Iran-News heute: Österreich verweigert USA Überflüge von Militärflugzeugen
live •Krieg in Nahost Österreich verweigert USA Überflüge von Militärflugzeugen
Donald Trump führt seit Wochen Krieg gegen Iran. Von Europa fordert er Unterstützung. Österreich lehnt dies ab. Und: Macron nennt Militäreinsatz in Straße von Hormus unrealistisch. Die News.
Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Donald Trump hat in seiner Rede an die Nation erklärt, die Kriegsziele der USA seien »kurz vor der Vollendung«. Zugleich kündigte er extrem harte Angriffe auf Iran an – für »zwei bis drei Wochen«.
- Iran drohte Israel und den USA seinerseits mit noch härteren Angriffen.
- Trumps Behauptungen, nach denen Iran die USA um eine Waffenruhe gebeten habe, weist das iranische Außenministerium zurück. US-Geheimdienste zweifeln am Verhandlungswillen Teherans.
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält es für unrealistisch, die Straße von Hormus mit militärischer Gewalt wieder zu öffnen.
- Bei einem Luftangriff auf Teheran soll der ehemalige iranische Außenminister Kamal Kharazi schwer verletzt worden und seine Frau ums Leben gekommen sein.
- Die französische Marine hat keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist.
Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+
- Pentagonchef Pete Hegseth wollte wohl vor dem Irankrieg in einen Rüstungsfonds investieren. Er wäre nicht der Erste. Die berühmteste Traderin im Washingtoner Machtzirkel ist eine Ikone der Demokraten.
- Ausgerechnet JD Vance soll jetzt Trumps Irankrieg beenden. Der US-Präsident hat seinen Vize zum Verhandler mit dem Regime ernannt. Das kann ihn zum Helden machen. Oder seine Karriere gefährden.
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📌 Österreich verweigert USA Überflüge von Militärflugzeugen
Seit Beginn des Irankriegs hat Österreich alle Überflüge von US-Militärflugzeugen in die Konfliktregion im Nahen und Mittleren Osten abgelehnt. Der Grund sei Österreichs Status als neutraler Staat, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien der Deutschen Presse-Agentur.
Wie viele Flüge verboten wurden, teilte der Sprecher nicht mit. Jedes US-Ansuchen über die Nutzung des Luftraumes werde einzeln geprüft, sagte er. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur APA berichtet.
Die ebenfalls neutrale Schweiz hatte zwei US-Aufklärungsflugzeugen im Zusammenhang mit dem Irankrieg den Überflug untersagt, wie die Regierung in Bern Mitte März mitteilte. Wartungs- und Transportflüge im Kontext des Kriegs wurden jedoch genehmigt.
Spanien hat seinen Luftraum für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Konflikt in Verbindung stehen. Die Regierung des Nato-Staats argumentiert, dass der Krieg der USA und Israels gegen Iran völkerrechtswidrig sei.
Wie viele Flüge verboten wurden, teilte der Sprecher nicht mit. Jedes US-Ansuchen über die Nutzung des Luftraumes werde einzeln geprüft, sagte er. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur APA berichtet.
Die ebenfalls neutrale Schweiz hatte zwei US-Aufklärungsflugzeugen im Zusammenhang mit dem Irankrieg den Überflug untersagt, wie die Regierung in Bern Mitte März mitteilte. Wartungs- und Transportflüge im Kontext des Kriegs wurden jedoch genehmigt.
Spanien hat seinen Luftraum für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem Konflikt in Verbindung stehen. Die Regierung des Nato-Staats argumentiert, dass der Krieg der USA und Israels gegen Iran völkerrechtswidrig sei.
US-Jet 2024 (Symbolbild). Foto: Andrej Tarfila / picture alliance / Sipa USA
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Philippinische Schiffe dürfen offenbar passieren
Iran sichert den Öllieferungen für die Philippinen offenbar sichere Durchfahrt der Straße von Hormus zu. Außenminister Abbas Araghchi habe telefonisch versichert, dass Iran »die sichere, ungehinderte und zügige Durchfahrt« erlauben werde, erklärte das philippinische Außenministerium. Das ermögliche die beständige Belieferung mit Öl und Düngemitteln.
Normalerweise wird etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases durch die Meerenge transportiert. Seit dem Beginn des Irankriegs Ende Februar ist der Schiffsverkehr aber weitgehend zum Erliegen gekommen, die Erdölpreise steigen rasant.
Die Philippinen sind äußerst abhängig von Energieimporten aus dem Nahen Osten. Präsident Ferdinand Marcos hatte aufgrund der aktuellen Lage in der vergangenen Woche einen »nationalen Energienotstand« ausgerufen.
Die Philippinen sind äußerst abhängig von Energieimporten aus dem Nahen Osten. Präsident Ferdinand Marcos hatte aufgrund der aktuellen Lage in der vergangenen Woche einen »nationalen Energienotstand« ausgerufen.
Vor einigen Tagen gab bereits das benachbarte Malaysia eine Einigung mit Iran bekannt, laut der malaysische Öltanker die Straße von Hormus ohne Bezahlung einer Gebühr passieren dürften. China bedankte sich in dieser Woche für die freie Passage dreier Schiffe.
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Hilfsorganisation: Lage in der Straße von Hormus gefährdet weltweite Ernährungssicherheit
Das International Rescue Committee (IRC) warnt, dass die faktische Sperrung der Meerenge im Persischen Golf zu einem starken Anstieg des weltweiten Hungers führen könne. Das Zeitfenster schließe sich schnell, um eine Hungerkrise ab Juni zu verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Situation sei eine »tickende Zeitbombe« und könnte weitreichendere Folgen haben als die Unterbrechung der ukrainischen Weizenexporte 2022. Damals seien die Lebensmittelpreise weltweit gestiegen, weil der Rohstoff Weizen schwieriger zu bekommen war. Die Situation an der Straße von Hormus gefährde jedoch die Versorgung mit Treibstoff, Düngemitteln, Flüssigerdgas, Gas zum Kochen sowie Lieferwege von Medikamenten in Krisengebieten.
Die Situation sei eine »tickende Zeitbombe« und könnte weitreichendere Folgen haben als die Unterbrechung der ukrainischen Weizenexporte 2022. Damals seien die Lebensmittelpreise weltweit gestiegen, weil der Rohstoff Weizen schwieriger zu bekommen war. Die Situation an der Straße von Hormus gefährde jedoch die Versorgung mit Treibstoff, Düngemitteln, Flüssigerdgas, Gas zum Kochen sowie Lieferwege von Medikamenten in Krisengebieten.
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Forschungszentrum Institut Pasteur in Teheran bei Angriff offenbar schwer beschädigt
Das staatliche Institut Pasteur in Teheran ist bei einem Angriff auf die iranische Hauptstadt nach Behördenangaben schwer beschädigt worden. »Der Angriff gegen das Institut Pasteur Irans, ein hundertjähriger Pfeiler der Weltgesundheit und Mitglied des internationalen Pasteur-Netzwerks, ist eine direkte Attacke gegen die internationale Gesundheitsversorgung«, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpour, auf der Plattform X mit.
Kermanpour veröffentlichte Bilder des stark beschädigten Gebäudes, von dem einige Teile in Trümmern lagen und forderte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) auf, den Angriff zu verurteilen, die Schäden zu begutachten und den Wiederaufbau zu unterstützen.
Das Institut ist ein staatliches Forschungs- und Gesundheitszentrum für Biologie und Medizin, das sich mit Infektionskrankheiten, Impfstoffentwicklung, öffentlicher Gesundheit und Diagnostik beschäftigt. Es wurde 1920 als Zweigstelle des Instituts Pasteur in Paris gegründet. Es arbeitet eng mit dem iranischen Gesundheitswesen zusammen.
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Macron nennt Militäreinsatz in Straße von Hormus unrealistisch
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält es für unrealistisch, die Straße von Hormus mit militärischer Gewalt wieder zu öffnen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Verbündeten der USA aufgefordert, darauf hinzuarbeiten, dass der wichtige Schifffahrtsweg nicht länger von Iran blockiert wird.
»Einige verteidigen die Idee, die Straße von Hormus durch Gewalt mittels einer Militäroperation zu befreien«, sagte Macron vor Journalisten während einer Reise nach Südkorea. Die Vereinigten Staaten hätten diese Position, neben vielen anderen, immer wieder vertreten.
»Das war nie die Option, die wir unterstützt haben, weil sie unrealistisch ist«, fügte er hinzu. »Das würde ewig dauern und würde alle, die durch die Meerenge fahren, Risiken aussetzen. Durch die Revolutionswächter, aber auch durch ballistische Raketen«, sagte der französische Präsident.
»Einige verteidigen die Idee, die Straße von Hormus durch Gewalt mittels einer Militäroperation zu befreien«, sagte Macron vor Journalisten während einer Reise nach Südkorea. Die Vereinigten Staaten hätten diese Position, neben vielen anderen, immer wieder vertreten.
»Das war nie die Option, die wir unterstützt haben, weil sie unrealistisch ist«, fügte er hinzu. »Das würde ewig dauern und würde alle, die durch die Meerenge fahren, Risiken aussetzen. Durch die Revolutionswächter, aber auch durch ballistische Raketen«, sagte der französische Präsident.
Foto: Ludovic Marin / AFP
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NRW verlängert Abschiebestopp nach Iran
Nordrhein-Westfalen hat den Abschiebestopp nach Iran um weitere drei Monate bis Mitte Juli verlängert. Die Sicherheitslage in Iran habe sich durch den Krieg deutlich verschärft, begründete NRW-Fluchtministerin Verena Schäffer (Grüne) den Schritt. »Für Straftäter und Gefährder gilt der Abschiebestopp nicht«, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.
Bereits im Januar hatte NRW angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen und des brutalen Vorgehens gegen die Zivilbevölkerung in Iran Abschiebungen dorthin ausgesetzt. Ein Abschiebestopp deswegen gilt auch in mehreren anderen Bundesländern. Der Bund sei gefordert, eine bundesweit einheitliche Regelung zum Schutz von Menschen aus Iran zu schaffen, betonte Schäffer. Als Land könne NRW die Aussetzung nur begrenzt um weitere drei Monate verlängern.
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Ehemaliger iranischer Außenminister offenbar bei Luftangriff verletzt
Bei einem Luftangriff soll der ehemalige iranische Außenminister Kamal Kharazi schwer verletzt worden und seine Frau ums Leben gekommen sein. Das berichten iranische Medien. Demnach sei unklar, ob der Angriff auf den 81-Jährigen abgezielt war.
Kharazi war unter dem iranischen Präsidenten Mohammad Khatami Außenminister und später als außenpolitischer Berater des verstorbenen Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei tätig.
Im Jahr 2022 erklärte er Al Jazeera, Teheran verfüge über »die technischen Mittel zur Herstellung einer Atombombe, aber es gebe keine Entscheidung Irans, eine solche zu bauen«, was Besorgnis über die Absichten Teherans auslöste.
Nach Kriegsbeginn sagte Kharazi Anfang März gegenüber CNN: »Ich sehe keinen Spielraum mehr für Diplomatie. Denn Donald Trump hat andere getäuscht und seine Versprechen nicht eingehalten, und wir haben dies in zwei Verhandlungsrunden erlebt – dass sie uns angriffen, während wir in Verhandlungen standen.«
Kharazi war unter dem iranischen Präsidenten Mohammad Khatami Außenminister und später als außenpolitischer Berater des verstorbenen Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei tätig.
Im Jahr 2022 erklärte er Al Jazeera, Teheran verfüge über »die technischen Mittel zur Herstellung einer Atombombe, aber es gebe keine Entscheidung Irans, eine solche zu bauen«, was Besorgnis über die Absichten Teherans auslöste.
Nach Kriegsbeginn sagte Kharazi Anfang März gegenüber CNN: »Ich sehe keinen Spielraum mehr für Diplomatie. Denn Donald Trump hat andere getäuscht und seine Versprechen nicht eingehalten, und wir haben dies in zwei Verhandlungsrunden erlebt – dass sie uns angriffen, während wir in Verhandlungen standen.«
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China fordert »sofortigen Waffenstillstand«
Nachdem US-Präsident Donald Trump wochenlange massive Angriffe auf Iran angedroht hatte, hat Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, alle Kriegsparteien aufgefordert, ihr militärisches Vorgehen einzustellen.
»Militärische Mittel können das Problem nicht grundlegend lösen, und eine Eskalation der Konflikte liegt nicht im Interesse beider Seiten«, sagte Mao zu Reportern. Sie sollten davon absehen, noch schwerwiegendere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Energiesicherheit zu verursachen, erklärte Mao.
»Militärische Mittel können das Problem nicht grundlegend lösen, und eine Eskalation der Konflikte liegt nicht im Interesse beider Seiten«, sagte Mao zu Reportern. Sie sollten davon absehen, noch schwerwiegendere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Energiesicherheit zu verursachen, erklärte Mao.
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Führende US-Senatoren für Verbleib in Nato
US-Präsident Donald Trump bekommt für seine Äußerungen zu einem möglichen Nato-Austritt überparteilichen Gegenwind. In einer gemeinsamen Erklärung des Demokraten Chris Coons und des Republikaners Mitch McConnell heißt es: »Der Senat wird das Bündnis weiterhin unterstützen, da es Amerika, Europa und der Welt Frieden und Schutz bietet.«
Trump könnte über einen Austritt nicht allein entscheiden, er bräuchte dafür eine Zweidrittelmehrheit im US-Senat. Die beiden Senatoren weisen auch darauf hin, dass die Nato seit ihrer Gründung 1949 nur einmal in den Krieg gezogen sei, und zwar als Reaktion auf einen Angriff auf die USA. Die Vereinigten Staaten dürften die damit verbundenen Opfer nicht vergessen.
Trump und sein Außenminister Marco Rubio hatten zuletzt erneut einen Austritt aus der Nato angedroht. In seiner jüngsten Rede erwähnte der US-Präsident das Bündnis nicht.
Trump könnte über einen Austritt nicht allein entscheiden, er bräuchte dafür eine Zweidrittelmehrheit im US-Senat. Die beiden Senatoren weisen auch darauf hin, dass die Nato seit ihrer Gründung 1949 nur einmal in den Krieg gezogen sei, und zwar als Reaktion auf einen Angriff auf die USA. Die Vereinigten Staaten dürften die damit verbundenen Opfer nicht vergessen.
Trump und sein Außenminister Marco Rubio hatten zuletzt erneut einen Austritt aus der Nato angedroht. In seiner jüngsten Rede erwähnte der US-Präsident das Bündnis nicht.
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Iran droht mit noch härteren Angriffen
Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte sagte laut der Nachrichtenagentur Isna, die Kenntnisse der Gegner über Irans militärische Fähigkeiten, Macht und Ausrüstung seien unvollständig: »Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts.«
Nach seiner Darstellung sind die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Die strategische Militärproduktion finde an Orten statt, »von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet«.
Israel und die USA sollten sich laut Sprecher nicht der Illusion hingeben, sie hätten die Produktionszentren für strategische Raketen, weitreichende offensive und präzisionsgelenkte Drohnen, neuartige Luftverteidigungssysteme, elektronische Kampfführung und Spezialausrüstung zerstört. Der Krieg werde bis zur »Kapitulation« der Gegner weitergehen: »Wartet auf noch härtere Maßnahmen.«
„Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts.“Sprecher der iranischen Streitkräfte
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US-Botschaft im Irak ruft zur Ausreise auf
Die US-amerikanische Botschaft in Bagdad geht offenbar von unmittelbar bevorstehenden Angriffen durch Iran-treue Milizen aus. Man rechne mit Attacken innerhalb der kommenden 24 bis 38 Stunden, heißt es in einer mehrsprachigen Warnung. Möglich seien diese im Zentrum der irakischen Hauptstadt. Staatsbürger der Vereinigten Staaten sollten deshalb umgehend das Land verlassen.
Die amerikanische Journalistin Shelly Kittleson war am Dienstagabend in Bagdad verschleppt worden. Mehr dazu lesen Sie hier.
Die amerikanische Journalistin Shelly Kittleson war am Dienstagabend in Bagdad verschleppt worden. Mehr dazu lesen Sie hier.
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Israel meldet drei Angriffswellen mit Raketen aus Iran
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Donnerstag drei Angriffswellen mit Raketen aus Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Irankrieg gehalten hatte. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen.
Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu »mehreren« Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. Israelische Medien bezifferten die Zahl der Einschläge auf neun. Vier Menschen seien dabei leicht verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf Sanitäter. In Medienberichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt.
Streumunition gilt als besonders verheerend: Eine Streubombe kann Hunderte kleinere Bomben freisetzen, die oft größere Gegenden zerstören können. Iran und Israel werfen sich gegenseitig den Einsatz von Streubomben vor.
Drei Stunden nach der ersten Angriffswelle erklärte die Armee, sie habe erneut »Raketen aus Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels identifiziert«. In großen Teilen Nord- und Zentralisraels wurden Luftschutzsirenen ausgelöst. Zu der zweiten und dritten Angriffswelle lagen zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden vor.
Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu »mehreren« Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. Israelische Medien bezifferten die Zahl der Einschläge auf neun. Vier Menschen seien dabei leicht verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf Sanitäter. In Medienberichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt.
Streumunition gilt als besonders verheerend: Eine Streubombe kann Hunderte kleinere Bomben freisetzen, die oft größere Gegenden zerstören können. Iran und Israel werfen sich gegenseitig den Einsatz von Streubomben vor.
Drei Stunden nach der ersten Angriffswelle erklärte die Armee, sie habe erneut »Raketen aus Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels identifiziert«. In großen Teilen Nord- und Zentralisraels wurden Luftschutzsirenen ausgelöst. Zu der zweiten und dritten Angriffswelle lagen zunächst keine Berichte über Opfer oder Schäden vor.
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Trump zu Energieengpässen: Kauft US-amerikanisches Öl
Von den aktuellen Öl-Engpässen betroffene Länder sollten nach Meinung von US-Präsident Donald Trump ihr Öl nun aus den USA beziehen. »Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel«, sagte Trump in Washington mit Blick auf Länder, die momentan von dem gestörten Öl-Transport durch die Straße von Hormus betroffen sind. Zudem mahnte er die Länder an, die Sicherung der Meerenge vor Iran zu übernehmen. Die USA sieht Trump nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber helfen.
Der US-Präsident hatte im Irankrieg Länder, die Öl über den Transport durch die Straße von Hormus beziehen, aufgefordert, bei der Sicherung zu helfen. Seit Kriegsbeginn am 28. Februar kam die Schifffahrt dort quasi zum Erliegen. Hilfe blieb allerdings aus, was Trump harsch kritisierte. Dabei zeigte er sich auch enttäuscht von Nato-Verbündeten und hatte sie als »Feiglinge» bezeichnet.
Der US-Präsident hatte im Irankrieg Länder, die Öl über den Transport durch die Straße von Hormus beziehen, aufgefordert, bei der Sicherung zu helfen. Seit Kriegsbeginn am 28. Februar kam die Schifffahrt dort quasi zum Erliegen. Hilfe blieb allerdings aus, was Trump harsch kritisierte. Dabei zeigte er sich auch enttäuscht von Nato-Verbündeten und hatte sie als »Feiglinge» bezeichnet.
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Trump kündigt extrem harte Angriffe für »zwei bis drei Wochen« an
Die Rede des US-Präsidenten zum weiteren Vorgehen in Iran war mit Spannung erwartet worden – doch Donald Trump verkündete wenig Neues. Die USA seien fast am Ziel, erklärte Trump. »Heute Abend freue ich mich, sagen zu können, dass diese zentralen strategischen Ziele kurz vor der Vollendung stehen«, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) in einer Ansprache an die Nation. In den vergangenen Wochen hätten die US-Streitkräfte »schnelle, entschlossene und überwältigende Siege auf dem Schlachtfeld« errungen.
»Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden«, sagt Trump weiter. »Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan.« Iran dürfe niemals Atomwaffen bekommen, betont der Präsident. Die USA wollen ihre Angriffe auf Iran offenbar noch einmal intensivieren, bevor der Krieg endet. »Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen«, sagte Trump. »Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören«, fügte er hinzu. In der Zwischenzeit gingen die Gespräche weiter, betonte er und drohte erneut mit Angriffen auf iranische Energieanlagen.
»Wir werden die Aufgabe beenden und wir werden sie sehr schnell beenden«, sagt Trump weiter. »Iran ist im Grunde genommen zerstört, die harte Arbeit ist getan.« Iran dürfe niemals Atomwaffen bekommen, betont der Präsident. Die USA wollen ihre Angriffe auf Iran offenbar noch einmal intensivieren, bevor der Krieg endet. »Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen«, sagte Trump. »Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören«, fügte er hinzu. In der Zwischenzeit gingen die Gespräche weiter, betonte er und drohte erneut mit Angriffen auf iranische Energieanlagen.
Trump bei Rede im Weißen Haus. Foto: Doug Mills / EPA
Länder, die Öl über die Straße von Hormus beziehen, forderte Trump zudem erneut auf, »Mut« zu zeigen und die wichtige Meerenge zu sichern. »Nehmt sie euch einfach, schützt sie, nutzt sie für euch selbst«, sagte Trump mit Blick auf die Seestraße.
Den Verbündeten der USA in der Golfregion sicherte der US-Präsident derweil die Unterstützung seines Landes zu. »Wir werden nicht zulassen, dass ihnen in irgendeiner Weise Schaden zugefügt wird oder sie scheitern«, sagte Trump und nannte dabei Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie auf US-Einrichtungen in der Region.
Den Verbündeten der USA in der Golfregion sicherte der US-Präsident derweil die Unterstützung seines Landes zu. »Wir werden nicht zulassen, dass ihnen in irgendeiner Weise Schaden zugefügt wird oder sie scheitern«, sagte Trump und nannte dabei Israel, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie auf US-Einrichtungen in der Region.
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US-Militär: Bereits mehr als 12.300 Ziele in Iran angegriffen
Das US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12.300 Ziele in dem Land angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit.
Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe in Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte.
Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe in Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte.
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Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington
Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in der kommenden Woche für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Der Besuch in der US-Hauptstadt sei bereits seit längerer Zeit geplant gewesen, sagte seine Sprecherin. Details zum Programm sollten in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.
Für Rutte dürfte das Treffen mit Trump eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit über den Irankrieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich zuletzt extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zur militärischen Intervention der USA in der Islamischen Republik gehen und sich während des Kriegs auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äußerungen zieht der US-Präsident deswegen sogar einen Nato-Austritt in Erwägung.
Weitere Themen der Beratungen dürften die andauernden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der Türkei sein. Bei dem Spitzentreffen in Ankara soll es einmal mehr darum gehen, die Lastenteilung im Militärbündnis fairer zu gestalten. Trump fordert dabei, dass die Europäer künftig deutlich mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen.
Für Rutte dürfte das Treffen mit Trump eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit über den Irankrieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich zuletzt extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zur militärischen Intervention der USA in der Islamischen Republik gehen und sich während des Kriegs auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äußerungen zieht der US-Präsident deswegen sogar einen Nato-Austritt in Erwägung.
Weitere Themen der Beratungen dürften die andauernden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der Türkei sein. Bei dem Spitzentreffen in Ankara soll es einmal mehr darum gehen, die Lastenteilung im Militärbündnis fairer zu gestalten. Trump fordert dabei, dass die Europäer künftig deutlich mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen.
Mark Rutte. Foto: Olivier Matthys / EPA
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Teheran verurteilt »irrationale« Forderungen der USA
Die iranische Regierung hat Staatsmedien zufolge die Forderungen der US-Regierung für ein Ende des Irankriegs verurteilt. Die »maximalistischen und irrationalen« Forderungen Washingtons seien über Vermittler, »darunter Pakistan«, an Teheran übermittelt worden, es fänden jedoch »keine direkten Verhandlungen« statt, zitierte die iranische staatliche Nachrichtenagentur Isna am Donnerstag den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Bakaei. Bakaei erklärte außerdem nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens, Teheran sei »auf jede Art von Angriff vorbereitet, einschließlich eines Bodenangriffs«.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt, Iran habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Daraufhin dementierte das iranische Außenministerium jegliche Bitte einer Waffenruhe an Trump. Entsprechende Äußerungen des US-Präsidenten seien »falsch« und entbehrten »jeder Grundlage«, erklärte Bakaei laut dem iranischen Staatsfernsehen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social erklärt, Iran habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Daraufhin dementierte das iranische Außenministerium jegliche Bitte einer Waffenruhe an Trump. Entsprechende Äußerungen des US-Präsidenten seien »falsch« und entbehrten »jeder Grundlage«, erklärte Bakaei laut dem iranischen Staatsfernsehen.
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Hoffnung auf baldiges Ende des Irankriegs treibt US-Börsen an
Die optimistische Stimmung an der Wall Street hält an. Die US-Aktienindizes legten auch am Mittwoch zu, nachdem sie am Dienstag den stärksten Tagesgewinn seit fast einem Jahr verbucht hatten. Anleger schöpften Hoffnung auf ein Ende des Irankriegs. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor in Aussicht gestellt, die Militärangriffe in zwei bis drei Wochen zu beenden.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,5 Prozent höher bei 46.566 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 1,2 Prozent auf 21.841 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 0,7 Prozent auf 6575 Stellen.
Die Ölpreise, die seit Ausbruch des Krieges Ende Februar stark gestiegen waren, fielen zwischen zwei und drei Prozent. US-Energieaktien gaben ebenfalls nach. Das Ölangebot dürfte laut Experten aber selbst bei einem Ende des Konflikts wegen Schäden an der Infrastruktur knapp bleiben.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones schloss 0,5 Prozent höher bei 46.566 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 1,2 Prozent auf 21.841 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 0,7 Prozent auf 6575 Stellen.
Die Ölpreise, die seit Ausbruch des Krieges Ende Februar stark gestiegen waren, fielen zwischen zwei und drei Prozent. US-Energieaktien gaben ebenfalls nach. Das Ölangebot dürfte laut Experten aber selbst bei einem Ende des Konflikts wegen Schäden an der Infrastruktur knapp bleiben.
Foto: Seth Wenig / AP
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Israelischer Botschafter: Keine dauerhafte Besatzung Südlibanons
Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat eine Annexion des Südlibanons durch sein Land ausgeschlossen. »Wir werden so weit vorrücken und so lange bleiben, bis der Beschuss Israels aufhört und unsere Einwohner sicher sind. Eine dauerhafte Besatzung ist nicht geplant. Punkt«, sagte Prosor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Er widersprach damit auch dem rechtsextremen israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, der gefordert hatte, der Litani-Fluss im Süden des Libanon müsse Israels neue Grenze zum nördlichen Nachbarland darstellen. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will Israel das Gebiet bis zum Litani-Fluss nur bis auf Weiteres kontrollieren.
Er widersprach damit auch dem rechtsextremen israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, der gefordert hatte, der Litani-Fluss im Süden des Libanon müsse Israels neue Grenze zum nördlichen Nachbarland darstellen. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will Israel das Gebiet bis zum Litani-Fluss nur bis auf Weiteres kontrollieren.
Israelische Soldaten an der Grenze zum Libanon. Foto: Jalaa Marey / AFP
Nach Beginn des Iran-Kriegs vor rund einem Monat hatte die libanesische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel wieder aufgenommen. Israel reagierte mit Luftangriffen und Bodeneinsätzen im Libanon. Viele Ortschaften im Süden des Landes gelten als Hisbollah-Hochburgen.
Prosor sagte: »Die Hisbollah hält den Libanon im Würgegriff und hat im Süden des Landes eine Terrorinfrastruktur errichtet.« Die Miliz benutze Zivilisten als Schutzschild und greife Israel kontinuierlich an.
Prosor sagte: »Die Hisbollah hält den Libanon im Würgegriff und hat im Süden des Landes eine Terrorinfrastruktur errichtet.« Die Miliz benutze Zivilisten als Schutzschild und greife Israel kontinuierlich an.
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US-Geheimdienste zweifeln am Verhandlungswillen Teherans
Kriege werden in der Regel durch Verhandlungen beendet. Im Fall des Kriegs gegen Iran, den Israel und die USA seit mehr als vier Wochen führen, stehen diese offenbar nicht unmittelbar bevor. Die »New York Times« berichtet, mehrere US-Geheimdienste seien in den letzten Tagen zu der Einschätzung gelangt, dass die iranische Regierung derzeit nicht bereit sei, substanzielle Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen. Die Zeitung beruft sich auf US-Beamte.
US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder von diplomatischen Kontakten mit Iran gesprochen – Teheran bestritt jedoch immer wieder Gespräche mit der US-Regierung. Ein ranghoher iranischer Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, Iran fordere einen garantierten Waffenstillstand, um den Krieg dauerhaft zu beenden. Vermittler hätten am Dienstag Kontakt zum Iran aufgenommen, wobei sich die Gespräche auf die Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen konzentriert hätten. Über die Vermittler habe es keine Gespräche über einen vorübergehenden Waffenstillstand gegeben.
US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder von diplomatischen Kontakten mit Iran gesprochen – Teheran bestritt jedoch immer wieder Gespräche mit der US-Regierung. Ein ranghoher iranischer Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch, Iran fordere einen garantierten Waffenstillstand, um den Krieg dauerhaft zu beenden. Vermittler hätten am Dienstag Kontakt zum Iran aufgenommen, wobei sich die Gespräche auf die Fortsetzung der diplomatischen Bemühungen konzentriert hätten. Über die Vermittler habe es keine Gespräche über einen vorübergehenden Waffenstillstand gegeben.
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Frankreich: Keine Verminung der Straße von Hormus
Die französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er demnach zudem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen. China und Iran gelten als befreundete Staaten.
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Irans Präsident richtet sich mit Brief an Amerikanerinnen und Amerikaner
Mit einem offenen Brief hat sich Irans Präsident Masoud Pezeshkian an das amerikanische Volk gewandt. In dem Schreiben, das der iranische Sender Press TV zitiert, bezeichnet er Washington als »Proxy für Israel«, das nicht wirklich Amerika an erste Stelle setze. Die US-Regierung unter Donald Trump sei bereit, bis zum letzten amerikanischen Soldaten zu kämpfen, behauptet Pezeshkian.
Pezeshkian vor einem Bild des getöteten Ajatollah Khamenei. Foto: IMAGO Anadolu Agency / Iranian Presidency
Iran hege keine Feindschaft gegen einfache Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten, schreibt Pezeshkian weiter. Offensichtlich will Irans Präsident über die Menschen in den USA Einfluss auf die Entscheidungen der US-Regierung nehmen. Viele Menschen in den Vereinigten Staaten sind gegen den Krieg, auch Teile der republikanischen Anhängerschaft Trumps kritisieren das amerikanische Vorgehen im Nahen Osten.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die iranische Führung offenkundig eine Feindschaft mit dem eigenen Volk hegt. Mit autoritären Mitteln geht sie gegen die eigene Bevölkerung vor. Seit Jahren lässt sie regimekritische Demonstrationen gewaltsam niederschlagen. Berichten zufolge, die durch Internetsperren erheblich erschwert werden, schießen Sicherheitskräfte immer wieder wahllos auf Menschen.
Pezeshkians behauptet, Iran als Bedrohung darzustellen, stimme »weder mit der historischen Realität noch mit den heute beobachtbaren Fakten überein«. Das dürfte vielleicht geografisch für die Vereinigten Staaten gelten, weil iranische Raketen nicht über den Atlantik reichen würden. Jedoch arbeitet das Regime mit sogenannten Proxys an einer Vormachtstellung im Nahen Osten, die durch Terrororganisationen auch entfernte Regionen der Welt gefährdet.
Pezeshkians behauptet, Iran als Bedrohung darzustellen, stimme »weder mit der historischen Realität noch mit den heute beobachtbaren Fakten überein«. Das dürfte vielleicht geografisch für die Vereinigten Staaten gelten, weil iranische Raketen nicht über den Atlantik reichen würden. Jedoch arbeitet das Regime mit sogenannten Proxys an einer Vormachtstellung im Nahen Osten, die durch Terrororganisationen auch entfernte Regionen der Welt gefährdet.
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Trump: Iranische Uranvorräte »egal«
Kurz vor seiner für heute Nacht um drei Uhr deutscher Zeit angesetzten Rede zum Irankrieg behauptet Donald Trump, ihm seien Teherans Vorräte von angereichertem Uran gleichgültig. »Das liegt so tief unter der Erde, das ist mir egal [wörtlich: »I don´t care«]«, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den 79-Jährigen. Die USA hatte iranische Atomanlagen im Juni 2025 bombardiert und dabei womöglich Vorräte von angereichertem Uran verschüttet. Trump behauptete anschließend, die iranischen Nuklearanlagen seien »vollständig zerstört«. Laut Geheimdienstberichten war das nicht der Fall.
Wie groß die Zerstörung tatsächlich war, ist unklar. Und vor allem ist unklar: ob Iran angereichertes Uran auch an anderen Orten lagerte. Experten halten es für wahrscheinlich, dass Iran den Stoff unter einem Berg in Isfahan aufbewahrt. Wie schwierig es selbst für hochspezialisierte US-Elitetruppen wäre, das Uran dort zu bergen, lesen Sie hier.
Wie groß die Zerstörung tatsächlich war, ist unklar. Und vor allem ist unklar: ob Iran angereichertes Uran auch an anderen Orten lagerte. Experten halten es für wahrscheinlich, dass Iran den Stoff unter einem Berg in Isfahan aufbewahrt. Wie schwierig es selbst für hochspezialisierte US-Elitetruppen wäre, das Uran dort zu bergen, lesen Sie hier.
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Menschen in Nahost
Der Krieg zwingt die Menschen zur Flucht, in Bunker und zerstört ihre Häuser. Eindrücke aus Israel, Iran und dem Libanon:
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Trumps Wirtschaftspolitik laut CNN so unbeliebt wie nie
US-Präsident Donald Trump versprach den Amerikanerinnen und Amerikanern, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Im Irankrieg ist die Zustimmung für seine Wirtschaftspolitik nun auf einen neuen Tiefstwert gefallen. Laut einer CNN-Umfrage sagten zwei Drittel der Befragten, dass Trumps Politik die wirtschaftliche Lage in den Vereinigten Staaten verschlechtert habe. Das ist ein Anstieg um zehn Prozentpunkte zum Januar.
Die Umfrage deutet demnach darauf hin, dass der finanzielle Druck durch die gestiegenen Spritpreise, unter der auch die Menschen in den USA leiden, die finanzielle Frustration weiter verstärkt. Landesweit kostet eine Gallone (rund 3,785 Liter) inzwischen durchschnittlich mehr als vier Dollar.
Die Umfrage deutet demnach darauf hin, dass der finanzielle Druck durch die gestiegenen Spritpreise, unter der auch die Menschen in den USA leiden, die finanzielle Frustration weiter verstärkt. Landesweit kostet eine Gallone (rund 3,785 Liter) inzwischen durchschnittlich mehr als vier Dollar.
Foto: Will Oliver / Bloomberg via Getty Images
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Hoffnung auf Kriegsende in Iran treibt europäische Kurse
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben ihren jüngsten Erholungskurs deutlich beschleunigt. Sie folgten damit den Vorgaben aus den USA und Fernost, wo die Börsen teilweise massiv zugelegt hatten, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ende der Angriffe auf Iran in zwei bis drei Wochen in Aussicht gestellt hatte. Der Aktienindex EuroStoxx 50, der sich aus 50 großen, börsennotierten Unternehmen des Euro-Währungsgebiets zusammensetzt, kletterte um 1,85 Prozent auf 10.364,79 Punkte.
»Die Stimmung der Investoren hellt sich zwar etwas auf, dennoch zeigt sich noch keine Euphorie an den europäischen Handelsplätzen«, beschreibt Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets, die aktuelle Lage. Die fehlende Euphorie hatte unterdessen ihre Gründe. »Der Konflikt ist nicht gelöst und der Zeitplan bleibt unsicher«, sagte Maximilian Wienke, Marktanalyst beim Broker eToro. »Gleichzeitig bleibt eine militärische Eskalation jederzeit möglich.«
Auch der Dax erholt sich. Am Mittwoch sprang er bei einem Plus von 2,73 Prozent auf 23.298,89 Punkte. Im März war es für den deutschen Leitindex noch um rund zehn Prozent abwärtsgegangen. Der MDax mit den mittelgroßen Werten beendete den Handel am Mittwoch 3,75 Prozent höher auf 29.205,84 Zählern.
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Rosatom evakuiert Mitarbeiter aus Kernkraftwerk in Iran
Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom bereitet die letzte Evakuierungswelle der Mitarbeiter vom Kernkraftwerk Buschehr in Iran vor. Diese soll noch in dieser Woche stattfinden, teilte der Leiter von Rosatom, Alexej Lichatschow, dem Kreml-Berichterstatter Pawel Sarubin vom staatlichen Fernsehkanal Rossija mit. Lichatschow begründete den Schritt damit, dass die Lage am Kernkraftwerk sich nicht beruhige. Explosionen fänden 700 Meter von der Siedlung entfernt statt.
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Guten Tag, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Mittwoch können Sie hier nachlesen.
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Krieg in Nahost geht weiter, Israel und die USA greifen Ziele in Iran an, das Regime in Teheran reagiert mit Gegenattacken. Der SPIEGEL hält Sie über alle wichtigen Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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