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Iran-News heute: Trump schießt gegen Verbündete

live •Iran-News Trump schießt gegen Verbündete – »Holt euch euer eigenes Öl« Der US-Präsident beklagt mangelnde Unterstützung im Irankrieg, nun keilt er gegen Nato-Mitglieder. Und: Israel will Grenzgebiet im Südlibanon unbewohnbar machen. Die News. Mit Holger Dambeck, Claus Hecking, Philipp Löwe, Maximilian Popp, Florian Pütz, Fritz Schaap, Elisa Schwarze, Sebastian Stoll, Anastasia Trenkler und Mathieu von Rohr Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige Updates Sortierung Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost - US-Präsident Donald Trump will den Krieg laut einem Medienbericht offenbar beenden, auch wenn die Straße von Hormus noch blockiert ist. Später rief er Verbündete dazu auf, die Meerenge mit eigenen Streitkräften zu sichern, wenn sie Öl bekommen möchten. - Israel ist nach eigenen Angaben für einen »wochenlangen« Krieg aufgestellt. Für den Libanon hat Verteidigungsminister Israel Katz die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Landes angekündigt. - Italien hat den USA laut Medienberichten untersagt, auf einem ihrer Militärstützpunkte zu landen. - In den USA liegt der Benzinpreis am Dienstag über der 4-Dollar-Marke. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+ - SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft - Ausgerechnet JD Vance soll jetzt Trumps Irankrieg beenden. Der US-Präsident hat seinen Vize zum Verhandler mit dem Regime ernannt. Das kann ihn zum Helden machen. Oder seine Karriere gefährden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen 📌 Analyse: Trump will das Hormus-Problem den Europäern zuschieben – wie realistisch ist das? Donald Trump will das Problem, das er der Welt beschert hat, angeblich nicht mehr selbst lösen – sondern ausgerechnet jenen Verbündeten zuschieben, mit denen er gerade im schärfsten Clinch liegt. Er macht keinen Hehl aus seiner Wut. In einem Post auf Truth Social attackierte er Frankreich, weil es US-Militärmaschinen mit Nachschub für Israel den Überflug verweigert habe: Frankreich sei »VERY UNHELPFUL« gewesen – »The U.S.A. will REMEMBER!!!« In einem anderen Post forderte er Großbritannien auf, sich »etwas verspäteten Mut zuzulegen«, zur Straße von Hormus zu fahren und sie sich »einfach nehmen«. Die USA würden dabei nicht mehr helfen, so Trump: »Buy from the U.S., we have plenty.« Abschluss: »Go get your own oil!« Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte vom Podium: Die Öffnung der Meerenge sei kein US-Ziel. Das »Wall Street Journal« hatte zuvor berichtet, Trump sei bereit, den Irankrieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibe. Die USA würden dabei nicht mehr helfen, so Trump: »Buy from the U.S., we have plenty.« Abschluss: »Go get your own oil!« Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte vom Podium: Die Öffnung der Meerenge sei kein US-Ziel. Das »Wall Street Journal« hatte zuvor berichtet, Trump sei bereit, den Irankrieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus blockiert bleibe. Trumps Behauptung, die Blockade betreffe die USA kaum, ist allerdings schlicht falsch. Der nationale Durchschnittspreis für eine Gallone Benzin überschritt am Dienstag die Vier-Dollar-Marke – 35 Prozent über dem Stand bei Kriegsbeginn, der höchste Wert seit 2022. Die Inflation steigt, eine Rezession wird wahrscheinlicher. Es geht längst nicht nur um Benzin: Die Düngemittelpreise sind um die Hälfte gestiegen, mitten in der US-Pflanzsaison für Mais und Soja – eine Nahrungsmittelknappheit droht. Noch härter trifft es in der Tat Europa – also jene Verbündeten, denen Trump die Öffnung der Meerenge überlassen will. Die Gasspeicher waren Ende Februar nur zu einem Drittel gefüllt, Ökonomen warnen vor einer Rezession. Das führt aber nicht dazu, dass die Europäer Trumps Krieg unterstützen. Im Gegenteil: Spanien schloss am Montag seinen gesamten Luftraum für am Irankrieg beteiligte US-Flugzeuge, Italien verweigerte US-Kampfflugzeugen die Landung in Sigonella, Frankreich verweigert Überflüge. Die Haltung ist nach Friedrich Merz einhellig: Dies ist nicht unser Krieg. Rund 40 Länder signalisieren zwar Bereitschaft, die Durchfahrt am Persischen Golf zu sichern – aber erst, wenn die Kämpfe enden. Trump hat sich in eine Falle manövriert, die er selbst gebaut hat. Er möchte die Straße von Hormus zum Problem der anderen erklären, während in den USA Benzinpreise steigen und Rezessionsrisiken wachsen. Er verlangt von Verbündeten, die Folgen eines Kriegs auszubaden, den er ohne jede Konsultation begonnen hat. Sein Feldzug sollte Iran eigentlich als Bedrohung ausschalten. Einen Monat später kontrolliert Teheran die Meerenge, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls fließt – und das transatlantische Verhältnis hat Schäden genommen, die auch nach Kriegsende nicht verschwinden werden. Noch härter trifft es in der Tat Europa – also jene Verbündeten, denen Trump die Öffnung der Meerenge überlassen will. Die Gasspeicher waren Ende Februar nur zu einem Drittel gefüllt, Ökonomen warnen vor einer Rezession. Das führt aber nicht dazu, dass die Europäer Trumps Krieg unterstützen. Im Gegenteil: Spanien schloss am Montag seinen gesamten Luftraum für am Irankrieg beteiligte US-Flugzeuge, Italien verweigerte US-Kampfflugzeugen die Landung in Sigonella, Frankreich verweigert Überflüge. Die Haltung ist nach Friedrich Merz einhellig: Dies ist nicht unser Krieg. Rund 40 Länder signalisieren zwar Bereitschaft, die Durchfahrt am Persischen Golf zu sichern – aber erst, wenn die Kämpfe enden. Trump hat sich in eine Falle manövriert, die er selbst gebaut hat. Er möchte die Straße von Hormus zum Problem der anderen erklären, während in den USA Benzinpreise steigen und Rezessionsrisiken wachsen. Er verlangt von Verbündeten, die Folgen eines Kriegs auszubaden, den er ohne jede Konsultation begonnen hat. Sein Feldzug sollte Iran eigentlich als Bedrohung ausschalten. Einen Monat später kontrolliert Teheran die Meerenge, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls fließt – und das transatlantische Verhältnis hat Schäden genommen, die auch nach Kriegsende nicht verschwinden werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: Trumps Drohungen treiben den Ölpreis noch weiter hoch Nach dem Wut-Post von US-Präsident Donald Trump sind die Preise an mehreren internationalen Rohölbörsen nochmals deutlich gestiegen. Die Nordsee-Referenzsorte Brent verteuerte sich binnen weniger Stunden von 112 auf zeitweise über 119 Dollar je Barrel (159 Liter). Gegen 19.20 Uhr MEZ lag der Preis bei etwa 118,50 Dollar. Damit war er fast auf dem höchsten Stand seit der Energiekrise 2022 infolge von Russlands Überfall auf die Ukraine. Das besonders bei asiatischen Abnehmern gefragte Murban Crude aus Abu Dhabi kostete zeitweise sogar mehr als 120 Dollar je Fass. Trump hatte in einem Post auf seiner Plattform Truth Social andere westliche Länder attackiert und Großbritannien aufgefordert, selbst die von Iran faktisch blockierte Straße von Hormus einzunehmen. Die USA würden dabei nicht mehr helfen. Durch die Meerenge wurde in Friedenszeiten rund ein Drittel des weltweit verschifften Erdöls transportiert. Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptete später, die Öffnung der Straße von Hormus sei kein Kriegsziel der Vereinigten Staaten. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich zunächst lange nicht so stark wie Brent oder Murban; zeitweise kostete sie knapp 105 Dollar je Fass. WTI wird nicht durch die Straße von Hormus transportiert und in normalen Zeiten außerhalb Amerikas nicht so viel gehandelt wie etwa Brent. Dies könnte sich aber ändern. Denn die Abnehmer des Öls vom Persischen Golf, vor allem Verbraucher in asiatischen Staaten, müssen nun versuchen, den fehlenden Stoff in anderen Weltregionen zu besorgen. Trump forderte in seinem Truth-Social-Post: »Kauft von den USA, wir haben massig.« Allerdings ist die US-Ölproduktion in den vergangenen Wochen kaum gestiegen. Die Förderkosten in den Vereinigten Staaten sind vielerorts außerordentlich hoch. Mehr Nachfrage aus dem Ausland würde den Preis für WTI und andere US-Rohölsorten daher wohl noch weiter in die Höhe treiben. Und damit auch die Spritpreise an US-Tankstellen. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich zunächst lange nicht so stark wie Brent oder Murban; zeitweise kostete sie knapp 105 Dollar je Fass. WTI wird nicht durch die Straße von Hormus transportiert und in normalen Zeiten außerhalb Amerikas nicht so viel gehandelt wie etwa Brent. Dies könnte sich aber ändern. Denn die Abnehmer des Öls vom Persischen Golf, vor allem Verbraucher in asiatischen Staaten, müssen nun versuchen, den fehlenden Stoff in anderen Weltregionen zu besorgen. Trump forderte in seinem Truth-Social-Post: »Kauft von den USA, wir haben massig.« Allerdings ist die US-Ölproduktion in den vergangenen Wochen kaum gestiegen. Die Förderkosten in den Vereinigten Staaten sind vielerorts außerordentlich hoch. Mehr Nachfrage aus dem Ausland würde den Preis für WTI und andere US-Rohölsorten daher wohl noch weiter in die Höhe treiben. Und damit auch die Spritpreise an US-Tankstellen. Trump: »Holt euch euer eigenes Öl!« Donald Trump hat Verbündeten, die unter Versorgungsengpässen beim Kerosin leiden, geraten, Treibstoff in den USA zu kaufen. Alternativ sollten sie die Straße von Hormus mit eigenen Streitkräften sichern. »Ihr müsst lernen, für euch selbst zu kämpfen«, schreibt der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Großbritannien, das eine Beteiligung an den Angriffen auf Iran abgelehnt hatte, nannte Trump dabei ausdrücklich. Washington werde künftig nicht mehr einspringen, so der Präsident. Iran sei militärisch weitgehend ausgeschaltet, »das Schwerste« sei getan. Die Länder sollten sich nun »ihr eigenes Öl holen«. Großbritannien, das eine Beteiligung an den Angriffen auf Iran abgelehnt hatte, nannte Trump dabei ausdrücklich. Washington werde künftig nicht mehr einspringen, so der Präsident. Iran sei militärisch weitgehend ausgeschaltet, »das Schwerste« sei getan. Die Länder sollten sich nun »ihr eigenes Öl holen«. Scharfe Kritik äußerte Trump auch an Frankreich: Paris hatte US-Militärmaschinen mit Rüstungslieferungen für Israel verweigert, über französisches Territorium zu fliegen. Mit Blick auf die Ausschaltung der iranischen Führung sei das Verhalten Frankreichs »äußerst unkooperativ« gewesen, schreibt Trump. Die USA würden dies nicht vergessen. Foto: Mark Schiefelbein / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Jørgensen: »Keine Rückkehr zur Normalität in absehbarer Zukunft« Der Energiekommissar der Europäischen Union, Dan Jørgensen, rechnet mit längeren Auswirkungen des Irankriegs auf die Energiepreise. »Natürlich hoffen wir alle auf einen möglichst raschen Frieden, aber ich halte es für äußerst wichtig, so deutlich wie möglich zu sagen, dass wir selbst bei einem morgigen Friedensschluss in absehbarer Zukunft nicht zur Normalität zurückkehren werden«, sagte Jørgensen nach einer Videoschalte der Energieminister der EU. Der Däne hatte zuvor Vorbereitungen gegen mögliche Öl-Engpässe gefordert. Die Energieinfrastruktur in der Region sei durch den Krieg zerstört worden und werde weiter zerstört, so Jørgensen. Die Gaspreise in der EU seien seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten um rund 70 Prozent gestiegen, die für Öl um 60 Prozent. 30 Tage Konflikt hätten die Importkosten der Union für fossile Brennstoffe um 14 Milliarden Euro erhöht. Es gebe zwar derzeit in der EU »keine unmittelbaren Versorgungsengpässe bei Öl und Gas«, doch man beobachte eine Verknappung insbesondere bei Diesel und Flugkraftstoff sowie zunehmende Engpässe auf den globalen Gasmärkten und in der Folge Auswirkungen auf die Strompreise. Die Kommission koordiniere Maßnahmen zur Wiederauffüllung der Gasspeicher und zur Sicherung der Ölversorgung. Es gebe zwar derzeit in der EU »keine unmittelbaren Versorgungsengpässe bei Öl und Gas«, doch man beobachte eine Verknappung insbesondere bei Diesel und Flugkraftstoff sowie zunehmende Engpässe auf den globalen Gasmärkten und in der Folge Auswirkungen auf die Strompreise. Die Kommission koordiniere Maßnahmen zur Wiederauffüllung der Gasspeicher und zur Sicherung der Ölversorgung. EU mahnt Vorbereitungen gegen mögliche Öl-Engpässe an Die europäischen Energieminister wollen am Nachmittag in einer außerplanmäßigen Videokonferenz über die Sicherheit der Energieversorgung wegen der Krise im Nahen Osten sprechen. Energiekommissar Dan Jørgensen ruft die Teilnehmer laut EU-Kommission in einem Brief dazu auf, unter anderem Maßnahmen in Betracht zu ziehen, um die Nachfrage nach Öl zu reduzieren – vorwiegend im Transportsektor. Hintergrund ist die möglicherweise länger andauernde Störung des internationalen Energiehandels. Die Mitgliedstaaten sollen Vorkehrungen treffen, um die Versorgung mit Öl und raffinierten Erdölprodukten sicherzustellen, wie es in der Mitteilung der Kommission heißt. Die Versorgungssicherheit der Europäischen Union sei jedoch weiterhin gewährleistet, so Jørgensen. Als Sparmaßnahmen schlägt die Internationale Energieagentur (IEA) etwa vor, Businessflüge zu reduzieren, Carsharing und den öffentlichen Nahverkehr zu fördern oder die Zufahrt für Autos in Großstädten teils einzuschränken. Nicht dringende Wartungsarbeiten an Raffinerien sollten laut Jørgensen verschoben werden. Außerdem sollten verstärkt Biokraftstoffe anstelle von Erdölprodukten genutzt werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Unicef: Mehr als 340 getötete Kinder im Irankrieg Etwa einen Monat nach Beginn des Irankriegs sind nach Angaben des Uno-Kinderhilfswerks Unicef in der Nahostregion bereits mehr als 340 Kinder getötet und Tausende verletzt worden. Demnach starben in Iran 216 Kinder, im Libanon 124, in Israel vier Kinder, in Kuwait kam ein Kind ums Leben, wie die Organisation mitteilte. Verletzt wurden in Iran demnach mehr als 1.700 Kinder, im Libanon mehr als 400, in Israel mehr als 850. Auch in Bahrain und Jordanien wurden Kinder verletzt. Unicef forderte ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten. Alle Konfliktparteien sollten größtmögliche Zurückhaltung üben. Die Zivilbevölkerung – insbesondere Kinder – sowie zivile Einrichtungen müssten jederzeit geschützt werden. »Alle Konfliktparteien müssen dringend handeln, um das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen und die Rechte von Kindern zu wahren«, sagte Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sorge um Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi Die Stiftung der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi vermutet, dass die Menschenrechtlerin im Gefängnis einen Herzinfarkt erlitten hat. Das teilte die Stiftung in einem Post bei X mit. Die 53-Jährige sei am 24. März bewusstlos in ihrer Zelle aufgefunden worden. Vergangenen Samstag habe sie bei einem Besuch im Gefängnis Zandschan geschwächt, blass und abgemagert gewirkt, so ihre Mitstreiter weiter. Trotz deutlicher Anzeichen eines Herzinfarkts sollen die Behörden eine Verlegung in ein Krankenhaus verweigert haben. Mohammadi leide zudem seit ihrer gewaltsamen Verhaftung im Dezember 2025 unter anhaltenden Kopfschmerzen, Sehstörungen und gefährlichen Blutdruckschwankungen. Der zuständige Staatsanwalt von Zandschan soll Mohammadis Telefonkontakte auf Gespräche unter drei Minuten mit Geschwistern beschränkt und jeden Kontakt zu ihren Anwälten untersagt haben. Mitte Februar hatte das Revolutionsgericht Maschhad Mohammadi zu sechs Jahren Haft wegen »Verschwörung gegen die nationale Sicherheit« sowie zu weiteren 18 Monaten wegen »Propaganda gegen den Staat« verurteilt. Wegen weiterer Vorwürfe drohen ihr darüber hinaus weitere Haftjahre. Lesen Sie hier ein Interview, das die Friedensnobelpreisträgerin dem SPIEGEL im August 2025 gab. Der zuständige Staatsanwalt von Zandschan soll Mohammadis Telefonkontakte auf Gespräche unter drei Minuten mit Geschwistern beschränkt und jeden Kontakt zu ihren Anwälten untersagt haben. Mitte Februar hatte das Revolutionsgericht Maschhad Mohammadi zu sechs Jahren Haft wegen »Verschwörung gegen die nationale Sicherheit« sowie zu weiteren 18 Monaten wegen »Propaganda gegen den Staat« verurteilt. Wegen weiterer Vorwürfe drohen ihr darüber hinaus weitere Haftjahre. Lesen Sie hier ein Interview, das die Friedensnobelpreisträgerin dem SPIEGEL im August 2025 gab. Narges Mohammadi. Foto: Elham Abbasloo / IMAGO Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Bombeneinschläge in der Nähe des Büros der Weltgesundheitsorganisation Nahe dem Teheraner Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in den vergangenen zwei Nächten Einschläge registriert worden. Das teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit. Alle Mitarbeiter des WHO-Büros in Iran seien wohlauf und unverletzt, schrieb er. Es seien lediglich Fensterscheiben zu Bruch gegangen. »Angriffe, die den Betrieb von WHO und anderen Uno-Organisationen stören und deren bekannte Einrichtungen beschädigen, sind inakzeptabel und müssen unter allen Umständen verhindert werden«, so Tedros weiter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Pakistan und China sprechen sich für Frieden in Nahost aus Nach einem Treffen der Außenminister Chinas und Pakistans in Peking haben die Länder gemeinsame Positionen zum Krieg in Nahost vorgestellt. »China und Pakistan fordern eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und größtmögliche Anstrengungen, um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern«, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Zudem solle humanitäre Hilfe in die vom Krieg betroffenen Gebiete vorgelassen und eine normale Passage der Straße von Hormus ermöglicht werden. Pakistan hatte sich zuletzt um Vermittlung zwischen den USA und Iran bemüht. Am Wochenende hatte Islamabad die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Irankrieg empfangen. Pakistans Außenminister Ishaq Dar war infolge zu Gesprächen nach China aufgebrochen. China und Pakistan gelten als strategische Partner. Chinas Außenminister Wang Yi (rechts) mit seinem pakistanischen Amtskollegen Ishaq Dar . Foto: Pakistan's Ministry of Foreign Affairs / AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lessempfehlung: Rätselhafter Geheimsender funkte wohl aus Deutschland Mit einer akribischen Spurensuche wollen Funkamateure einen mysteriösen Sender bei Stuttgart geortet haben, im Wald zwischen Kasernen. Dient er den USA im Krieg gegen Iran? Lesen Sie hier den Text meines Kollegen Christoph Seidler. Satellitenbild einer Antennenanlage zwischen der Panzerkaserne Böblingen und den Patch Barracks in Stuttgart-Vaihingen (2025). Foto: Airbus / Google Earth Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran droht mit Angriffen auf US-Unternehmen Die Revolutionswächter haben iranischen Staatsmedien zufolge Angriffe auf US-Unternehmen in der Region angedroht. Mit Attacken sei ab dem 1. April zu rechnen, wird eine Erklärung der Garden zitiert. Demnach gelte die Drohung 18 Unternehmen – darunter Microsoft, Google, Apple, Intel, IBM, Tesla und Boeing. »Diese Unternehmen müssen ab 20 Uhr Teheraner Zeit am Mittwoch, dem 1. April, für jeden Terrorakt in Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen.« Die Drohung sei eine Vergeltungsmaßnahme für die Angriffe auf Iran, hieß es weiter. Microsoft beispielsweise betreibt in der Region unter anderem ein Rechenzentrum in Abu Dhabi sowie ein regionales Hauptquartier in Riad, während Google ein wichtiges regionales Büro in Dubai und ein regionales Hauptquartier in Tel Aviv nutzt. Apple ist mit mehreren Stores in den Vereinigten Arabischen Emiraten präsent, insbesondere in Dubai und Abu Dhabi, die ihr erstes wichtiges Standbein im Nahen Osten bilden. Intel verfügt in Israel über zentrale Produktions- und Forschungsstandorte, etwa eine große Chipfabrik in Kirjat Gat. Microsoft beispielsweise betreibt in der Region unter anderem ein Rechenzentrum in Abu Dhabi sowie ein regionales Hauptquartier in Riad, während Google ein wichtiges regionales Büro in Dubai und ein regionales Hauptquartier in Tel Aviv nutzt. Apple ist mit mehreren Stores in den Vereinigten Arabischen Emiraten präsent, insbesondere in Dubai und Abu Dhabi, die ihr erstes wichtiges Standbein im Nahen Osten bilden. Intel verfügt in Israel über zentrale Produktions- und Forschungsstandorte, etwa eine große Chipfabrik in Kirjat Gat. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: US-Benzinpreis über 4-Dollar-Marke An US-Tankstellen wird Sprit teurer und teurer. Nun werden erstmals seit Kriegsbeginn mehr als 4 Dollar für eine Gallone (3,79 Liter) Regular verlangt, wie eine Aufstellung des Automobilclubs AAA zeigt. Regular ist die mit Abstand meistverkaufte und in der Regel günstigste Benzinsorte der Vereinigten Staaten. Im Landesmittel kostet Regular an diesem Dienstag 4,02 Dollar je Gallone – nur in der Energiekrise 2022 waren die Preise zeitweise noch höher. Vor den US-amerikanischen und israelischen Angriffen am 28. Februar kostete die Gallone Regular im Mittel nicht einmal drei Dollar. Regular ist die mit Abstand meistverkaufte und in der Regel günstigste Benzinsorte der Vereinigten Staaten. Im Landesmittel kostet Regular an diesem Dienstag 4,02 Dollar je Gallone – nur in der Energiekrise 2022 waren die Preise zeitweise noch höher. Vor den US-amerikanischen und israelischen Angriffen am 28. Februar kostete die Gallone Regular im Mittel nicht einmal drei Dollar. Foto: Sue Ogrocki / AP Diesel verteuert sich noch stärker. Der unter anderem für Farmer und Trucker unentbehrliche Kraftstoff kostet am Dienstag im Mittel 5,45 Dollar: Das sind 1,72 Dollar mehr als zu Beginn des Irankriegs – und ebenfalls der höchste Wert seit 2022. Dies dürfte über kurz oder lang auch zu steigenden Preisen für Nahrungsmittel oder andere Güter führen. Flugtickets haben sich laut Medienberichten offenbar schon verteuert, denn auch die Kosten für Kerosin sind abrupt gestiegen. Für Trump wird die Spritpreisinflation immer mehr zum Problem. Er hatte im Präsidentschaftswahlkampf versprochen, die Preise für Energie binnen 12 bis höchstens 18 Monaten zu halbieren – und so den Anstieg der Lebenshaltungskosten zu bremsen. Tatsächlich jedoch sind sowohl Strom und Erdgas als auch Benzin, Diesel und Heizöl teils erheblich teurer geworden. Medienberichten zufolge soll Trump nun erwägen, den Krieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus noch von Iran faktisch blockiert ist. Dies allerdings würde wohl dauerhaft hohe Öl- und Kraftstoffpreise rund um den Globus bedeuten – auch in den USA. Flugtickets haben sich laut Medienberichten offenbar schon verteuert, denn auch die Kosten für Kerosin sind abrupt gestiegen. Für Trump wird die Spritpreisinflation immer mehr zum Problem. Er hatte im Präsidentschaftswahlkampf versprochen, die Preise für Energie binnen 12 bis höchstens 18 Monaten zu halbieren – und so den Anstieg der Lebenshaltungskosten zu bremsen. Tatsächlich jedoch sind sowohl Strom und Erdgas als auch Benzin, Diesel und Heizöl teils erheblich teurer geworden. Medienberichten zufolge soll Trump nun erwägen, den Krieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus noch von Iran faktisch blockiert ist. Dies allerdings würde wohl dauerhaft hohe Öl- und Kraftstoffpreise rund um den Globus bedeuten – auch in den USA. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran verschärft Todesstrafe: »Keine Gnade« der Justiz Das iranische Regime will die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher vollstrecken – »ohne Gnade und Nachsicht«. Das sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir dem staatlichen Sender Irib. Zudem solle das gesamte Vermögen der Betroffenen im Land konfisziert werden. Die Maßnahmen werden künftig nicht mehr nur Spionage für die USA, Israel oder andere »feindliche Staaten« betreffen. Auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die »Angst und Schrecken« in der Bevölkerung auslösten, sollen mit der Todesstrafe geahndet werden. Personen, die durch Fotos oder Videos dem Feind Zielhinweise gäben, würden ebenfalls derart bestraft. Die Maßnahmen werden künftig nicht mehr nur Spionage für die USA, Israel oder andere »feindliche Staaten« betreffen. Auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die »Angst und Schrecken« in der Bevölkerung auslösten, sollen mit der Todesstrafe geahndet werden. Personen, die durch Fotos oder Videos dem Feind Zielhinweise gäben, würden ebenfalls derart bestraft. Zuletzt hatte Iran auch im Zuge der landesweiten Proteste zahlreiche mutmaßliche Agenten oder Söldner festgenommen. Kritiker widersprechen: Unter den Festgenommenen seien auch Bürger, die die Lage für politischen Widerstand genutzt hätten. In den vergangenen 48 Stunden wurden bereits vier Dissidenten hingerichtet. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran soll Kinder ab 12 Jahren auch für paramilitärische Einsätze anwerben Nach Angaben von Human Rights Watch (HRW) soll Iran Kinder ab 12 Jahren für Einsätze im Umfeld der Revolutionswächter rekrutieren. Demnach können sich Minderjährige im Rahmen einer Kampagne zur »Verteidigung des Vaterlands« freiwillig melden. Vorgesehen seien nach offiziellen Angaben nicht nur Hilfsdienste wie Kochen, medizinische Versorgung und das Verteilen von Gütern. Auch Sicherheitsaufgaben wie die Bemannung von Checkpoints, Patrouillen, Aufklärungsdienste und Begleitung von Fahrzeugkonvois werden genannt. »Für eine militärische Rekrutierungskampagne, die gezielt Kinder zur Anmeldung auffordert – erst recht Zwölfjährige –, gibt es keinerlei Entschuldigung«, sagte Bill Van Esveld, stellvertretender Direktor der Kinderrechtsabteilung von HRW. »Letztlich bedeutet das, dass die iranischen Behörden offenbar bereit sind, das Leben von Kindern für zusätzliche Manpower aufs Spiel zu setzen.« Militärische Einrichtungen der Basidsch-Milizen und der Revolutionswächter seien tausendfach Ziel von Angriffen geworden. Minderjährige an solchen Orten seien daher besonders gefährdet, getötet oder verletzt zu werden. Nach internationalem Recht gilt die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren als Kriegsverbrechen. Iran hat in der Vergangenheit bereits Minderjährige in Basidsch-Einheiten eingesetzt. Laut HRW wurden zudem afghanische Kinder, die in Iran lebten, von den Revolutionswächtern für Kämpfe im syrischen Bürgerkrieg rekrutiert. Und schon in den Achtzigerjahren schickte das Regime Hunderttausende Kinder in den Krieg gegen den Irak. Zehntausende wurden getötet. Foto: Vahid Salemi / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Italien will Kohleausstieg um 13 Jahre verschieben Das italienische Abgeordnetenhaus hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der den endgültigen Ausstieg aus der Kohleverstromung von 2025 auf 2038 verschiebt. Der Senat muss dem Vorhaben noch zustimmen, was angesichts der Regierungsmehrheit als sicher gilt. Energieminister Gilberto Pichetto Fratin hatte bereits angekündigt, vier derzeit stillgelegte Kohlekraftwerke bei einer Energiekrise infolge des Irankriegs wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Drei der Anlagen gehören dem Staatskonzern Enel. Die Entscheidung gilt als Signal der rechtsgerichteten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Klimaschutzmaßnahmen angesichts wachsender Energieversorgungsprobleme zurückzustellen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Doha warnt vor weiterer Destabilisierung Katar hat sich indirekt gegen eine mögliche US-Bodeninvasion in Iran ausgesprochen. »Wir sind gegen jede Eskalation, die die Stabilität der Region weiter gefährden könnte«, sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, laut der Nachrichtenagentur dpa in Bezug auf entsprechende Berichte. »Wir müssen einen Ausweg für diese Krise finden, denn die verschärfende Eskalation wird von Tag zu Tag schlimmer«, so al-Ansari. Eigene Gegenschläge Katars auf Iran habe er demnach nicht besprechen wollen. Der Golfstaat behalte sich Vergeltung dennoch vor. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel plant Zerstörung von Grenzdörfern im Libanon Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Libanon angekündigt. Damit solle die Bedrohung durch die Hisbollah-Miliz »ein für alle Mal beseitigt« werden, sagte Katz. Als Vorbild nannte er die im Gazakrieg weitgehend zerstörten Orte Rafah und Beit Hanun. Die Rückkehr von mehr als 600.000 geflohenen Bewohnern südlich des Litani-Flusses werde vollständig untersagt, solange die Sicherheit der israelischen Grenzbevölkerung nicht gewährleistet sei. Die israelische Armee ist bereits auf libanesisches Gebiet vorgedrungen und führt dort Bodeneinsätze durch. Katz bekräftigte, Israel wolle das Gebiet bis zum Litani-Fluss bis auf Weiteres kontrollieren. Libanesische Sicherheitskreise berichten von massiven Schäden in zahlreichen Grenzdörfern sowie von verstärkten israelischen Angriffen in der Bekaa-Ebene, mit denen Versorgungswege der Hisbollah unterbrochen werden sollen. Die israelische Armee ist bereits auf libanesisches Gebiet vorgedrungen und führt dort Bodeneinsätze durch. Katz bekräftigte, Israel wolle das Gebiet bis zum Litani-Fluss bis auf Weiteres kontrollieren. Libanesische Sicherheitskreise berichten von massiven Schäden in zahlreichen Grenzdörfern sowie von verstärkten israelischen Angriffen in der Bekaa-Ebene, mit denen Versorgungswege der Hisbollah unterbrochen werden sollen. Angriff auf das Dorf Zawtar El Charkiyeh im Südlibanon. Foto: AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hegseth: Iran nach wie vor zu Militärschlägen fähig US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat soeben die erste Pressekonferenz zum Irankrieg seit bald zwei Wochen abgehalten. Dabei lobte er den Einsatz der US-Truppen in Nahost, die er am Wochenende besucht habe. Zu aktuellen Entwicklungen im Irankrieg äußerte er sich dagegen wenig konkret: »Die nächsten Tage werden im Nahostkonflikt entscheidend sein«, so Hegseth. Er forderte Iran erneut auf, einen Deal mit den USA abzuschließen. »Wir haben immer mehr Optionen und sie immer weniger«, sagte er mit Blick auf Teheran. Gleichzeitig räumte er ein, Iran sei auch nach einem Monat Krieg zu Gegenschlägen fähig. Wie US-Präsident Donald Trump kritisierte auch er die Europäer dafür, dass sie – aus Sicht der Trump-Regierung – den USA nicht ausreichend im Irankrieg helfen. Danach gefragt, ob die in der Region eintreffenden US-Soldaten in einer Bodenoffensive eingesetzt würden, sagte Hegseth: »Verrate deinem Feind nicht, was du zu tun oder zu lassen bereit bist.« Wie lange der Irankrieg noch andauern würde, entscheide Trump allein, sagte Hegseth. Pete Hegseth. Foro: Jonathan Ernst / Reuters Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump: »Holt euch euer eigenes Öl!« Donald Trump hat Verbündeten, die unter Versorgungsengpässen beim Kerosin leiden, geraten, Treibstoff in den USA zu kaufen. Alternativ sollten sie die Straße von Hormus mit eigenen Streitkräften sichern. »Ihr müsst lernen, für euch selbst zu kämpfen«, schreibt der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Großbritannien, das eine Beteiligung an den Angriffen auf Iran abgelehnt hatte, nannte Trump dabei ausdrücklich. Washington werde künftig nicht mehr einspringen, so der Präsident. Iran sei militärisch weitgehend ausgeschaltet, »das Schwerste« sei getan. Die Länder sollten sich nun »ihr eigenes Öl holen«. Großbritannien, das eine Beteiligung an den Angriffen auf Iran abgelehnt hatte, nannte Trump dabei ausdrücklich. Washington werde künftig nicht mehr einspringen, so der Präsident. Iran sei militärisch weitgehend ausgeschaltet, »das Schwerste« sei getan. Die Länder sollten sich nun »ihr eigenes Öl holen«. Scharfe Kritik äußerte Trump auch an Frankreich: Paris hatte US-Militärmaschinen mit Rüstungslieferungen für Israel verweigert, über französisches Territorium zu fliegen. Mit Blick auf die Ausschaltung der iranischen Führung sei das Verhalten Frankreichs »äußerst unkooperativ« gewesen, schreibt Trump. Die USA würden dies nicht vergessen. Foto: Mark Schiefelbein / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen EU mahnt Vorbereitungen gegen mögliche Öl-Engpässe an Die europäischen Energieminister wollen am Nachmittag in einer außerplanmäßigen Videokonferenz über die Sicherheit der Energieversorgung wegen der Krise im Nahen Osten sprechen. Energiekommissar Dan Jørgensen ruft die Teilnehmer laut EU-Kommission in einem Brief dazu auf, unter anderem Maßnahmen in Betracht zu ziehen, um die Nachfrage nach Öl zu reduzieren – vorwiegend im Transportsektor. Hintergrund ist die möglicherweise länger andauernde Störung des internationalen Energiehandels. Die Mitgliedstaaten sollen Vorkehrungen treffen, um die Versorgung mit Öl und raffinierten Erdölprodukten sicherzustellen, wie es in der Mitteilung der Kommission heißt. Die Versorgungssicherheit der Europäischen Union sei jedoch weiterhin gewährleistet, so Jørgensen. Als Sparmaßnahmen schlägt die Internationale Energieagentur (IEA) etwa vor, Businessflüge zu reduzieren, Carsharing und den öffentlichen Nahverkehr zu fördern oder die Zufahrt für Autos in Großstädten teils einzuschränken. Nicht dringende Wartungsarbeiten an Raffinerien sollten laut Jørgensen verschoben werden. Außerdem sollten verstärkt Biokraftstoffe anstelle von Erdölprodukten genutzt werden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lessempfehlung: Wie sich das Verhältnis von Merz und Trump verändert Friedrich Merz geht im Irankrieg immer deutlicher auf Distanz zu Donald Trump. Der US-Präsident reagiert verstimmt. Wie wird er den Kanzler seinen Ärger spüren lassen? Lesen Sie hier Text meiner Kollegen Paul-Anton Krüger und Philipp Wittrock zu den drei größten Risiken. Merz und Trump im Weißen Haus (am 3. März 2026). Foto: Jonathan Ernst / REUTERS Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Analyse: Die Schwäche der iranischen Führung könnte zum Problem für Trump werden Wenn man Donald Trump glaubt, ist das Ziel eines Machtwechsels in Iran bereits erreicht. »Das eine Regime wurde dezimiert, vernichtet, sie sind alle tot. Das nächste Regime ist größtenteils tot«, sagte der US-Präsident. Nun habe man mit einem »dritten Regime« zu tun, größtenteils »sehr vernünftige« Leute, die angeblich unbedingt einen Deal mit den USA machen wollten. Tatsächlich haben die USA und Israel eine Reihe von iranischen Regimekadern getötet, allen voran Staatsoberhaupt Ali Khamenei. Doch die Islamische Republik scheint nach wie vor intakt. Ali Khamenei wurde durch seinen Sohn Mojtaba ersetzt, Revolutionswächter haben mehr und mehr die Kontrolle übernommen. Dass die politisch-religiöse Führung geschwächt ist, könnte paradoxerweise noch zu einem Problem für Trump werden. Iranische Regimevertreter hätten Schwierigkeiten, sich zu treffen und würden auch nur bedingt über Telefon kommunizieren, aus Angst, abgehört und attackiert zu werden, berichtet die »New York Times« unter Berufung auf Geheimdienstquellen. Sollte es zu Gesprächen zwischen den USA und Iran kommen, könnte das Schwierigkeiten verursachen. Iranische Unterhändler könnten Mühe haben, Positionen mit der Staatsspitze abzustimmen. Hardliner innerhalb der Revolutionswächter könnten unterdessen eigene Fakten auf dem Schlachtfeld schaffen. Tatsächlich haben die USA und Israel eine Reihe von iranischen Regimekadern getötet, allen voran Staatsoberhaupt Ali Khamenei. Doch die Islamische Republik scheint nach wie vor intakt. Ali Khamenei wurde durch seinen Sohn Mojtaba ersetzt, Revolutionswächter haben mehr und mehr die Kontrolle übernommen. Dass die politisch-religiöse Führung geschwächt ist, könnte paradoxerweise noch zu einem Problem für Trump werden. Iranische Regimevertreter hätten Schwierigkeiten, sich zu treffen und würden auch nur bedingt über Telefon kommunizieren, aus Angst, abgehört und attackiert zu werden, berichtet die »New York Times« unter Berufung auf Geheimdienstquellen. Sollte es zu Gesprächen zwischen den USA und Iran kommen, könnte das Schwierigkeiten verursachen. Iranische Unterhändler könnten Mühe haben, Positionen mit der Staatsspitze abzustimmen. Hardliner innerhalb der Revolutionswächter könnten unterdessen eigene Fakten auf dem Schlachtfeld schaffen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Menschen in Golfstaaten durch Trümmerteile verletzt Herabfallende Trümmerteile haben in Dubai und in Saudi-Arabien mehrere Menschen leicht verletzt. In der Provinz Chardsch südöstlich der saudi-arabischen Hauptstadt Riad seien zwei Personen getroffen worden, berichtet die Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf den Zivilschutz. Außerdem seien drei Häuser und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Im Süden Dubais sind laut den Behörden nach einer »erfolgreichen Abfangaktion« Trümmer auf Wohnhäuser gestürzt. Vier Menschen wurden demnach verletzt. Im Süden Dubais sind laut den Behörden nach einer »erfolgreichen Abfangaktion« Trümmer auf Wohnhäuser gestürzt. Vier Menschen wurden demnach verletzt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Leseempfehlung: Warum die Ukraine den Golfstaaten hilft, iranische Drohnen abzuschießen Jahrelang war die Ukraine Bittstellerin im Waffenhandel. Am Persischen Golf tritt sie als Helfer in der Not auf. Was hat Präsident Selenskyj anzubieten – und was will er dafür haben? Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Christian Esch. Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Christian Esch. Foto: Presidential Office of Ukraine / Sven Simon / IMAGO Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran bestätigt Angriffe auf Militäreinrichtungen in Isfahan Iran hat die nächtlichen Bombardierungen von Militäreinrichtungen in der Provinz Isfahan bestätigt. Das Ausmaß der Schäden oder die Zahl der Toten und Verletzten ließe sich noch nicht überblicken, zitierte die halbstaatliche Nachrichtenagentur Isna den Vizegouverneur der Provinz. Die USA hatten laut dem »Wall Street Journal« ein großes Munitionsdepot in Isfahan mit bunkerbrechenden Bomben angegriffen. US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Kontext nannte er nicht, laut »Wall Street Journal« handelte es sich aber um Aufnahmen des Angriffs in Isfahan. Szenen aus einem Video zeigen den Angriff in Isfahan. Foto: AFP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Krieg verteuert Verbraucherpreise in der Eurozone um 2,5 Prozent Durch die hohen Ölpreise hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im März um 2,5 Prozent zu, teilte das Statistikamt Eurostat nach einer ersten Schätzung mit. Im Februar hatte die Inflationsrate bei 1,9 Prozent gelegen. Es ist der stärkste monatliche Anstieg seit einem ähnlichen Energieschock im Jahr 2022. Volkswirte hatten im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Einige Währungshüter deuteten jüngst an, dass die EZB bereits bei ihrer nächsten Sitzung am 30. April wieder mit Zinserhöhungen beginnen könnte. Es ist der stärkste monatliche Anstieg seit einem ähnlichen Energieschock im Jahr 2022. Volkswirte hatten im Schnitt einen noch etwas stärkeren Anstieg auf 2,6 Prozent erwartet. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an. Einige Währungshüter deuteten jüngst an, dass die EZB bereits bei ihrer nächsten Sitzung am 30. April wieder mit Zinserhöhungen beginnen könnte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel bereit für »wochenlange« Kämpfe Laut einem Militärsprecher ist Israel im Irankrieg darauf vorbereitet, noch »wochenlang« weiterzumachen. »Wir haben die Ziele dafür, die Munition dafür, die personellen Ressourcen dafür, und es liegt an der Führung, zu entscheiden«, sagte Oberstleutnant Nadav Shoshani. Der israelische Premier Benjamin Netanyahu hatte zuvor erklärt, dass mehr als die Hälfte der Kriegsziele in Iran erreicht sei. Der israelische Premier Benjamin Netanyahu hatte zuvor erklärt, dass mehr als die Hälfte der Kriegsziele in Iran erreicht sei. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Medienbericht: Italien verweigerte US-Militär Landung auf Stützpunkt Italien hat laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung »Corriere della Sera« mehreren US-Flugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf der Mittelmeerinsel Sizilien verweigert. Nach Informationen der Zeitung erlaubte Verteidigungsminister Guido Crosetto dem US-Militär vor einigen Tagen nicht, den Militärflugplatz Sigonella für einen Zwischenstopp Richtung Naher Osten zu nutzen. Aus dem Umfeld des Ministeriums in Rom wurde die Darstellung bestätigt, meldet auch die Nachrichtenagentur Reuters. Laut »Corriere della Sera« wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle. Laut »Corriere della Sera« wurde Italien von dem Vorhaben des US-Militärs erst informiert, als die Flugzeuge längst in der Luft waren. Zuvor habe niemand eine Genehmigung beantragt oder den Nato-Partner auch nur informiert, hieß es. Zudem sei unklar geblieben, um welche Art von Flügen es sich handle. Foto: Andrew Medichini / AP Der Flugplatz Sigonella liegt im Osten von Sizilien. Dort befinden sich sowohl ein Stützpunkt der italienischen Luftwaffe als auch der U.S. Navy. Das Gelände dient auch der Nato. Seit Beginn des Krieges in Iran hat sich dort der Verkehr amerikanischer Drohnen und Flugzeuge verstärkt, allerdings nur zu Zwecken der Versorgung, Logistik und Luftüberwachung. Nach den geltenden Vereinbarungen muss die italienische Regierung zustimmen, wenn die USA einen ihrer Stützpunkte für militärische Einsätze nutzen wollen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Chinesische Schiffe passieren die Straße von Hormus Peking hat die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Straße von Hormus bestätigt. Die Schiffe hätten die Route »kürzlich« und nach Abstimmung mit allen Seiten passiert, sagte Außenamtssprecherin Mao Ning. Nähere Angaben zu den Schiffen und ihrer Fracht machte Mao nicht. Zuvor hatte es in Medienberichten unter Berufung auf Schifffahrtsdaten geheißen, dass Containerschiffe, die zur chinesischen Staatsreederei Cosco gehörten, die Straße von Hormus passiert hätten. Die Angriffe der USA und Israels auf Iran haben die wichtige Handelsroute nahezu vollständig blockiert. Durch sie werden Waren und Rohstoffe wie Öl transportiert, das China in großen Mengen aus Iran importiert. China ruft daher dazu auf, schnellstmöglich einen Waffenstillstand zu erreichen und die Stabilität im Persischen Golf wiederherzustellen. Zuvor hatte es in Medienberichten unter Berufung auf Schifffahrtsdaten geheißen, dass Containerschiffe, die zur chinesischen Staatsreederei Cosco gehörten, die Straße von Hormus passiert hätten. Die Angriffe der USA und Israels auf Iran haben die wichtige Handelsroute nahezu vollständig blockiert. Durch sie werden Waren und Rohstoffe wie Öl transportiert, das China in großen Mengen aus Iran importiert. China ruft daher dazu auf, schnellstmöglich einen Waffenstillstand zu erreichen und die Stabilität im Persischen Golf wiederherzustellen. Gemeinsam mit Pakistan wolle das Land seine diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Irankriegs verstärken, so Sprecherin Mao weiter. Die Außenminister beider Länder würden »die strategische Kommunikation und Koordination zur Iran-Situation intensivieren und neue Anstrengungen unternehmen, um den Frieden zu fördern«, sagte sie während eines Besuchs hochrangiger Vertreter aus Islamabad in Peking. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mehrere Verletzte nach Raketenangriff im Großraum Tel Aviv Nach Angaben der Polizei sind rund um Tel Aviv mehrere iranische Geschosse oder Trümmerteile eingeschlagen. Sprengstoffexperten und Einsatzkräfte seien vor Ort, hieß es in einer Mitteilung. Laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom wurden mindestens sechs Menschen verletzt. Israelische Medien berichteten von beschädigten Gebäuden und Fahrzeugen. Foto: Ohad Zwigenberg / AP Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ölpreis steuert auf Rekord-Monatsplus zu Der Krieg im Nahen Osten hat den Ölpreis im ablaufenden Monat so stark steigen lassen wie noch nie. Der Preis für die Nordseesorte Brent legte im März um rund 59 Prozent zu. Das ist der größte Monatsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Zuletzt gaben die Ölpreise leicht nach: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Dienstag um 0,6 Prozent auf 112,05 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent schwächer bei 102,08 Dollar. Zuletzt gaben die Ölpreise leicht nach: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich am Dienstag um 0,6 Prozent auf 112,05 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent schwächer bei 102,08 Dollar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Staatsmedien: Tote nach Angriff in Nordwestiran Bei einem Luftangriff auf eine religiöse Anlage in der iranischen Stadt Sandschan sind laut staatlichen Medien drei Menschen ums Leben gekommen. Zwölf weitere wurden verletzt, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Demnach seien ein Verwaltungsgebäude, ein Gästehaus, die Bibliothek sowie umliegende Gebäude in dem Komplex beschädigt worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Beschuss von Tanker: Kein Ölausfluss laut Behörden Die Behörden von Dubai geben Entwarnung: Aus dem Tanker, der vor der Küste des Emirats beschossen wurde, sei kein Öl ausgetreten. Auch Verletzte gebe es nicht. Das Feuer sei gelöscht und der Vorfall unter Kontrolle. Tanker vor der Küste von Dubai beschossen Ein Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilte, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Die Besatzung sei in Sicherheit, die Behörden ermittelten. Von wo und von wem das Geschoss abgefeuert wurde, war zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten nach Angaben der Behörde zwei Geschosse im Persischen Golf vor Saudi-Arabien ein Containerschiff verfehlt. Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rubio deutet Neubewertung der Nato durch USA an US-Außenminister Marco Rubio hat Spanien und andere Nato-Partner für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen Iran kritisiert – und eine spätere Neubewertung der Allianz durch die USA nahegelegt. Die USA müssten in einer Zeit, in der man die Verbündeten brauche, feststellen, dass Nato-Mitglied Spanien, zu dessen Verteidigung man sich verpflichtet habe, den Vereinigten Staaten die Nutzung seines Luftraums verweigere. Spanien prahle mit dieser Verweigerung, sagte Rubio dem Sender Al Jazeera laut einer Mitschrift seines Ministeriums. Er bemängelte zudem, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien. Mehr dazu lesen Sie hier. Foto: Michael Kappeler / dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan Die USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das »Wall Street Journal« unter Berufung auf einen US-Beamten. US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte. US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump will Irankrieg offenbar beenden – auch wenn Straße von Hormus noch blockiert ist Mal kündigt der US-Präsident ein baldiges Ende des Irankriegs an, mal droht er mit noch heftigeren Angriffen. Nun soll Donald Trump seinen Beratern erklärt haben, er sei bereit, die Militäroperation gegen Iran zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus weiterhin weitgehend geschlossen sei. Dies berichtet das »Wall Street Journal« unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus wolle Trump auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Ein militärischer Einsatz zur Öffnung der Meerenge würde dem Bericht zufolge den Krieg über die Frist von vier bis sechs Wochen verlängern. Trump wolle, dass die USA ihre Hauptziele erreichten: die iranische Marine und ihre Raketenarsenale zu schwächen. Danach könnten die Kampfhandlungen beendet werden. Ein militärischer Einsatz zur Öffnung der Meerenge würde dem Bericht zufolge den Krieg über die Frist von vier bis sechs Wochen verlängern. Trump wolle, dass die USA ihre Hauptziele erreichten: die iranische Marine und ihre Raketenarsenale zu schwächen. Danach könnten die Kampfhandlungen beendet werden. Iran solle mit diplomatischem Druck zur Freigabe des Schiffsverkehrs gezwungen werden, berichtet das »Wall Street Journal«. Wenn dies scheitere, würde Washington Verbündete in Europa und am Golf drängen, die Führung bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu übernehmen, so die Beamten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Rubio glaubt an Öffnung der Straße von Hormus US-Außenminister Marco Rubio hat sich überzeugt gezeigt, dass die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr geöffnet wird – »so oder anders«. Entweder werde sich Iran bereit erklären, »sich an internationales Recht zu halten« und die Meerenge nicht zu blockieren, sagte Rubio dem Sender Al Jazeera. »Oder eine Koalition von Nationen aus der ganzen Welt und der Region wird mit Beteiligung der Vereinigten Staaten dafür sorgen, dass sie offen ist«. Rubio äußerte sich nicht weiter dazu, was genau er mit »dafür sorgen« meinte. Falls Iran die Meerenge weiter blockieren sollte, drohten Teheran »wirkliche Konsequenzen, nicht nur seitens der Vereinigten Staaten, sondern von Ländern in der Region und der Welt«, sagte Rubio. Rubio äußerte sich nicht weiter dazu, was genau er mit »dafür sorgen« meinte. Falls Iran die Meerenge weiter blockieren sollte, drohten Teheran »wirkliche Konsequenzen, nicht nur seitens der Vereinigten Staaten, sondern von Ländern in der Region und der Welt«, sagte Rubio. US-Außenminister Rubio. Foto: Michael Kappeler / dpa Zugleich nannte er als zentrale Ziele der Kampfhandlungen die Zerstörung der Luftwaffe und Marine Irans sowie eine erhebliche Reduzierung der Zahl der Raketen-Abschussrampen. Diese Ziele werde man in »Wochen und nicht Monaten« komplett erreichen – und dann vor der Frage der Meerenge von Hormus stehen, sagte der US-Außenminister. Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Weg für Tankschiffe mit Erdöl und Flüssiggas aus der an Vorkommen reichen Region. Iran legte mit Attacken und Drohungen den Schiffsverkehr dort weitgehend lahm – und ließ bisher nur wenige Tanker durch. Das sorgt seit Wochen für steigende Energiepreise rund um die Welt und stört unter anderem auch die Versorgung mit Dünger. Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Weg für Tankschiffe mit Erdöl und Flüssiggas aus der an Vorkommen reichen Region. Iran legte mit Attacken und Drohungen den Schiffsverkehr dort weitgehend lahm – und ließ bisher nur wenige Tanker durch. Das sorgt seit Wochen für steigende Energiepreise rund um die Welt und stört unter anderem auch die Versorgung mit Dünger. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran greift weiterhin Golfstaaten an Teheran setzt seinen Beschuss benachbarter Golfstaaten fort. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien meldete in der Nacht wiederholte Angriffe mit ballistischen Raketen. Die Geschosse seien von der Flugabwehr abgefangen und zerstört worden, hieß es. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi schrieb kurz zuvor auf der Plattform X, sein Land betrachte das Königreich als brüderliche Nation. Es sei aber für Saudi-Arabien »höchste Zeit, die US-Streitkräfte des Landes zu verweisen«. Derweil meldete auch Kuwait Beschuss durch Raketen und Drohnen. Ebenso heulten in Bahrain in der Nacht wieder die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Trotz der seit mehr als vier Wochen andauernden Angriffe der USA und Israels ist Iran weiter zu Gegenschlägen in der Lage. Teheran greift dabei unter anderem die Länder am Persischen Golf an, die US-Militärstützpunkte beherbergen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Vier Verletzte durch herabfallende Trümmerteile in Dubai Herabfallende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses haben in Dubai Behördenangaben zufolge einen Brand ausgelöst und vier Menschen verletzt. Die Trümmer hätten ein Feuer in einem verlassenen Haus in al-Badaa entfacht, erklärte das Medienbüro der Metropole am Dienstagmorgen im Onlinedienst X. Vier Menschen in der Nähe des Hauses hätten leichte Verletzungen davongetragen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Netanyahu: Mehr als die Hälfte der Kriegsziele in Iran sind erreicht Im Krieg Israels und der USA gegen Iran sind nach Auffassung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanyahu mehr als die Hälfte der Ziele erreicht worden. »Wir haben definitiv die Hälfte hinter uns«, sagte Netanyahu in einem Interview mit dem konservativen US-Sender Newsmax. Zugleich betonte er, der Krieg sei mehr als zur Hälfte erledigt »im Hinblick auf die Missionen, nicht unbedingt im Hinblick auf die Zeit«. Er wolle keinen Zeitplan für den restlichen Verlauf des Krieges aufstellen, sagte Netanyahu. US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Beginn des Krieges erklärt, dieser werde vier bis sechs Wochen dauern. US-Außenminister Marco Rubio sagte am Montag, der Krieg werde sich noch über Wochen hinziehen, nicht aber über Monate. Er wolle keinen Zeitplan für den restlichen Verlauf des Krieges aufstellen, sagte Netanyahu. US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Beginn des Krieges erklärt, dieser werde vier bis sechs Wochen dauern. US-Außenminister Marco Rubio sagte am Montag, der Krieg werde sich noch über Wochen hinziehen, nicht aber über Monate. Benjamin Netanyahu. Foto: Ronen Zvulun / Reuters / AP / dpa Netanyahu unterstrich derweil die Ziele, die bislang erreicht worden seien, darunter die Tötung Tausender Mitglieder der iranischen Revolutionswächter. Die israelische und die US-Armee stünden außerdem »kurz davor«, Irans Rüstungsindustrie zu zerstören. Damit meine er die gesamte industrielle Basis und das Atomprogramm Teherans. Trump hatte das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für den Krieg bezeichnet. Netanyahu zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die iranische Führung fallen werde. »Ich denke, dieses Regime wird von innen heraus zusammenbrechen«, sagte er. »Wir schwächen ihre militärischen Fähigkeiten, wir schwächen ihre Raketenfähigkeiten, wir schwächen ihre atomaren Fähigkeiten und wir schwächen sie außerdem von innen.« Netanyahu zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die iranische Führung fallen werde. »Ich denke, dieses Regime wird von innen heraus zusammenbrechen«, sagte er. »Wir schwächen ihre militärischen Fähigkeiten, wir schwächen ihre Raketenfähigkeiten, wir schwächen ihre atomaren Fähigkeiten und wir schwächen sie außerdem von innen.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Tanker vor der Küste von Dubai beschossen Ein Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilte, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Die Besatzung sei in Sicherheit, die Behörden ermittelten. Von wo und von wem das Geschoss abgefeuert wurde, war zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten nach Angaben der Behörde zwei Geschosse im Persischen Golf vor Saudi-Arabien ein Containerschiff verfehlt. Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Medienberichte: US-Spezialeinheiten im Nahen Osten angekommen Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind Medienberichten zufolge im Nahen Osten angekommen. Darunter befinden sich auch Soldaten der Army Rangers, die als Speerspitze der Kommandotruppen des US-Heeres gelten, sowie der Navy Seals, einer Eliteeinheit der US-Marine, wie die »New York Times« und der Sender CBS News übereinstimmend berichten. Die US-Medien berufen sich dabei auf zwei US-Militärbeamte beziehungsweise mit dem Einsatz vertraute Quellen. Sie schlössen sich Tausenden Marineinfanteristen und Fallschirmjägern des Heeres an, die ebenfalls in der Region angekommen seien. Die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump im Krieg mit Iran würden damit erweitert, hieß es. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Straße von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran. Wo sich die Spezialeinheiten genau befinden, wollten die Beamten nicht offenlegen. Sie sollen aber nah genug am Iran sein, um dort eingreifen zu können. Sie schlössen sich Tausenden Marineinfanteristen und Fallschirmjägern des Heeres an, die ebenfalls in der Region angekommen seien. Die militärischen Optionen von US-Präsident Donald Trump im Krieg mit Iran würden damit erweitert, hieß es. Die Soldaten könnten demnach etwa in Operationen zum Einsatz kommen, die auf die Öffnung der Straße von Hormus abzielen, auf die Einnahme der für den iranischen Ölexport zentralen Insel Charg oder die Bergung von Irans hochangereichertem Uran. Wo sich die Spezialeinheiten genau befinden, wollten die Beamten nicht offenlegen. Sie sollen aber nah genug am Iran sein, um dort eingreifen zu können. Navy Seals bei Übung im Oktober 2025. Foto: Oliver Contreras / AFP Seit Tagen gibt es Berichte über eine mögliche Bodenoffensive des US-Militärs in Iran. Trump drängt Teheran öffentlich zu einer diplomatischen Lösung des von den USA und Israel begonnenen Krieges – spart aber gleichzeitig auch nicht mit Drohungen zu weiterer militärischer Eskalation. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Irans Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von Hormus Irans Parlament geht weiter auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump: Der Sicherheitsausschuss des Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagte das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars. Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. Die Maut soll laut Fars in der Landeswährung Rial erhoben werden. Iran will damit die Landeswährung Rial stärken und US-Sanktionen umgehen. Damit hat der Staat die volle Kontrolle über den Geldfluss. Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. Die Maut soll laut Fars in der Landeswährung Rial erhoben werden. Iran will damit die Landeswährung Rial stärken und US-Sanktionen umgehen. Damit hat der Staat die volle Kontrolle über den Geldfluss. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump erwägt offenbar, Kriegskosten auf arabische Länder abzuwälzen Die USA haben gemeinsam mit Israel den Krieg gegen Iran begonnen, ohne die internationale Gemeinschaft vorher zu konsultieren. US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses trotzdem, andere für den Krieg zahlen zu lassen. Dem Weißen Haus zufolge erwägt Trump, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten für den Krieg zu übernehmen. »Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern«, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. »Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden.« »Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern«, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. »Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ihm hören werden.« Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israels Parlament stimmt für Todesstrafe Wer wegen terroristischer Morde verurteilt wird, soll in Israel künftig hingerichtet werden können. Trotz heftiger Kritik an diesem Vorhaben auch aus dem Ausland hat das israelische Parlament den Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen nun gebilligt. Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es de facto nur Palästinenser betrifft. Deutschland hatte sich mit weiteren europäischen Ländern gegen das Gesetz ausgesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier. Blick in die Knesset (Bild von 2022). Foto: dpa Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Nach stundenlanger Pause: Iran feuert Raketen auf Israel Israel hat einen erneuten Raketenangriff aus Iran gemeldet. Die israelische Armee wies die Bürger an, bis auf Weiteres Schutzräume aufzusuchen. Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Das Nachrichtenportal »ynet« berichtet unter Berufung auf Rettungskräfte, es gebe keine Hinweise auf Verletzte. Eine Rakete sei offenbar in offenem Gelände niedergegangen. Es war der erste Raketenangriff aus Iran seit mehreren Stunden. Über die Zahl der abgefeuerten Raketen gibt es derzeit keine Angaben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter Im Krieg am Golf treffen weiterhin Angriffe auch die Golfstaaten. Bei einer Attacke auf eine Entsalzungsanlage in Kuwait wurde offiziellen Angaben zufolge ein Mensch getötet und ein Gebäude beschädigt. Bei einem weiteren Angriff seien zehn kuwaitische Soldaten verletzt worden, heißt es in einer Stellungnahme der Arabischen Liga. Iran bestritt nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim den Angriff auf die Entsalzungsanlage. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden elf Raketen und 27 Drohnen abgefangen, wie das Verteidigungsministerium des Landes auf der Plattform X mitteilt. Auch Saudi-Arabien und Katar melden den Abschuss von Drohnen. Bahrains Luftwaffe teilt mit, acht Raketen und sechs Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgefangen zu haben. Somit habe der Golfstaat seit Ausbruch des Irankriegs 182 Raketen und 398 Drohnen abgeschossen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden elf Raketen und 27 Drohnen abgefangen, wie das Verteidigungsministerium des Landes auf der Plattform X mitteilt. Auch Saudi-Arabien und Katar melden den Abschuss von Drohnen. Bahrains Luftwaffe teilt mit, acht Raketen und sechs Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgefangen zu haben. Somit habe der Golfstaat seit Ausbruch des Irankriegs 182 Raketen und 398 Drohnen abgeschossen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel fordert Bewohner von Dörfern im Westen Libanons zur Flucht auf Das israelische Militär hat die Bewohner von sechs Dörfern der im Westen Libanons gelegenen Bekaa-Region aufgerufen, ihre Wohnorte zu verlassen. Es handelt sich um den ersten derartigen Aufruf für diese Gebiete. Das Militär erklärte, die Warnung sei durch militante Aktivitäten in der Region veranlasst worden, ohne weitere Details zu nennen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Uno meldet Tod von zwei weiteren Blauhelmsoldaten Nach einer Detonation im Libanon hat die Uno-Friedensmission Unifil nun den Tod zweier Blauhelmsoldaten gemeldet. Die beiden Indonesier seien ums Leben gekommen, nachdem eine Explosion »unbekannter Herkunft« ihr Fahrzeug zerstört hätte. Es hieß, ein dritter Blauhelmsoldat sei schwer verwundet worden und ein weiterer sei bei dem Vorfall, der sich in der Nähe der Gemeinde Bani Haiyyan ereignete, ebenfalls verletzt worden. Nach Unifil-Angaben ist die aktuelle Explosion der zweite Vorfall innerhalb der vergangenen 24 Stunden, bei dem Soldaten der Truppe zwischen die Fronten geraten. Bei einer Explosion in einer Blauhelm-Stellung war am Sonntag ein ebenfalls indonesischer Soldat getötet worden. Nach Unifil-Angaben ist die aktuelle Explosion der zweite Vorfall innerhalb der vergangenen 24 Stunden, bei dem Soldaten der Truppe zwischen die Fronten geraten. Bei einer Explosion in einer Blauhelm-Stellung war am Sonntag ein ebenfalls indonesischer Soldat getötet worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Liebe Leserinnen und Leser, der Krieg in Nahost geht weiter, Israel und die USA greifen Ziele in Iran an, das Regime in Teheran reagiert mit Gegenattacken. Der SPIEGEL hält Sie über alle wichtigen Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen. der Krieg in Nahost geht weiter, Israel und die USA greifen Ziele in Iran an, das Regime in Teheran reagiert mit Gegenattacken. Der SPIEGEL hält Sie über alle wichtigen Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mit Material der Agenturen

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