Krieg in der Ukraine: Trump: „Selenskij weiß nicht, wovon er spricht“
Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Trump: Haben der Ukraine viel gegeben – und sie uns nichts
Selenskij: US-Entscheidungen im Krieg „schwer zu erklären“
Papst spricht mit Selenskij über humanitäre Not in besetzter Stadt Oleschky
Bulgarien: Haftbefehl gegen zwei Deutsche wegen Brandstiftung an Starlink-Antennen
Selenskij: Erneut keine Warnung vor Angriffen erhalten
Trump: Haben der Ukraine viel gegeben – und sie uns nichts
US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben – sie hat uns nichts gegeben. Vergessen Sie das nicht“, sagte er in Washington. Derweil berichtete das Portal Axios, der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij beklage, dass Washington Waffenlieferungen zurückhalte.
Den Vorwurf soll er bei einem virtuellen Treffen mit US-Senatoren beider Parteien geäußert haben. Selenskij zufolge genehmige Verteidigungsminister Pete Hegseth die Lieferung von Patriot- und weiterer Luftabwehr-Raketen nicht, obwohl Nato-Staaten diese bereits bezahlt hätten, berichtete Axios unter Verweis auf ein Transkript der Besprechung. „All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zurückzufahren“, sagte Selenskij demnach.
Wie die Washington Post unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, betrifft der Stopp auch Lieferungen anderer Partner der Ukraine, deren Lieferung von einer Zustimmung aus Washington abhängt.
Unterdessen verschärfte Trump weiter die Tonart Richtung Kiew. Selenskij hatte zuvor angedeutet, Trump stehe mit seinem kremlfreundlichen Kurs auf der falschen Seite der Geschichte. Trump sagte dazu: „Selenskij weiß nicht, wovon er spricht.“ Der ukrainische Präsident sei bei den Friedensbemühungen „keine echte Hilfe“, sagte Trump.
Den Vorwurf soll er bei einem virtuellen Treffen mit US-Senatoren beider Parteien geäußert haben. Selenskij zufolge genehmige Verteidigungsminister Pete Hegseth die Lieferung von Patriot- und weiterer Luftabwehr-Raketen nicht, obwohl Nato-Staaten diese bereits bezahlt hätten, berichtete Axios unter Verweis auf ein Transkript der Besprechung. „All das deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zurückzufahren“, sagte Selenskij demnach.
Wie die Washington Post unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, betrifft der Stopp auch Lieferungen anderer Partner der Ukraine, deren Lieferung von einer Zustimmung aus Washington abhängt.
Unterdessen verschärfte Trump weiter die Tonart Richtung Kiew. Selenskij hatte zuvor angedeutet, Trump stehe mit seinem kremlfreundlichen Kurs auf der falschen Seite der Geschichte. Trump sagte dazu: „Selenskij weiß nicht, wovon er spricht.“ Der ukrainische Präsident sei bei den Friedensbemühungen „keine echte Hilfe“, sagte Trump.
Insider: Trump-Gesandte reisen zu Ukraine-Gesprächen nach Norwegen
Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der Nahost-Gesandte Steve Witkoff reisen Insidern zufolge in dieser Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde über ein Ende des Krieges in der Ukraine nach Norwegen. Zwei der drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagten, sie erwarteten auch die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij. Der Zeitplan sei jedoch vorläufig und könne sich noch ändern. Das Weiße Haus reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Vitali Klitschko: Wir werden nie kapitulieren
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat mit eindringlichen Worten an die Solidarität in Europa im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine appelliert. „Wir wollen nie wieder Krieg in Europa. Frieden braucht unsere gemeinsame Verantwortung. Freiheit braucht Menschen, die füreinander einstehen“, sagte Klitschko (55) in einer Videobotschaft bei einer Preisverleihung in Berlin.
Ursprünglich hatte er vor, seine Auszeichnung, den European Future Award, in Berlin persönlich entgegenzunehmen, wie er weiter sagte. Doch die Situation in Kiew habe sich dramatisch zugespitzt, so dass er vor Ort bleiben müsse. Er erlebe gerade Tag und Nacht, wie dramatisch der Beschuss geworden sei, auf Brücken, Kraftwerke, Schulen, Kindergärten, Kranken- und Wohnhäuser. Der ehemalige Weltklasse-Boxer sagte in seiner Videobotschaft, für die er lauten Applaus und Standing Ovations bekam, Kremlchef Wladimir Putin wolle „uns kaputt bomben und dafür sorgen, dass die Menschen aus den Städten fliehen“.
Er wolle „für Millionen Flüchtlinge in Europa sorgen“ und dass „Europa uns deshalb im Stich lässt und wir kapitulieren. Aber das wird nie passieren“. Eine zentrale Frage laute: „Warum soll unser Traum einer europäischen Zukunft mit einem so hohen Preis bezahlt werden?“, so Klitschko. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in Europa gebe vielen Menschen in der Ukraine die Kraft durchzuhalten.
Mit dem European Future Award unter der Schirmherrschaft von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die für Freiheit, Menschenrechte, Solidarität und Diversität stehen, Brücken bauen und den europäischen Gedanken stärken. Klitschko verteidige als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt etwas, das über die Zukunft seiner Stadt und seines Landes hinausweise: das Recht der Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben, hieß es in der Jurybegründung.
Ursprünglich hatte er vor, seine Auszeichnung, den European Future Award, in Berlin persönlich entgegenzunehmen, wie er weiter sagte. Doch die Situation in Kiew habe sich dramatisch zugespitzt, so dass er vor Ort bleiben müsse. Er erlebe gerade Tag und Nacht, wie dramatisch der Beschuss geworden sei, auf Brücken, Kraftwerke, Schulen, Kindergärten, Kranken- und Wohnhäuser. Der ehemalige Weltklasse-Boxer sagte in seiner Videobotschaft, für die er lauten Applaus und Standing Ovations bekam, Kremlchef Wladimir Putin wolle „uns kaputt bomben und dafür sorgen, dass die Menschen aus den Städten fliehen“.
Er wolle „für Millionen Flüchtlinge in Europa sorgen“ und dass „Europa uns deshalb im Stich lässt und wir kapitulieren. Aber das wird nie passieren“. Eine zentrale Frage laute: „Warum soll unser Traum einer europäischen Zukunft mit einem so hohen Preis bezahlt werden?“, so Klitschko. Die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in Europa gebe vielen Menschen in der Ukraine die Kraft durchzuhalten.
Mit dem European Future Award unter der Schirmherrschaft von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die für Freiheit, Menschenrechte, Solidarität und Diversität stehen, Brücken bauen und den europäischen Gedanken stärken. Klitschko verteidige als Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt etwas, das über die Zukunft seiner Stadt und seines Landes hinausweise: das Recht der Menschen, frei und selbstbestimmt zu leben, hieß es in der Jurybegründung.
Selenskij: US-Entscheidungen im Krieg „schwer zu erklären“
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Entscheidungen der USA im Krieg gegen Russland kritisiert. Verzögerungen bei Waffenlieferungen und Einschränkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen seien „unter Freunden schwer zu erklären“, sagte er bei einem Treffen mit einer US-Kongressdelegation. In einem Video auf Telegram beklagte er zudem fehlende Erklärungen für die eingeschränkte Nutzung des Satellitennetzwerks Starshield.
Darüber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. „All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln“, sagte Selenskij.
Unterdessen erklärte US-Präsident Donald Trump, dass nach seiner Ansicht anstelle von Selenskij jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen sollte. „Vielleicht ist es für Selenskij an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen“, sagte er vor Journalisten.
Trump hatte schon kürzlich eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs gefordert. Russland verhalte sich mit Blick auf die Ukraine „in Ordnung“ und mache „nicht viel“, behauptete Trump. Zudem betonte er: Die USA stellten der Regierung in Kiew weiterhin Geheimdienstinformationen zur Verfügung.
Darüber hinaus habe die Ukraine zuletzt dreimal keine Warnungen vor russischen Angriffen von ihren Partnern erhalten. Das Pentagon verzögere außerdem die Lieferung bereits bezahlter Raketen. „All dies deutet darauf hin, dass eine politische Entscheidung getroffen wurde, die Unterstützung für uns zu drosseln“, sagte Selenskij.
Unterdessen erklärte US-Präsident Donald Trump, dass nach seiner Ansicht anstelle von Selenskij jemand anderes die Friedensverhandlungen mit Russland führen sollte. „Vielleicht ist es für Selenskij an der Zeit, jemand anderen verhandeln zu lassen“, sagte er vor Journalisten.
Trump hatte schon kürzlich eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs gefordert. Russland verhalte sich mit Blick auf die Ukraine „in Ordnung“ und mache „nicht viel“, behauptete Trump. Zudem betonte er: Die USA stellten der Regierung in Kiew weiterhin Geheimdienstinformationen zur Verfügung.
Papst spricht mit Selenskij über humanitäre Not in besetzter Stadt Oleschky
Nach einem Telefonat mit Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag hat Papst Leo XIV. nun auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij über die dramatische humanitäre Lage in Oleschky gesprochen. Die südukrainische Frontstadt ist von russischen Truppen besetzt. Wie der Vatikan am Montagabend nach dem Telefonat bekanntgab, verwies der Papst in dem Gespräch auch auf die bereits an Putin herangetragene Bitte um eine humanitäre Feuerpause.
Leo hoffe, dass eine beidseitige Kooperation die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt gewährleisten könne. Abschließend bekräftigte der Papst das Engagement des Heiligen Stuhls für Dialog und Frieden, so der Vatikan.
Präsident Selenskij schrieb in einer Mitteilung auf X, er habe das Kirchenoberhaupt unter anderem über die derzeitigen russischen Angriffe auf die Ukraine informiert. Er dankte dem Papst für „seine Bemühungen um das Erreichen eines würdevollen Friedens“. Nach seiner Lungenoperation vergangene Woche wünschte er Leo XIV. zudem eine schnelle Genesung.
Hilfsorganisationen beklagen seit Langem die humanitäre Lage in Oleschky. Noch aus dem römischen Gemelli-Krankenhaus hatte Leo XIV. am Freitag im Telefonat mit Putin seine tiefe Besorgnis über die Lage in der großteils zerstörten Kleinstadt in der Region Cherson zum Ausdruck gebracht und zu einer Waffenruhe für Oleschky aufgefordert.
Leo hoffe, dass eine beidseitige Kooperation die Bereitstellung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie eine freiwillige und sichere Evakuierung der belagerten Stadt gewährleisten könne. Abschließend bekräftigte der Papst das Engagement des Heiligen Stuhls für Dialog und Frieden, so der Vatikan.
Präsident Selenskij schrieb in einer Mitteilung auf X, er habe das Kirchenoberhaupt unter anderem über die derzeitigen russischen Angriffe auf die Ukraine informiert. Er dankte dem Papst für „seine Bemühungen um das Erreichen eines würdevollen Friedens“. Nach seiner Lungenoperation vergangene Woche wünschte er Leo XIV. zudem eine schnelle Genesung.
Hilfsorganisationen beklagen seit Langem die humanitäre Lage in Oleschky. Noch aus dem römischen Gemelli-Krankenhaus hatte Leo XIV. am Freitag im Telefonat mit Putin seine tiefe Besorgnis über die Lage in der großteils zerstörten Kleinstadt in der Region Cherson zum Ausdruck gebracht und zu einer Waffenruhe für Oleschky aufgefordert.
Das Telefonat mit Putin war nach Angaben des päpstlichen Chefdiplomaten Kardinal Pietro Parolin auf Initiative des Papstes zustande gekommen. Dass Putin den Anruf angenommen und mit dem katholischen Kirchenoberhaupt gesprochen habe, lasse darauf hoffen, dass die Papstbitte nach einem Waffenstillstand für Oleschky „tatsächlich umgesetzt wird“, sagte Parolin laut Vatican News am Freitagabend.
Der Kreml in Moskau teilte später mit, dass Putin in dem Gespräch mit dem Papst die „Absicht des Vatikans, zur Schaffung von Bedingungen für die Sicherheit der Bevölkerung der Stadt und für die Organisation lebenswichtiger Lieferungen beizutragen“, unterstützt habe. Eine Feuerpause für Oleschky wurde bisher allerdings nicht angekündigt.
Der Kreml in Moskau teilte später mit, dass Putin in dem Gespräch mit dem Papst die „Absicht des Vatikans, zur Schaffung von Bedingungen für die Sicherheit der Bevölkerung der Stadt und für die Organisation lebenswichtiger Lieferungen beizutragen“, unterstützt habe. Eine Feuerpause für Oleschky wurde bisher allerdings nicht angekündigt.
Bulgarien: Haftbefehl gegen zwei Deutsche wegen Brandstiftung an Starlink-Antennen
Ein bulgarisches Gericht genehmigt den Erlass eines europäischen Haftbefehls gegen zwei deutsche Staatsbürger. Ihnen wird vorgeworfen, Starlink-Antennen von SpaceX nahe Sofia angezündet zu haben, teilt das Gericht der Nachrichtenagentur Reuters mit.
Der Staatsanwaltschaft zufolge reisten die beiden am 9. Oktober von Serbien nach Bulgarien ein und setzten die Antennen auf dem Gelände der Plana-Teleport-Anlage südlich der Hauptstadt in Brand, bevor sie zurückkehrten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen der staatlichen Nachrichtenagentur BTA zufolge drei bis zwölf Jahre Haft.
Die Ukraine nutzt Starlink-Terminals intensiv. Andere Länder machen Saboteure mit Verbindungen zu Russland für ähnliche Brandstiftungen verantwortlich. Die Regierung in Moskau weist solche Vorwürfe als unbegründet und als Folge antirussischer Hysterie zurück.
Der Staatsanwaltschaft zufolge reisten die beiden am 9. Oktober von Serbien nach Bulgarien ein und setzten die Antennen auf dem Gelände der Plana-Teleport-Anlage südlich der Hauptstadt in Brand, bevor sie zurückkehrten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen der staatlichen Nachrichtenagentur BTA zufolge drei bis zwölf Jahre Haft.
Die Ukraine nutzt Starlink-Terminals intensiv. Andere Länder machen Saboteure mit Verbindungen zu Russland für ähnliche Brandstiftungen verantwortlich. Die Regierung in Moskau weist solche Vorwürfe als unbegründet und als Folge antirussischer Hysterie zurück.
Ukraine: Tote nach russischem Drohnenangriff im Gebiet Charkiw
Bei einem russischen Drohnenangriff sind Behördenangaben zufolge im ostukrainischen Gebiet Charkiw mindestens sechs Menschen getötet worden. „Unter den Toten sind drei Kinder“, teilte der Militärgouverneur der Region auf Telegram mit. Weitere 15 Menschen, darunter sieben Minderjährige, seien verletzt worden. Getroffen wurde demnach ein zentral gelegener Park in der Siedlung Nowa Wodolaha, etwa 30 Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Charkiw.
Anne Eberhard
Selenskij: Erneut keine Warnung vor Angriffen erhalten
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij beklagt, dass sein Land vor den jüngsten russischen Angriffen auf den Energiesektor erneut keine Vorwarnung von seinen Verbündeten erhalten habe. In der Nacht habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 200 Drohnen verschiedener Typen, darunter strahlgetriebene Schahed-Drohnen, abgefeuert, teilt Selenskij auf Telegram mit. Bei den Angriffen seien mehr als zehn Energieanlagen beschädigt worden. Mindestens 550 000 Haushalte seien ohne Strom, fügt er hinzu.
Die Ukraine ist bei der Abwehr oder zumindest der Vorbereitung auf Angriffe mit schnellen ballistischen Raketen aus Russland auf Informationen eines hochmodernen US-Frühwarnsystems angewiesen. Zuletzt hatte Selenskij dem US-Sender NBC gesagt, dass die USA die Ukraine nach einer Unterbrechung wieder mit Informationen beliefern würden.
Die Ukraine ist bei der Abwehr oder zumindest der Vorbereitung auf Angriffe mit schnellen ballistischen Raketen aus Russland auf Informationen eines hochmodernen US-Frühwarnsystems angewiesen. Zuletzt hatte Selenskij dem US-Sender NBC gesagt, dass die USA die Ukraine nach einer Unterbrechung wieder mit Informationen beliefern würden.
Putin schlägt Trump und Xi Ukraine-Gipfel vor – Kreml bestätigt Gespräche
Der russische Präsident Wladimir Putin hat einem Zeitungsbericht zufolge offenbar ein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um ein Ende des vierjährigen Ukraine-Krieges zugunsten Moskaus auszuhandeln. Dies berichtete das Wall Street Journal am Sonntag unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen. Der Kreml habe vorgeschlagen, den Dialog am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen abzuhalten, hieß es in dem Bericht weiter.
Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow bestätigte der Zeitung, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. „Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet“, sagte er dem Blatt. Einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge hat Trump einem solchen Gipfel noch nicht zugestimmt, könnte der Idee gegenüber jedoch aufgeschlossen sein.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen mit dem Vorgang vertrauten ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter weiter berichtete, geht Putins Vorschlag auf ein Telefonat mit Trump vom 9. Oktober zurück. Bei dem Gespräch sei auch das Diesel-Geschäft zwischen den beiden Ländern zustande gekommen. Das Weiße Haus sowie die russischen und chinesischen Botschaften in Washington reagierten nicht auf Anfragen der Nachrichtenagentur Reuters nach einer Stellungnahme.
Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow bestätigte der Zeitung, dass über eine mögliche Zusammenkunft diskutiert werde. „Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet“, sagte er dem Blatt. Einem hochrangigen US-Regierungsvertreter zufolge hat Trump einem solchen Gipfel noch nicht zugestimmt, könnte der Idee gegenüber jedoch aufgeschlossen sein.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen mit dem Vorgang vertrauten ehemaligen russischen Geheimdienstmitarbeiter weiter berichtete, geht Putins Vorschlag auf ein Telefonat mit Trump vom 9. Oktober zurück. Bei dem Gespräch sei auch das Diesel-Geschäft zwischen den beiden Ländern zustande gekommen. Das Weiße Haus sowie die russischen und chinesischen Botschaften in Washington reagierten nicht auf Anfragen der Nachrichtenagentur Reuters nach einer Stellungnahme.
Klitschko: Eine Tote bei russischem Luftangriff auf Kiew
Bei einem russischen Luftangriff auf eine U-Bahn-Station in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist in der Nacht nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine 21-jährige Frau ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden. Zudem seien bei dem Angriff eine medizinische Einrichtung und ein weiteres Gebäude beschädigt worden.
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung in Moskau einen schweren Angriff auf Ziele in Kiew und in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt verübt. Die Attacken hätten sich gegen militärisch-industrielle Anlagen, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie Rechenzentren gerichtet, teilt das Verteidigungsministerium mit.
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung in Moskau einen schweren Angriff auf Ziele in Kiew und in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt verübt. Die Attacken hätten sich gegen militärisch-industrielle Anlagen, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie Rechenzentren gerichtet, teilt das Verteidigungsministerium mit.
Trump: Will Russland am Verhandlungstisch halten
US-Präsident Donald Trump hat seinen jüngsten Kurs im Ukraine-Krieg damit verteidigt, Russland nicht vom Verhandlungstisch vertreiben zu wollen. Er sei dabei, Frieden in dem Krieg auszuhandeln, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social und behauptete, dass es „große Fortschritte“ gebe. Er erwähnte in diesem Zuge auch Verhandlungen über „Geiseln“, womit er Gefangene meinen dürfte, nannte aber keine Details. Die USA sehen sich in dem Krieg unter Trumps Führung als Vermittler, können aber bislang keinerlei Durchbruch in Richtung Kriegsende vorweisen.
Dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, den er mit seiner Politik in den vergangenen Wochen mehrfach vor den Kopf gestoßen hatte, warf Trump vor, dass er den Krieg nicht beenden wolle und das wahrscheinlich auch nie gewollt habe. Trump begründete seinen Vorwurf mit Verweis auf westliche Hilfe für das von Russland angegriffene Land.
Einmal mehr zeigte er sich verärgert über ukrainische Angriffe auf russische Dieselraffinerien. Trump macht den ukrainischen Präsidenten seit Wochen für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich. Er versucht damit auch, von den Folgen seines Kriegs gegen Iran abzulenken. Nach Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise rapide gestiegen. Trump setzt das aktuell vor den wichtigen Kongresswahlen stark unter Druck.
Russland lobte der US-Präsident dafür, Millionen Barrel Diesel zu einem niedrigen Preis zu exportieren. Trump hatte vor etwa anderthalb Wochen überraschend verkündet, dass Russland hunderttausende Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung stellen würde. Die USA setzten dafür Sanktionen gegen russischen Diesel vorübergehend aus. Die russische Regierung wiederum hob ihr Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise auf. Inzwischen gibt es auch Berichte über erste Dieselexporte aus Russland, der genaue Umfang ist aber unklar.
Dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, den er mit seiner Politik in den vergangenen Wochen mehrfach vor den Kopf gestoßen hatte, warf Trump vor, dass er den Krieg nicht beenden wolle und das wahrscheinlich auch nie gewollt habe. Trump begründete seinen Vorwurf mit Verweis auf westliche Hilfe für das von Russland angegriffene Land.
Einmal mehr zeigte er sich verärgert über ukrainische Angriffe auf russische Dieselraffinerien. Trump macht den ukrainischen Präsidenten seit Wochen für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich. Er versucht damit auch, von den Folgen seines Kriegs gegen Iran abzulenken. Nach Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise rapide gestiegen. Trump setzt das aktuell vor den wichtigen Kongresswahlen stark unter Druck.
Russland lobte der US-Präsident dafür, Millionen Barrel Diesel zu einem niedrigen Preis zu exportieren. Trump hatte vor etwa anderthalb Wochen überraschend verkündet, dass Russland hunderttausende Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung stellen würde. Die USA setzten dafür Sanktionen gegen russischen Diesel vorübergehend aus. Die russische Regierung wiederum hob ihr Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise auf. Inzwischen gibt es auch Berichte über erste Dieselexporte aus Russland, der genaue Umfang ist aber unklar.
Selenskij spricht über Erfolge der Bodentruppen
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat in seiner abendlichen Videoansprache über Erfolge der Bodentruppen im Kampf gegen russische Streitkräfte im Osten des Landes gesprochen. „Wir setzen den Druck an der Front fort“, sagte er. „Der Trend hält in diesem Jahr an: Seit Beginn des Herbstes haben unsere Soldaten mehr Gebiet befreit, als die Russen erobern konnten.“
„Dobropillja, Kostjantyniwka, Oleksijewe-Druschkiwka, Orichiw, Nowopawliwka, Nowoandrijiwka und Welykomychajliwka stehen alle unter ukrainischer Kontrolle“, sagte Selenskij über die Abwehr russischer Angriffe. „Auch die Gebiete in der Nähe von Kramatorsk verteidigen wir.“ Die Ukraine hat in diesen Orten eine Art Festungsgürtel errichtet, um einen russischen Vormarsch zu verhindern.
Darüber hinaus seien russische Truppen in der Region Saporischschja zurückgedrängt worden, sagte Selenskij. Dies war zuletzt auch vom US-Institut für Kriegsstudien (ISW) bestätigt worden.
Damit widerlegten sowohl Selenskij als auch das ISW Behauptungen von Kremlchef Wladimir Putin über angebliche Erfolge russischer Truppen im Gebiet Saporischschja. Das ISW hatte dazu vor einigen Tagen bemerkt, dass diese Behauptungen Putins so weit von der Realität entfernt seien, „dass sie wie Halluzinationen anmuten“.
„Dobropillja, Kostjantyniwka, Oleksijewe-Druschkiwka, Orichiw, Nowopawliwka, Nowoandrijiwka und Welykomychajliwka stehen alle unter ukrainischer Kontrolle“, sagte Selenskij über die Abwehr russischer Angriffe. „Auch die Gebiete in der Nähe von Kramatorsk verteidigen wir.“ Die Ukraine hat in diesen Orten eine Art Festungsgürtel errichtet, um einen russischen Vormarsch zu verhindern.
Darüber hinaus seien russische Truppen in der Region Saporischschja zurückgedrängt worden, sagte Selenskij. Dies war zuletzt auch vom US-Institut für Kriegsstudien (ISW) bestätigt worden.
Damit widerlegten sowohl Selenskij als auch das ISW Behauptungen von Kremlchef Wladimir Putin über angebliche Erfolge russischer Truppen im Gebiet Saporischschja. Das ISW hatte dazu vor einigen Tagen bemerkt, dass diese Behauptungen Putins so weit von der Realität entfernt seien, „dass sie wie Halluzinationen anmuten“.
Selenskij: USA liefern Ukraine wieder Geheimdienstdaten
Die USA versorgen die Ukraine nach einer kurzen Unterbrechung wieder mit wichtigen Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem US-Sender NBC. Der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen, aber später wieder „freigegeben“ worden. „Wir sind dafür sehr dankbar“, sagte Selenskij. „Jetzt funktioniert es.“
Die Ukraine ist auf die US-Informationen angewiesen, um die schnell fliegenden ballistischen Raketen zu orten, die Russland in Wellen auf ihre Städte abfeuert. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche erklärt, Washington teile weiterhin Geheimdienstinformationen. Dies geschah, obwohl ukrainische Vertreter sagten, einige russische Angriffe seien ohne Vorwarnung erfolgt.
Die Vorgänge nährten in der Ukraine Befürchtungen, die USA könnten die Unterstützung auf dem Schlachtfeld reduzieren, um Kiew zu Zugeständnissen zu zwingen. Trump hatte vor einigen Tagen Sanktionen gegen russischen Diesel aufgehoben und Selenskij öffentlich kritisiert. Die Ukraine wirft zudem dem US-Raumfahrtunternehmen Space-X vor, die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt und damit die eigene Drohnenabwehr sowie die Luftverteidigung geschwächt zu haben.
Im NBC-Interview sagte Selenskij: „Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern.“ Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre „ein historischer Fehler, eine große Tragödie“. Zur Kritik Trumps an seiner Person wollte sich Selenskij nicht äußern. „Wir sind strategische Partner“, sagte er. „Aber wir können nicht applaudieren, wenn sich jemand gegen die Ukraine wendet.“ Zu Trumps Äußerung, dass er besser mit Kremlchef Wladimir Putin als mit Selenskij verhandeln könne, meinte der ukrainische Staatschef nur, dass Putin „ein Killer“ sei. In seinen Augen sei es besser, „einen offenen und ehrlichen Partner zu haben, als einen Killer mit einem Lächeln im Gesicht“. Er hoffe sehr, dass Trump seine Haltung gegenüber Putin bald ändere.
Die Ukraine ist auf die US-Informationen angewiesen, um die schnell fliegenden ballistischen Raketen zu orten, die Russland in Wellen auf ihre Städte abfeuert. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche erklärt, Washington teile weiterhin Geheimdienstinformationen. Dies geschah, obwohl ukrainische Vertreter sagten, einige russische Angriffe seien ohne Vorwarnung erfolgt.
Die Vorgänge nährten in der Ukraine Befürchtungen, die USA könnten die Unterstützung auf dem Schlachtfeld reduzieren, um Kiew zu Zugeständnissen zu zwingen. Trump hatte vor einigen Tagen Sanktionen gegen russischen Diesel aufgehoben und Selenskij öffentlich kritisiert. Die Ukraine wirft zudem dem US-Raumfahrtunternehmen Space-X vor, die Nutzung des Satellitennetzwerks Starlink eingeschränkt und damit die eigene Drohnenabwehr sowie die Luftverteidigung geschwächt zu haben.
Im NBC-Interview sagte Selenskij: „Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern.“ Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre „ein historischer Fehler, eine große Tragödie“. Zur Kritik Trumps an seiner Person wollte sich Selenskij nicht äußern. „Wir sind strategische Partner“, sagte er. „Aber wir können nicht applaudieren, wenn sich jemand gegen die Ukraine wendet.“ Zu Trumps Äußerung, dass er besser mit Kremlchef Wladimir Putin als mit Selenskij verhandeln könne, meinte der ukrainische Staatschef nur, dass Putin „ein Killer“ sei. In seinen Augen sei es besser, „einen offenen und ehrlichen Partner zu haben, als einen Killer mit einem Lächeln im Gesicht“. Er hoffe sehr, dass Trump seine Haltung gegenüber Putin bald ändere.
Drohne stürzt in Litauen ab – Ukraine entschuldigt sich
Eine Drohne ist in den Luftraum Litauens eingeflogen und abgestürzt. Die Ukraine entschuldigte sich einige Stunden nach Bekanntwerden dafür. „Wir bedauern den Zwischenfall, der sich am Morgen im Luftraum Litauens ereignet hat, der möglicherweise auf elektronische Kriegsführung Russlands zurückzuführen ist, die Drohnen beim Einsatz gegen legitime militärische Ziele in Russland abgelenkt hat“, schrieb der ukrainische Außenamtssprecher Heorhij Tychyj auf X. „Wir entschuldigen uns für mögliche Beeinträchtigungen, Risiken oder Sorgen, die dadurch aufgekommen sein mögen.“ Kiew sei bereit, mit Vilnius zusammenzuarbeiten, um die Sache aufzuklären.
Der litauische Verteidigungsminister Robertas Kaunas hatte zuvor mitgeteilt, der unbemannte Flugkörper sei vermutlich aus dem benachbarten Polen kommend im Norden des Landes zu Boden gegangen. Trümmerteile hätten ein fahrendes ziviles Fahrzeug beschädigt. Verletzt worden sei niemand, sagte der Leiter des nationalen Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, im litauischen Radio. Es seien einige Trümmer und Teile des Flugobjekts gefunden worden. Noch sei aber unklar, ob die Drohne Sprengstoff enthielt.
Ein Nato-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter als Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz waren. Die Flugzeuge operierten unter Nato-Kommando. Eine Untersuchung sei im Gange, die Nato stehe in engem Kontakt mit den litauischen Behörden, sagte der Sprecher.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hat es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in Litauen und den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland gegeben. Wiederholt waren fehlgeleitete ukrainische Drohnen, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angreifen wollte, in den Luftraum der Baltenstaaten eingedrungen und abgestürzt. In Litauen waren in der Vergangenheit auch Drohnen russischen Fabrikats aus Belarus eingeflogen.
Der litauische Verteidigungsminister Robertas Kaunas hatte zuvor mitgeteilt, der unbemannte Flugkörper sei vermutlich aus dem benachbarten Polen kommend im Norden des Landes zu Boden gegangen. Trümmerteile hätten ein fahrendes ziviles Fahrzeug beschädigt. Verletzt worden sei niemand, sagte der Leiter des nationalen Krisenmanagementzentrums, Vilmantas Vitkauskas, im litauischen Radio. Es seien einige Trümmer und Teile des Flugobjekts gefunden worden. Noch sei aber unklar, ob die Drohne Sprengstoff enthielt.
Ein Nato-Vertreter bestätigte, dass zwei italienische Eurofighter als Reaktion auf eine Drohne über litauischem Luftraum im Einsatz waren. Die Flugzeuge operierten unter Nato-Kommando. Eine Untersuchung sei im Gange, die Nato stehe in engem Kontakt mit den litauischen Behörden, sagte der Sprecher.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hat es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in Litauen und den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland gegeben. Wiederholt waren fehlgeleitete ukrainische Drohnen, mit denen Kiew Ziele im Nordwesten Russlands angreifen wollte, in den Luftraum der Baltenstaaten eingedrungen und abgestürzt. In Litauen waren in der Vergangenheit auch Drohnen russischen Fabrikats aus Belarus eingeflogen.
Russland: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Sankt Petersburg
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Metropole Sankt Petersburg und die umliegende Region ist den Behörden zufolge ein Mensch getötet worden. Weitere 15 Personen wurden demnach verletzt. Ziele des Angriffs am Sonntag waren Ölanlagen, Logistik- und Datenzentren. Nach Angaben des Gouverneurs von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, sind an einem Ölterminal der Stadt, einem Öldepot und in Industriehallen Brände ausgebrochen.
Der russische Online-Händler Ozon bestätigte, dass sein Logistikzentrum in der Stadt in Flammen stehe. Das Internetunternehmen VK erklärte, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei von Drohnen angegriffen worden. Die Dienste für die Nutzer stünden jedoch wie gewohnt zur Verfügung. Der ukrainische Drohnenhersteller Fire Point erklärte seinerseits, das ukrainische Militär habe ein VK-Rechenzentrum in der Nähe von Sankt Petersburg getroffen.
Der Flughafen Sankt Petersburg setzte aufgrund des Angriffs laut der russischen Nachrichtenagentur Tass zeitweise seinen Betrieb aus; Passagiere und Mitarbeiter wurden an sichere Orte gebracht. Ukrainische Medienberichte, wonach Videos einen Treffer auf einer achtspurigen Brücke in Sankt Petersburg zeigten, bestätigte die russische Seite nicht.
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge hat die russische Luftabwehr in der Nacht landesweit 1015 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der Kreml kündigte eine Fortsetzung seiner Angriffe auf die Ukraine an. Russland reagiere auf die ukrainischen Angriffe beständig mit systematischen, groß angelegten Schlägen, zitierte Tass Kremlsprecher Dmitrij Peskow.
Der russische Online-Händler Ozon bestätigte, dass sein Logistikzentrum in der Stadt in Flammen stehe. Das Internetunternehmen VK erklärte, sein Rechenzentrum in der Region Leningrad sei von Drohnen angegriffen worden. Die Dienste für die Nutzer stünden jedoch wie gewohnt zur Verfügung. Der ukrainische Drohnenhersteller Fire Point erklärte seinerseits, das ukrainische Militär habe ein VK-Rechenzentrum in der Nähe von Sankt Petersburg getroffen.
Der Flughafen Sankt Petersburg setzte aufgrund des Angriffs laut der russischen Nachrichtenagentur Tass zeitweise seinen Betrieb aus; Passagiere und Mitarbeiter wurden an sichere Orte gebracht. Ukrainische Medienberichte, wonach Videos einen Treffer auf einer achtspurigen Brücke in Sankt Petersburg zeigten, bestätigte die russische Seite nicht.
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge hat die russische Luftabwehr in der Nacht landesweit 1015 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der Kreml kündigte eine Fortsetzung seiner Angriffe auf die Ukraine an. Russland reagiere auf die ukrainischen Angriffe beständig mit systematischen, groß angelegten Schlägen, zitierte Tass Kremlsprecher Dmitrij Peskow.
Die Ukraine hat am Sonntag die Großstadt Sankt Petersburg angegriffen. Foto: Stringer/AFP
How it works
Once you click Generate, Ollama reads this article and crafts 5 comprehension questions. Your answers are graded against the article content — general knowledge won't be enough. Score 70+ to count toward your certificate.
Questions are cached — you'll always get the same 5 for this article.