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Iran-News heute: Deutschland berät über Absicherung der Straße von Hormus

live •Krieg in Nahost Deutschland berät über Absicherung der Straße von Hormus Die Bundeswehr diskutiert die Teilnahme an einer internationalen Mission in der Straße von Hormus im Fall eines Waffenstillstands. Und: Trump verschiebt sein Ultimatum erneut. Die Liveanalyse. Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Sortierung Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost - Israel greift weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen. Die Vereinigten Arabischen Emirate melden zwei Tote. - Donald Trump verlängert die Frist für die Öffnung der Straße von Hormus zum zweiten Mal: Iran soll jetzt bis zum 6. April Zeit bekommen. - Laut Israels Verteidigungsminister Israel Katz haben die israelischen Streitkräfte den iranischen Marinekommandeur Alireza Tangsiri bei einem Luftangriff getötet. Eine Bestätigung dafür aus Teheran gibt es bisher nicht. - Die USA haben Iran Berichten zufolge einen 15-Punkte-Plan für Verhandlungen zukommen lassen. Iran soll nun mehrere Gegenforderungen gestellt haben. - US-Präsident Donald Trump hat Deutschland dafür kritisiert, eine Kriegsbeteiligung abzulehnen. - Polen senkt die Mehrwertsteuer auf Kraftstoff, warnt aber vor »Tanktourismus«. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+ - SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Deutschland berät mit Partnern über Mission zur Absicherung der Straße von Hormus Deutschland hat sich an ersten Beratungen einer internationalen Koalition beteiligt, um eine mögliche Mission zur Absicherung der Straße von Hormus zu unterstützen. Am Donnerstag schalteten sich mehr als 30 Generalstabschefs zu einer Videokonferenz zusammen, für die Bundeswehr nahm nach SPIEGEL-Informationen die stellvertretende Generalinspekteurin Nicola Schilling teil. Bei der Schalte ging es um erste Ideen, wie die Koalition mit einer Militärmission für den Fall eines Waffenstillstands die sichere Durchfahrt durch die Meerenge im Persischen Golf absichern könnte. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte am Donnerstag erstmals konkret eine Beteiligung der Bundeswehr an einer solchen Operation in Aussicht gestellt. »Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern«, sagte der Minister bei einem Besuch in der australischen Hauptstadt Canberra. Bei der Bundeswehr gibt es bereits erste Ideen, wie sich die Marine an einer möglichen Mission beteiligen kann: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran verbietet Sportmannschaften Ausreise in »feindliche« Länder Iran hat National- und Vereinsmannschaften bis auf Weiteres verboten, in Länder zu reisen, die als feindlich betrachtet werden. Das berichten iranische Medien unter Berufung auf das Sportministerium. Demnach erklärte dieses, der Schritt sei auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit iranischer Sportler zurückzuführen. Iran hat sich für die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft der Männer qualifiziert, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Ob es zu einer Teilnahme an dem Fußballturnier kommen wird, ist seit Beginn des Irankriegs unklar. Iran hat sich für die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft der Männer qualifiziert, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Ob es zu einer Teilnahme an dem Fußballturnier kommen wird, ist seit Beginn des Irankriegs unklar. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Schlechtester Tag für US-Börsen seit Beginn des Irankriegs Der US-amerikanische Aktienindex S&P 500 ist um 1,7 Prozent eingebrochen und hat damit seinen schlechtesten Tag seit Januar. Damit steuert der Index auf die fünfte Verlustwoche in Folge zu. Diese Serie reicht bis vor den Beginn des Irankriegs zurück und wäre die längste Verlustserie dieser Art seit fast vier Jahren. Der Dow Jones fiel um ein Prozent. Der Nasdaq Composite sank um 2,4 Prozent und liegt damit mehr als zehn Prozent unter seinem Anfang des Jahres erreichten Allzeithoch. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump verlängert Frist für Iran bis zum 6. April Gerade erst hatte der US-Präsident angekündigt, dass sich das Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus womöglich erneut verschieben wird. Jetzt schreibt Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social, er gebe Iran bis zum 6. April um 20 Uhr (Ortszeit in Washington, D.C.) dafür Zeit. Dies teile er »auf Ersuchen der iranischen Regierung« mit. »Die Gespräche laufen weiter und verlaufen sehr gut«, so Trump. Deshalb werde er die »Frist für die Zerstörung der Energieanlagen« verlängern. Ursprünglich hatte Trump Iran am Sonntag eine Frist von 48 Stunden gesetzt. Am Montag hatte er diese zunächst um fünf Tage verlängert, ebenfalls begründet mit »produktiven Gesprächen«. Ursprünglich hatte Trump Iran am Sonntag eine Frist von 48 Stunden gesetzt. Am Montag hatte er diese zunächst um fünf Tage verlängert, ebenfalls begründet mit »produktiven Gesprächen«. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wadephul: Europa soll einbezogen werden Außenminister Johann Wadephul will bei den Planungen zu einem Ende des Irankriegs mitmischen. »Wir als Europäer müssen natürlich einbezogen werden jetzt in die Gedankenwelt der USA«, sagte der CDU-Politiker dem Sender RTL. Die militärischen Auseinandersetzungen beeinflussten die Wirtschaft und die Energiepreise in Deutschland und Europa stark. Deswegen müsse man wissen, »wann und unter welchen Bedingungen dieser Krieg beendet werden kann«. Das wolle er beim Treffen der G7-Außenminister am Freitag deutlich machen, sagte Wadephul. Dort wird auch US-Außenminister Marco Rubio anwesend sein. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump schließt Verschiebung des Iran-Ultimatums nicht aus US-Präsident Donald schließt bei seinem Ultimatum an Iran eine weitere Verschiebung nicht aus. »Ich weiß es noch nicht«, sagte er in Washington auf die Frage, ob die Frist aufgeschoben sei. Trump sagte, der Sondergesandte Steve Witkoff, Vizepräsident JD Vance und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner würden ihn über den Fortgang der Verhandlungen unterrichten. Davon hänge ab, ob es bei dem Ultimatum bleibe. »Wir haben jede Menge Zeit«, behauptete Trump. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Iran weist Trumps Ultimatum zurück Iran wird sich laut Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump beugen. »Niemand kann Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen«, erklärte er auf der Plattform X. Die Kinder Irans würden den Kampf bis zum endgültigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen. Trump hatte Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und »ohne Drohungen« für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen »sehr guter und produktiver Gespräche« für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Kriegsbeteiligung abgelehnt: US-Präsident Trump kritisiert Deutschland US-Präsident Donald Trump beklagte sich in den vergangenen Wochen immer wieder über die fehlende Unterstützung der Nato-Länder im Irankrieg. Nun hat er explizit Deutschland dafür kritisiert, eine Kriegsbeteiligung abzulehnen. Am Rande einer Kabinettssitzung in Washington sprach Trump über Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Lage beruhige sich dort etwas, meinte er und setzte nach, der Krieg betreffe die USA nicht, schließlich finde er Tausende Kilometer entfernt statt. Dann kam Trump auf Deutschland zu sprechen. Aus Berlin habe er den Satz »Das ist nicht unser Krieg« gehört, sagte Trump: »Nun, die Ukraine ist auch nicht unser Krieg. Wir haben geholfen, aber die Ukraine ist nicht unser Krieg. Ich fand diese Aussage sehr unangebracht.« Man könne die Äußerung auch nicht ungeschehen machen. Am Rande einer Kabinettssitzung in Washington sprach Trump über Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Lage beruhige sich dort etwas, meinte er und setzte nach, der Krieg betreffe die USA nicht, schließlich finde er Tausende Kilometer entfernt statt. Dann kam Trump auf Deutschland zu sprechen. Aus Berlin habe er den Satz »Das ist nicht unser Krieg« gehört, sagte Trump: »Nun, die Ukraine ist auch nicht unser Krieg. Wir haben geholfen, aber die Ukraine ist nicht unser Krieg. Ich fand diese Aussage sehr unangebracht.« Man könne die Äußerung auch nicht ungeschehen machen. Foto: Will Oliver / EPA Unklar ist, auf wessen Aussagen Trump sich genau bezieht. Der US-Präsident sprach vom »head of germany«, also dem Staatsoberhaupt, was eigentlich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist. Es war jedoch Bundeskanzler Friedrich Merz, der erklärt hatte: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.« Vizekanzler Lars Klingbeil und Verteidigungsminister Boris Pistorius hatten daraufhin gesagt: »Das ist nicht unser Krieg.« Der Unterschied zwischen dem Ukraine- und dem Irankrieg, die Trump nun verglich: Die USA hatten den Irankrieg begonnen, ohne die Nato-Partner zu konsultieren. Der Ukraine hatten die USA im Budapester Memorandum von 1994 jedoch Sicherheitsgarantien eingeräumt. Der Unterschied zwischen dem Ukraine- und dem Irankrieg, die Trump nun verglich: Die USA hatten den Irankrieg begonnen, ohne die Nato-Partner zu konsultieren. Der Ukraine hatten die USA im Budapester Memorandum von 1994 jedoch Sicherheitsgarantien eingeräumt. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israel will Raketenabschussrampen in Iran attackiert haben Israels Luftwaffe will in Iran Waffenlager und Abschussrampen für Raketen angegriffen haben. Die Luftwaffe habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 20 Angriffsflüge auf Dutzende Abschussrampen durchgeführt, teilt Israels Militär mit: »Zudem wurden Mitglieder des iranischen Terrorregimes, die sich an diesen Standorten aufhielten, eliminiert.« Unabhängig lassen sich die Berichte derzeit nicht überprüfen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Israelischer Soldat im Libanon getötet Bei Kämpfen im Süden des Libanons ist ein israelischer Soldat ums Leben gekommen. Das teilt Israel Militär mit. Bei dem Vorfall seien außerdem zwei Offiziere und zwei Soldaten leicht verletzt worden, heißt es in einer Mitteilung. Die Soldaten seien zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht worden. Details zu dem Einsatz teilt das Militär nicht mit. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Trump spricht von »riesigem Geschenk« aus Iran: Zehn Tanker dürfen offenbar Straße von Hormus passieren US-Präsident Donald Trump fabulierte kürzlich, Iran habe den USA in Verhandlungen ein »riesiges Geschenk« gemacht. Er verriet aber nicht, was dieses Geschenk sei soll. Nun hat Trump das Geheimnis offenbar gelüftet. Iran hat nach Trumps Angaben zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gewährt. Die iranische Seite habe das angeboten, um in den Verhandlungen mit den USA ihre Zuverlässigkeit zu untermauern, behauptete Trump bei einer Kabinettssitzung in Washington. Iran hat sich dazu bislang nicht geäußert. Vor seinen Bemerkungen fragte Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff am Kabinettstisch, ob er die Informationen teilen dürfe – offenbar, weil es sich um vertrauliche Angaben handelt. »Ich hoffe, ich habe deine Verhandlungen nicht vermasselt«, sagte Trump in Richtung Witkoff. Der Sondergesandte erklärte, Iran sei an einem Deal interessiert. Iran soll einem Medienbericht zufolge den USA Forderungen für Verhandlungen übermittelt haben. Vor seinen Bemerkungen fragte Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff am Kabinettstisch, ob er die Informationen teilen dürfe – offenbar, weil es sich um vertrauliche Angaben handelt. »Ich hoffe, ich habe deine Verhandlungen nicht vermasselt«, sagte Trump in Richtung Witkoff. Der Sondergesandte erklärte, Iran sei an einem Deal interessiert. Iran soll einem Medienbericht zufolge den USA Forderungen für Verhandlungen übermittelt haben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Guten Tag, hier halten wir Sie auch heute über alle Entwicklungen im Irankrieg auf dem Laufenden. Die wichtigsten Ereignisse vom Donnerstag können Sie hier nachlesen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mit Material der Agenturen

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