economic_finance3447 wordsRead on Arc Codex

KURZMELDUNGEN - Wirtschaft: Nvidia und Wall Street wollen halbe Billion Dollar fĂĽr KI mobilisieren

Wirtschaft: Nvidia und Wall Street wollen halbe Billion Dollar für KI mobilisieren Dies sind die neuesten Meldungen. Nvidia und Wall Street planen 500 Milliarden für KI-Infrastruktur (dpa)/nam. Der Chipkonzern Nvidia möchte zusammen mit Schwergewichten der Wall Street mindestens eine halbe Billion Dollar für Investitionen in KI-Infrastruktur mobilisieren. Dazu sollen Investorengelder für den Ausbau von Rechenzentren mit Nvidia-Chips gewonnen werden. An der Partnerschaft beteiligen sich unter anderem Goldman Sachs sowie die Investmentfirmen Apollo, Blackrock und KKR. Wann die Summe erreicht werden soll, ist noch offen. Nvidia ist der mit Abstand führende Anbieter von Chipsystemen für Training und Betrieb Künstlicher Intelligenz. Cloud-Schwergewichte wie Amazon, Google, Microsoft und Meta investieren gerade hunderte Milliarden Dollar in den Ausbau von KI-Rechenzentren. Von den neuen Fonds sollen unter anderem KI-Labore und Start-ups profitieren, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang im US-Wirtschaftssender CNBC. Nvidia hat sich zuletzt auch selbst an KI-Firmen beteiligt, die im Gegenzug in Technik des Chipkonzerns investieren. Diese «Kreislauf-Deals» wurden am Markt zum Teil mit Sorge betrachtet. Huang verwies darauf, dass der Aufbau von Rechenzentren pro Gigawatt Stromverbrauch etwa 50 bis 60 Milliarden Dollar koste. Blackrock-Chef Larry Fink betonte, dass allein die USA nach Schätzungen KI-Rechenzentren mit mehr als 70 Gigawatt Leistung brauchen würden. Goldman-Sachs-Chef David Solomon räumte ein, dass es im KI-Wettbewerb Gewinner und Verlierer geben werde. Sie erwarten, dass sich Rechenkapazität als Investment-Kategorie durchsetzen werde. US-Regierung zahlt RWE mehr als eine Milliarde Dollar für Stopp von Windkraft-Projekt (dpa)/eca. Der deutsche Energiekonzern RWE hat ein geplantes Projekt für den Betrieb von Windkraftanlagen in amerikanischen Gewässern zurückgezogen. Im Gegenzug zahlt die US-Regierung dem Konzern einen Ausgleich in Höhe von 1,22 Milliarden Dollar. «Nach sorgfältiger Abwägung wurde festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben ist», teilte das Unternehmen mit. Der Vergleich sehe vor, dass RWE auf Ansprüche gegen die amerikanische Regierung verzichtet und Pachtrechte für Windkraftanlagen vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurückgibt. RWE hatte laut eigenen Angaben bereits mehr als eine Milliarde Dollar in das Projekt investiert. «Die Amerikaner verdienen ein Energiesystem, das auf gesundem Menschenverstand beruht – und nicht eines, das von kostspieligen Subventionen oder Technologien abhängt, die den gegenwärtigen Energiebedarf unseres Landes nicht decken können», sagte US-Innenminister Doug Burgum der Nachrichtenagentur dpa. Der amerikanische Präsident Donald Trump ist ein ausgewiesener Gegner der Windkraft. Er bevorzugt Stromgewinnung aus Kohle. Apollo macht bei Easyjet das Rennen (dpa) Der britische Billigflieger Easyjet geht an den US-Finanzinvestor Apollo. Dieser sicherte sich nach einigem Hin und Her die Unterstützung des Managements und der Gründerfamilie Haji-Ioann für seine Offerte über 7,15 britische Pfund je Easyjet-Aktie beziehungsweise 5,7 Milliarden Pfund. Ein Gebot in dieser Höhe hatte Apollo bereits vor vier Wochen angedeutet. Offen war noch, ob der US-Finanzinvestor Castlelake, der seit Mai um den Billigflieger gebuhlt hatte, noch mal nachlegt. Dies tat er aber nicht, sondern zog sich am Donnerstag endgültig zurück. An der Börse ging es für die Easyjet-Aktie am Donnerstagnachmittag zunächst um bis zu zehn Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen über den Rückzug von Castlelake berichtet hatte. Als dann wenige Minuten später die Mitteilung über die Einigung mit Apollo über den Ticker lief, ging es mit dem Kurs kräftig nach oben. Am späten Nachmittag gewann die Easyjet-Aktie vier Prozent auf 675 Pence. Damit liegt der Kurs knapp sechs Prozent unter der Apollo-Offerte. Der Kurs des Papiers hat sich im Zuge des Übernahmekampfs etwas mehr als verdoppelt, nachdem die Aktie Mitte Mai noch auf ein Mehrjahrestief gefallen war. Umstrukturierung bei Google Deepmind ice. Die Google-Muttergesellschaft Alphabet gab am Mittwoch (5. 8.) eine Umstrukturierung der Führungsspitze ihrer KI-Sparte DeepMind bekannt: Der Nobelpreisträger und Starforscher Demis Hassabis wird von seiner Position als CEO in die des Vorsitzenden wechseln. Zudem wird er den neu geschaffenen Titel des Chefwissenschaftlers von Alphabet übernehmen. Die Position von Hassabis wird von seinem bisherigen Stellvertreter, Koray Kavukcuoglu, übernommen. Die Aktien von Alphabet fielen nach Bekanntwerden der Nachricht um vier Prozent. Die Umstrukturierung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Google DeepMind: Die Flaggschiff-Version des neuesten «Gemini»-Modells ist trotz einer für Juni geplanten Markteinführung noch immer nicht veröffentlicht. Das weckt bei Investoren Befürchtungen, dass Google hinter seine Konkurrenten Anthropic und OpenAI zurückfällt. Adecco präsentiert seine Quartalszahlen ice. Der Schweizer Personaldienstleister Adecco hat seine Zahlen für das zweite Quartal präsentiert. Wie das Unternehmen am Donnerstag (6. 8.) mitteilte, ist der Umsatz um 4,0 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro gestiegen. Anders verhielt es sich bei der Bruttomarge: Sie sank gegenüber der Vorjahresperiode um 0,3 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn ist mit 16 Prozent auf 165 Millionen Euro angestiegen. Die neuen Zahlen liegen über den Erwartungen der Analysten. Laut dem Adecco-Chef Denis Machuel konnte man den Marktanteil der gesamten Gruppe ausbauen. Nach Einigung mit Preisüberwacher: Briefe werden ab 2027 teurer ice. Um den wirtschaftlichen Druck auf die Post abzufedern, haben sich der Preisüberwacher und die Post auf neue Preise geeinigt, wie die beiden Parteien am Donnerstag (6. 8.) mitteilten. Laut der Vereinbarung werden die Gewichtsstufen für die A- und B-Post-Briefe neu festgelegt. Die Standardkategorie umfasst neu Sendungen bis 50 g. Bisher lag die Obergrenze bei 100 g. Zudem gibt es eine Veränderung bei den Preisen für Briefe. Standard-A-Post-Briefe kosten ab Anfang 2027 neu 1.40 Franken. Das sind 20 Rappen mehr als zuvor. Bei Standard-B-Post-Briefen steigt der Preis um 10 Rappen auf 1.10 Franken. Keine Veränderungen gibt es bei den Listenpreisen für nationale und internationale Paketsendungen: Sie bleiben auf dem bisherigen Stand. Swiss Re steigert Gewinn und verschärft Sparkurs gui. Der Rückversicherer Swiss Re hält Kurs. Im ersten Halbjahr hat er den Konzerngewinn um 9 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar gesteigert. Damit wurden bereits 63 Prozent des Gewinnzieles von 4,5 Milliarden Dollar für das ganze Jahr erreicht. Gleichzeitig kündigte der Konzernchef Andreas Berger ein neues Sparprogramm an. Neu sollen die Betriebskosten bis 2028 um 500 Millionen Dollar gesenkt werden. Bislang lag das Ziel bei 300 Millionen Dollar bis 2027. Die Kostensenkung werde einen Stellenabbau zur Folge haben, sagte Berger laut Reuters in einer Telefonkonferenz. Zur Höhe des Stellenabbaus machte er keine Angaben. Alle drei Sparten trugen im ersten Halbjahr zum Gewinnwachstum bei. Der grösste Bereich, das Sach- und Haftpflichtgeschäft, profitierte von einer geringeren Belastung durch Naturkatastrophen. Die Anleger reagierten verhalten auf die Ergebnisse. Im frühen Handel lag der Kurs der Swiss-Re-Aktie leicht unter dem Wert des Vortages. Die Swisscom erzielt mehr Gewinn und kündigt Veränderungen in der Konzernleitung an ice. Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom hat am Donnerstag (6. 8.) sein Quartalsergebnis vorgestellt. Im ersten Halbjahr erzielte die Swisscom einen Umsatz von 7,2 Milliarden Franken – das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 3 Prozent. Der Betriebsgewinn wiederum wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent auf 2,56 Milliarden Franken. «Die operative und finanzielle Entwicklung der Swisscom-Gruppe liegt im Rahmen unserer Erwartungen», sagte Christoph Aeschlimann, CEO der Swisscom-Gruppe. Zudem baut die Swisscom die Führung ihres Schweizer Geschäfts um. Dirk Wierzbitzki wird CEO und Rolf Stettler CFO für das Schweizer Geschäft. Sie werden ihre Funktion am 1. Januar 2027 antreten. Wierzbitzki ist seit 2010 bei der Swisscom tätig. Seit 2016 ist er Mitglied des Executive Committee Swisscom Schweiz und leitet den Bereich Privatkunden. Rolf Stettler ist derzeit Head of Finance Schweiz. Die Zurich-Gruppe beschleunigt ihr Wachstum ice. In der ersten Jahreshälfte 2026 konnte die Zurich-Gruppe ihr Ergebnis deutlich steigern, wie der Versicherer am Donnerstag (6. 8.) mitteilte. Die Zurich-Gruppe habe in allen Geschäftsbereichen ein starkes und sich beschleunigendes Wachstum verzeichnet. Besonders profitable Sparten seien die Schaden- und Unfallversicherung (P&C) sowie der Bereich Lebensversicherungen. Der Betriebsgewinn stieg um 13 Prozent auf 4,77 Milliarden Dollar. Die Versicherung überstieg damit die Erwartungen der Analysten. Der Reingewinn stieg stärker als erwartet um 14 Prozent auf 3,49 Milliarden Dollar. Commerzbank steigert den Gewinn (dpa) Die Commerzbank hat im zweiten Quartal fast doppelt so viel verdient wie ein Jahr zuvor und sucht auf dieser Basis nun das Gespräch mit ihrer Grossaktionärin Unicredit. Der Überschuss im Zeitraum April bis Juni legte auf 898 Millionen Euro zu, wie der Dax-Konzern in Frankfurt am Donnerstag (6. 8.) mitteilte. Ein Jahr zuvor hatten Kosten für den Abbau Tausender Jobs den Gewinn auf 462 Millionen Euro gedrückt. Nach einem Rekordergebnis im ersten Halbjahr sieht sich die Commerzbank gut positioniert, ihr Gewinnziel von mindestens 3,4 Milliarden Euro im Gesamtjahr zu erreichen. Die Bank will weitere bis zu 1,2 Milliarden Euro in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Mit Aktienrückkäufen und höheren Gewinnen wollte der Vorstand die Aktionäre bei der Stange halten und so die Unabhängigkeit der zweitgrössten börsennotierten Bank Deutschlands sichern. Doch die italienische Grossbank Unicredit hat knapp zwei Jahre nach ihrem Einstieg bei der Commerzbank Zugriff auf fast die Hälfte der Anteile. Unicredit-Chef Andrea Orcel erwartet nach jüngsten Aussagen eine baldige Kontrollübernahme bei dem Frankfurter Institut. Siemens legt erfolgreiches Quartalsergebnis vor (dpa) Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres nicht nur deutlich mehr verdient, sondern hebt auch die Prognose für das laufende Jahr, wie das Unternehmen am Donnerstag (6. 8.) mitteilte. Nach Steuern machten die Münchner von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn – rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. «Wir haben ein weiteres sehr erfolgreiches Quartal abgeschlossen», sagt Konzernchef Roland Busch. Pro Aktie erwartet Siemens jetzt nicht mehr zwischen 10,70 und 11,10 Euro Gewinn, sondern 11,20 bis 11,50. Grob auf den Konzern hochgerechnet sind das im Mittel einige hundert Millionen Euro mehr. Und auch die Basis für künftige Geschäfte ist gut: Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf fast 28 Milliarden. Laut Siemens ein Rekord. Der Ölkonzern BP vermeldet ein deutliches Gewinnplus (dpa) Die hohen Ölpreise haben BP im zweiten Quartal infolge des Iran-Kriegs einen Gewinnsprung beschert. In den drei Monaten bis Ende Juni betrug der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn rund 5,7 Milliarden Dollar, wie der britische Ölkonzern in London mitteilte. Das war doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf gut fünf Milliarden Dollar erwartet. Die Ölpreise lagen im zweiten Quartal deutlich über denjenigen des Vorjahres, da der Iran die Strasse von Hormuz nach den Angriffen von USA und Israel faktisch gesperrt hatte. Dies trieb auch die Preise für Raffinerieprodukte wie Diesel und Kerosin in die Höhe. Nach Angaben von Unternehmenschefin Meg O'Neill macht BP Fortschritte beim Umbau und der Stärkung der Bilanz. Das Unternehmen habe Massnahmen ergriffen, um den Konzern zu straffen und zu stärken, sagte die Managerin, die Anfang April die Führung beim Ölkonzern übernommen hat. Allerdings seien die drei Monate bis Ende Juni operativ nicht so gut gelaufen wie ein Quartal zuvor, mahnte die BP-Chefin. So seien die Förderanlagen weniger zuverlässig gewesen, die Produktion sei zurückgegangen und die Raffinerien hätten weniger Rohöl verarbeitet. O'Neill führte dies nur zum Teil auf geplante Wartungsarbeiten und den Konflikt im Nahen Osten zurück. Die Swiss schliesst das erste Halbjahr 2026 mit einem operativen Ergebnis von 189 Millionen Franken ab glu. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet die Schweizer Fluggesellschaft Swiss ein operatives Ergebnis von 189,3 Millionen Franken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 3 Prozent, wie die Swiss in einer Medienmitteilung am Dienstag (4. 8.) schreibt. Die operativen Erträge fallen 3,2 Prozent höher aus als im Vorjahr und betragen insgesamt 2,77 Milliarden Franken. Die hohen Treibstoffkosten seit dem Ausbruch des Kriegs in Iran belasten laut der Swiss das Ergebnis. Die Nachfrage sei aber stark geblieben, besonders im Premiumsegement. Während die Anzahl Flüge gesunken ist, ist das Passagiervolumen leicht gestiegen. Im ersten Halbjahr transportierte die Swiss insgesamt rund 8,5 Millionen Menschen auf über 67 400 Flügen. Erste Erkenntnisse zu den Massnahmen zur Kosteneinsparung bewertet die Swiss in der Mitteilung positiv. Gleichzeitig befinde man sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld mit geopolitischen Unsicherheiten und hoher Volatilität. Die KI-Datenfirma Palantir verzeichnet mehr als 90 Prozent Umsatzplus (dpa) Das Geschäft der Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal rasant gewachsen. Das Unternehmen ist bekannt für seine Zusammenarbeit mit amerikanischen Sicherheitsbehörden. Palantir konnte den Umsatz im Jahresvergleich mit einem Plus von 93 Prozent fast verdoppeln, wie es in einer Medienmitteilung von Montag (3. 8.) heisst. Mit Erlösen von knapp 1,94 Milliarden Dollar übertraf Palantir deutlich die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Allein binnen drei Monaten wuchs der Umsatz um rund ein Fünftel. Palantir ist auf die Auswertung grosser Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militär-Informationen analysiert werden. Die Palantir-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund 14 Prozent. Das Unternehmen hob die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an und übertraf mit der Vorhersage für das laufende Quartal die Markterwartungen. Das aktuelle Wachstum kommt vor allem aus dem Geschäft in den USA. Die Erlöse im Heimatmarkt waren im vergangenen Vierteljahr mit 1,57 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Das Geschäft mit Regierungsbehörden wuchs um 90 Prozent auf 809 Millionen Dollar. Das Geschäft mit Unternehmen in den USA stieg um 149 Prozent auf 764 Millionen Dollar. Wegen Erdölprodukten – Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind seit letztem Jahr gestiegen boh. Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) ist im Vergleich zum Juli letzten Jahres um 0, 4 Prozent gestiegen, wie aus Zahlen des Bundesamts für Statistik hervorgeht. Derzeit steht er bei 101,1 Punkten (Dezember 2025 = 100). Gegenüber dem Vorjahresmonats sind insbesondere der Luftverkehr (4,9 Prozent), Diesel (11, 4 Prozent), Benzin (8,1 Prozent) und Heizöl (30,9 Prozent) teurer geworden. Im Vergleich zum Juni sind die Konsumentenpreise im Juli allerdings leicht (0,1 Prozent) gesunken. Dies liegt an den nun wieder sinkenden Preise für den Luftverkehr und Erdölprodukte. Ebenfalls sind aufgrund des saisonalen Ausverkaufs Kleider und Schuhe im Verhältnis zum direkten Vormonat günstiger geworden. Deutsche Bahn verzeichnet Plus von 147 Millionen Euro (dpa) Die Deutsche Bahn kann trotz unpünktlichen Zügen und maroder Infrastruktur auf ein wirtschaftlich erfolgreiches erstes Halbjahr zurückschauen. Der staatseigene Konzern erzielte ein Plus von 147 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2025 stand beim Ergebnis nach Steuern noch ein Minus von 760 Millionen Euro zu Buche. Wie die Bahn mitteilte, verbesserte sich das operative Ergebnis (der Ebit) um 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro. «Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt unser Eisenbahngeschäft unter dem Strich wieder schwarze Zahlen», sagte die seit Oktober amtierende Bahnchefin Evelyn Palla laut einer Mitteilung. Sie sei aber erst zufrieden, «wenn auch die Qualität im täglichen Eisenbahnverkehr überzeugt». Als Gründe für das bessere Ergebnis nannte die Bahn den begonnenen Konzernumbau, der auch Kostensenkungen und Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern vorsieht. Im Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Dabei soll mehr Verantwortung in die Fläche gegeben werden, die örtlichen Zuständigen sollen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden. Bei BMW bricht der Gewinn um mehr als ein Drittel ein (dpa) BMW brechen die Gewinne weg. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro – 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie er mitteilte. Auch die Umsätze sanken deutlich – von 34 Milliarden auf 31 Milliarden Euro. Die Zahlen kommen nur einen Tag, nachdem ein Stellenabbauprogramm bekannt wurde. Blickt man nur auf den Bereich Automobile, ist der Einbruch bei BMW sogar noch drastischer. In diesem Geschäftsbereich sackte das operative Ergebnis (der Ebit) um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen ab. Das führt zur ungewöhnlichen Situation, dass BMW im abgelaufenen Quartal mehr mit seinen Finanzdienstleistungen verdiente als mit der Herstellung von Autos. Vor allem die Geschäfte in China liefen schlecht. Der BMW-Absatz ist dort im zweiten Quartal um fast ein Drittel eingebrochen. Beim Autokonzern BMW sollen weltweit 8000 Jobs abgebaut werden (dpa) BMW legt ein grosses Stellenabbauprogramm auf. Weltweit sollen rund 8000 Jobs wegfallen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen erfuhr. Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation sowie ein Abfindungsprogramm auf freiwilliger Basis in Deutschland erfolgen. Das Abfindungsprogramm soll von Oktober 2026 bis Ende 2027 laufen und sich an alle Mitarbeiter in Deutschland ausserhalb der direkten Produktion wenden. Da mehr als die Hälfte der knapp 154 000 BMW-Mitarbeiter in Deutschland tätig ist und hier auch das Abfindungsprogramm aufgelegt wird, ist es wahrscheinlich, dass am Ende auch mehr als die Hälfte der betroffenen Jobs auf Deutschland entfällt. BMW äusserte sich zunächst nicht zu den Plänen. Dass BMW ein Stellenabbauprogramm bevorsteht, darüber wird seit Mitte Juni spekuliert. Damals hatte der nur einen Monat zuvor vom Produktionsvorstand zum Konzernchef aufgestiegene Milan Nedeljkovic eine deutliche Gewinnwarnung geben müssen. Seinerzeit hiess es zudem, dass der Konzern «die laufenden Kostensenkungen durch weitere Struktur- und Effizienzmassnahmen intensivieren und beschleunigen» werde. Porsche meldet 1,07 Milliarden Gewinn in der ersten Jahreshälfte 2026 (dpa) Der Gewinn von Porsche hat sich in der ersten Jahreshälfte stabilisiert, wie das Unternehmen am Mittwoch (29. 7) mitteilte. Demnach lag das Ergebnis nach Steuern von Januar bis Juni bei 1,07 Milliarden Euro. Das ist fast die Hälfte mehr als im ersten Halbjahr 2025. Gründe seien unter anderem das konsequente Management von Kosten und Preisen. Porsche bekräftigte zugleich seine Jahresprognose. Die Zuwächse gehen zu einem grossen Teil auf den Wegfall von Sonderkosten – unter anderem für die Strategiekorrektur bei E-Autos und den Konzernumbau – zurück. In Summe waren das im ersten Halbjahr 2025 rund 800 Millionen Euro. Unter anderem deshalb war das Konzernergebnis damals von 2,15 Milliarden auf gut 718 Millionen Euro abgesackt. Im ersten Halbjahr 2026 lagen die Kosten für die strategische Neuaufstellung der VW-Tochter den Angaben nach bei rund 400 Millionen Euro. Diese seien aber grossteils durch Verhandlungen mit Lieferanten kompensiert worden. Übrig blieb eine Belastung von rund 100 Millionen Euro. Das heisst: Ohne die aufgelösten Rücklagen stünde Porsche nicht viel besser da als im Vorjahr. Deutsche Bank erzielt Gewinn auf Rekordniveau (dpa) Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau erzielt. Das Vorsteuerergebnis war mit 2,68 Milliarden Euro nur minimal geringer als im gleichen Zeitraum des Rekordjahres 2007, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 1,64 Milliarden Euro – zehn Prozent mehr als im Vorjahr, aber etwas weniger als 2007. Im zweiten Halbjahr will die Bank weitere 500 Millionen Euro in den Rückkauf eigener Aktien stecken. «Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können», sagte Konzernchef Christian Sewing. Der Manager, der die Führung des Geldhauses nach etlichen Krisenjahren im April 2018 übernommen hatte, hat das Ziel ausgegeben, die Eigenkapitalrendite auf mehr als 13 Prozent zu steigern. Im zweiten Quartal lag sie bei 11 Prozent. Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie effizient Banken das Kapital zur Erzielung von Gewinnen einsetzen. Künstliche Intelligenz (KI) eröffne «neue Möglichkeiten, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und zusätzliche Einsparungen zu erzielen», bekräftigte Sewing. Im Zeitraum April bis Juni 2026 ging es besonders stark in der Investmentbank nach oben, die zum Beispiel mit Finanzierung und Beratung von Unternehmen sowie Begleitung bei Börsengängen und Wertpapieremissionen Geld verdient: Der Vorsteuergewinn der Sparte stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Apple erstmals mehr als fünf Billionen Dollar wert (dpa) Apple hat als zweites Unternehmen überhaupt die Marke von fünf Billionen Dollar Börsenwert geknackt. Den Ausschlag gab im US-Handel ein zwischenzeitiges Kursplus von fast zwei Prozent auf das Rekordhoch von 342,89 Dollar pro Aktie. Danach notierte Apple zunächst wieder knapp unter der Fünf-Billionen-Marke – aber immer noch als wertvollstes Unternehmen an der US-Börse vor dem Chipspezialisten Nvidia. Nvidia war bisher das einzige Unternehmen, das es auf fünf Billionen Dollar Börsenwert gebracht hatte. In der Spitze war der Vorreiter bei KI-Chips Mitte Mai rund 5,7 Billionen Dollar wert. Doch in den vergangenen Wochen sanken die Kurse von KI-Unternehmen nach wieder aufgeflammten Zweifeln an der Nachhaltigkeit des teuren Booms bei der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Die Apple-Aktie war dagegen im Aufwärtstrend. Mercedes-Benz trotzt dem schwachen Chinageschäft mit Kostendisziplin ael. Der Autobauer Mercedes-Benz hat im zweiten Quartal trotz rückläufigem Umsatz einen höheren Gewinn erzielt. Der Konzernumsatz sank auf 32,1 Milliarden Euro, nach 33,2 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis (Ebit) legte dagegen auf 1,5 Milliarden Euro zu, das bereinigte Ebit stieg auf 2,3 Milliarden Euro. Grund für die Diskrepanz sind vor allem Einsparungen im Rahmen des Sparprogramms «Next Level Performance»: Die Verwaltungskosten sanken um 14 Prozent, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben um 12 Prozent. Belastend wirkte weiterhin das Geschäft in China. Der Pkw-Absatz brach dort um 30 Prozent ein, was Mercedes mit intensivem Wettbewerb und einer verhaltenen Nachfrage begründet. Die Kernsparte Cars verzeichnete deshalb einen Rückgang des bereinigten Ebit auf 909 Millionen Euro, nach 1,228 Milliarden Euro im Vorjahr. Zudem musste der Konzern Wertminderungen von 704 Millionen Euro auf chinesische Beteiligungen verbuchen. Deutlich zulegen konnte hingegen der Absatz von Elektrofahrzeugen: Er stieg konzernweit um 51 Prozent, in Europa gar um 87 Prozent. Auch die Finanzsparte lieferte mit einem Ebit-Plus von 70 Prozent einen wichtigen Ergebnisbeitrag. Für das Gesamtjahr rechnet Mercedes nun mit einem Pkw-Absatz und Konzernumsatz leicht unter Vorjahresniveau – eine Abschwächung gegenüber der bisherigen Prognose. Gleichzeitig hob der Konzern die erwartete Eigenkapitalrendite der Finanzsparte sowie den Zielwert für den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an.

How it works

Once you click Generate, Ollama reads this article and crafts 5 comprehension questions. Your answers are graded against the article content — general knowledge won't be enough. Score 70+ to count toward your certificate.

Questions are cached — you'll always get the same 5 for this article.