte mit Blick auf die Kriegsparteien, es sei »ein direktes Treffen« in Pakistan in naher Zukunft geplant. Nach Medienberichten soll US-Vizepräsident JD Vance bei Gesprächen mit Iran als US-Verhandlungsführer eingesetzt werden. - Proiranische Hacker haben offenbar das E-Mail-Konto von FBI-Chef Kash Patel gehackt und private Fotos von ihm im Netz geteilt. - Iranische Staatsmedien berichten von zwei Angriffen auf Nuklearanlagen, radioaktives Material trete nicht aus. Israels Armee hat die Angriffe bestätigt. - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat derweil wenig Hoffnung auf ein schnelle Ende des Irankriegs. »Ich habe große Zweifel, ob es eine Strategie gibt«, sagte er mit Blick auf die US-israelische Militäoperation. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+ - SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump kritisiert Merz für Haltung im Irankrieg US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida erneut zunächst die Nato-Verbündeten Frankreich und Großbritannien – und kam dann auf Deutschland zu sprechen: »Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: ›Das ist nicht unser Krieg‹.« Trump schob nach, dass dann der Ukrainekrieg auch nicht der der USA sei. Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.« Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als »unangemessen« empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: »Das ist nicht unser Krieg.« Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Spitze zu (»the head of Germany«). Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Merz hatte sich unlängst bei einem Besuch in Norwegen so geäußert: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran könnte laut Nouripour Würgegriff um gesamte Weltwirtschaft legen Einen Monat nach Kriegsbeginn sieht Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour von den Grünen die Möglichkeiten Irans noch längst nicht ausgeschöpft. »Der Iran hat ja noch gar nicht die volle Eskalationsstufe ausgenutzt«, sagte Nouripour der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Sie könnten zum Beispiel durch ihre Verbündeten im Jemen die Straße von Aden schließen. Das bedeutet, dass nicht nur kein Öl mehr kommt, sondern gar keine Güter mehr aus Ostasien. Damit hätten sie ihren Würgegriff um den Hals der gesamten Weltwirtschaft gelegt.« Das Rote Meer und der sich südlich anschließende Golf von Aden gelten als eine der wichtigsten Handelsrouten. Sie liegen zwischen Nordostafrika und der Arabischen Halbinsel und bilden eine zentrale Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Indischen Ozean. Die aus dem Jemen agierende und mit Iran verbündete Huthi-Miliz attackierte dort bereits in der Vergangenheit immer wieder Handelsschiffe, weshalb diese nun von internationalen Streitkräften eskortiert werden. Die EU-Operation »Aspides« war bereits 2024 gestartet worden. Nouripour erklärte weiter, die Machthaber in Iran hätten diesen Krieg seit Jahrzehnten vorbereitet. Die USA hingegen hätten weder zu Beginn einen Plan gehabt, noch wüssten sie jetzt, wie sie da wieder herauskommen sollen. Nouripour erklärte zugleich, es gebe keine Anzeichen dafür, dass »das Regime im Kern erschüttert ist«. Er sagte auch: »Und vor allem hat das Regime zunehmend das Gefühl, dass es den Krieg gewinnen kann.« Omid Nouripour. Michael Kappeler / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Erneuter Angriff nahe dem AKW Buschehr Zum dritten Mal innerhalb der vergangenen zehn Tage hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) im Zuge des Irankriegs einen Angriff nahe dem iranischen Atomkraftwerk Buschehr gemeldet. Es seien laut iranischen Angaben weder Schäden am im Betrieb befindlichen Reaktor noch eine Freisetzung von Strahlung gemeldet worden, teilte die IAEA in Wien am späten Abend auf der Plattform X mit. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi rief zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden. Iran hatte bereits diese und vergangene Woche Geschoss-Einschläge auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Schäden an der Anlage oder Verletzte gab es beide Male nicht. Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. Das iranische Atomkraftwerk Buschehr. Abedin Taherkenareh / epa / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mindestens ein Toter und vier Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Israel Bei iranischen Raketenangriffen sind nach israelischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Ein 52-jähriger Mann sei in Tel Aviv seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom am Freitagabend mit. Zwei weitere Menschen in der Küstenstadt seien leicht verletzt worden. In der südisraelischen Stadt Kuseife seien ebenfalls zwei Menschen verletzt worden. Zuvor hatte die israelische Armee vor iranischen Raketenangriffen gewarnt, in Jerusalem waren Sirenen zu hören. In Jericho im besetzten Westjordanland gab es Explosionen. Am Ort eines Raketeneinschlags in Tel Aviv waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, eine Hauptstraße wurde teilweise abgesperrt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen US-Zeitung berichtet von Verletzten nach iranischem Angriff in Saudi-Arabien Zehn US-Einsatzkräfte sind nach einem Bericht des »Wall Street Journals« bei einem iranischen Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien verletzt worden. Sie befanden sich in einem Gebäude auf der Prince Sultan Airbase, das bei der Bombardierung getroffen wurde, wie die US-Zeitung unter Berufung auf US- und arabische Vertreter berichtete. Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen. Der Luftwaffenstützpunkt in Saudi-Arabien wird auch vom US-Militär genutzt. Bei dem Angriff wurden laut dem Zeitungsbericht auch amerikanische Tankflugzeuge beschädigt. Der Stützpunkt war seit Beginn des Irankriegs immer wieder Ziel von Angriffen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Witkoff hofft auf Gespräche mit Teheran »in dieser Woche« US-Unterhändler Steve Witkoff geht davon aus, dass Iran in der kommenden Woche zu Gesprächen mit Washington über eine Beendigung des Irankrieges bereit sein wird. »Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich«, dass es »ein Treffen in dieser Woche geben wird«, sagte Witkoff am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Miami. Die USA erwarteten nun eine Antwort Teherans auf einen vorgelegten Plan für ein Ende des Krieges. »Wir haben einen 15-Punkte-Plan auf dem Tisch. Wir erwarten, dass die Iraner darauf reagieren. Das könnte alles lösen«, erklärte Witkoff. Pakistan hatte zuvor bestätigt, einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung im Rahmen von indirekten Verhandlungen mit Teheran unter Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer »Bruderstaaten« übermittelt zu haben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen IAEA ruft zur Zurückhaltung auf – keine erhöhten Strahlungswerte nach Beschuss Nach US-israelischen Angriffen auf einen Schwerwasserreaktor und eine Uran-Aufbereitungsanlage in Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Kriegsparteien im Nahen Osten erneut zur Zurückhaltung aufgefordert. »IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigt (seinen) Aufruf zur militärischen Zurückhaltung, um jegliches Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden«, teilte die Organisation auf X mit. Weiter erklärte die IAEA, in der Uran-Aufbereitungsanlage Schahid Resajee Nedschad in Arkadan im Zentrum des Landes gebe es »keinen Anstieg der Strahlungswerte außerhalb des Geländes«. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Neue israelische Angriffswelle in Beirut Die israelische Luftwaffe hat eigenen Angaben zufolge am späten Abend eine erneute Angriffswelle gegen Hisbollah-Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut begonnen. Bereits wenige Stunden zuvor waren Angriffe gegen die proiranische Miliz geflogen worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Der israelische Generalstabschef Eyal Zamir hatte am Abend bei einem Truppenbesuch im Südlibanon von »bedeutenden Plänen zur Fortsetzung des Einsatzes« gesprochen. »Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt«, sagte Zamir. Israel verfolge einen Plan, »um die Sicherheitslage – von Teheran bis Beirut – grundlegend zu verändern.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Musk soll an Telefonat zwischen Trump und Modi über Iran teilgenommen haben Die »New York Times« berichtet über eine mögliche Wiederannäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und Elon Musk. Der Milliardär habe an einem Telefonat zwischen Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi teilgenommen, heißt es unter Berufung auf zwei Offizielle. Das Gespräch habe sich um den Irankrieg und insbesondere die Situation um die Straße von Hormus gedreht. Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten. Warum Musk dabei gewesen sei und ob er auch gesprochen habe, ist dem Bericht zufolge unklar. Die Zeitung verweist jedoch darauf, dass aus den Ländern der Golfregion heraus erhebliche Investitionen in Musks Unternehmen getätigt worden seien. Auch sei Musk bestrebt, sich stärker in Indien einzubringen. Musk und Trump hatten sich im vergangenen Sommer eigentlich zerstritten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irans Außenminister will Israel »hohen Preis« zahlen lassen Abbas Araghchi hat die jüngsten Angriffe auf Fabriken und Nuklearanlagen in Iran verurteilt. Sie verstießen gegen das verlängerte Ultimatum des US-Präsidenten, schreibt der iranische Außenminister auf X. Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.« Donald Trump hatte am Donnerstag angekündigt, Iran bis zum 6. April Zeit zu geben, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Solange wolle er keine Energieanlagen angreifen lassen. Die Angriffe stünden im »Widerspruch« zu dieser Aussage, schreibt Araghchi. »Iran wird Israel für seine Verbrechen einen hohen Preis abverlangen.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Angeblicher Beschuss ziviler Ziele – iranische Medien berichten von mehr als 20 Opfern Bei Angriffen auf Wohngebiete in Iran sind Medienberichten zufolge mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. In der Hauptstadt Teheran seien zehn Bewohner eines Wohnkomplexes bei einem Raketenangriff, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher. In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen. In der kurdischen Provinz Kermanschah im Westen des Landes wurden dem Gouverneursbüro zufolge mehr als zehn Wohneinheiten angegriffen. 13 Menschen seien ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Auch bei dem Angriff auf ein Stahlwerk in Isfahan wurde den Berichten zufolge ein Mensch getötet. Die Berichte ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Liebe Leserinnen und Leser, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Freitag können Sie hier nachlesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rubio: Krieg endet in »Wochen, nicht in Monaten« US-Außenminister Marco Rubio hat sich überzeugt gezeigt, dass die Militäroperation seines Landes in naher Zukunft beendet sein werde. Die Vereinigten Staaten rechneten damit, dass die Operation in »Wochen, nicht in Monaten« abgeschlossen sein werde, sagte Rubio nach Ukrainegesprächen der G7-Außenminister in Paris. Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem. Zudem gehe er davon aus, dass die US-Ziele ohne Bodentruppen zu erreichen seien. Allerdings wollte er diese Option nicht kategorisch ausschließen, um »maximale Handlungsfreiheit« zu behalten. Ein mögliches iranisches Gebührensystem für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei für die USA inakzeptabel, sagt er zudem. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mit Material der Agenturen

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