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Newsblog zum Ukraine-Krieg: Russland greift Zug an – britischer Ex

Viele Angaben ĂŒber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu KĂ€mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. FĂŒr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. Wichtige Updates Trump fordert von Selenskij Ende der Angriffe auf russische Raffinerien Polen wirft Russland VerschĂ€rfung des Konflikts vor Russland meldet zwei Tote nach ukrainischen Angriffen, Kiew berichtet von Attacken auf Raffinerien Ukraine: Russische Drohne schlĂ€gt nahe polnischer Grenze ein Selenskij-Vertrauter: GesprĂ€che mit USA und Russland wieder im Oktober Russland greift Zug an – britischer Ex-Premier Johnson in der NĂ€he Das russische MilitĂ€r hat am Sonntag einen Personenzug in der ukrainischen Grenzregion zu Polen mit einer Kampfdrohne angegriffen. Es ging dabei um eine Bahnstrecke, die immer wieder auch von auslĂ€ndischen Politikern bei Reisen nach Kiew genutzt wird. Die polnische Regierung warf Moskau nach der Attacke eine VerschĂ€rfung des Konflikts vor. Zudem sorgte die ukrainische Bahngesellschaft fĂŒr Aufsehen, als sie spekulierte, dass möglicherweise ein anderer, mit westlichen Diplomaten besetzter Zug, das Ziel des Angriffs war. Nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn war am Sonntag die Lokomotive des regulĂ€ren Passagierzugs von Kiew nach Warschau beim Grenzbahnhof Jahodyn angegriffen worden. Die Passagiere wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, niemand sei zu Schaden gekommen, hieß es. SpĂ€ter teilte die ukrainische Eisenbahngesellschaft mit, dass kurz vor dem Angriff ein Diplomatenzug am Bahnhof Jahodyn gehalten habe, an Bord dessen sich unter anderem Sicherheitsberater mehrerer EU-Mitglieder sowie ehemalige europĂ€ische Spitzenpolitiker, darunter der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, befanden. Diese hatten tags zuvor an einer Konferenz in Kiew teilgenommen. In einem anderen Zug, der zum Angriffszeitpunkt am Bahnhof stand, habe sich der frĂŒhere CIA-Chef David Petraeus aufgehalten. „Es ist durchaus denkbar, dass das Ziel dieser russischen Drohne auch der Diplomatenzug gewesen sein könnte, der im Rahmen der Anpassung der FahrplĂ€ne in Echtzeit aufgrund der stĂ€ndigen Gefahr russischer Angriffe frĂŒher als ursprĂŒnglich vorgesehen vom Bahnhof abgefahren war“, schrieb die Bahngesellschaft auf Telegram. Schließlich wĂŒrden die FahrplĂ€ne wegen des Kriegsgeschehens stĂ€ndig angepasst. Der britische Ex-Premier Johnson schrieb am Sonntag auf X: „Ich weiß nicht, welche krude Logik Putin dazu bewogen hat, heute Morgen an der polnischen Grenze eine stillstehende ukrainische Lokomotive in die Luft zu jagen.“ Es sei genau „die Art von willkĂŒrlichem und sinnlosem Angriff“, dem die Menschen in der Ukraine tĂ€glich ausgesetzt seien. Dazu, dass er in einem weiteren Zug in der NĂ€he des Angriffs gesessen haben soll, Ă€ußerte er sich nicht. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte unter anderem Angriffe auf Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine. Diese wĂŒrden den Transport von MilitĂ€rgĂŒtern aus europĂ€ischen LĂ€ndern gewĂ€hrleisten, hieß es. Wegen der Gefahr von LuftschlĂ€gen stellten zwei GrenzĂŒbergĂ€nge auf der polnischen Seite zeitweise den Betrieb ein. Mehrere hundert Menschen wurden vorĂŒbergehend in Sicherheit gebracht. Am Nachmittag normalisierte sich die Situation an der Grenze wieder. Der polnische Regierungschef Donald Tusk verwies darauf, dass Russland in der Vergangenheit bereits versucht habe, GrenzĂŒbergĂ€nge in Moldau lahmzulegen. Man habe von VerbĂŒndeten zuvor Hinweise bekommen, dass der russische Plan Versuche beinhalten wĂŒrde, die ukrainischen GrenzĂŒbergĂ€nge zu desorganisieren und möglicherweise auch zu zerstören – dies könne auch Polen betreffen. Man mĂŒsse mit verstĂ€rkten Aktionen Russlands in den kommenden Wochen und Monaten rechnen, sagte Tusk weiter. Nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn war am Sonntag die Lokomotive des regulĂ€ren Passagierzugs von Kiew nach Warschau beim Grenzbahnhof Jahodyn angegriffen worden. Die Passagiere wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, niemand sei zu Schaden gekommen, hieß es. SpĂ€ter teilte die ukrainische Eisenbahngesellschaft mit, dass kurz vor dem Angriff ein Diplomatenzug am Bahnhof Jahodyn gehalten habe, an Bord dessen sich unter anderem Sicherheitsberater mehrerer EU-Mitglieder sowie ehemalige europĂ€ische Spitzenpolitiker, darunter der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, befanden. Diese hatten tags zuvor an einer Konferenz in Kiew teilgenommen. In einem anderen Zug, der zum Angriffszeitpunkt am Bahnhof stand, habe sich der frĂŒhere CIA-Chef David Petraeus aufgehalten. „Es ist durchaus denkbar, dass das Ziel dieser russischen Drohne auch der Diplomatenzug gewesen sein könnte, der im Rahmen der Anpassung der FahrplĂ€ne in Echtzeit aufgrund der stĂ€ndigen Gefahr russischer Angriffe frĂŒher als ursprĂŒnglich vorgesehen vom Bahnhof abgefahren war“, schrieb die Bahngesellschaft auf Telegram. Schließlich wĂŒrden die FahrplĂ€ne wegen des Kriegsgeschehens stĂ€ndig angepasst. Der britische Ex-Premier Johnson schrieb am Sonntag auf X: „Ich weiß nicht, welche krude Logik Putin dazu bewogen hat, heute Morgen an der polnischen Grenze eine stillstehende ukrainische Lokomotive in die Luft zu jagen.“ Es sei genau „die Art von willkĂŒrlichem und sinnlosem Angriff“, dem die Menschen in der Ukraine tĂ€glich ausgesetzt seien. Dazu, dass er in einem weiteren Zug in der NĂ€he des Angriffs gesessen haben soll, Ă€ußerte er sich nicht. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte unter anderem Angriffe auf Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine. Diese wĂŒrden den Transport von MilitĂ€rgĂŒtern aus europĂ€ischen LĂ€ndern gewĂ€hrleisten, hieß es. Wegen der Gefahr von LuftschlĂ€gen stellten zwei GrenzĂŒbergĂ€nge auf der polnischen Seite zeitweise den Betrieb ein. Mehrere hundert Menschen wurden vorĂŒbergehend in Sicherheit gebracht. Am Nachmittag normalisierte sich die Situation an der Grenze wieder. Der polnische Regierungschef Donald Tusk verwies darauf, dass Russland in der Vergangenheit bereits versucht habe, GrenzĂŒbergĂ€nge in Moldau lahmzulegen. Man habe von VerbĂŒndeten zuvor Hinweise bekommen, dass der russische Plan Versuche beinhalten wĂŒrde, die ukrainischen GrenzĂŒbergĂ€nge zu desorganisieren und möglicherweise auch zu zerstören – dies könne auch Polen betreffen. Man mĂŒsse mit verstĂ€rkten Aktionen Russlands in den kommenden Wochen und Monaten rechnen, sagte Tusk weiter. Trump fordert von Selenskij Ende der Angriffe auf russische Raffinerien US-PrĂ€sident Donald Trump hat den ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodimir Selenskij aufgerufen, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, und ihn fĂŒr eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich gemacht. „Er muss aufhören, die Dieselversorgung in Russland lahmzulegen“, sagte Trump in seinem Luxusresort in Doonbeg an der irischen WestkĂŒste vor Journalisten. Trump ließ dabei außen vor, dass die jĂŒngste Energiekrise erst durch den Krieg gegen Iran und die vertrackte Situation in der Straße von Hormus ausgelöst wurde. Trump behauptete stattdessen, die ukrainischen Angriffe verursachten die Dieselknappheit. „Das liegt nicht am Nahen Osten, sondern an den Ereignissen in Russland und der Ukraine“, sagte er weiter. Die USA hĂ€tten mit Selenskij bereits darĂŒber gesprochen. „Es gibt jede Menge andere Ziele. Er darf keine Dieselanlagen angreifen, denn das schadet der ganzen Welt.“ Vor allem zu Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Februar 2022 trieb der Konflikt die Energiepreise weltweit deutlich in die Höhe. In den vergangenen Monaten verstĂ€rkte die Ukraine ihre Angriffe auf Objekte der Ölindustrie in Russland. Die Folgen sind dort deutlich spĂŒrbar. Die Ölverarbeitung ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gefallen. Viele Tankstellen in Russland sind leer, andere geben Treibstoff nur noch in begrenzten Mengen aus. Trumps Darstellung greift allerdings zu kurz, wie die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt. Inzwischen wirkt sich insbesondere der Krieg zwischen den USA und Iran auf den globalen Ölmarkt aus. Der Konflikt hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheblich beeintrĂ€chtigt. Vor dem Krieg wurde dort rund ein FĂŒnftel der weltweiten Öltransporte abgewickelt. Die Unsicherheit ĂŒber die Lieferungen lĂ€sst den Rohölpreis steigen und verteuert damit auch Diesel und Benzin. FĂŒr Trump sind die hohen Spritpreise mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA ein Problem. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Energiepreise deutlich zu senken. Stattdessen mĂŒssen US-Amerikaner derzeit so viel fĂŒr Benzin und Diesel bezahlen wie seit Jahren nicht mehr – besonders in lĂ€ndlichen Regionen, die zu Trumps wichtiger WĂ€hlerschaft gehören: Am Freitag war der landesweite Durchschnittspreis fĂŒr Diesel in den USA nach Angaben des Automobilverbands AAA erstmals ĂŒber die Rekordmarke von 6 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter) gestiegen. Trump behauptete stattdessen, die ukrainischen Angriffe verursachten die Dieselknappheit. „Das liegt nicht am Nahen Osten, sondern an den Ereignissen in Russland und der Ukraine“, sagte er weiter. Die USA hĂ€tten mit Selenskij bereits darĂŒber gesprochen. „Es gibt jede Menge andere Ziele. Er darf keine Dieselanlagen angreifen, denn das schadet der ganzen Welt.“ Vor allem zu Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Februar 2022 trieb der Konflikt die Energiepreise weltweit deutlich in die Höhe. In den vergangenen Monaten verstĂ€rkte die Ukraine ihre Angriffe auf Objekte der Ölindustrie in Russland. Die Folgen sind dort deutlich spĂŒrbar. Die Ölverarbeitung ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren gefallen. Viele Tankstellen in Russland sind leer, andere geben Treibstoff nur noch in begrenzten Mengen aus. Trumps Darstellung greift allerdings zu kurz, wie die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt. Inzwischen wirkt sich insbesondere der Krieg zwischen den USA und Iran auf den globalen Ölmarkt aus. Der Konflikt hat den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erheblich beeintrĂ€chtigt. Vor dem Krieg wurde dort rund ein FĂŒnftel der weltweiten Öltransporte abgewickelt. Die Unsicherheit ĂŒber die Lieferungen lĂ€sst den Rohölpreis steigen und verteuert damit auch Diesel und Benzin. FĂŒr Trump sind die hohen Spritpreise mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen in den USA ein Problem. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Energiepreise deutlich zu senken. Stattdessen mĂŒssen US-Amerikaner derzeit so viel fĂŒr Benzin und Diesel bezahlen wie seit Jahren nicht mehr – besonders in lĂ€ndlichen Regionen, die zu Trumps wichtiger WĂ€hlerschaft gehören: Am Freitag war der landesweite Durchschnittspreis fĂŒr Diesel in den USA nach Angaben des Automobilverbands AAA erstmals ĂŒber die Rekordmarke von 6 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter) gestiegen. Polen wirft Russland VerschĂ€rfung des Konflikts vor Nach russischen Angriffen auf einen Zug von Kiew nach Warschau sowie auf die Grenzregion der Ukraine zu Polen hat die polnische Regierung Moskau eine VerschĂ€rfung des Konflikts vorgeworfen. „Die Eskalation von russischer Seite ist nun RealitĂ€t geworden, und die Beispiele dafĂŒr rĂŒcken immer nĂ€her an unsere Grenze heran“, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk bei einer Sitzung des Krisenstabs. Diesen hatte Tusk fĂŒr den Nachmittag zusammengerufen. Auch westliche Politiker sind bei ihren Reisen nach Kiew auf die Bahnverbindung von Polen in die Ukraine angewiesen – der Luftraum ĂŒber dem Land ist gesperrt. Am Sonntag war nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn die Lokomotive des Passagierzugs von Kiew nach Warschau beim Grenzbahnhof Jahodyn angegriffen worden. Die Passagiere wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, niemand sei zu Schaden gekommen, hieß es. Die polnische Eisenbahn PKP teilte mit, sie habe den Zug von der ukrainischen Seite mit mehr als sechs Stunden VerspĂ€tung ĂŒbernommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte spĂ€ter unter anderem Angriffe auf Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine. Diese wĂŒrden den Transport von MilitĂ€rgĂŒtern aus europĂ€ischen LĂ€ndern gewĂ€hrleisten, hieß es. Tusk warnte, man mĂŒsse mit verstĂ€rkten Aktionen Russlands in den kommenden Wochen und Monaten rechnen: „Wir können nicht ausschließen, dass diese Eskalation auch unser Staatsgebiet betreffen wird.“ Wegen der Gefahr von LuftschlĂ€gen stellten auch zwei GrenzĂŒbergĂ€nge auf der polnischen Seite zeitweise den Betrieb ein. Wie der Chef des Grenzschutzes bei der Sitzung des Krisenstabs sagte, gab es in den frĂŒhen Morgenstunden rund zwei Kilometer vom GrenzĂŒbergang Dorohusk entfernt einen Drohnenangriff auf eine Tankstelle. Rund 280 Reisende seien von dem GelĂ€nde des GrenzĂŒbergangs in Sicherheit gebracht worden, GrenzschĂŒtzer und Zollbeamte hĂ€tten sich in einen Schutzraum begeben. SpĂ€ter habe sich eine weitere Drohne dem GrenzĂŒbergang Hrebenne genĂ€hert. Auch hier seien mehr als 300 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Es habe aber am Ende keinen Angriff in der NĂ€he gegeben. Am Nachmittag hatte sich die Situation an der Grenze demnach wieder normalisiert. Am Sonntag war nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn die Lokomotive des Passagierzugs von Kiew nach Warschau beim Grenzbahnhof Jahodyn angegriffen worden. Die Passagiere wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht, niemand sei zu Schaden gekommen, hieß es. Die polnische Eisenbahn PKP teilte mit, sie habe den Zug von der ukrainischen Seite mit mehr als sechs Stunden VerspĂ€tung ĂŒbernommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte spĂ€ter unter anderem Angriffe auf Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine. Diese wĂŒrden den Transport von MilitĂ€rgĂŒtern aus europĂ€ischen LĂ€ndern gewĂ€hrleisten, hieß es. Tusk warnte, man mĂŒsse mit verstĂ€rkten Aktionen Russlands in den kommenden Wochen und Monaten rechnen: „Wir können nicht ausschließen, dass diese Eskalation auch unser Staatsgebiet betreffen wird.“ Wegen der Gefahr von LuftschlĂ€gen stellten auch zwei GrenzĂŒbergĂ€nge auf der polnischen Seite zeitweise den Betrieb ein. Wie der Chef des Grenzschutzes bei der Sitzung des Krisenstabs sagte, gab es in den frĂŒhen Morgenstunden rund zwei Kilometer vom GrenzĂŒbergang Dorohusk entfernt einen Drohnenangriff auf eine Tankstelle. Rund 280 Reisende seien von dem GelĂ€nde des GrenzĂŒbergangs in Sicherheit gebracht worden, GrenzschĂŒtzer und Zollbeamte hĂ€tten sich in einen Schutzraum begeben. SpĂ€ter habe sich eine weitere Drohne dem GrenzĂŒbergang Hrebenne genĂ€hert. Auch hier seien mehr als 300 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Es habe aber am Ende keinen Angriff in der NĂ€he gegeben. Am Nachmittag hatte sich die Situation an der Grenze demnach wieder normalisiert. Jerrit Schloßer Ukraine: Mindestens zwei Menschen sterben nach russischen Angriffen In der ukrainischen Stadt Kramatorsk sind bei Angriffen mindestens zwei Menschen gestorben, wie die regionale Staatsanwaltschaft mitteilt. Weitere zehn Bewohner der Stadt seien verletzt worden. Der erste Angriff habe einem Kleinwagen gegolten, spĂ€ter sei die Stadt von vier Fliegerbomben getroffen worden. Kramatorsk wird immer wieder vom russischen MilitĂ€r angegriffen, da die Frontlinie nur etwas mehr als zwölf Kilometer entfernt ist. Erst Mitte dieser Woche waren bei einem russischen Angriff 19 Menschen verletzt worden. Russland meldet zwei Tote nach ukrainischen Angriffen, Kiew berichtet von Attacken auf Raffinerien Infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs sind nach Angaben aus Russland zwei Menschen in der russischen Teilrepublik Tatarstan getötet worden. Eine Drohne sei in einen Baum gestĂŒrzt, wodurch ein nahe stehendes Auto mit vier Insassen beschĂ€digt worden sei, teilte der BĂŒrgermeister der Stadt Nischnekamsk auf Telegram mit. Zwei der Insassen seien ums Leben gekommen, die anderen beiden seien schwer verletzt worden. Vier weitere Menschen wurden dem BĂŒrgermeister zufolge verletzt, als eine Drohne in ein Wohnhaus stĂŒrzte. Industrieobjekte und zivile Objekte seien beschĂ€digt worden. In einem nicht nĂ€her genannten Unternehmen sei ein Feuer ausgebrochen, das schnell gelöscht worden sei. Der Generalstab in Kiew bestĂ€tigte unter anderem einen Angriff auf Nischnekamsk. Die Raffinerie Taneko sei getroffen und die EntzĂŒndung eines der Tanks festgestellt worden. Schon in der Vergangenheit hatte Kiew bei Gegenangriffen die Ölraffinerie in Nischnekamsk getroffen. Die Ukraine attackierte nach eigenen Angaben außerdem die Raffinerie Slawjansk Eko in der russischen Region Krasnodar. Eine Ölverarbeitungsanlage und ein Tankpark seien getroffen worden, teilte der ukrainische MilitĂ€rgeheimdienst HUR mit. Ein großflĂ€chiges Feuer sei ausgebrochen. Zur BegrĂŒndung hieß es, die Anlage in Slawjansk-na-Kubani diene dem russischen Angriffskrieg. Der Zivilschutzstab der Region Krasnodar teilte auf Telegram lediglich mit, dass auf dem GelĂ€nde eines nicht nĂ€her beschriebenen Unternehmens ein Feuer ausgebrochen sei. HerabstĂŒrzende DrohnentrĂŒmmer hĂ€tten außerdem eine Gasleitung in einem Wohngebiet der Stadt Slawjansk-na-Kubani, beschĂ€digt. Schon in der Vergangenheit war die Raffinerie dort getroffen worden. Im Sommer brannte sie infolge einer Attacke mehrere Tage lang. Der Generalstab in Kiew bestĂ€tigte unter anderem einen Angriff auf Nischnekamsk. Die Raffinerie Taneko sei getroffen und die EntzĂŒndung eines der Tanks festgestellt worden. Schon in der Vergangenheit hatte Kiew bei Gegenangriffen die Ölraffinerie in Nischnekamsk getroffen. Die Ukraine attackierte nach eigenen Angaben außerdem die Raffinerie Slawjansk Eko in der russischen Region Krasnodar. Eine Ölverarbeitungsanlage und ein Tankpark seien getroffen worden, teilte der ukrainische MilitĂ€rgeheimdienst HUR mit. Ein großflĂ€chiges Feuer sei ausgebrochen. Zur BegrĂŒndung hieß es, die Anlage in Slawjansk-na-Kubani diene dem russischen Angriffskrieg. Der Zivilschutzstab der Region Krasnodar teilte auf Telegram lediglich mit, dass auf dem GelĂ€nde eines nicht nĂ€her beschriebenen Unternehmens ein Feuer ausgebrochen sei. HerabstĂŒrzende DrohnentrĂŒmmer hĂ€tten außerdem eine Gasleitung in einem Wohngebiet der Stadt Slawjansk-na-Kubani, beschĂ€digt. Schon in der Vergangenheit war die Raffinerie dort getroffen worden. Im Sommer brannte sie infolge einer Attacke mehrere Tage lang. Ukraine: Russische Drohne schlĂ€gt nahe polnischer Grenze ein Eine russische Drohne ist in der Nacht nahe der ukrainisch-polnischen Grenze in der Kleinstadt Jahodyn eingeschlagen. Das teilte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X mit und korrigierte damit eine frĂŒhere Aussage, wonach der GrenzĂŒbergang direkt getroffen wurde. Der Einschlagsort liegt ungefĂ€hr 800 Meter von der Grenze entfernt, wie eine Sprecherin des polnischen Grenzschutzes der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Der GrenzĂŒbergang sei wĂ€hrend des Angriffs vorĂŒbergehend geschlossen worden. In der Grenzregion Wolyn hat zudem eine Drohne die Lokomotive eines Personenzugs zwei Kilometer vor der polnischen Grenze angegriffen, wie die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja mitteilte. Verletzte gebe es nicht. Über die GrenzĂŒbergĂ€nge zu Polen gelangt ein Großteil der westlichen MilitĂ€r- und HumanitĂ€tshilfe in die Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind wiederholt Drohnen oder Raketenteile in NachbarlĂ€ndern wie RumĂ€nien, Polen oder der Republik Moldau niedergegangen. In der Grenzregion Wolyn hat zudem eine Drohne die Lokomotive eines Personenzugs zwei Kilometer vor der polnischen Grenze angegriffen, wie die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja mitteilte. Verletzte gebe es nicht. Über die GrenzĂŒbergĂ€nge zu Polen gelangt ein Großteil der westlichen MilitĂ€r- und HumanitĂ€tshilfe in die Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind wiederholt Drohnen oder Raketenteile in NachbarlĂ€ndern wie RumĂ€nien, Polen oder der Republik Moldau niedergegangen. Selenskij-Vertrauter: GesprĂ€che mit USA und Russland wieder im Oktober Die Ukraine erwartet eine Fortsetzung der Verhandlungen ĂŒber eine Friedenslösung mit Russland und unter Vermittlung der USA im kommenden Monat. „Wir bereiten uns vor, auf Oktober“, sagte der Stabschef von PrĂ€sident Wolodimir Selenskij, Kyrylo Budanow, im GesprĂ€ch mit Journalisten. Er bestĂ€tigte, dass damit Unterredungen im Dreierformat gemeint seien. Ein genaues Datum oder den Ort der Treffen nannte er jedoch nicht. Auch Kremlsprecher Dmitrij Peskow hatte zuletzt in einem Interview der Tageszeitung Iswestija erklĂ€rt, der Kreml gehe davon aus, dass die USA, Russland und die Ukraine den Dialog „in absehbarer Zeit“ fortsetzen könnten. „Eine andere Frage ist jedoch, wie erfolgreich dieser Dialog sein wird – das lĂ€sst sich derzeit nur schwer vorhersagen, da sich die Lage vor Ort fĂŒr die Ukrainer von Mal zu Mal verschlechtert“, behauptete er. US-UnterhĂ€ndler hatten am vergangenen Wochenende Moskau und Kiew besucht und die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung fĂŒr den Krieg in der Ukraine sondiert. Dabei war eine Fortsetzung des seit Monaten unterbrochenen Dialogs im Dreierformat ins Auge gefasst worden. Diese GesprĂ€che werden von UnterhĂ€ndlern gefĂŒhrt, die stets mit ihren jeweiligen Staatschefs RĂŒcksprache halten mĂŒssen. Erst am Ende ist ein direktes Treffen der PrĂ€sidenten der USA, Russlands und der Ukraine zu erwarten. Zuletzt hatten die USA im Februar bei direkten Unterredungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch gesessen. Budanow gehörte damals der ukrainischen Delegation an. Auch Kremlsprecher Dmitrij Peskow hatte zuletzt in einem Interview der Tageszeitung Iswestija erklĂ€rt, der Kreml gehe davon aus, dass die USA, Russland und die Ukraine den Dialog „in absehbarer Zeit“ fortsetzen könnten. „Eine andere Frage ist jedoch, wie erfolgreich dieser Dialog sein wird – das lĂ€sst sich derzeit nur schwer vorhersagen, da sich die Lage vor Ort fĂŒr die Ukrainer von Mal zu Mal verschlechtert“, behauptete er. US-UnterhĂ€ndler hatten am vergangenen Wochenende Moskau und Kiew besucht und die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung fĂŒr den Krieg in der Ukraine sondiert. Dabei war eine Fortsetzung des seit Monaten unterbrochenen Dialogs im Dreierformat ins Auge gefasst worden. Diese GesprĂ€che werden von UnterhĂ€ndlern gefĂŒhrt, die stets mit ihren jeweiligen Staatschefs RĂŒcksprache halten mĂŒssen. Erst am Ende ist ein direktes Treffen der PrĂ€sidenten der USA, Russlands und der Ukraine zu erwarten. Zuletzt hatten die USA im Februar bei direkten Unterredungen zwischen Russland und der Ukraine in der Schweiz als Vermittler am Tisch gesessen. Budanow gehörte damals der ukrainischen Delegation an. Ukrainische Tennisspielerin: Wohnung durch Angriff zerstört Das Apartment der ukrainischen Tennisspielerin Dajana Jastremska in Odessa ist nach ihren Angaben durch einen russischen Angriff zerstört worden. Die 26-JĂ€hrige veröffentlichte bei Instagram Bilder und Videos, die ein brennendes Haus zeigen. „So sieht die ‚russische Welt‘ aus: Ein direkter Treffer eines Kalibr-Marschflugkörpers“, schrieb Jastremska dazu. Das Einzige, was ĂŒbrig geblieben sei, sei ein Handtuch aus Roland Garros von den French Open. „Ein StĂŒck Tenniswelt ĂŒberlebte eine russische Rakete. Unser Zuhause nicht“, schrieb sie. Jastremska richtete sich direkt an die Frauen-Profiorganisation WTA und den Weltverband ITF. „Seht euch diese Bilder mit unseren Augen an. Das ist die wahre Bedeutung eurer ‚NeutralitĂ€t‘ – aus ukrainischer Sicht“, schrieb sie. Russische Tennisprofis dĂŒrfen mit neutralem Status an internationalen Turnieren teilnehmen. Ukrainische Spielerinnen und Spieler geben russischen Gegnern nach dem Match im Regelfall nicht die Hand. Die Weltranglisten-113. Jastremska war zuletzt bei den US Open in New York in der ersten Runde ausgeschieden. Ihre Kollegin Elina Switolina hatte wĂ€hrend des Grand-Slam-Turniers berichtet, dass der Padelclub der 31-JĂ€hrigen in Kiew durch die Folgen eines russischen Angriffs schwer beschĂ€digt worden war. Das Einzige, was ĂŒbrig geblieben sei, sei ein Handtuch aus Roland Garros von den French Open. „Ein StĂŒck Tenniswelt ĂŒberlebte eine russische Rakete. Unser Zuhause nicht“, schrieb sie. Jastremska richtete sich direkt an die Frauen-Profiorganisation WTA und den Weltverband ITF. „Seht euch diese Bilder mit unseren Augen an. Das ist die wahre Bedeutung eurer ‚NeutralitĂ€t‘ – aus ukrainischer Sicht“, schrieb sie. Russische Tennisprofis dĂŒrfen mit neutralem Status an internationalen Turnieren teilnehmen. Ukrainische Spielerinnen und Spieler geben russischen Gegnern nach dem Match im Regelfall nicht die Hand. Die Weltranglisten-113. Jastremska war zuletzt bei den US Open in New York in der ersten Runde ausgeschieden. Ihre Kollegin Elina Switolina hatte wĂ€hrend des Grand-Slam-Turniers berichtet, dass der Padelclub der 31-JĂ€hrigen in Kiew durch die Folgen eines russischen Angriffs schwer beschĂ€digt worden war. Kiews Marine berichtet von erstem Gefecht von Drohnenbooten Im vermutlich ersten Zusammentreffen zweier Marine-Drohnen ĂŒberhaupt hat das unbemannte russische Boot gegen sein ukrainisches GegenstĂŒck nach Kiewer Darstellung den KĂŒrzeren gezogen. Wie die ukrainische Marine auf Telegram mitteilte, habe die AufklĂ€rung eine russische Marine-Drohne in einem nicht genannten Abschnitt des Schwarzen Meeres entdeckt. Eine daraufhin in Marsch gesetzte Marine-Drohne habe sich an das russische Boot heranmanövriert und dieses mit seinem ĂŒberschweren Maschinengewehr beschossen und versenkt. „Dies ist die erste Seeschlacht in der Geschichte zwischen unbemannten Booten“, schrieb die ukrainische Marine zu dem Zwischenfall. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, das Beschuss und Zerstörung eines nicht identifizierbaren Kleinbootes zeigt. Sowohl die Ukraine als auch Russland haben in den vergangenen Monaten unbemannte Marine-Drohnen entwickelt, die zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden. Bekannt sind bisher unbemannte Sprengboote fĂŒr Angriffe gegen Schiffsziele sowie Marine-Drohnen mit Sonder-Bewaffnung wie Maschinengewehren oder Raketen. Nach ukrainischer Darstellung sind auch Boote im Einsatz, die unbemannte FluggerĂ€te mit kurzer Reichweite direkt an die russische KĂŒste heranbringen können. „Dies ist die erste Seeschlacht in der Geschichte zwischen unbemannten Booten“, schrieb die ukrainische Marine zu dem Zwischenfall. Dazu wurde ein Video veröffentlicht, das Beschuss und Zerstörung eines nicht identifizierbaren Kleinbootes zeigt. Sowohl die Ukraine als auch Russland haben in den vergangenen Monaten unbemannte Marine-Drohnen entwickelt, die zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden. Bekannt sind bisher unbemannte Sprengboote fĂŒr Angriffe gegen Schiffsziele sowie Marine-Drohnen mit Sonder-Bewaffnung wie Maschinengewehren oder Raketen. Nach ukrainischer Darstellung sind auch Boote im Einsatz, die unbemannte FluggerĂ€te mit kurzer Reichweite direkt an die russische KĂŒste heranbringen können. Lawrow: Verhandlungen ja – Feuerpause nein Moskau ist nach den Worten von Außenminister Sergej Lawrow zu Verhandlungen mit Kiew bereit, nicht aber zu einer gleichzeitigen Feuerpause. Der russischen Regierung mangele es nicht an gutem Willen, erklĂ€rte er nach Angaben der Staatsagentur Tass am Rande des Brics-Gipfels in Delhi. „Wir sind nach wie vor zu Verhandlungen bereit, aber fĂŒr die Dauer der Verhandlungen wird die MilitĂ€roperation nicht ausgesetzt.“ Ukraine: Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen Bei russischen Angriffen sind in der Nacht mehrere Menschen in der Ukraine getötet worden. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij warf Russland vor, seitdem praktisch ununterbrochen StĂ€dte und Gemeinden im Nachbarland anzugreifen. Bei einem Raketenangriff sei ein Wohnhaus in Odessa im SĂŒden der Ukraine beschĂ€digt und 37 Menschen verletzt worden, schrieb Selenskij in sozialen Medien. Die Suche nach zwei weiteren Personen dauere an. In Tschornomorsk in der Region Odessa seien elf Menschen bei einem Drohnenangriff in einem Hotel verletzt worden. Selenskij beklagte zudem zwei Tote durch einen Drohneneinschlag in WohngebĂ€ude in der Region Saporischschja. Sechs Menschen wurden ihm zufolge verletzt. Weitere Verletzte habe es bei einem Angriff auf ein nicht nĂ€her genanntes Unternehmen in Saporischschja gegeben. In seiner Geburtsstadt Krywyj Rih habe eine Rakete kritische Infrastruktur getroffen. Selenskij schrieb von einem Todesopfer und drei Verletzten. Zuvor hatte der Gouverneur des sĂŒdostukrainischen Gebiets Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, von zwei Toten und vier Verletzten bei einem Angriff auf einen Betrieb berichtet. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte Angriffe. Attackiert worden seien in Saporischschja und Krywyj Rih Unternehmen der Metallindustrie, die Produkte fĂŒr militĂ€rische Zwecke herstellten, hieß es. In der Region Odessa seien Objekte der Hafeninfrastruktur und ein wichtiges Objekt der Verkehrsinfrastruktur fĂŒr die Entladung und Lagerung militĂ€rischer GĂŒter angegriffen worden. Selenskij beklagte zudem zwei Tote durch einen Drohneneinschlag in WohngebĂ€ude in der Region Saporischschja. Sechs Menschen wurden ihm zufolge verletzt. Weitere Verletzte habe es bei einem Angriff auf ein nicht nĂ€her genanntes Unternehmen in Saporischschja gegeben. In seiner Geburtsstadt Krywyj Rih habe eine Rakete kritische Infrastruktur getroffen. Selenskij schrieb von einem Todesopfer und drei Verletzten. Zuvor hatte der Gouverneur des sĂŒdostukrainischen Gebiets Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, von zwei Toten und vier Verletzten bei einem Angriff auf einen Betrieb berichtet. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestĂ€tigte Angriffe. Attackiert worden seien in Saporischschja und Krywyj Rih Unternehmen der Metallindustrie, die Produkte fĂŒr militĂ€rische Zwecke herstellten, hieß es. In der Region Odessa seien Objekte der Hafeninfrastruktur und ein wichtiges Objekt der Verkehrsinfrastruktur fĂŒr die Entladung und Lagerung militĂ€rischer GĂŒter angegriffen worden. Russland: Ukrainische Drohnenangriffe in mehreren Regionen Die Ukraine hat nach russischen Angaben mehrere Regionen mit Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr habe insgesamt 230 unbemannte Flugkörper ĂŒber mehr als einem Dutzend Gebieten sowie ĂŒber der annektierten Halbinsel Krim und dem Asowschen und Schwarzen Meer abgeschossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. In der Region Samara hĂ€tten ukrainische Drohnen Industrieanlagen angegriffen, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Regionalgouverneur meldete. Welche Anlagen das Ziel waren und ob SchĂ€den entstanden, ließ er offen. In der Stadt Toljatti in derselben Region wurden nach Angaben des BĂŒrgermeisters mehrere WohngebĂ€ude beschĂ€digt und eine Person verletzt. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij teilte auf Facebook mit, dass zwei Chemie-Fabriken in den Regionen Perm im Vorland des Ural und Samara im SĂŒdosten Russlands mit weitreichenden Drohnen attackiert worden seien. Zudem sei in Taganrog an der KĂŒste des Asowschen Meeres eine Fabrik zur Herstellung von Drohnen getroffen worden. Der ukrainische Generalstab erklĂ€rte ebenfalls, dass die Ukraine eine Fabrik im Wolgagebiet Samara angegriffen habe. Auf dem GelĂ€nde des Betriebs in Toljatti sei ein Brand festgestellt worden. Das Unternehmen sei unter anderem spezialisiert auf die Herstellung synthetischer Kautschuke, was wichtig fĂŒr die Nutzung von taktischen und ballistischen Raketen sei, hieß es zur BegrĂŒndung. In sozialen Medien kursierten nicht ĂŒberprĂŒfbare Fotos und Videos, die eine große Rauchwolke in Toljatti zeigen sollen. In der Region Samara hĂ€tten ukrainische Drohnen Industrieanlagen angegriffen, wie die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Regionalgouverneur meldete. Welche Anlagen das Ziel waren und ob SchĂ€den entstanden, ließ er offen. In der Stadt Toljatti in derselben Region wurden nach Angaben des BĂŒrgermeisters mehrere WohngebĂ€ude beschĂ€digt und eine Person verletzt. Der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij teilte auf Facebook mit, dass zwei Chemie-Fabriken in den Regionen Perm im Vorland des Ural und Samara im SĂŒdosten Russlands mit weitreichenden Drohnen attackiert worden seien. Zudem sei in Taganrog an der KĂŒste des Asowschen Meeres eine Fabrik zur Herstellung von Drohnen getroffen worden. Der ukrainische Generalstab erklĂ€rte ebenfalls, dass die Ukraine eine Fabrik im Wolgagebiet Samara angegriffen habe. Auf dem GelĂ€nde des Betriebs in Toljatti sei ein Brand festgestellt worden. Das Unternehmen sei unter anderem spezialisiert auf die Herstellung synthetischer Kautschuke, was wichtig fĂŒr die Nutzung von taktischen und ballistischen Raketen sei, hieß es zur BegrĂŒndung. In sozialen Medien kursierten nicht ĂŒberprĂŒfbare Fotos und Videos, die eine große Rauchwolke in Toljatti zeigen sollen. Tote und Verletzte bei Angriffen auf Tankstellen in Kiew Bei russischen Drohnenangriffen auf Tankstellen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens zwei Menschen getötet worden. Sechs von acht Verletzten seien in KrankenhĂ€user gebracht worden, teilte BĂŒrgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. Tags zuvor hatte es den ersten direkten Angriff auf eine Tankstelle in der Millionenstadt gegeben. Zudem sei in der vergangenen Nacht eine Drohne in ein neunstöckiges Wohnhaus eingeschlagen, teilte Klitschko mit. Dabei seien acht Menschen verletzt worden. Im Landkreis Wyschhorod im Kiewer Umland wurde nach Behördenangaben eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff getötet. An Lagerhallen habe es SchĂ€den gegeben. Zudem sei in der vergangenen Nacht eine Drohne in ein neunstöckiges Wohnhaus eingeschlagen, teilte Klitschko mit. Dabei seien acht Menschen verletzt worden. Im Landkreis Wyschhorod im Kiewer Umland wurde nach Behördenangaben eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff getötet. An Lagerhallen habe es SchĂ€den gegeben. Anwohner versammeln sich vor einem mehrstöckigen Wohnhaus in Kiew, das bei einem russischen Luftangriff beschĂ€digt wurde. Mykola Tymchenko/AFP Berichte ĂŒber Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Russland Infolge ukrainischer Drohnenangriffe sind nach Angaben aus Russland in der russischen Region Tula mindestens zwei Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der Gouverneur von Tula auf Telegram mit. Allein ĂŒber dem sĂŒdlich von Moskau gelegenen Gebiet seien 26 Drohnen abgeschossen worden. Nach Behördenangaben wurden zudem Ziele im Gebiet Wolgograd (etwa 900 Kilometer sĂŒdöstlich von Moskau) vom ukrainischen MilitĂ€r mit Raketen angegriffen. Zwei MĂ€nner wurden demnach in der Gebietshauptstadt Wolgograd verletzt. Es habe SchĂ€den an einem Wohnhaus gegeben, hieß es. RaketentrĂŒmmer seien zudem auf einem UnternehmensgelĂ€nde herabgefallen. Im ebenfalls am Fluss Wolga weiter nördlich gelegenen Saratow ist nach Unternehmensangaben ein Logistikzentrum des InternethĂ€ndlers Ozon von Drohnen in Brand gesetzt worden. Verletzte habe es nicht gegeben, teilte Ozon auf Telegram mit. Den Angaben nach stellte der VersandhĂ€ndler seine TĂ€tigkeit im Gebiet Saratow vorerst ein. Insgesamt sind nach Angaben des russischen MilitĂ€rs in der Nacht ĂŒber 770 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Ende August hatte der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij seinen StreitkrĂ€ften die Aufgabe gestellt, das russische Hinterland tĂ€glich mit bis zu 1000 Drohnen anzugreifen. Nach Behördenangaben wurden zudem Ziele im Gebiet Wolgograd (etwa 900 Kilometer sĂŒdöstlich von Moskau) vom ukrainischen MilitĂ€r mit Raketen angegriffen. Zwei MĂ€nner wurden demnach in der Gebietshauptstadt Wolgograd verletzt. Es habe SchĂ€den an einem Wohnhaus gegeben, hieß es. RaketentrĂŒmmer seien zudem auf einem UnternehmensgelĂ€nde herabgefallen. Im ebenfalls am Fluss Wolga weiter nördlich gelegenen Saratow ist nach Unternehmensangaben ein Logistikzentrum des InternethĂ€ndlers Ozon von Drohnen in Brand gesetzt worden. Verletzte habe es nicht gegeben, teilte Ozon auf Telegram mit. Den Angaben nach stellte der VersandhĂ€ndler seine TĂ€tigkeit im Gebiet Saratow vorerst ein. Insgesamt sind nach Angaben des russischen MilitĂ€rs in der Nacht ĂŒber 770 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Ende August hatte der ukrainische PrĂ€sident Wolodimir Selenskij seinen StreitkrĂ€ften die Aufgabe gestellt, das russische Hinterland tĂ€glich mit bis zu 1000 Drohnen anzugreifen. Luzia Geier Ukraine: Sieben Tote bei russischem Angriff auf Pawlohrad Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Industriestadt Pawlohrad sind nach Angaben der Regionalverwaltung sieben Menschen getötet worden. 76 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur Oleksandr Hanscha mit. Russische Luftangriffe lösten außerdem in der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Brand in einem neunstöckigen Wohnhaus aus. Dies teilten die stĂ€dtischen Behörden auf Telegram mit. Eine unabhĂ€ngige ÜberprĂŒfung der Angaben war bisher nicht möglich. Russland bestreitet, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen. Russische Luftangriffe lösten außerdem in der ukrainischen Hauptstadt Kiew einen Brand in einem neunstöckigen Wohnhaus aus. Dies teilten die stĂ€dtischen Behörden auf Telegram mit. Eine unabhĂ€ngige ÜberprĂŒfung der Angaben war bisher nicht möglich. Russland bestreitet, gezielt zivile Einrichtungen anzugreifen.

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