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Krieg in Nahost: Iran nennt Trumps „Wirtschaftskrieg“ völkerrechtswidrig

Viele Angaben ĂŒber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu KĂ€mpfen lassen sich nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. FĂŒr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Nach Berichten ĂŒber MissstĂ€nde: Neuer US-FlugzeugtrĂ€ger in Nahost Iran weist Drohung von Trump zurĂŒck Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“ Iran: Öffnung der Straße von Hormus hĂ€ngt von USA ab Saudi Aramco verlĂ€dt wieder Öl in der Straße von Hormus Ulrike Putz Iran nennt Trumps „Wirtschaftskrieg“ völkerrechtswidrig Der von den USA angekĂŒndigte „Wirtschaftskrieg“ gegen Iran wĂ€re nach Überzeugung der FĂŒhrung in Teheran ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Banken, Unternehmen oder FlughĂ€fen, die der ausschließlichen Gerichtsbarkeit eines Landes unterlĂ€gen, dĂŒrften nicht von anderen Staaten dazu gezwungen werden, „auf rechtmĂ€ĂŸigen Handel mit einem Drittstaat zu verzichten“, schrieb der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai auf X. Um den wirtschaftlichen Druck auf Iran nochmals drastisch zu erhöhen, hatte US-PrĂ€sident Donald Trump mit drakonischen Strafen fĂŒr Staaten gedroht, die Iran weiter unterstĂŒtzen. Dazu erklĂ€rte Baghai nun: „Wirtschaftlicher Zwang, der darauf abzielt, einen souverĂ€nen Staat zur Änderung seiner rechtmĂ€ĂŸigen politischen Entscheidungen zu zwingen“, stelle einen klaren Rechtsbruch dar. Solche „SekundĂ€rsanktionen“ verstießen gegen die Charta der Vereinten Nationen. In Verbindung mit der von den USA verhĂ€ngten Seeblockade iranischer HĂ€fen reduziere das von Trump angekĂŒndigte Vorhaben „die SouverĂ€nitĂ€t aller anderen Staaten auf etwas VorlĂ€ufiges, Bedingtes und Widerrufbares, das vom Willen einer anderen Macht abhĂ€ngt“, fuhr der iranische Außenamtssprecher fort. Er warnte diesbezĂŒglich vor einer „RĂŒckkehr zum klassischen Kolonialismus“. Die US-Regierung will einen Wirtschaftskrieg gegen Iran fĂŒhren. Vahid Salemi/AP/dpa Ulrike Putz US-MilitĂ€r: 68 Handelsschiffe im Zuge von Iran-Blockade umgeleitet Im Zuge der Blockade gegen den Iran haben die US-StreitkrĂ€fte nach Angaben des zustĂ€ndigen Regionalkommandos Centcom 68 Handelsschiffe umgeleitet. Zudem seien drei Schiffe außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden, teilt das US-MilitĂ€r mit. Ulrike Putz Trump: Iran ist noch nicht bereit fĂŒr richtiges Abkommen US-PrĂ€sident Donald Trump hĂ€lt Iran nach eigenen Worten noch nicht fĂŒr bereit, das „richtige Abkommen“ abzuschließen. Die USA beobachteten die Entwicklungen in dem Konflikt genau, sagt Trump vor Journalisten auf die Frage, ob die militĂ€rischen Optionen der USA begrenzt seien. Die USA hĂ€tten die vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber die gesamte Region rund um die Straße von Hormus, fĂŒgt er hinzu. Die FĂŒhrung in Teheran wĂŒrde zwar gerne eine Vereinbarung treffen, sei aber seiner Meinung nach noch nicht bereit fĂŒr den richtigen Deal. Lorenz Zeck Iranischer PrĂ€sident fordert Ende des Kriegs Der iranische PrĂ€sident Massud Peseschkian forderte ein Ende des Kriegs mit den USA. „Es wĂ€re besser, den Krieg heute zu beenden, solange wir Macht und WĂŒrde besitzen und die ganze Welt unseren Sieg anerkennt“, sagte Peseschkian laut der halbstaatlichen iranischen Studenten-Nachrichtenagentur. Peseschkian ist der oberste gewĂ€hlte Vertreter Irans, doch seine ZustĂ€ndigkeiten beschrĂ€nken sich grĂ¶ĂŸtenteils auf die innenpolitische Wirtschaftspolitik. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent PlĂ€ne zur wirtschaftlichen Isolierung Irans und seiner Handelspartner angekĂŒndigt. Die Pattsituation hat die Inflation in Iran verschĂ€rft und die LandeswĂ€hrung gegenĂŒber dem Dollar auf RekordtiefstĂ€nde getrieben. Peseschkian ist der oberste gewĂ€hlte Vertreter Irans, doch seine ZustĂ€ndigkeiten beschrĂ€nken sich grĂ¶ĂŸtenteils auf die innenpolitische Wirtschaftspolitik. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent PlĂ€ne zur wirtschaftlichen Isolierung Irans und seiner Handelspartner angekĂŒndigt. Die Pattsituation hat die Inflation in Iran verschĂ€rft und die LandeswĂ€hrung gegenĂŒber dem Dollar auf RekordtiefstĂ€nde getrieben. Iran fordert engere Wirtschaftsbeziehungen zum Irak Der iranische ParlamentsprĂ€sident Mohammad Bagher Ghalibaf fordert angesichts drohender neuer US-Sanktionen engere wirtschaftliche Beziehungen zum Irak. Beide LĂ€nder sollten im Handel ihre LandeswĂ€hrungen nutzen, um die AbhĂ€ngigkeit vom US-Dollar zu verringern, erklĂ€rt Ghalibaf laut seinem Telegram-Kanal vor Wirtschaftsvertretern in Bagdad. Zudem mĂŒsse Iran PlĂ€ne ausarbeiten, um die „ungerechten Sanktionen“ zu ĂŒberwinden. US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die nach seinen Worten bislang schĂ€rfsten Sanktionen gegen Iran angekĂŒndigt, deren Details am Montag bekanntgegeben werden sollen. Ghalibaf wirft den USA und Israel vor, einen Wirtschafts- und Informationskrieg zu fĂŒhren, da sie eine direkte militĂ€rische Konfrontation scheuten. US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die nach seinen Worten bislang schĂ€rfsten Sanktionen gegen Iran angekĂŒndigt, deren Details am Montag bekanntgegeben werden sollen. Ghalibaf wirft den USA und Israel vor, einen Wirtschafts- und Informationskrieg zu fĂŒhren, da sie eine direkte militĂ€rische Konfrontation scheuten. Schiffsverkehr in Straße von Hormus geht deutlich zurĂŒck Der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus halbiert sich im Vergleich zum Vortag auf sieben Frachter. Das geht aus Daten des Analyseunternehmens Kpler hervor. Unter den Schiffen befinden sich demnach weder große Rohöl- noch FlĂŒssiggastanker (LNG). Hintergrund des RĂŒckgangs sind wachsende Sorgen um die Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten, wĂ€hrend die FriedensgesprĂ€che zwischen den USA und Iran stocken. Ein Schiff in der Straße von Hormus vor der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas (Archivbild). Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/WANA (West Asia News Agency)/Reuters Bessent zu Trumps Drohungen: VerbĂŒndete mĂŒssen Entscheidung treffen Nach dem angekĂŒndigten „Wirtschaftskrieg“ gegen Iran erhöht die US-Regierung den Druck auf ihre VerbĂŒndeten, daran mitzuwirken. „Es ist an der Zeit, dass unsere VerbĂŒndeten und der Rest der Welt eine Entscheidung treffen“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender CNBC. „Entweder bist du auf unserer Seite oder gegen uns.“ US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuvor angekĂŒndigt, den wirtschaftlichen Druck auf Iran drastisch erhöhen zu wollen. Wer Iran weiter unterstĂŒtze, mĂŒsse mit drakonischen Maßnahmen rechnen, warnte er. Details zu seinen PlĂ€nen lieferte Trump zunĂ€chst nicht. Bessent teilte nun mit, am Montag auf einer Pressekonferenz ĂŒber das Vorhaben zu informieren. Bessent trat dabei auch dem Argument entgegen, mit wirtschaftlichem Druck sei gegen Iran nichts zu bewirken. „Wir haben die Seeblockade, und wir werden die hĂ€rtesten Sanktionen der Geschichte verhĂ€ngen“, sagte er. Unter diesem Druck werde die FĂŒhrung in Iran zusammenbrechen. t US-PrĂ€sident Donald Trump hatte zuvor angekĂŒndigt, den wirtschaftlichen Druck auf Iran drastisch erhöhen zu wollen. Wer Iran weiter unterstĂŒtze, mĂŒsse mit drakonischen Maßnahmen rechnen, warnte er. Details zu seinen PlĂ€nen lieferte Trump zunĂ€chst nicht. Bessent teilte nun mit, am Montag auf einer Pressekonferenz ĂŒber das Vorhaben zu informieren. Bessent trat dabei auch dem Argument entgegen, mit wirtschaftlichem Druck sei gegen Iran nichts zu bewirken. „Wir haben die Seeblockade, und wir werden die hĂ€rtesten Sanktionen der Geschichte verhĂ€ngen“, sagte er. Unter diesem Druck werde die FĂŒhrung in Iran zusammenbrechen. t Lorenz Zeck Nach Berichten ĂŒber MissstĂ€nde: Neuer US-FlugzeugtrĂ€ger in Nahost Nach Berichten ĂŒber MissstĂ€nde auf einem seit Monaten im Nahen Osten eingesetzten US-FlugzeugtrĂ€ger ist nun ein weiterer FlugzeugtrĂ€ger der Marine in der Region im Einsatz. Die USS George Washington sei am Vortag angekommen, hieß es von dem US-Kommando Centcom auf der Plattform X. Was das fĂŒr die in die Kritik geratene USS Abraham Lincoln und deren Besatzung bedeutet, war zunĂ€chst nicht klar. In Berichten war unter anderem von VersorgungsengpĂ€ssen, Problemen bei den SanitĂ€ranlagen und einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Besatzung an Bord der „USS Abraham Lincoln“ die Rede gewesen – Besatzungsmitglieder hĂ€tten etwa versucht, ĂŒber Bord zu springen. Das US-MilitĂ€r wies die Berichte zurĂŒck. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits vor den Beschwerden geplant. Das Schiff ist laut US-Medien seit dem Beginn der MilitĂ€rschlĂ€ge gegen Iran am 28. Februar keinen Hafen angelaufen. In Berichten war unter anderem von VersorgungsengpĂ€ssen, Problemen bei den SanitĂ€ranlagen und einer Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Besatzung an Bord der „USS Abraham Lincoln“ die Rede gewesen – Besatzungsmitglieder hĂ€tten etwa versucht, ĂŒber Bord zu springen. Das US-MilitĂ€r wies die Berichte zurĂŒck. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits vor den Beschwerden geplant. Das Schiff ist laut US-Medien seit dem Beginn der MilitĂ€rschlĂ€ge gegen Iran am 28. Februar keinen Hafen angelaufen. Iran weist Drohung von Trump zurĂŒck Iran hat die Drohung von US-PrĂ€sident Donald Trump, das Land mit einem „Wirtschaftskrieg“ zu ĂŒberziehen, scharf zurĂŒckgewiesen. Die AnkĂŒndigung diene dazu, von eigenen Problemen in den USA abzulenken, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf Englisch auf der Plattform X. Er verwies auf einen historisch hohen Schuldenstand der USA. Der „wirtschaftliche Terrorismus“ der USA gefĂ€hrde die weltweite Ökonomie, schrieb Araghtschi weiter. Blockade der Straße von Hormus hĂ€lt an, kaum Schiffsverkehr Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt wegen des Konflikts zwischen den USA und Iran stark eingeschrĂ€nkt. Am Mittwoch durchfahren Daten des Anbieters Kpler zufolge lediglich neun Rohstoff-Frachter die Meerenge, eine unverĂ€nderte Zahl zum Vortag. WĂ€hrend US-PrĂ€sident Donald Trump erklĂ€rt, die Meerenge sei offen, bezeichnet Iran sie als geschlossen. Auch in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer verlangsamt sich der Verkehr. Dort werden 27 Frachter gezĂ€hlt nach 32 am Vortag. Iranische Medien: Trumps Drohung ist nichts Neues Iranische Medien haben unbeeindruckt auf die Drohung des US-PrĂ€sidenten mit einem „Wirtschaftskrieg“ gegen das Land reagiert. Donald Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch Irans und von SchlĂ€gen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als ĂŒbliche „psychologische KriegsfĂŒhrung und Propagandakampagne“ zu verstehen. Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“ Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-PrĂ€sident Donald Trump Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. Auch mĂŒsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, FlughĂ€fen und Regierungsbehörden bei einer UnterstĂŒtzung Irans mit „gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, verkĂŒndete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller VerbĂŒndeten der USA, um die von Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen. Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er im Krieg gegen Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge fĂŒr sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militĂ€rischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Nicht nur bei den Verhandlungen ĂŒber eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten, zeigte sich Teheran unbeeindruckt von den regelmĂ€ĂŸigen DrohgebĂ€rden des Republikaners. Auch dieses Mal wĂ€hlte er scharfe Worte und sprach von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein mit Superlativen gespicktes Vorhaben verglich er mit einem „wirtschaftlichen D-Day“ fĂŒr Iran. Schon seit LĂ€ngerem gelten Sanktionen der USA gegen Iran. Nun scheint Trump diese nochmal ausweiten zu wollen. „Ölschmuggel, WĂ€hrungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden“, schrieb Trump weiter. Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch stark unter Druck – auch weil er im Krieg gegen Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge fĂŒr sich verbuchen kann. Weder auf diplomatischer noch auf militĂ€rischer Ebene scheint es in seinem Sinne voranzugehen. Nicht nur bei den Verhandlungen ĂŒber eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die Handelsschiffe vor Kriegsbeginn noch ungehindert passieren konnten, zeigte sich Teheran unbeeindruckt von den regelmĂ€ĂŸigen DrohgebĂ€rden des Republikaners. Auch dieses Mal wĂ€hlte er scharfe Worte und sprach von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. Sein mit Superlativen gespicktes Vorhaben verglich er mit einem „wirtschaftlichen D-Day“ fĂŒr Iran. Schon seit LĂ€ngerem gelten Sanktionen der USA gegen Iran. Nun scheint Trump diese nochmal ausweiten zu wollen. „Ölschmuggel, WĂ€hrungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden“, schrieb Trump weiter. Wie genau der US-PrĂ€sident die FĂŒhrung in Teheran in die Knie zwingen will, blieb aber offen. Ebenso die Frage, welche Konsequenzen LĂ€ndern drohen, die Iran „unterstĂŒtzen“. Damit könnten vor allem Staaten wie Russland, Indien oder China gemeint sein, die weiterhin iranisches Öl beziehen. Der Ölexport ist die wichtigste Einnahmequelle des islamistischen Machtapparats in Iran. Vor wenigen Tagen war eine Frist abgelaufen, in der Vertreter der USA und Irans Verhandlungen ĂŒber zentrale Streitfragen wie das iranische Atomprogramm abschließen wollten. Wesentliche Fortschritte scheint es aber nicht gegeben zu haben. Nach Worten Trumps vom Dienstag gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr. „Es finden derzeit keine GesprĂ€che oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er mit. Am Vortag hatte er dem US-Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stĂŒnden im direkten Kontakt mit der mĂ€chtigen iranischen Revolutionsgarde. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen GesprĂ€chen und VerhandlungsstĂ€nden fĂŒr Aufsehen gesorgt, die von Iran dementiert wurden. Nach Worten Trumps vom Dienstag gab es zuletzt keine laufenden Verhandlungen mehr. „Es finden derzeit keine GesprĂ€che oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er mit. Am Vortag hatte er dem US-Sender Fox News noch gesagt, Vertreter der US-Regierung stĂŒnden im direkten Kontakt mit der mĂ€chtigen iranischen Revolutionsgarde. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder mit Behauptungen zu angeblichen GesprĂ€chen und VerhandlungsstĂ€nden fĂŒr Aufsehen gesorgt, die von Iran dementiert wurden. Britische Behörde: Frachtschiff im Roten Meer getroffen Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt berichtete, dass 40 Seemeilen (rund 74 Kilometer) sĂŒdöstlich der jemenitischen Hafenstadt Mokka ein Frachtschiff von unbekannten Geschossen getroffen worden sei. An Bord des Schiffs sei zum Zeitpunkt des Vorfalls niemand gewesen, der Schaden sei jedoch erheblich. Die Huthi-Miliz in Jemen hat bereits mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer fĂŒr sich reklamiert. Wegen der Angriffe wird befĂŒrchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kĂŒrzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der ĂŒber den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal fĂŒhrt. Durch die Bab al-Mandab („Tor der TrĂ€nen“) laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen seit 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeintrĂ€chtigt. Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstĂŒtzten jemenitischen Regierung und den Huthi hatte sich zuletzt erneut verschĂ€rft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. Im Zuge des Iran-Kriegs war der Konflikt aufs Neue entflammt. Die Huthi-Miliz in Jemen hat bereits mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer fĂŒr sich reklamiert. Wegen der Angriffe wird befĂŒrchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kĂŒrzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der ĂŒber den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal fĂŒhrt. Durch die Bab al-Mandab („Tor der TrĂ€nen“) laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen seit 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeintrĂ€chtigt. Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstĂŒtzten jemenitischen Regierung und den Huthi hatte sich zuletzt erneut verschĂ€rft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022. Im Zuge des Iran-Kriegs war der Konflikt aufs Neue entflammt. Trump veröffentlicht Karte vom Persischen Golf: „Neues US-Gebiet“ US-PrĂ€sident Donald Trump veröffentlichte auf seiner Plattform Truth Social eine Karte mit der Straße von Hormus im Persischen Golf. Sie war versehen mit der Überschrift „New U.S. Territory“ (Neues US-Gebiet). Bereits vor wenigen Tagen hatte der Republikaner gesagt, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklĂ€ren zu wollen. Kritik auf Trumps Post folgte prompt. „Bald wird sich seine Illusion bezĂŒglich der Straße von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren“, schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Zuletzt hatten die Fundamentalisten in der iranischen FĂŒhrung fĂŒr eine offensivere Konfrontation mit den USA geworben. Kritik auf Trumps Post folgte prompt. „Bald wird sich seine Illusion bezĂŒglich der Straße von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren“, schrieb Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Zuletzt hatten die Fundamentalisten in der iranischen FĂŒhrung fĂŒr eine offensivere Konfrontation mit den USA geworben. Trump: Keine GesprĂ€che mit Iran Nach dem Ende der 60-tĂ€gigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-PrĂ€sident Donald Trump nicht in Verhandlungen. „Es finden derzeit keine GesprĂ€che oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er auf der Plattform Truth Social mit. Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stĂŒnden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder Angaben ĂŒber mutmaßliche GesprĂ€che oder VerhandlungsstĂ€nde mit Iran gemacht, die dieser dementierte. Zudem behauptete Trump, die Straße von Hormus bleibe geöffnet. TatsĂ€chlich gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffe auf Handelsschiffe. Der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute nahm zuletzt wieder ab. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibe intakt, schrieb Trump weiter. Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stĂŒnden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder Angaben ĂŒber mutmaßliche GesprĂ€che oder VerhandlungsstĂ€nde mit Iran gemacht, die dieser dementierte. Zudem behauptete Trump, die Straße von Hormus bleibe geöffnet. TatsĂ€chlich gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffe auf Handelsschiffe. Der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute nahm zuletzt wieder ab. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibe intakt, schrieb Trump weiter.

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